Diverse Erziehungsfragen
-
-
...
zu 3. Wir haben genau das gleiche Problem, dass er so abdreht wenn wir heim kommen, wir machen es so, dass wir ihn beim ankommen ignorieren, Jacken/Taschen ablegen, ins Wohnzimmer gehen und ihn Sitz machen lassen, macht er das sofort, gibts riesenparty und kuscheln, mach er das nicht wird er weiter ignoriert, bis er sich beruhigt. Hat sich etwas gebessert, er ist zwar immer noch aufgeregt, wenn wir heimkommen und rennt uns hinterher, aber er springt uns nicht mehr so krass an ind lässt uns in Ruhe ankommen.
...Vielleicht eine dumme Frage, aber was ist denn so schlimm daran, wenn der Hund sich freut, wenn er seine Familie wiedersieht?
Mein Hund aus meiner Kindheit hat sich so sehr gefreut, daß er geschrien hat, so daß die Nachbarn gedacht haben, wir würden den Hund mißhandeln, aber gegen eine aufgeregte Begrüßung ist doch nichts einzuwenden, oder übersehe ich da etwas?
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
-
-
An sich find ich nichts daran schlimm, aber in unserem Fall, war der Hund viel zu stürmisch, ist während wir die Tür aufgeschlossen haben wie ein Flummi vor der Tür gesprungen, hat uns angesprungen, wenn man zu ihm in die Hocke gegangen ist, kams öfters vor, dass er mit seinen Tatzen das Gesicht erwischt hat etc. und einmal eben hat er sich an der Stufe vor der Eingangstür durch das Springen, so dermaßen verletzt, dass er unter Narkose genäht werden mussten.
-
Ich will mit Einkaufstüten in der Hand gern erstmal in Ruhe das Haus betreten, sie abstellen können, etc. - da kann ich keine drei Riesenflummis gebrauchen, die sich künstlich aufregen und gegenseitig hochpushen.
-
Ach, so lang die Riesenflummis mich dann in Ruhe lassen und sich nur gegenseitig umwerfen würden, wär mir das wurscht *ggggg
Aber Spaß beiseite. Liebe TS, was hast Du dem Hund denn gezeigt, wie sie sich verhalten sollen, wenn Du heimkommst? Wenn Du nur schimpfst, weiß sie ja noch lange nicht, was sie tun soll, wenn Du heimkommst. Irgendwohin muß sie ja mit ihrer Freude.
Tip: Nimm doch das, was sie anbietet: halte die Spiel-Socken bereit, und wenn Du heimkommst, nimm sie von der Gardeobe und wirf sie ihr. Dann isse beschäftigt, und Du kannst Dich in Ruhe ausziehen. Wenn sie wieder damit kommt, soll sie ins Körbchen gehen. Irgendwann geht das automatisch, und sie wird den geworfenen Socken holen und ins Körbchen bringen und dort beknabbern, und gut ist. Oder, wenn Du gar keinen Trubel haben magst, nimm nen Kauknochen, leg ihn ihr ins Körbchen und geh Dich in aller Ruhe ausziehen. Denke mal, die wird von alleine ins Körbchen gehen, um den beknabbern zu können.
Der Hund kann schließlich nur zeigen, was Du ihm beigebracht hast, und dafür mußt Du Dir erstmal darüber klar werden, welches Verhalten Du erwartest vom Hund - egal, in welcher Situation. und das zeigst Du ihr dann eben.
Zu dem AUS-Kommando: entnehme ich dem Geschriebenen richtig, daß der Hund noch nicht lange bei Dir ist? Woher soll er das Kommando kennen? Und selbst wenn er es kennt - dann kann er das, was Du willst, gar nicht befolgen. AUS heißt nämlich in aller Regel, daß er was, das er im Maul hat, ausgeben soll. Nicht, daß er mit irgendwas aufhören soll. Das ist zwar in der deutschen Umgangssprache dummerweise dasselbe Wort, steht aber für zwei für den Hund vollkommen andersartige Tätigkeiten! Und wenn er gelernt hat, AUS heißt, etwas auszugeben, und Du schreist "AUS", wenn er aufhören soll, rumzuhüpfen - das kann ja er ja net riechen... *gg Ich würde daher ein komplett neues Abbruchsignal üben. Ein Wort, das er noch nicht anderweitig verknüpft haben kann. Oft wird hierfür NEIN verwendet - aber das find ich doof, weils im Alltag dauernd gebraucht wird, auch unter Menschen, und der Hund fühlt sich dann angesprochen. Finde "Laß das" zB besser. Aber Du kann unter "Wie bringe ich NEIN bei"`bestimmt Infos im Netz und auch hier im Forum finden, wie sowas aufgebaut wird.
Abbruchsignal kann also ein spezielles Kommando sein, das bedeutet "hör auf mit was auch immer Du grade tust". Aaaaber: eigentlich ist jedes Kommando ein Abruchkommando. Denn wenn der Hund gerade wegläuft, und Du sagst SITZ, wird damit das Weglaufen abgebrochen. Rennt der Hund an die Haustüre, und Du schickst ihn ins Körbchen, ist das Körbchen-Kommando das Abbruchsignal fürs Haustürrennen. Macht Hundi Unsinn, und Du rufst verärgert "HEY!", woraufhin der Hund stehnbleibt und Dich verblüfft anguckt, dann kann auch das in der Situation ein Abbruchsingal sein. Solange der Hund dieses jeweilige Signal kennt und auch befolgt, wirkt es als Abbruchsignal. Solange Du also kein absolutes "laß das sein, was auch immer Du tust" Kommando trainiert hast, kannst Du auch mit nem einfachen SITZ-Kommando (wenn das denn bekannt ist und befolgt wird!) das Hüpfen unterbinden. Denn hüpfen, während ich sitze, ist schwierig *gg Auch ein körpersprachliches Signal (Blocken der Hüpferei) kann ihr ganz klar zeigen, daß das gerade nicht erwünscht ist. Aber schöner ist natürlich immer, wenn man nicht erst schimpfen muß, sondern dem Hund besser zeigt, was erwartet wird, dann kommt es nämlich gar nicht erst zu dem unerwünschten Verhalten. Ruhig begrüßen kannst den Hund dann, wenn Du die Jacke und Schuhe ausgezogen hast, und er ruhig im Körbchen lag - dann ist die Begrüßung auch das, was ihn in dem Moment am meisten freuen wird, und dient als Bestätigung fürs Ruhigverhalten im Körbchen.
-
Hallo Zusammen, so viele Antworten ich hoffe ich schaffe es jetzt ohne 10x nachlesen auf alles geschriebene weitgehend einzugehen. Danke erstmal für die vielen Reaktionen!
Also - Thema nach hause kommen; wenn wir nachhause kommen (oder vom Klo, oder aus dem Schlafzimmer, oder eins der Kinder morgens aus dem Bett) dreht sie direkt total durch, ist hibbelig, springt hoch, kratzt einen, bei mir und meinem Mann versucht sie sogar (sie ist ja nur ne Trethupe) bis an die Brust hoch zu springen als wolle sie auf den Arm - das mag ja schön sein, das der Hund sich freut wenn seine Familie heim kommt, ist aber suboptimal wenn sie einem in die vollen Arme springt wenn man mit den Einkäufen die Tür aufmacht, ebenso schlecht ist es wenn ich mit meinem 1,5 Jahre alten Sohn auf dem Arm zur Tür rein wurste (unsere Tür geht so bescheuert auf das man erstmal direkt vor der Wand steht und sich so reinschieben muss) sie soll eigentlich generell nicht hoch springen schon gar nicht an den Kindern oder fremden (macht es aber eben auch bei Besuch den sie kennt) - auf ihr Körbchen-Kommando reagiert sie, ist aber dann im Körbchen extrem aufgeregt, fängt an zu zittern, verliert einige Tropfen Pipi usw. also es ist sehr ausgeprägt das sie total verrückt spielt. Ich schicke sie dann schon immer in ihr Körbchen wenn ich rein komme - aber wie gesagt sie bestürmt einen schon beim Aufschließen, sie drückt sich auch zwischen den Beinen vorbei wenn man rein kommt und rennt in den Hausflur (was extrem schlecht ist da sie auch die Nachbarn ankläfft wenn man sich im Hausflur trifft und wenn dann grad mal jemand die Treppe in dem Moment runter kommt ist das Drama vorprogrammiert). Mit dem Spielzeug bringen wenn wir rein kommen - sie bringt einem ja nicht nur ihr Spielzeug o.Ä. sondern egal was sie grad findet, das was auf ihrem Weg liegt schnappt sie sich, ob es Kinderspielzeug ist oder schuhe oder Wäsche oder Papier egal was sie grad zu greifen kriegt. Das ist für uns einfach nicht ok. Und ich will auch wenn ich grad rein komme kein Spielzeug werfen, sondern erstmal mein Kind, meine Tasche, Jacke usw. ablegen können ohne gleich angestürmt zu werden.
Thema Hundekontakt: Sie reagiert, wie gesagt auf jeden Hund in sichtweite das heißt wenn ich die Straße hoch laufe und auf der anderen Straßenseite kommt ein Hund dreht sie total durch, zerrt an der Leine, springt und kläfft, reagiert wieder auf Kommandos noch ihren Namen ich kann sie dann meist nur am Geschirr festhalten und warten oder hoffen das der Hund schnell außer Sichtweite ist, wir wohnen wie gesagt in der Stadt also wirklich CIty - da ist nicht viel los mit ausweichen oder einfach anderen Weg einschlagen (an der Leine ist keine Option weil sie mir jetzt schon zweimal so um und zwischen die Beine gesprungen ist dabei das ich fast lang gelegen habe). Warum genau sie so reagiert - gute Frage, sie wedelt dabei heftig mit dem Schwanz aber ich habe mir jetzt auch schon sagen lassen (müssen) das dass unter Umständen auch ein Zeichen von extremer Nervosität und nicht nur von Freude sein soll?! Gestern Abend z.B. hat sie vor lauter Aufregung und reinsteigern weil uns ungefähr 6 Hunde im laufe von 20 Minuten begegnet sind nicht mal ihr Geschäft gemacht, sie hat sich einfach nicht mehr eingekriegt auch als dann weit und breit kein Mensch (und Hund) mehr in der Nähe war, sie war total aufgeregt und nervös dann. Mir ist aber dazu eins aufgefallen, sie hat an der einen Hinterhand innen eine kleine Narbe - so wie sie geformt ist KÖNNTE sie von einem Biss herrühren, aber laut vorbesitzer ist sie nie gebissen worden.
Thema Anschlagen in der Wohnung: Hier im Hausflur herrscht reges Treiben teils bis mitten in die Nacht, ich möchte also nicht das sie darauf reagiert - wir erschrecken uns halb tot wenn sie Nachts anschlägt, die Kinder werden geweckt - das geht absolut nicht. Zumal es hier nichts anzuschalgen gibt, wir wohnen in einem Mehrfamilienhaus, es gibt also nichts zu Hüten oder Beschützen, kein Grundstück oder Hof der von Fremden betreten werden könnte, würde jemand in die Wohnung einbrechen - was sehr unwahrscheinlich ist, würden wir das wohl schon mitbekommen da unser Schlafzimmer unmittelbar an der Wohnungstür ist. Sie kläfft ja auch wenn unsere große Tochter Abends/Nachts ins Schlafzimmer kommt weil sie noch irgendwas hat oder möchte.
Thema Kommando "Aus": Ich bin davon ausgegangen das sie dieses Kommando beherrscht, da sie uns ja als sehr gut erzogen und folgsam verkauft wurde - sie reagiert auch darauf wenn sie etwas tut was sie nicht soll also scheint sie es schon zu kennen - sie reagiert eben nur nicht darauf in Situationen in denen sie - ich sag mal - sehr unter Strom steht wie z.B. bei dem Hundekontakt oder beim Anschlagen in der Wohnung.
Thema Abrufbarkeit: Habe jetzt eine Schleppleine 10m gekauft, werde es dann mal testen wie sie sich daran verhält sobald das Wetter trockener wird (im Regen geht sie nämlich nicht gern raus). Habe jetzt für den normalen Gassi auch - entgegen aller Empfehlungen - eine Flexileine gekauft, da sie mir ständig zwischen die Füße läuft und ich mich jetzt schon mehrfach fast über die Leine gelegt habe, bietet mir die Flexi einfach den Vorteil das sie sich selbst aufwickelt wenn sie näher kommt. Ich weiss das diese Leinen gemeinhin als ungesund gesehen werden, weil man häufig dazu neigt die "Stopptaste" zu tätigen wenn der Hund vor läuft oder los rennt und der Ruck der dabei durch den Hund geht schlecht für seine Knochen und Gelenke ist - aber ich nutze die Leine eigt so das sie auf der Wiese lang laufen darf um ihre Geschäfte zu machen und das ansonsten auf dem Gehweg eine bestimmte länge dauerhaft gedrückt bleibt (also mit der Stoptaste) und ich sie nur los lasse wenn ich merke sie kommt näher oder bleibt stehen, damit die leine sich aufwickelt.
Ja - das mit der Erziehung, da sind so einige Punkte die wir anders erwartet hatten nach der Beschreibung die wir bekamen. Klar, ein Hund ist nie bei jedem gleich es kann gut sein das sie sich bei den Vorbesitzern so verhalten hat wie beschrieben, aber vermutlich . .naja.
Ich weiss ehrlich gesagt nicht genau wo ich bei ihr ansetzen soll. Sie ist jetzt 16 Monate alt (die Frage kam glaube ich auf?) sie ist so an sich eigentlich recht lieb - aber es gibt eben schon das ein oder andere, das nicht in unser Leben passt von ihrem Verhalten - es ist ja immer sehr individuell (wie bei Kindern ja eigentlich) welche Erziehungspunkte man für sein Familienleben als wichtig empfindet und welche nicht. Bei den einen darf der Hund partóut nicht auf die Couch, für mich ist das zB. sch.. egal solang ich noch genug Platz habe. Bei der Familie mit Haus und Hof soll der Hund laut geben wenn jemand das Grundstück betritt, bei dem Paar in der City Mietwohnung im 10 Parteien-Haus nicht.Ich hoffe das wir einen "Ansatzpunkt" finden an dem wir beginnen können, sie so zu erziehen wie es für uns passt.
Achso Thema Ball: ich habe es heute (nur in der Wohnung) mal getestet, ob sie sich zurück rufen/abbrechen lässt während sie dem Ball hinterher läuft - das scheint, zumindest hier drin zu klappen, auch das sie sitzen bleibt bis ich sage "hol den Ball" funktioniert zumindest hier drin. Ob es nun draußen auch funktioniert, wird dann zusammen mit der Schlepp. getestet wenn es trockener ist da die Dame ja keine nasse Wiese mag.
-
-
1. Das hört sich nach Stress an. Wie lang muss sie denn alleine bleiben bzw. muss sie alleine bleiben? Könnt ihr sie nicht in einem anderen Zimmer unterbringen? Dann könnt ihr gemütlich heimkommen, euch ausziehen und dann die Tür zum anderen Zimmer aufmachen. Ich würde auf die Begrüßungsversuche nicht eingehen, sie auch nicht in ihr Körbchen schicken, sondern sie einfach ignorieren, bis sie sich beruhigt hat. Eventuell den Socken zur beruhigung geben.
2. Kann auch sein, dass sie unbedingt zum Hund hin will und nicht darf. Oder dass ihr der Hund unheimlich ist. Wieviel Hundekontakt hatte sie früher und wieviel hat sie jetzt?
3. Ist nicht ungewöhnlich, wenn ein Hund fremd ist, dass er dann vermehrt anschlägt. Wie reagiert ihr darauf?
4. Dass sie in Situationen in denen sie unter Strom steht nicht auf aus reagiert, ist eigentlich normal. Da hilft es eigentlich nur den Stress, nicht das Symptom (bellen) zu bekämpfen. Was ihr bis jetzt tut, ist es das Symptom bekämpfen zu wollen.
Sie ist zwei Wochen bei euch und ich finde du erwartest einfach zu viel von ihr. EIn Besitzerwechsel ist für den Hund etwas Einschneidendes, dass muss er auch verarbeiten. Außerdem gibt es neue Regeln, neue Leute, neue Umgebung, neuer Tagesablauf, usw. Ich würde mal schauen, dass sich der Hund vom Stress erholt, bevor ich noch irgendwelche Erziehungsversuche mache. Das bedeutet viel Ruhe, keinen Ball und Managment. Ich würde kurze Spaziergänge machen und für viel Ruhe in der Wohnung sorgen. Hör auf zu frage, was sie beim Vorbesitzer gelernt, erlebt etc. hat. Kann der bravste Hund gewesen sein, kann auch total schlimm gewesen sein, so sicher kann man das sowieso nicht sagen. Konzentriere dich jetzt auf deinen Hund und hab ein wenig Geduld.
-
1. Das hört sich nach Stress an. Wie lang muss sie denn alleine bleiben bzw. muss sie alleine bleiben? Könnt ihr sie nicht in einem anderen Zimmer unterbringen? Dann könnt ihr gemütlich heimkommen, euch ausziehen und dann die Tür zum anderen Zimmer aufmachen. Ich würde auf die Begrüßungsversuche nicht eingehen, sie auch nicht in ihr Körbchen schicken, sondern sie einfach ignorieren, bis sie sich beruhigt hat. Eventuell den Socken zur beruhigung geben.
2. Kann auch sein, dass sie unbedingt zum Hund hin will und nicht darf. Oder dass ihr der Hund unheimlich ist. Wieviel Hundekontakt hatte sie früher und wieviel hat sie jetzt?
3. Ist nicht ungewöhnlich, wenn ein Hund fremd ist, dass er dann vermehrt anschlägt. Wie reagiert ihr darauf?
4. Dass sie in Situationen in denen sie unter Strom steht nicht auf aus reagiert, ist eigentlich normal. Da hilft es eigentlich nur den Stress, nicht das Symptom (bellen) zu bekämpfen. Was ihr bis jetzt tut, ist es das Symptom bekämpfen zu wollen.
Sie ist zwei Wochen bei euch und ich finde du erwartest einfach zu viel von ihr. EIn Besitzerwechsel ist für den Hund etwas Einschneidendes, dass muss er auch verarbeiten. Außerdem gibt es neue Regeln, neue Leute, neue Umgebung, neuer Tagesablauf, usw. Ich würde mal schauen, dass sich der Hund vom Stress erholt, bevor ich noch irgendwelche Erziehungsversuche mache. Das bedeutet viel Ruhe, keinen Ball und Managment. Ich würde kurze Spaziergänge machen und für viel Ruhe in der Wohnung sorgen. Hör auf zu frage, was sie beim Vorbesitzer gelernt, erlebt etc. hat. Kann der bravste Hund gewesen sein, kann auch total schlimm gewesen sein, so sicher kann man das sowieso nicht sagen. Konzentriere dich jetzt auf deinen Hund und hab ein wenig Geduld.
1. Sie muss eigentlich hier nur alleine bleiben wenn ich irgendwo hin gehe wo sie halt nicht mit darf, z.B. einkaufen oder zu meinen Eltern oder so - ich arbeite nicht, bin mit dem Kleinen ja in Elternzeit - also bin ich so gesehen immer zuhause, aber sie zeigt dieses Verhalten halt auch, wenn ich nur mal aufs Klo gehen und wieder zurück komme wie gesagt. Wenn wir so vom einkaufen oder so kommen schicke ich sie eigt in ihr Körbchen bzw. sie ist dann mittlerweile eh in der Küche weil sie uns einfach beim rein kommen in die Füße springt was wie gesagt z.B. mit Kind auf dem Arm ein no-go ist.
2. laut vorbesitzer hatte sie dort eine Hündin in der Nachbarschaft (eine Labbi-Dame) mit der sie oft gespielt hat. Hier hatte sie schon 2 mal Hundekontakt ohne Leine (bei Bekannten im Garten, Mischlings-Hündin) und hier bei uns in der Wohnung (Hund meiner Nichte, Sheltie-Welpe) das hat beides relativ reibungslos geklappt - den Welpen hat sie sehr skeptisch behandelt und auch mal geknurrt, aber er ist auch ein Rüde vll. darum. Mit der Hündin hat sie zu Anfang auch extrem gekläfft, aber als ich sie dann von er Leine los gemacht hab war sie direkt ruhig und hat nach einer Weile auch mit ihr gespielt.
3. Im Moment mit "aus" und Körbchen schicken - eben weil sie es auch Nachts macht, sicher sind es für sie auch alles fremde Geräusche usw. aber dennoch kann ich dieses Verhalten nicht einfach nur ignorieren da sie wie oben erwähnt damit auch schon mehrmals die Kinder geweckt hat in der Nacht.
4.Ja - das mit dem Stress bekämpfen habe ich schon verstanden aber mir ist eben noch nicht schlüssig wie ich dagegen was tun sollte, ich weiss ja z.B. im Hundekontakt nicht warum sie bellt, einerseits wedelt sie wie irre mit der Rute anderer Seits kläfft sie wie wild und knurrt und zerrt an der Leine - ich weiss nicht wie ich das deuten soll und sie mal langsam auf einen Hund zuzuführen und sich gegenseitig beschnuppern zu lassen, ist halt schwierig weil ich bissher nur fluchtartige Reaktionen und dumme Blicke geerntet habe von den Besitzern der Hunde natürlich.
Ich mache ja im Grunde gar nichts mit ihr und ich erwarte auch nichts - das hatte ich irgendwo schon mal erwähnt (weiss jetzt nicht ob in diesem Thread) ich will mich einfach informieren. Momentan besteht ihr Tag aus : aufstehen, kurze Gassi-Runde für die Geschäftchen, Futter, schlafen, wenn sie Lust hat bissl spielen (mit den Händen, ohne Ball o.ä.), ggf. Mittags/Nachmittags nochmal ne Runde wobei die eher Spaziergang ist da sie ja in der Zeit eh keine Geschäfte macht, dann wieder schlafen und Abends so um 20-21 Uhr nochmal ne etwas längere Runde zwischen 1-2 Std. damit sie ihr abendliches Geschäft macht und nachts nicht in die Wohnung macht. Danach gibts die zweite Ration Futter des Tages und dann gehts ins Bett im wahrsten Sinne des Wortes - mehr läuft hier im Moment nicht, keine Erziehung oder große Party - ich will mich einfach nur informieren, wie ich mit der Zeit diese ganzen kleinen "Problemchen" bzw. unerwünschten Verhaltensweisen in Angriff nehmen kann. Nur weil ich mich im Vorfeld informiere und nicht erst dann wenns soweit ist daran zu arbeiten - schadet es ihr ja nicht. Oder? :-/
-
Vielleicht würden den Hund aber auch mal ein paar Spiele fürs Köpfchen oder eine andere Beschäftigung gut tun .
Hört sich für mich eher an , als hätte sie zu wenig abwechslung im Alltag ! -
Vielleicht würden den Hund aber auch mal ein paar Spiele fürs Köpfchen oder eine andere Beschäftigung gut tun .
Hört sich für mich eher an , als hätte sie zu wenig abwechslung im Alltag !Und wie genau sollten die aussehen?
Ich hab jetzt schon so oft gehört ich soll sie erstmal in Ruhe ankommen lassen, kurze Gassi-Runden und ansonsten viel Schlafen und Ruhe also hab ich mich daran erstmal gehalten.

-
Wie lange ist sie denn nun bei euch ? Finde es nicht oder hab es überlesen :/
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!