• Unter andere weil es ja Probleme mit den Zähnen geben könnte.

    ...ein nicht ausrottbares Ammenmärchen...

    Können dadurch Nachteile entstehen?

    Klar! Mit 6 Wochen nehmen die fertigen Antikörper der Mutter im Welpen ab, dann muß er selber damit fertig werden. Da hilft eine Impfung schneller und sicherer und gezielter, die neuen Antikörper zu "lernen". Denn geimpft werden dürfen nur GESUNDE Hunde.

    Tollwut ist eine heftige Impfung.

    Echt? Kann ich nicht behaupten. Bei vernünftigen Herstellern nicht heftiger oder weniger heftig als die anderen...den wenn ein Hund reagiert ist es in der Regel auf die Eiweißstoffe der Erregerzuchtbasis, z.B. Hühnerei.

    Zwingerhusten heilt meistens sogar von selbst ab,

    bei ältern Tieren ja, MEISTENS... hast Du schön geschrieben. Bei Junghunden sieht es anders aus. Heutzutage darf der kleine ja überall mit hin, muß "sozialisiert" werden - jeder tatscht hin, jeder darf mal hinschnuffeln... jeder dann ungeimpfte Hund der bei uns elend röchelnd ankommt und eine Futtersonde in den Hals braucht um Futter aufnehmen zu können dessen Halter wünscht sich gequält, die Zeit zurückdrehen zu können und zu impfen. Wäre auch billiger gewesen...

    GsD ist da heute alles selten, aber ja, die Impfmüdigkeit bricht auch hier langsam durch. Es tauchen Sachen auf, die wir die letzten 2 Jahrzehnte eigentlich gar nicht mehr gesehen haben! Staupe oder Katzenseuche wird schon mal richtig gerne übersehen, da viele junge TÄ sie nie gesehen hatten...

    Aber die böseböse Impfung...
    Für Interessierte:
    http://www.tieraerzteverband.de/bpt/berufspoli…on/03-index.php

  • Also ich denke nicht das da etwas falsch verstanden wurde :ka:
    Ein Kollege von mir hat auch einen Welpen von einem Züchter ungeimpft übernommen. Sein Hund wurde mit 6 Monaten dann Grundimmunisiert.

  • Ein Wurf bei einem Züchter wird ohne Impfung nicht abgenommen.

    Einen Welpen in der Zeit der grössten Gefährdung nicht zu impfen, kann nur jemand tun, der noch nie einen Welpen hat verrecken sehen oder fast verrecken sehen an Parvo oder Staupe.

    Und was die Leute nicht kennen, das ist ja nicht gefährlich, bis es den eigenen Hund trifft.

    Jedem das seine, meine Welpen werden immer mit 12 oder13 Wochen geimpft weil das die Zeit ist, ab der der Welpe mit höchster Wahrscheinlichkeit keine maternalen Antikörper mehr hat und demnach vollkommen schutzlos den tödlichen Krankheiten ausgesetzt wäre.

    Da wir in den 60iger Jahren einen an Staupe erkrankten Hund hatten, der das knap überlebte, bin ich doch recht froh, dass ich meine Hund davor heutzutage schützen kann.

  • Wenn ein Welpe ungeimpft an einen Käufer geht,
    dann kann man auch nicht von "Züchter" reden,
    max. ein simpler Vermehrer, denn der Welpe
    hat weder die Zuchtwartabnahme, noch Papiere.

    Was man machen kann, wenn es sich anbietet
    und das Baby nicht gleich mit 8 Wochen verkauft
    werden muss: in der 13. Woche die erste Impfung
    und dann mit 6 Monaten die 2. incl. T.
    Ich muss ohnehin immer warten, bis die Mäuse ein
    passables Impfgewicht haben, das geht auch schnell
    mal über die 13. Woche hinaus, Filou hat jetzt mit
    7 Monaten die 2. Impfe bekommen, der Zahnwechsel
    ist noch ganz abgeschlossen, er liegt jetzt hinten
    in sein Himmelbettchen und hat "Knöchistunde".
    Die Sache mit dem Zahnwechsel ist mit nichts bewiesen,
    ich mache es in erster Linie um jeden maternalen Titer
    auszuschließen, lasse aber auch nicht unnötig 4 mal
    in die Körper "reinschießen" wie das Virbagen so gerne
    möchte. Mit diesen und meinem Impfschema habe ich
    gute Erfahrungen gemacht, auch weil die Tiere die
    Impfe besser vertragen, auch die für sie scheußliche
    Virbagen.

    Die Grundimmunisierung mit 6 Monaten zu beginnen,
    also 1. Impfe, halte ich schlicht für zu gefährlich, mit
    12/13 Wochen sollte spätestens die 1. Impfe erfolgen,
    die zweite dann so spät wie möglich, da halte ich 6
    Monate für machbar. Wird der Welpe mit 8 Wochen
    abgegeben, obliegen Dir beide Impfungen.
    Willst Du so schnell wie möglich in eine Welpenschule,
    muss der Welpe mit 8/9 Wochen geimpft werden,
    damit die Impfe mit 12 Wochen wirklich wirksam ist.
    Jeder muss so etwas individuell für sich und sein Baby
    entscheiden.

  • Danke für eure Antworten, aber wir hatten da wirklich was falsch verstanden :)
    Die Züchterin züchtet im VDH und ist keine Vermehrerin , Expecto.patronum hat ihren kleinen auch von ihr und daher ja erste Hand Infos :)

  • Die Welpen werden bei der Züchterin geimpft vor der Abgabe. Aber nur SHP. Diese Impfung soll dann mit 12, eigentlich lieber 16 Wochen nochmal durchgeführt werden.
    Nur die Tollwut, vor allem bei Rüden, soll erst mit 6 Monaten gemacht werden.

    @ALL

    Ich zitiere mich nochmal selbst, weil das scheinbar nicht gelesen wird.
    Ich weiß nicht, warum das noch weiter diskutiert wird. ;)
    Die TE bzw ihr Freund hatten das falsch in Erinnerung.


    Man kann gegen Zwingerhusten impfen wie man will, es ist eben kein wirklicher Schutz. Zwingerhusten kann verschiedene Ursachen haben, die diese Impfung nicht abdeckt.

  • Also eine Freundin von mir hat sich vor langer Zeit eine Labi Hündin bei einer Züchterin gekauft. Die Züchterin versicherte dass der Hund entwurmt und geimpft ist. Das Ende vom Lied war ein total verwurmter Hund der in den ersten paar Wochen nur apatisch rumlag. Sie würde das nie wieder so machen und sich drauf verlassen.

    Ich würde keinen entwurmten und geimpften Hund holen! Das gehört einfach dazu. Bin allerdings aber auch jemand der Katze und Hund jedes Jahr impfen lässt. Mach mir da eigentlich gar keine großen Gedanken drüber.

  • Also eine Freundin von mir hat sich vor langer Zeit eine Labi Hündin bei einer Züchterin gekauft. Die Züchterin versicherte dass der Hund entwurmt und geimpft ist. Das Ende vom Lied war ein total verwurmter Hund der in den ersten paar Wochen nur apatisch rumlag. Sie würde das nie wieder so machen und sich drauf verlassen.

    Ich würde keinen entwurmten und geimpften Hund holen! Das gehört einfach dazu. Bin allerdings aber auch jemand der Katze und Hund jedes Jahr impfen lässt. Mach mir da eigentlich gar keine großen Gedanken drüber.

    Und was hilft diese Erfahrung jetzt der TE?
    Sorry, aber das hat einfach nichts mit dem Thema zu tun.

  • Nochmal ne Frage zur Abgabe.

    Seit ihr sicher das zur Wurfabnahme eine Impfung erforderlich ist ?

    Kenne Züchter die lassen nur SP impfen und auch der Hund von meinem Kollegen stammt aus einer anerkannten Zucht.

  • Das sind Nachteile die entstehen wenn man nicht gleich impft. Das war ja die Frage. Ich kenne keinen Hund der Nachteile davon getragen hat und der erst mit 6monaten geimpft wurde.

    Also so habe ich die frage verstanden und somit hab ich auch diese Antwort abgegeben!

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