Begrüßung Fremder!
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Das mit der abgewandten Seite handhabe ich schon lange so. Sobald ich einen anderen Hund ausmachen kann, mache ich Carlo dran und führe ihn entsprechend vorbei.
Wäre um einiges einfacher, wenn andere HH ihren Hund dann nicht zu uns ziehen lassen würden, oder diesen einfach auch auf der abgewandten Seite laufen lassen ließen...aber egal. Wunschdenken...
Das klappt allerdings auch nicht jedesmal. Oft nicht, wenn es sich um Hündinnen handelt! Aber das hat sich ja vielleicht bald erledigt.Ja im Freilauf ist das echt schwierig. Man möchte ihn ja auch manchmal rennen lassen und Sozialkontakte zulassen... Und dann macht einen Abbieger in Richtung Mensch! Vermutlich im Überschwang...ihn dann zu stoppen grenzt schon an ein Wunder.
Und ich werde jedesmal panisch, wenn Carlo vorher im Schlamm baden war!!
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Hi,
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In unserer HuSchu gibt es zu Beginn immer eine Begrüßungsrunde. Wir gehen im Kreis zu den anderen HH, geben uns die Hand, sagen Hallo und wechseln 1-2 Sätze, Hunde müssen dabei ruhig absitzen und dürfen weder zum HH noch zum andern Hund.
Zu spät für Edit.. Am Anfang gab es dabei noch viele Leckerlies. Eines fürs Hinsetzen, dann während bzw nachdem ich "Hallo" gesagt und Hand geschüttelt habe und dann noch fürs brav weiterlaufen. Luna hat dieses Ritual aber echt ziemlich schnell verstanden sodass das unnötig wurde.
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Ich würde allerdings nicht über positive Strafe arbeiten, wenn der Hund nicht reagiert, sondern über negative Strafe (Ignoranz, wegdrehen etc.) - erstens finde ich persönlich diesen Weg schlichtweg sympathischer, vor allem, da dein hund noch sehr jung ist...
Symphatischer ist mir das auch
Wobei das ja meistens schon von alleine passiert. Mensch ist genervt vom Hund, dreht sich weg, geht einfach weiter... würde ich abwarten und nichts machen, würde es Nero dann langweilig werden und er würde vom Menschen ablassen, weil er ihn ja nicht beachtet.
Aber ich möchte den ganzen Prozess von ich-geh-mal-hin-und-probiere vermeiden. Ich denke da ist positive Strafe tatsächlich ein Mittel um ihm zu zeigen, Alter, lass das.Den Anschiss des Lebens würde ich grad in solchen sensiblen Dingen wirklich nur im äußersten Notfall (die Leine reißt mir und der Hund rast auf Kinder zu) als Management einsetzen...
Darauf war das bezogen. Er ist mal in vollem Galopp auf ein Nachbarskind zu. Mir fiel da ehrlich nichts anderes ein, als die ganze Straße zusammenzuschreien, so dass er sich so erschrocken hat, dass er stehen blieb.
Aber wie wäre es, wenn der Hund darauf warten muss, bis er hin darf auf Kommando?
Das wäre mein Ziel
Wenn jemand ihn streicheln möchte und ihn auffordert, habe ich gar nichts dagegen, wenn er hingeht. Aber so weit, dass er von sich aus wartet, bzw auf Entfernung so kontrollierbar ist, dass er nicht einfach so hingeht, sind wir leider noch nicht.Und ich werde jedesmal panisch, wenn Carlo vorher im Schlamm baden war!!
Ja... ich kenne das

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Ich finde es auch wichtig und gut dass dein Hund viele freundliche Kontakte zu Menschen hat. Aber wie wäre es, wenn der Hund darauf warten muss, bis er hin darf auf Kommando? Z.b. "Geh zum Mensch"/"Geh hin"/"Geh Hallo sagen" oder so. Wir machen das so. In unserer HuSchu gibt es zu Beginn immer eine Begrüßungsrunde. Wir gehen im Kreis zu den anderen HH, geben uns die Hand, sagen Hallo und wechseln 1-2 Sätze, Hunde müssen dabei ruhig absitzen und dürfen weder zum HH noch zum andern Hund.
Draußen hab ich es mit allen Freunden und auch Fremden weiter so gemacht. Also Luna ganz neu hier war habe ich auch meinen Freunden anfangs die Hand gegeben, mittlerweile kann ich Leute auch umarmen, auch Freunde die sie nicht kennt und sie bleibt hinter mir sitzen und wartet bis ich begrüßt hab und dann darf sie - wenn ich sie freigebe - hin und begrüßen. Funktioniert auch bei Fremden super. Und klappt auch ganz gut es den Menschen zu vermitteln. Wenn mich jemand fremdes fragt ob er sie streicheln darf (und Luna ist ja eher manchmal unsicher bei Fremden) frage ich, ob ich zuerst die Hand geben darf, dass wir das von der Hundeschule aus so üben und erkläre bei Interesse noch kurz, fand bisher jeder okay. Find' ich eine echt gute Methode, vielleicht ja auch was für euch

Genauso hab ich das mit Newton auch gemacht! Danke für die ausführliche Beschreibung. :)
Ich finde auch, je mehr man mit seinem Fokus weg vom Hund kommt und besser das Augenmerk auf die Menschen legt, desto einfacher wird es. Hört sich komisch an, ist aber so. Probiert es aus. :)
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Zitat von wiejetztich
Das wäre mein Ziel
Wenn ihr es mit dem kleinen Stöpsel gleich so lernt dann wird das bestimmt gut klappen. Und lernt das sicher auch noch bald wenn ihr konsequent dran bleibt

Im Freilauf ist natürlich schwierig da nicht kontrollierbar, Luna ist nie im Freilauf wenn da Menschen in der Nähe sind (außer sie spielt, dann werden die eh ignoriert). Da müsstet ihr wohl auch dann erstmal die Leine dran lassen. Und wenn du es dir vorstellen kannst so wie ich aufzubauen würde ich mir zu Beginn ein paar eingeweihte Leute holen die dir helfen und falls du Nero nicht neben dir abgesetzt bekommst eventuell den Partner von hinten sichern lassen / wo festbinden und die Person kommt auf euch zu. Wird schon!
Ist zwar OT aber wie soll der kleine Wurm nun heißen?

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Odin heißt er
Ich glaube ich habs irgendwo geschrieben: an der Leine/an meiner Seite und auch in der Freifolge am Fuß sind ihm die Leute mehr oder minder egal. Da lässt er sich auch hinsetzen und wartet bis er dran ist.
Nur offline mit einem größeren Abstand zu mir wirds eng
Die Übung haben wir in der Hundeschule in abgwandelter Form auch gemacht. Wobei es bei unserer Gruppe auch nie ein Problem war, dass Menschen anwesend sind, sondern eher das der potentielle Hundekumpel da ist. Wir haben sehr viele Übungen zur Impulskontrolle und Frustrationstoleranz gemacht - da bin ich heute noch sehr dankbar für, denn Nero kann zb im Cafe total entspannt neben mir liegen, ohne zu anderen Menschen/Hunden zu wollen.
Im Freilauf ist natürlich schwierig da nicht kontrollierbar, Luna ist nie im Freilauf wenn da Menschen in der Nähe sind (außer sie spielt, dann werden die eh ignoriert).
Ich schwanke da immer. Hier ist ja sowieso niemand unterwegs und die Wege sind einsehbar, deswegen kann er auch meistens frei laufen.
In unbekannten Gebieten oder wenn doch mal Menschen entgegen kommen, bin ich hin und hergerissen. Zum einen sterbe ich 1000 Tode, wenn das "Unglück" passiert und will das um alles in der Welt vermeiden - zum anderen, wie soll Köterchen das dann lernen, wenn er nie selber die Erfahrung macht "ich kann vorbeigehen und bekomme dafür ein Lob", sondern immer durch meine Leine kontrolliert wird? Ich weiß nicht, ob er das verknüpfen kann.
Spaziergänge mit Freilauf, immer gucken ob jemand kommt, hoffentlich klappt der Rückruf, Hund ins Fuß, wieder freigeben, oh, da kommt wieder ein Mensch, Hund zurück... sind für mich auch Stress pur
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Ah okay, das mit der Leine hatte ich überlesen.
Das mit dem Rückruf (wenn er denn klappt in der Situation
) klingt aber - auch wenn stressig für dich - schon nach dem richtigen Weg. Oder Schleppleine dran. Wenn du das konsequent machst wird er irgendwann von alleine zu dir kommen wenn er einen Menschen sieht. Bei einer Freundin von mir ist es so. Die sind viel im Wald Gassi, der Hund manchmal schon um die Kurve. Kommt er plötzlich zurückgerannt und geht ins Fuß weiß sie, dass gleich ein Spaziergänger kommt. Legt er sich ins Platz kommt ein Jogger 
Ist natürlich anstrengend für eine Zeit, musst du halt abwägen. Vielleicht kann man es ihm ja erleichtern indem es bei Menschensichtungen + Zurückkommen eine suuuuuper tolle Belohnung / Lieblingsspielzeug gibt, was es für eine Zeit lang nur genau da gibt.
Was ein toller Name

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Die Schlepp ist eine gute Idee! (auch wenn ich das Teil nicht leiden kann
)Vielen Dank für eure zahlreichen Anregungen.
Ich hatte ein bisschen bedenken, dass das hier in eine oooooor-schonwieder-so-ein-ätzender-tutnix-Diskussion umschwenkt - umso mehr freut mich der sachliche Ton
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Das Fräulein Terrier denkt inzwischen vermutlich "Moibistdusüüüüüüß!" ist ihr zweiter Vorname
, so oft hört sie das von Leuten auf der Straße, aus deren Garten heraus oder gar von vorbeifahrenden Radfahrern.
Prinzipiell, wie im anderen Thread eh geschrieben, stört mich das ja gar nicht, Ablenkung durch Käse (unsere Geheimwaffe) funktioniert ganz gut, wir weichen Entgegenkommenden aus, wenn geht und sie sitzt dann vor mir.
Aber oft sind die Leute ja echt so frech, dass sie einen Hund, der grad voll auf seinen Halter konzentriert ist, rauf schaut und den freudig anwedelt, angrabschen, bevor man eingreifen kann. Das verstehe ich nicht, so süß ich selbst Hundebabys finde und so gerne wie ich sie knuddle. Aber einfach so?Ich hab die Erfahrung gemacht, dass Leute zu 80% auf mein (höflich formuliertes) "Bitte ignorieren!" mit einem Gespräch antworten. Meist kommt dann ein "Och, der is aber doch so süüüüüüüß!", "Wieso, der will doch nur Hallo sagen!", "Der ist ja noch jung, oder?" oder auch ein ängstliches "Wieso, beißt der?"...in Kombi mit erst recht stehen bleiben und Hund anstarren!

10% der Menschen reagieren eingeschnappt/pampig und die restlichen 10% verstehen was ich meine.DAS kenne ich auch. Vor allem meine Mutter ist da komplett resistent.
"Mama BITTE, jag sie nicht so hoch, ignoriere sie, solange sie hinternwackelnd um dich herum wetzt. Das letzte Mal hat sie ein Freudenlackerl (auf den Teppich) gemacht."
"Aba geh, das ist doch so lieb, wenn sie sich so freut! Gell, mch darst du schon begrüßen, ja gell, das macht dir Spaß, ja so schön wedeln kannst du, joooooo..."
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Selbiges kenne ich von meiner Schwiegermutter, die um's Verrecken nicht kapiert, dass den unter dem Tisch wuselnden und süß hochkuckenden Labbi heimlich anhimmeln und streicheln NICHTS mit ignorieren zu tun hat!
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