• Hallo, ich habe da mal wieder ein Frage und freue mich auf eure Antworten.

    Zunächst vllt die Situation:
    Als die Schnute vor etwas über einem Jahr zu uns kam, kläffte und knurrte sie jedes Geräusch im Treppenhaus an. Das haben wir super in den Griff bekommen. Nach unserem Umzug legte sie wieder los, nach 2 Wochen üben war es wieder ok.

    Hin und wieder muss sie 1-2 Nächte bei Freunden (die sie kennt und sehr mag) übernachten. Das klappt auch gut, allerdings schlägt sie da auch bei jedem Geräusch an.

    Zur Box:
    Ich gehen davon aus, dass das Anschlagen aus Unsicherheit resultiert und habe im Forum oft gelesen, dass eine Box (richtig aufgebaut) Sicherheit geben kann.
    Ich dachte an eine faltbare "Stoffbox", die wir hier einführen und ihr zur Betreuung mitgeben können.
    Meine Hoffnung ist halt, dass sie in der Box sicherer ist und sich nicht fürs Treppenhaus und co verantwortlich fühlen muss.
    Erscheint das so grundsätzlich sinnvoll?

    Falls wir den Weg mit der Box gehen, wie könnten wir die Box aufbauen? Ich habe oft gelesen, dass man das über Futter/Kauzeug/Spielzeug machen kann. Allerdings entwickelt sie dann sehr schnell eine Erwartungshaltung (verfressenes Monster ;)). Im Prinzip soll sie in der Box einfach nur schlafen, Box also ins Schlafzimmer und (vorübergehend) einfach als Hundebett nutzen?

    Danke, für eure Einschätzung!

  • Ich fände es auf jeden Fall einen Versuch Wert. :) Wenn es dem Hund hilft, warum nicht.

    Ich habe es bei Newton so gemacht, dass ich die Box offen ins Wohnzimmer gestellt habe, seine Lieblingsdecke reingelegt habe und ihn da drin zu seinen regulären Zeiten gefüttert habe. Während er fraß, habe ich dann die Tür ein paar Mal auf und zu geschoben, damit er sich an das Geräusch gewöhnt.

    Kauartikel hat er weiterhin außerhalb der Box angeboten bekommen. Er hat sie dann aber meist in die Box getragen und dort gekaut. Das habe ich dann genutzt um auch mal für zwei Minuten die Tür zu schließen.

    Bei mir kam die Box dann ins Auto, als er sie akzeptiert hatte. Mittlerweile pennt er in seiner Box mit Abstand am besten. :)

  • Meinem Hund habe ich die Box auch einfach ins Wohnzimmer gestellt, kuschelig ausgestattet. Nach ein paar Stunden hat er sie selber ausprobiert und hat drin gedöst. Fertig. :-)
    Wir haben sie eigentlich für's Auto, nehmen sie jedoch auch mal mit, wenn wir irgendwo zu Besuch sind, oder mit in den Biergarten, Hotelzimmer. Er zieht die Box dann auch immer anderen Schlafplätzen vor. Wenn er sich unwohl fühlt, zieht er sich auch die in Box zurück. Und er hat sie sich sogar im Laden selbst ausgesucht. Eine andere Box hat er empört angebellt (weil zu klein), doch die fand er ok. Die haben wir dann genommen :-)

  • Mein Hund hat eine offene Faltbox, in der er schläft. Wenn ich woanders bin, kann ich die mitnehmen und auch mal zumachen (z.B. damit das Krabbelkind meiner Schwester nicht drankommt).

    Und im Auto natürlich.

    Im Stall hat er einen großen Gitterkennel, in dem ich ihn auch mal lasse, wenn ich ohne Hund reite. Da geht er auch gerne rein.

    Als Ruheplatz finde ich eine Box super, auch mal für ne Weile zum zu machen, aber die ganze Nacht oder mehrere Stunden in der box eingesperrt würde ich eher nicht machen. Wenn, dann in einem wirklich großen Kennel, in dem der Hund auch aufstehen kann.

  • Grundsätzlich kann ein geschlossener Raum (also die Box) deinem Hund schon mehr Sicherheit geben. Einen Versuch ist es auf jeden Fall wert.
    Meine Hunde haben beide Faltboxen, die wir auch immer in den Urlaub mitnehmen.
    Emma hat noch eine weitere für Turniere, wo ich ihr dann auch mal etwas Ruhe gönne oder in die sie sich alleine zurückzieht, wenn ihr die anderen Hunde einfach zuviel sind.

    Ich würde die Box einfach dort hin stellen, wo sein jetziger Schlafplatz ist und diesen für eine gewisse Zeit einfach wegstellen. Dann vielleicht noch die gewohnte Decke mit rein. Je nach Charakter des Hundes sollte das schon ausreichen, dass er die Box annimmt.
    Es kommt drauf an welches Modell du nimmst. Sollten an den Seiten noch Klappen sein, würde ich diese am Anfang offen lassen, damit dein Hund gut reinsehen kann und die Box kein dunkles Loch ist. Ich stelle das beim Agility auch immer wieder fest, dass Hunde beim dunklen Tunnel mehr Probleme haben. Und wenn sie dann keinen Ausgang sehen, gehen die halt seltener rein.

  • Für meine Pia ist die Box ein Segen. Seitdem sie ihre Box hat kann sie viel besser entspannen. Und ich musste sie gar nicht wirklich auftrainieren. Habe einmal Leckerlies reingeworfen, Pia hat sich die geholt und ist gleich in der Box geblieben und hat sich hingelegt. Meistens ist die Box offen, nur wenn Pia gar nicht runterkommt, mache ich sie mal zu.

    Seitdem nehme ich die Box auch immer mit, wenn wir länger irgendwo sind.

    Achso, ich habe auch eine faltbare Box. Die sind echt praktisch.

  • Robin hat seine Box schon im Geschäft ausprobiert: der Verkäufer hatte ein passendes, kuschelig weiches Kissen reingelegt und einen(!) kleinen Keks reingeworfen. Das genügte, damit mein Hund nicht nur reinrannte, sondern sich daraufhin auch gleich einparkte, lässig raushängede Pfoten und hochzufriedenes Gesicht inklusive. 'Komm wieder raus da' sah er gar nicht ein... :lol:
    Die Box ist normalerweise für's Auto geht aber mit zu SchwieMu wenn wir mal weg sind, samt 'seiner' Decke. Findet er großartig. :dafuer:

  • So, dank eurem bestärkenden Worten habe ich eine Hundebox bestellt und mich in den Maßen sowas von vertan... die Box ist einfach riesig. Da passen locker 2, wenn nicht gar 3 Labbis rein.
    Gut fand sie die Box schon aber ich werde mich nun nach einer kleineren umsehen und die jetzige verkaufen.

    Liebe Dank euch aber!

  • Vorsicht @Größe: Groß genug ist 'aufrecht sitzen' und 'unverbogen drin stehen + sich umdrehen können'
    Wurde mir zumindest erklärt => meine Box wirkt auch riesig, passt aber grade so darfür.

  • Ich dachte an eine faltbare "Stoffbox", die wir hier einführen und ihr zur Betreuung mitgeben können.
    Meine Hoffnung ist halt, dass sie in der Box sicherer ist und sich nicht fürs Treppenhaus und co verantwortlich fühlen muss.
    Erscheint das so grundsätzlich sinnvoll?

    Das denke ich schon. Viele Hunde sind schon froh, wenn sie räumlich begrenzt werden und nicht mehr Wachmann spielen müssen. Besonders die unsicheren Hunde.

    Falls wir den Weg mit der Box gehen, wie könnten wir die Box aufbauen? Ich habe oft gelesen, dass man das über Futter/Kauzeug/Spielzeug machen kann. Allerdings entwickelt sie dann sehr schnell eine Erwartungshaltung (verfressenes Monster ;)). Im Prinzip soll sie in der Box einfach nur schlafen, Box also ins Schlafzimmer und (vorübergehend) einfach als Hundebett nutzen?

    Es ist schon sinnvoll, die Box anfangs schön zu füttern. Gerade verfressene Hunde verknüpfen die Box dann wirklich schnell positiv. Ich füttere meine Welpen erst einmal ausschließlich in der Box und lege ihnen Kauzeug dort hinein. ich sage "Box" und stelle das Futter hinein. Sie sollen dann erst einmal bei offener Tür fressen und kauen, die Box aber nicht verlassen. Kommen sie zB mit dem Kauzeug raus, nehme ich es ab und werfe es mit dem Wort "Box" wieder zurück in die Box. Irgendwann mache ich die Box während des Mampfens zu. Stört es den Hund nicht, bleibt die Box auch erst einmal eine Weile zu, wenn der Hund aufgefuttert hat. Dann wird die Box kommentarlos (!) geöffnet. Das ist wichtig, damit der Hund das Rausholen nicht für das Rauskommen bestätigt wird. Klappt das problemlos, kommt der Welpe nach den Spaziergängen ebenfalls in die Box, um sich an das Schlafen dort zu gewöhnen. Allerdings ist das eher das kleinste Problem, da die Box da meist schon durch die Fütterung positiv verknüpft ist.

    Wichtig ist nur:

    • Nicht öffnen, wenn der Hund doch mal motzt, sondern warten bis er ruhig ist
    • Nicht beim Rausholen belohnen
    • Den Hund in der Box immer (!) in Ruhe lassen
    • Die Box an einen ruhigen Ort stellen und gemütlich mache

    Ich habe übrigens immer riesige Boxen, was aber auch daran liegt, dass da zwei Hunde reinpassen sollen, wenn ich sie irgendwo hin mitnehmen (Seminare, Turniere). Zuhause nutzt sie eigentlich nur die Kleine. Ich würde aber immer darauf achten, dass der Hund problemlos aufrecht sitzen und sich in der Box auch richtig lang machen kann.

    so schaut das aus:

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