2 Hündinnen...Tips?

  • Hallo,
    seit ein paar Wochen wohnt mein neuer Lebensgefährte bei mir und mit ihm kam seine nun 8 Monate alte Bordercollie Hündin zu uns. (nebenbei,was für ein Unterschied zu meinem Labradormix,dieser Hund ist echt ne Nummer,ich werde sicher in Zukunft öfter schreiben :hilfe: :headbash: )
    Eigentlich,hätte ich bewusst einen Zweithund ausgesucht,ich hätte keine Hündin genommen,denn meine "Dame" mag viele (fremde) Hündinnen gar nicht gerne,sie ist ne kleine Zicke.Zu bekannten ist sie sehr lieb,spielt,lässt sich auch viel gefallen.Nicht alles,aber sie warnt und massregelt entsprechend,ohne Verletzungen.Trotzdem würde ich sie als Zicke bezeichnen.
    Pepper (Border) ist recht einnehmen,von sich selbst überzeugt,oft aufdringlich,muss generell noch viel lernen...lernt auch schnell,leider auch viel Blödsinn.
    Bis jetzt ist es so,die 2 spielen oft und schön zusammen,sie liegen auch zusammen,beim füttern bin ich generell dabei,da beide sehr futterneidisch sind,da passe ich dann auch.deswegen liegt auch kein Kauzeug oder Spielzeug zur freien Verfügung rum,das gäbe Stress.
    Ich möchte gerne alles richtig machen,damit die beiden sich auch in Zukunft weiter so gut verstehen und es nicht zu einer Feindschaft zwischen den beiden kommt,wie man doch immer mal wieder von zusammen lebenden Hündinnen hört.Was kann und sollte ich tun,um das bestmöglichst zu fördern?

  • Hallo Kerstin,

    auch wenn ich 2 Rüden habe, denke ich, unsere Verhaltensweisen sind wichtig, damit es rund läuft.
    Wenn Du ruhig und ausgeglichen bist, klare Regeln setzt, dürfte es keine Probleme mit den Beiden geben. Der BC ist noch sehr jung und wird sich an Deiner Hündin orientieren und die Beiden kommen klar. Warum sollte sich das ändern?
    Behandelt beide Hunde gleich, räumt nicht einem Hund etwas ein, was der andere nicht darf und dann müsste das Zusammenleben harmonisch bleiben

  • Huhu,

    ich kann Conny da nur zustimmen, so habe ich es bei meinen Mädels auch immer gehandhabt. Ich hatte damals eine ähnliche Kombi , es gab ein paar Streitereien als die Bordermaus in der Pubertät war, aber diese Eifersuchtsdramen lagen eher an mir.
    Bei Euch verstehen sich die Mäuse doch gut, ich wüsste auch nicht warum sich das ändern sollte. Das Zusammenleben sollte sich immer positiv gestalten, sie erleben tolle Sachen zusammen, werden geliebt, gehört zusammen ... was besseres gibt es doch nicht. Sicher wird es mal Auseinandersetzungen geben, da muss man im Einzelfall entscheiden ab wann man eingreift, anzicken ist erlaubt, Mobbing , beissen natürlich nicht.
    Gibt es einen Grund warum Du Dir Sorgen machst ?

  • Vielleicht bin ich auch einfach zu voreingenommen,weil andauernd kommen Sprüche wie "Ohhh,Border,na da habt ihr euch ja was angetan." und "" Hündinnen...das geht nie gut" Beides sollte mich eigentlich nicht beeinflussen,tut es aber anscheinend trotzdem.
    Wir wollen den beiden vermitteln,dass wir alles im Griff haben,sie nichts zu klären haben und eigentlich geht das auch gut.Ressourcenstreitereien versuchen wir eh zu vermeiden.
    Die Kleine versucht trotzdem zb schon,Lucy nicht an uns ran zu lassen.Natürlich greifen wir da ein,trotzdem frage ich mich,was geht in dem Moment in Lucy vor sich.Kann sich dadurch schon Antiphatie entwickeln?
    Oder auch,Pepper ist frech im Moment,sie testet bisschen aus,Regeln werden oft hinterfragt.Als Beispiel,die Hunde dürfen auf Couch und Bett,aber sie haben vorher zu "fragen".Und runter ist auch runter,aber sofort.Sieht Pepper anders im Moment.Hinter allem kommt eher die Frage :Bist du dir sicher,dass ich das jetzt wirklich machen soll?

  • Ach na klar geht das mit Hündinnen gut, ich würde das immer wieder machen und fand es sehr angenehm. Jetzt habe ich ein Paar und auch die hatten ihre Konflikte.
    Das Border frech ist liegt ja eher am Alter, ach was habe ich meine Mädels in der Pubertät geliebt :D
    Eine große Baustelle war auch das meine Althündin Frl Border nicht an mich ranlassen wollte. Ich habe sie gerufen und Madam schneidet ihr den Weg ab und zickt. Das haben wir gezielt trainiert, mir war wichtig das sie das rankommen der jüngeren Hündin positiv verknüpft und es für sie das tollste der Welt wird. Für meine Mädels war es in diesem Fall besser als nur über ein Nein zu arbeiten. So habe ich es mit den meisten Situationen gehalten in denen es Konflikte gab und bin damit gut gefahren. Irgendwann waren sie ein tolles Team.

  • beim füttern bin ich generell dabei,da beide sehr futterneidisch sind,da passe ich dann auch.

    Ich würde die beiden einfach weit auseinander füttern. Dann fällt ein Stress-Faktor schon mal weg.
    (Mache ich mit meinen beiden auch so. Der Terrier ist futterneidisch, die BC-Hündin frisst eh nicht, wenn jemand zuguckt.)

    weil andauernd kommen Sprüche wie "Ohhh,Border,na da habt ihr euch ja was angetan."

    Das ist viel dummes Gelaber von Leuten, die die Rasse nicht kennen.
    Klar, ein BC ist kein Hund, den man einfach so laufen lassen kann. Er sucht sich dann seine Aufgaben selbst (und die gefallen einem nicht unbedingt).

  • Ohhh,Border,na da habt ihr euch ja was angetan." u

    Dieses Gerede kenne ich auch, aber davon solltest Du nicht nicht beeindrucken lassen.Klar, ein BC ist kein Hund, der den ganzen Tag auf der Couch liegt, aber er ist ein toller Hund....ich liebe diese Rasse, die man mit viel Liebe,Auslastung und Geduld zu großartigen Hunden erziehen kann. Glaub' mir, ich kann es beurteilen.

    Die Kleine versucht trotzdem zb schon,Lucy nicht an uns ran zu lassen.Natürlich greifen wir da ein,trotzdem frage ich mich,was geht in dem Moment in Lucy vor sich.Kann sich dadurch schon Antiphatie entwickeln?


    Das ist nicht typisch Border, sondern typisch Zweithund. Diese Erfahrunge haben wir jetzt bereits zum 2. Mal gemacht, aber das bekommt man gut in den Griff, in dem man dem "Drängler" zeigt, dass das so nicht geht.
    Was die Antipathie angeht, denst Du sicherlich zu menschlich


    Oder auch,Pepper ist frech im Moment,sie testet bisschen aus,Regeln werden oft hinterfragt.Als Beispiel,die Hunde dürfen auf Couch und Bett,aber sie haben vorher zu "fragen".Und runter ist auch runter,aber sofort.Sieht Pepper anders im Moment.Hinter allem kommt eher die Frage :Bist du dir sicher,dass ich das jetzt wirklich machen soll?

    In diesem Alter ist das doch ganz normal und sie ist neu, d.h. sie muss die Hausordnung noch kennenlernen. Hat Lucy ihr die Hausordnung noch nicht verlesen? Kommt bestimmt noch.
    als Faro bei uns einzog, dauerte es vielleicht 1 Woche, bis Atti ihm die Hausordnung gezeigt hat und danach war alles gut.

  • Das ist nicht typisch Border, sondern typisch Zweithund. Diese Erfahrunge haben wir jetzt bereits zum 2. Mal gemacht, aber das bekommt man gut in den Griff, in dem man dem "Drängler" zeigt, dass das so nicht geht.
    Was die Antipathie angeht, denst Du sicherlich zu menschlich

    Das habe ich hier auch schon häufiger gehabt. Oft ist es die jüngere Hündin, die meint, sie könnte der Älteren den Weg abschneiden, oder ihr mal sagen, das sie jetzt nicht zu mir aufs Sofa darf.
    Da bekam dann die jüngere Hündin eine Ansage und gut war's .

    Als vor 3 Jahren meine Dobermannhündin gestorben ist, hatte ich auch erst Bedenken, zu Zwergpinscherhündin wieder eine Hündin zu holen. Die Pinscherhündin war extrem auf mich fixiert und reagierte auf andere Hunde schnell eifersüchtig und konnte dann auch blöd Rumzicken.
    Meine Dobermannhündin hat das immer mit einem Schulterzucken abgetan, sie war sowieso eine wahre Peace-Schwester und hat sich niemals von dem Zwerg provozieren lassen.
    Dann zog nach einem halben Jahr eine zwölf-Wochen-alte Zwergpinscherhündin ein und ich hatte echt ein bisschen Sorge, das es hier rappelt. Aber alles prima.
    Ich hatte eher das Gefühl das Chili froh war, nicht mehr alleine zu sein.
    Es ist höchstens die Kleine, die die Ältere mal anzickt (meißtens vor der Läufigkeit), aber die Große ignoriert das und dann hört die kleine Stänkerliese auch direkt auf.
    Das daraus Antipathie entstehen kann, ist zu menschlich gedacht. Hunde sind nicht nachtragend.

    Ich finde es mit zwei Hündinnen super, ich möchte keine andere Konstellation mehr haben.

    LG
    Katrin

  • Vielen Dank euch allen,das beruhigt mich doch schon ein wenig.Die beiden sind auch ein schönes Team eigentlich,ich beobachte die 2 echt gerne,wie sie untereinander agieren und ich glaube,sie geniessen die neue Zweisamkeit nun auch.
    Die erste Läufigkeit steht noch an,gibt es irgendwas,was da gesondert zu beachten wäre oder wie man da Schwierigkeiten vorbeugen kann?
    Und noch was grundsätzliches,die 2 spielen sehr schön miteinander.Hin und wieder ist aber draussen die ältere etwas zu wild,für meinen Geschmack und dann breche ich ab.Sie spielt eh gerne recht körperbetont,laut und tobend.Aber in diesen Momenten sind die beiden kaum noch ansprechbar,hören erst nach mehrmaligen lauten rufen und sind auch kaum aus ihrem wilden Spiel rauszubringen,also beide machen mit,es ist nicht einer der sie ständig drauf kriegt.Trotzdem habe ich das Gefühl,aus so einem Spiel raus kann die Situation auch schnell kippen.Wie macht ihr das,wenn eure 2 sich da dermassen intensiv ins Spiel stürzen?

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