Speicherlösungen

  • Ich hab ein Problem mit meinem Speicher und schaue nach Alternativen.


    Wie viele Fotos habt ihr? Wie viele GB?
    Wie speichert ihr diese?
    Wie greift ihr auf sie zu?
    - Und was wäre eure Wunschlösung, wenn ihr könntet, wie ihr wolltet?


    Ich bin bei ca. 70.000 Fotos, schmeiße schon viele weg und sprenge dennoch damit mein Powerbook.


    Ich sage mal, wie es ist: Ich würde am liebsten alle Fotos in der Cloud speichern und dann mit jedem Gerät darauf zugreifen.
    Ok wäre auch, wenn ich bestimmte Ordner freigeben würde/könnte/müsste - damit gewisse Alben auch ohne iNet auf dem Gerät sind, auf jedem Gerät.
    Aber das geht nicht. Mein Computer-Crack hat mir erklärt, ich kann nur in die Cloud packen, was auf einem Gerät drauf ist, alles drauf ist. In der Cloud liegt quasi immer nur eine Kopie...


    - Ich weiß nicht, ob das gerade zu speziell ist :ops:
    Ich glaub, ich muss ein bisschen Zeit investieren und mich mal im Store beraten lassen...

    • Neu

    Hi


    hast du hier Speicherlösungen* schon mal geschaut? Dort wird jeder fündig!


    • Ich habe eine externe Festplatte mit 1 Terabyte.


      Fotos kommen zuerst auf mein Notebook, dann auf die externe.
      Als zusätzliche Sicherung lagere ich die Karten aus der Kamera auch noch.


      Auf die Cloud verlasse ich mich nicht. Die meisten Cloud-Server liegen in den USA und unterliegen damit nicht deutschen Datenschutzrichtlinien. (T-Online ist da wohl eine Ausnahme.)
      Und was ist, wenn so ein Cloud-Server mal nicht da ist?

    • Und wie viele hast du auf dem Notebook?
      Wann schiebst du rüber auf die FP?


      (1 TB hab ich auch als externe. Die überschreibt sich jetzt auch schon :mute: )

    • Ich habe im Haus ein NAS System. Da sind zwei Platten drin, die gespiegelt werden, wovon jede 4 TB hat.


      Da das Teil im Netz integriert ist kann ich mit jedem PC, Tablett und dem TV drauf zugreifen.


      In einem Verzeichnis liegen die RAW Bilder im Original, so wie sie von der Kamera gekommen sind. Schön mit LR5 archiviert. Die Bilder kommen also direkt von der Speicherkarte auf das NAS System. Auf meinen Rechnern im Hause liegen somit gar keine Daten.


      In einem zweiten Verzeichniss habe ich das ganze komplett im JPG Format liegen als Export von LR5. Die sind in der Auflösung gespeichert, die von dem Monitor mit der höchsten Auflösung 1:1 dargestellt werden kann.


      Das sind inzwischen ca 180 GB in RAW und ca. 105 GB in JPG, also knapp 300 GB.


      Und da bei mir die Datensicherheit Priorität hat, wird das NAS System monatlich auf eine externe Platte kopiert. Auf eine weitere externe Platte kommt das Ganze nochmal, was dann bei meiner Schwester drei Dörfer weiter gelagert ist. Das wird vor jedem Urlaub aktualisiert.


      Damit kann ich einen Totalverlust komplett ausschließen.

    • Ich habe eine 500gb Platte, die ist über lightroom organisiert und ich sichere die in regelmäßigen Abständen auf eine zweite Platte. Mehr Sicherung führe ich nicht durch. Ich habe zwei Speicherkarten, die werden immer gelöscht und gut ist. Mein mann, als Fotograf, hat da natürlich andere Ansprüche. Er hat glaube ich vier Festplatten, die sich immer synchronisieren und zusätzlich eine Festplatte, auf der das System sich spiegelt. Ich speichere meine Bilder hin und wieder in der Dropbox wenn ich sie unterwegs zeigen will aber nur in einer cloud wäre mir zu unsicher.

    • Ich habe externe Festplatten, jede doppelt und an zwei Orten gelagert. Die Sache mit dem NAS System interessiert mich, da muß ich mich glaub ich mal schlau machen.

    • Ich habe eine 5-TB Platte in meinem WLAN - komme damit also mit jedem Gerät an die Fotos ran.
      Da sie freigegeben ist auch von außerhalb meines WLANs.
      Dort liegen hauptsächlich die RAW-Dateien und die Fotos, die ich beim Hobby meines Mannes mache.
      "private" Fotos (Familie, Hund ...) liegen zusätzlich als Kopie in der MS-Cloud (live).


      Was ich nicht verstanden habe ist:


      Zitat von BigJoy

      Aber das geht nicht. Mein Computer-Crack hat mir erklärt, ich kann nur in die Cloud packen, was auf einem Gerät drauf ist, alles drauf ist. In der Cloud liegt quasi immer nur eine Kopie...

      Was meint Dein Computer Crack damit?
      Von welcher Cloud Lösung hat er dabei gesprochen?
      Ich kenn das nämlich so gar nicht :)


      Und das hier:



      Zitat von frolleinvomamt

      Auf die Cloud verlasse ich mich nicht. Die meisten Cloud-Server liegen in den USA und unterliegen damit nicht deutschen Datenschutzrichtlinien. (T-Online ist da wohl eine Ausnahme.)

      Stimmt zwar, ist aber eigentlich nicht sooo relevant.
      Also: ja, die meisten Cloud Lösungen (z.B. Amazon, Microsoft etc.) für Privatverbraucher (bei Company Lösungen sieht es zum Teil wieder anders aus, z.B. liegen die Microsoft Business Cloud Lösungen in Europa...) liegen in den USA und unterliegen damit nicht europäischen Sicherheitsstandards und europäischer Gesetzgebung.
      Im Datenspeicher-Sektor bedeutet das aber lediglich, dass ein amerikanisches Unternehmen verpflichtet ist, Daten an die amerikanische Regierung heraus zu geben, wenn von der Seite berechtigtes Interesse besteht.


      Und da muss ich ganz ehrlich sagen: Wenn die amerikanische Regierung meint, meine Fotos durchsehen zu müssen, weil sie ein Verbrechen vermutet.. So what?
      Mal ganz davon abgesehen, dass der Fall unrealisitsch ist (wer hat schon die Zeit all die Speicher durchzuschauen?) sind die garantiert nicht an meinen Fotos interessiert ;)

    • Ich hab es so verstanden, dass ich von einem Gerät aus die Sachen in die Cloud schieben muss und die Cloud nicht als alleinige externe FP benutzen kann, ohne dass die Fotos dauerhaft auf einem meiner Geräte sind.


      Was ich ehrlich gesagt auch "erschwerte Bedingungen" finde ist diese Synchronisiererei. Einerseits: toll, echte Arbeitsersparnis! Egal mit welchem Gerät gemacht - das Foto ist auf allen Geräten im Fotostream.
      Aber: zu unterschiedlichen Zeiten... nur als "Rohdateien", gelöschte Bilder sind auf dem anderen Gerät wieder da...usw.
      - Da braucht es ja einen richtigen Speicherplan, ui.


      Was ich halt nicht möchte, ist, dass meine Bilder nur archiviert werden. Ich will die gerne im schnellen alltäglichen Zugriff haben (ob ich das nun brauche oder nicht).


      Die iNet-Einbindung ist dabei wohl eine "Glaubensfrage" (bzgl. Datenschutz/Sicherheit).

    • Ich hab es so verstanden, dass ich von einem Gerät aus die Sachen in die Cloud schieben muss und die Cloud nicht als alleinige externe FP benutzen kann, ohne dass die Fotos dauerhaft auf einem meiner Geräte sind.


      Was ich ehrlich gesagt auch "erschwerte Bedingungen" finde ist diese Synchronisiererei. Einerseits: toll, echte Arbeitsersparnis! Egal mit welchem Gerät gemacht - das Foto ist auf allen Geräten im Fotostream.
      Aber: zu unterschiedlichen Zeiten... nur als "Rohdateien", gelöschte Bilder sind auf dem anderen Gerät wieder da...usw.
      - Da braucht es ja einen richtigen Speicherplan, ui.

      Doch, das geht bei Cloud-Lösungen die Du z.B. wie ein "Laufwerk" Deinem PC zufügen kannst.
      Früher habe ich das so gemacht:
      Wenn ich z.B. an den Wochenenden unterwegs zu viele Bilder gemacht habe.
      Ich habe immer mein Surface und die Kamera dabei.
      Die Platte des Surface reicht im Leben nie für all die RAW-Bilder, also war (ist immer noch :) ) dort im DateiExplorer mein OneDrive/Live Archiv eingebunden, dort ziehe ich die RAW-Bilder von der Kamera hin, lösche die Speicherkarte und bin für unterwegs fertig :)
      Zuhause hatte ich dann direkt Zugriff von meinem PC auf das One Drive Archiv und konnte die Bilder dann dort bearbeiten oder auch wieder wo anders hin schieben.


      Inzwischen mach ich das dann halt mit meiner externen Platte so, habe aber immer noch die Möglichkeit für One Drive, falls die Platte oder der Router zuhause mal mucken macht :)


      Wie meinst Du das mit zu unterschiedlichen Zeiten?
      Den Sync-Plan kannst Du bei den meisten doch automatisiert verwalten, oder nicht?

    • Zum Synchronisieren:
      Ich mache Fotos mit dem Handy - die sind aber erst zeitlich verzögert auch auf dem Laptop (und ich finde nicht, wo ich die Zeit einstellen/verkürzen kann). Und wenn ich sie auf einem Gerät bearbeite (zB beschneide oder auch Bilder lösche), passiert das nicht automatisch auf dem anderen Gerät.


      Das trägt auch zu meinem Datenoverload bei, weil so auch gelöschte Bilder im System bleiben.


      Ich habe halt 2 "Einflüsse" für Fotos:
      Handy -> Laptop und DSLR -> Laptop
      und dann noch das iPad als Wiedergabegerät.

    Jetzt mitmachen!

    Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!