Diverse Erziehungsfragen
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Wie lange ist sie denn nun bei euch ? Finde es nicht oder hab es überlesen :/
Am Samstag sind es 3 Wochen.
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1. Dann kann es sein, dass sie das Alleine Bleiben noch nicht kann. Ich würde langsam damit anfangen, durch die Räume gehen, Tür zu machen, wieder rausgehen und ignorieren. Sie muss lernen, dass nichts schlimmes passiert, wenn sie alleine ist. In der Zeit würde ich sie, so gut wie es geht, nicht alleine lassen.
2. Hier würde ich eher zu einem Trainer raten, der den Hund beim gemeinsamen Spaziergehen beobachtet und euch zeigt, wie ihr vorgehen sollt. Kann nämlich Frust und/oder Angst sein. In nächster Zeit würde ich Spaziergänge bei denen ihr viele Hunde trefft, eher vermeiden.
3. Ich hab es so gemacht, dass ich Einstein beruhigt habe, wenn er angeschlagen hat. Das war aber nur zweimal, dann war die Sache vorbei. Daher bin ich nicht der beste Ansprechpartner für das Problem.
4. Wie gesagt, ein Trainer würde da sicher helfen.
Sicher schadet dass nicht, es darf nur nicht in Stress ausarten. Ich würde den Ball mal weglassen. Der Hund scheint sowieso gestresst zu sein. Einfache Spaziergänge sind gut, Hundekontakt (nicht an der Leine) zu bekannten, befreundeten Hunden wäre auch nicht schlecht, wobei weniger mehr ist.
@Superpferd Der Hund ist seit ca. 2 Wochen da. Ich denke nicht, dass er Abwechslung braucht sondern eher Ruhe um mit der Situation umzugehen. In den ersten zwei Monaten habe ich mich um Abwechslung nicht besonders gekümmert, Hund war eh damit beschäftigt den neuen Alltag kennen zu lernen.
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Ruhe und Schlaf ist schon ganz richtig. Du wirst eh immer noch zu viel mit ihr machen, egal wie sehr du dir Mühe gibts, es nicht zu tun (Beispiele "aus", "hol den Ball" , "Sitz", Hundesichtungen en masse, viel Trubel mit Kindern, immer wieder Begrüßungssituationen.)
Was mir vorrangig Sorgen macht, sind die ganzen "No-Gos". Da habt ihr also wirklich gedacht, ihr bekommt einen Hund, der dann bei euch so und so funktioniert? Ich würde, wenn ich die Menschen nicht persönlich kenne, immer erst mal vom Gegenteil ausgehen: Dass so ein Hund vielleicht gerade frisch aus der Welpenfabrik angekarrt wurde und man dafür jetzt ein paar Hundert Euro bekommt. Erzählen können dir Privatverkäufer viel, wenn der Tag lang ist. Sachen wie Anschlagen in der Nacht und purer Stress, wenn ihr den Raum verlasst/betretet, lassen sich nicht einfach so abstellen. Vielleicht passt sie wirklich nicht in euer Leben, wenn du dir das so vorgestellt hast.
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Ich versuch mal noch sukzessive auf einzelne Sachen einzugehen und muss zugeben, dass ich es nicht schaffe, auf alles einzugehen. Ich finds zwar super, dass du dich so sehr über alles informieren willst - "bevor es zu spät ist" wie du sagst - aber für mich ist da jedes einzelne Thema viel zu komplex, um das mal eben so beantworten zu können... und dann auch noch alle gleichzeitig

Der Hund merkt das auch, wenn du dir so viele Gedanken machst. Manche können das ab, andere sind da sensibel und leiden unter der Stimmung. Wie viele Stunden schläft sie täglich (= Augen zu) ?Habe jetzt für den normalen Gassi auch - entgegen aller Empfehlungen - eine Flexileine gekauft, da sie mir ständig zwischen die Füße läuft und ich mich jetzt schon mehrfach fast über die Leine gelegt habe, bietet mir die Flexi einfach den Vorteil das sie sich selbst aufwickelt wenn sie näher kommt. Ich weiss das diese Leinen gemeinhin als ungesund gesehen werden, weil man häufig dazu neigt die "Stopptaste" zu tätigen wenn der Hund vor läuft oder los rennt und der Ruck der dabei durch den Hund geht schlecht für seine Knochen und Gelenke ist - aber ich nutze die Leine eigt so das sie auf der Wiese lang laufen darf um ihre Geschäfte zu machen und das ansonsten auf dem Gehweg eine bestimmte länge dauerhaft gedrückt bleibt (also mit der Stoptaste) und ich sie nur los lasse wenn ich merke sie kommt näher oder bleibt stehen, damit die leine sich aufwickelt.
Ich habe auch eine Flexi-Leine, die Dinger sind ja nicht verboten.

Aber was du zum Schluss beschreibst, würde ich nicht machen. Erstens gibt das jedes mal einen Ruck, den der Hund nicht verdient hat, wenn du die Stopptaste loslässt und zweitens ist die Leine gefährlich, wenn sie sich vom lockeren Zustand (den der Hund ja immer mal plötzlich herbeiführen kann, wenn du die Stopptaste gedrückt hältst) plötzlich zurückschnellt u./o. sich um ihre oder deine Beine wickelt oder um sonst wen oder was. Flexileine (wenn es eine mit Seil statt Gurt ist) würde ich immer entweder auf höchstens einen Meter oder lieber ganz kurz einrasten (zweite Taste) oder aber Stoppknopf für den Notfall aufheben und Hund ansonsten wie im Freilauf behandeln. Also ranrufen, wenn die Leine sich dem Ende nähert etc. Das wird dir das Schleppleinentraining sehr erleichtern, wenn du ihr und dir nicht irgendwelche gewollten oder ungewollten Leinenimpulse angewöhnst.
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Ruhe und Schlaf ist schon ganz richtig. Du wirst eh immer noch zu viel mit ihr machen, egal wie sehr du dir Mühe gibts, es nicht zu tun (Beispiele "aus", "hol den Ball" , "Sitz", Hundesichtungen en masse, viel Trubel mit Kindern, immer wieder Begrüßungssituationen.)
Was mir vorrangig Sorgen macht, sind die ganzen "No-Gos". Da habt ihr also wirklich gedacht, ihr bekommt einen Hund, der dann bei euch so und so funktioniert? Ich würde, wenn ich die Menschen nicht persönlich kenne, immer erst mal vom Gegenteil ausgehen: Dass so ein Hund vielleicht gerade frisch aus der Welpenfabrik angekarrt wurde und man dafür jetzt ein paar Hundert Euro bekommt. Erzählen können dir Privatverkäufer viel, wenn der Tag lang ist. Sachen wie Anschlagen in der Nacht und purer Stress, wenn ihr den Raum verlasst/betretet, lassen sich nicht einfach so abstellen. Vielleicht passt sie wirklich nicht in euer Leben, wenn du dir das so vorgestellt hast.
Es geht nicht darum das ich mir das so vorgestellt habe - oder nicht - ich erwähnte glaube ich bereits, das sie mein erster Hund ist. Mein Mann ist zwar mit Hunden groß geworden in seinem Elternhaus aber da waren die Verhältnisse auch ganz andere, es waren immer Züchterwelpen, ein großes Haus, ein eingezäunter Hof und natürlich waren die Eltern für die Erziehung der Hunde zuständig er hatte damit also nicht viel am Hut in dem Sinn. Ich hatte einfach bei der Vorbesitzerin den Eindruck das sie sehr ehrlich und aufrichtig wirkt - der Abgabegrund war "zu wenig Zeit für sie und das sie zu viel allein sein musste".
Naja was heißt die ganzen No-Go's? Wenn du damit meinst, was der Hund hier nicht soll/darf - dann kann ich dazu nur sagen, ich finde nicht das es da sehr viel ist, es sind eben ein paar grundliegende Punkte wobei die denke ich bei jedem Hundehalter sehr individuell ausfallen, abhängig von Lebenssituation, Wohnsituation und Wesen von Halter und Hund gleichermaßen.
Mir ist klar das dieses ungewollte Verhalten wie Anschlagen in der Nacht usw. sich nicht von heute auf Morgen abstellen lassen - aber eben darum informiere ich mich ja hier, bzw. versuche es - wie und in welchem Maße man da in der Zukunft am besten mit ihr arbeiten kann damit sich dieses Verhalten eben ändert. Mit der Zeit!!
@Einstein51 sie war wohl bei den Vorbesitzern sehr viel alleine und oft auch über viele Stunden (6-8+) weil (laut eigener Aussage) der Mann wohl häufig im Krankenhaus war und die Frau dann mit der Tochter den ganzen Tag bei ihm, zumal die Frau wohl auch im Schichtwechsel arbeiten ging. Ich weiss nicht ob das dann nicht vielleicht eher eine Art .. ich nenns mal "Trauma" ist als ein einfaches, nicht allein bleiben können? Das sie vielleicht einfach durch dieses viele und lange allein bleiben, so unter Stress kommt sie ist ja noch relativ jung und war auch einige Zeit bei diesen Leuten musste also noch SEHR jung, oft und viel allein bleiben - vll. rührt es daher?
Bzgl. der Spaziergänge - es bleibt leider nicht aus das es immer wieder Hundebegegnungen gibt bei den Gassi-Runden weil hier in der Umgebung einfach echt sehr viele Hundehalter sind und die Gassi-Zeiten sich nunmal einfach überschneiden scheinbar, aber es sind eben die Zeiten zu denen sie dann auch muss ich kann ja nicht einfach eine Stunde später gehen weil hier so viele Hunde sind, dann muss sie es einhalten oder macht in die Wohnung das ist ja nicht optimal für sie. Es ist auch immer unterschiedlich irgendwie, die ersten Tage die wir sie hatten sind wir hier nie einem Hund begegnet und jetzt in den letzten 3-4 Tagen laufen uns pro Spaziergang mindestens 4-5 in kürzester Zeit über den Weg und die meisten dann auch noch zwei mal weil die irgendwie nur um die nächste Ecke gehen den Hund machen lassen und wieder zurück gelaufen kommen. Wie gesagt gestern Abend die Situation war wirklich purer Stress für sie - aber ich habe im Verdacht, das es auch mit der Leine zutun hat. Wie ich ja beschrieb, bei der Hündin unserer Bekannten war die Aufregung schlagartig vorbei als ich sie im Garten von der Leine gelassen habe. Sie scheint Leine allgemein nicht sehr oft kennengelernt zu haben, das sagte mir die Vorbesitzerin ja auch das sie da direkt Wiese hatten wo sie ohne laufen durfte eigentlich immer. Vielleicht macht es sie nervös das sie nicht zu den Hunden hin kann die uns begegnen oder sie fühlt sich durch die Leine in ihrer "Fluchtmöglichkeit" beraubt? :-/
Das mit dem Ball heute war nur ein Versuch weil ich das hier ja gelesen hatte ich wollte einfach sehen ob sie auf meine Kommandos reagiert wärend sie Ball spielt, aber das waren vll. 5 Minuten und 3-4 Mal werfen, eigentlich wird hier in der Wohnung generell nicht mit dem Ball gespielt - das dürfen die Kinder nicht also auch der Hund nicht. -
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Ich versuch mal noch sukzessive auf einzelne Sachen einzugehen und muss zugeben, dass ich es nicht schaffe, auf alles einzugehen. Ich finds zwar super, dass du dich so sehr über alles informieren willst - "bevor es zu spät ist" wie du sagst - aber für mich ist da jedes einzelne Thema viel zu komplex, um das mal eben so beantworten zu können... und dann auch noch alle gleichzeitig

Der Hund merkt das auch, wenn du dir so viele Gedanken machst. Manche können das ab, andere sind da sensibel und leiden unter der Stimmung. Wie viele Stunden schläft sie täglich (= Augen zu) ?Ich habe auch eine Flexi-Leine, die Dinger sind ja nicht verboten.

Aber was du zum Schluss beschreibst, würde ich nicht machen. Erstens gibt das jedes mal einen Ruck, den der Hund nicht verdient hat, wenn du die Stopptaste loslässt und zweitens ist die Leine gefährlich, wenn sie sich vom lockeren Zustand (den der Hund ja immer mal plötzlich herbeiführen kann, wenn du die Stopptaste gedrückt hältst) plötzlich zurückschnellt u./o. sich um ihre oder deine Beine wickelt oder um sonst wen oder was. Flexileine (wenn es eine mit Seil statt Gurt ist) würde ich immer entweder auf höchstens einen Meter oder lieber ganz kurz einrasten (zweite Taste) oder aber Stoppknopf für den Notfall aufheben und Hund ansonsten wie im Freilauf behandeln. Also ranrufen, wenn die Leine sich dem Ende nähert etc. Das wird dir das Schleppleinentraining sehr erleichtern, wenn du ihr und dir nicht irgendwelche gewollten oder ungewollten Leinenimpulse angewöhnst.Ich weiss nicht ob ich dich richtig verstehe - ich hoffe es mal. Also ich mache das mit der Leine auf dem Gehweg eigt desswegen so das ich die Taste in einem angemessenen "Abstand" gedrückt halte damit sie nicht auf einmal los schießt wenn sie irgendwo einen Hund sieht bevor ich ihn vll sehe. Sie prischt ja dann wirklich drauf zu als gäbe es kein Morgen darum halte ich die Taste gedrückt (anstelle der Einrastfunktion) und lasse den Knopf halt los wenn sie langsamer wird oder stehen bleibt damit die Leine sich aufrollen kann und eben nicht zwischen meine oder ihre Beine gerät weil sie auf dem Boden rumschleift (ich habe übrigens die mit Gurt) denn das war ja der eigentliche Anschaffungsgrund, weil mir die Führleine immer wieder zwischen die Füße gekommen ist oder ihr selbst weil sie halt wirklich manchmal einfach langsamer wird und dann hinter mir läuft und ich seh sie nicht und schwupp schon war sie zwischen meinen Füßen.
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Achso @anfängerinAlina sie schläft eigentlich ziemlich viel - zwischen den Spaziergängen und wenn sie nicht grad frisst liegt sie eigt irgendwo rum und schläft (also Augen zu) wenn sie nicht grad mal irgendwie mit einem der Kinder ein bisschen kuschelt oder so.
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Mit der Zeit!!
Gut, dann haben wir unterschiedliche Definitionen im Kopf beim Begriff "No Go" . War ein Missverständnis, sorry.
ZitatIch weiss nicht ob das dann nicht vielleicht eher eine Art .. ich nenns mal "Trauma" ist als ein einfaches, nicht allein bleiben können?
Eigentlich egal. Jeder Hund, der mal kurz alleine gelassen wird, obwohl er es nicht kann, erleidet jedes mal sowas was du jetzt "Trauma" nennst. Erzählungen der Verkäufer bringen dich auch hier nicht weiter. Ein guter Trainer könnte da schon eher ihr Problem rausfinden, falls du da ein evtl. zeit- und nervenraubendes Training wirklich auf dich nehmen willst.ZitatVielleicht macht es sie nervös das sie nicht zu den Hunden hin kann die uns begegnen oder sie fühlt sich durch die Leine in ihrer "Fluchtmöglichkeit" beraubt? :-/
Ja, genau. Das hast du super zusammengefasst und passt so formuliert fast auf jede Leinenaggression. Auch hier ist es wieder völlig egal, wie oft sie bei den Vorbesitzern an der Leine war. Sie wird zu DIR erst mal Vertrauen aufbauen müssen und lernen müssen, dass sie BEI DIR an der Leine nichts regeln muss sondern abgeschirmt wird und deshalb auch keine Fluchtmöglichkeit und Kommunikationsmöglichkeit mehr BRAUCHT.Achso: Wedelnde Rute bedeutet einfach "nur" Aufregung. Die kann positiv oder negativ oder unentschieden sein. :)
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Das mit dem Allein sein kann natürlich daher rühren. Ich würde wirklich langsam damit anfangen, für Sekunden (!) die Tür schließen und wieder aufmachen und den Hund einfach ignorieren, als wäre es das normalste auf der Welt, wenn du wieder kommst. Hochspringen würde ich einfach ignorieren.
Versuche es halt, ich glaub dir, dass du die Hundebegegnungen nicht vermeiden lassen. Ansonsten schau einfach, dass genügend Abstand zwischen den Hunden ist, auch wenn das bedeutet, umdrehen, Straßenseite wechseln oder ausweichen. Vielleicht hat sie auch einfach nicht gelernt, dass sie nicht zu jedem Hund darf.
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Achso, super, die Gurtflexi ist viel ungefährlicher. Trotzdem würde ich es so machen, wie beschrieben. Entweder kurz (bei Gurtband gehen auch zwei oder sogar drei Meter) eingestellt eingerastet lassen oder Stoppknopf nur drücken, FALLS sie losprescht. Wenn der Hund dir dann mal plötzlich zwischen die Beine statt nach vorne läuft, wickelt euch die einsurrende Leine sonst viel effektiver ein, als es eine normale Führleine könnte.
Finde ich toll, dass sie so viel schläft. Dann hat sie bei euch schon mal das wichtigste geschafft.

Zähl trotzdem mal die Augen-zu-Stunden bei Gelegenheit.
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