Besucher-Problem
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Guten Abend zusammen
Ich such jemanden, der so ein ähnlichew Problem mit seinen Hund hat/hatte wie wir.Wir haben schon seit langem Probleme mit Scotty und Besuchern.
Er maßregelt jeden und sieht alles als sein Besitz. Bisher konnten wir uns da nicht so recht helfen.
Sobald die Klingelt geht dreht er völlig auf. Der bellt wie bekloppt und beruhigt sich auch nicht so schnell. Er schnappt nach den Füßen und mal nach Händen, wenn er doch an den Besuch ran kommt. Er verteidigt seine Sachen, darunter Falle auch ich. z.B. darf nach seiner Ansicht kein fremder Hund zu mir kommen zum schnupper/streicheln. Nur Hunde die er kennt sind ok, die Hunde aus unserer Hundeschulgruppe zum Beispiel.
Am Freitag war unsere Trainerin zum Training hier. Wir haben die Situation nochmals analysiert.
Erst macht Scotty Theater, weil Besuch kommt, dann weil er rein kommt und dann meckert er mich an, weil ich mich zum Besuch setze etc. Er hat mich nicht unter kontrolle. Wir drohen zu oft ohne das was passiert. Er empfindet uns nicht als "Rudelführer".
Als Training machen wir jetzt frühzeitiges Maßregeln, auch körperlich. Wenn er in rage ist auf jeden Fall körperlich. Kröperlich heißt Schupsen/Picken in die Schulter/Seite, nicht schlagen oder irgendwelche Griffe oder so.Ich weiß nicht, obs verständlich ist.
Gibt es jemanden mit ähnlichen Problemem?Wie seit ihr vorgegangen?

Sorry, tippen übers Handy ist doof und anstrengend...

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Hallo,
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ganz so schlimm ist es mit unserem hund zum glück nicht, aber er dreht auch durch wenns an der tür klingelt und besuch, den er nicht kennt, bellt er aus der ferne an.
wie wies jetzt machen, scheint das problem zu bessern: sobald es klingelt, und filou anfängt zu bellen und auf ein nein nicht reagiert (das ist bis jetzt immer so) wird er ins wohnzimmer gelockt und die tür wird zugemacht, so dass er nicht in den flur kommt, zur haustüre. das bellen wird dann weniger, aber er rennt ganz hibbelig rum. der besuch wird empfangen und in die küche gebracht, wenn alle beteiligte sitzen, wird auch filou aus dem wohnzimmer geholt, wo er auch schon ganz aufgeregt wartet, und der kommt dann sofort zur küche. kennt er den besuch, ist es ab da kein problem mehr.
kennt er den besuch nicht, bellt er ihn von der ferne an, ist aber kein so aufgeregtes belen wir wenn die tür klingelt. ich stelle mich vor ihm, und bei jedem bellen sage ich klar und ruhig nein, mache eventuell einen schritt auf den hund zu. das ganze geht idr. keine 2-3 min, dann hört er auch schon auf zu bellen, ich setz mich zu meinem besuch und beachte filou erstmal nicht weiter und er traut sich dann nach und nach näher an die unbekannten besucher (ich sage meinen besuchern, die filou nicht kennt, sie sollen ihn erstmal ignorieren und blickkontakt vermeiden und den hund auf ihnen zukommen lassen und nicht anders rum.die idee dahinter ist, dass filou versteht, dass wir für den ankommenden besuch zuständig sind und dass alles ganz gut ohne ihn managen.
die anderen probleme die du hast, sind natürlich noch etwas weitreichender, damit habe ich keine erfahrung.
aber ich denke ehrlich gesagt nicht, dass der hund "die kontrolle" über dich will, dass passt meiner meinung mach nicht in das denkmuster eines hundes.
auch das mit dem drohen finde ich überhaupt kein guter ansatz. hunde sind sehr empfindlich was den gemütszustand von herrchen/frauchen angeht, wenn ihr ihm droht scheingt da sicherlich aggressivität und frust mit in deiner stimme und körperhaltung welche sich auf den hund überträgt.
versucht es doch lieber mal, statt zu drohen und maßregeln, ihn zu loben wenn er was gutes macht. vielleicht weiss er ja gar nicht wie er sich in den oben genannten situationen verhalten soll, kennt die alternative nicht.
außerdem solltest du von der idee des "rudelführers" wegkommen, die ansicht ist nach heutigen wissenschaftlichen erkenntnissen komplett überholt.
die beziehung zwischen mensch und hund beruhn erster linie auf vertrauen, dominanz hat da nichts zu suchen.mein tipp, versucht es mit viel lob und versucht nicht den hund zu "dominieren"
achja und körperliches maßregeln sollte ein konplettes tabu sein!!!. bringt nix und würde alles verschlimmern
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Er maßregelt jeden und sieht alles als sein Besitz.
Das ist doch nur so, weil Ihr das zulasst.
Ich bin ja nicht so ein Martin-Rütter-Fan, aber seine Frage: Wie haben Sie das dem Hund beigebracht?, finde ich oft nachdenkenswert.
Mein Tipp: Hund rausnehmen aus der Situation. Wenn es klingelt, Hund zurückrufen, irgendwie sichern (ins Schlafzimmer sperren, anleinen ...)
Und erst wenn Hund sich beruhigt hat, Kontakte zulassen. -
Danke ihr zwei
@Doriane Doch, Scotty will kontrollieren. Das Probelm ist, dass man ihn nicht loben kann in der Situation, da er "alles falsch" macht. Erst wenn man ihm klar macht, es ist nicht sein Job, wird er ruhiger und man kann ihn loben und auch belohnen. Aber zu diesem Punkt muss man erst kommen.
Ich versteh deinen Standpunkt, aber das passt nicht ganz zu unserer Situation. Hunden drohen und Maßregeln sich untern einander auch, das ist hier nicht ganz das Thema.
Ich hab Rudelführer in Klammern gesetzt, weil ich das selbst nicht wirklich erstnehme. Aber Scotty versucht uns zu führen, zu bestimmen was passiert und wer was macht. Das ist aber total flasch. Das wollen wir ändern.@frolleinvomamt ja, klar ist das so weil wir es ihm "beigebracht" haben. Das wollen wir jetzt ja ändern.
Scotty hat im Wohnzimmer eine Halterung, an der er fest gemacht wird. Er kommt bei Besuch nicht bis zur Tür, in der Wohnzimmertür ist ein Gitter. Wir gehen mit Besuch auch nie direkt ins Wohnzimmer. Ihn wärend seinem Theater aussperren würde ihn nur noch höher schaukeln. Wenn er sich beruhigt kommt er manchmal in einen anderen Raum, aber das stresst ihn auch wieder.
Kontakt mit Besuch lassen wir nur zu, wenn er wirklich entspannt ist. Sonst wird er von Besuch nur ignoriert. -
ach und beim nochmaligen lesen ist mir aufgefallen, dass auch du @Doriane deinem Hund drohst. Du hast geschrieben, dass du einen Schritt auf ihn zu machst. Genau das ist drohen, genau so was mach ich auch. Das ist drohen über Körpersprache.
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ich perönlich empfinde diesen kleinen schritt auf ihn zu, in unserer situation, nicht als drohung, da alles ruhig abläuft, er bellt,ja aber er zeigt keine angst. wenn ich diesen kleine schritt auf ihn zu mache, dann bewegt er sich auch nicht oder zieht sich zurück, sondern stellt lediglich das bellen ein.
das hängt mMn mit der restlichen körperstellung, und den ton, in dem man mit dem hund redet zusammmen -
Er stellt das bellen ein, zeigt also eine Reaktion auf dein "drohen". Du fordest er reagiert. So haben wir ganz viele Situationen am Tag, die so geklärt werden. Ganz ruhig und sachlich. Aber wenn Scotty in Rage ist, da Besuch da ist. Bringt da ein Schritt vorgehen nur ne halbe Sekunde was. Danach legt er genau so wieder los. Das ist zu wenig für die Situation. Wenn ich ihn auf Abstand halten will oder ihm sage er soll auf seiner Decke bleiben reicht das, aber nicht wenn Besuch da ist.
Scotty ist an sich ein gut erzogener, zurückhaltender Hund. Das ist unsere einzige Baustelle. -
Ich befürchte ehrlich gesagt, dass ihr euch da eventuell ein viel größeres Problem herbei beschwört und er irgendwann richtig böse wird.
Aussperren wäre für mich absolut eine Lösung, weil der Besuch sicher ist und ob der Hund sich dabei hochschaukelt wär mir auch egal, solange ich nach einer "besseren" Lösung Suche.
Ich halte gar nichts davon, da mit ihm etwas körperlich zu klären. Ihm Verantwortung entziehen: ja. Dazu gehörte aber eine Betrachtung eures gesamtes Alltags und Zusammenlebens.
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ich empfinde das nicht so, aber wie auch immer, ist ja auch nicht thema.
vielleicht hängt ja das verhalten mit der klingel zusammen. so wie du das beschreibst, gerät der kleine ja in rage sobald die klingel läutet. wie reagiert er wenn der besuch nicht klingelt (z.b. per telefon sagen dass sie da sind) und du machst ihnen einfach auf, ohne dass eben die klingel ertönt?
auf dauer sicherlich keine lösung und auch nicht immer umsetzbar, aber das könnte vielleicht der auslöser für sein verhalten sein
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Sobald er eine Stimme hört geht es los. Auch wenn ich die Tür öffne um dem Postboten was abzunehmen. Das ist schon ein Anzeichen auf Besuch.
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