Hauswolf?
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Zitat
"Härte" und "Schärfe" konnte das "Wolfsblut" nicht in die Hundezucht bringen.
wusste ich nicht dass sie mit dem Wolf Härte und Schärfe in die Zucht bringen wollten. Das ist ja mehr als irrsinnig der Gedanke. die Harte und Schärfe kommt vom Hund, die bessere Leistungsfähigkeit vom Wolf
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es ist auch mit F1 sehr viel möglich. Find das Video heftig, vor allem die Kommentare, aber ich denke es zeigt gut was selbst mit ausgewählten Tieren der ersten Generation bereits möglich ist. Das entsprechend selektiert und trainiert. Die Russen basteln sich grad einen eigenen "TWH"
spiegel.de/video/wolfshunde-ru…imwaffen-video-33905.html
Sind die Mischlinge wirklich noch aus der F1-Generation? Sie sehen nicht wirklich so aus, außerdem klingt es auch eher danach, dass sie schon untereinander verpaart wurden.
Ich muss sagen, dass das Verhalten der Hunde in dem Video auf mich eher wie eine Strategie wirkt, sich den Menschen vom Leib zu halten. Das machen andere Hunde auch, vor allem dann, wenn sie gelernt haben, dass dieses Verhalten nicht nur Erfolg bringt, sondern auch noch zu Belohnungen führt. Ein Hund, der einen Menschen einfach so beißt, ist für mich nicht unbedingt "hart" oder "gebrauchstüchtig", sondern hat einfach gelernt, dass das Verhalten die von ihm erhofften Wirkungen erzielt - genauso wie ein Hund, der sich auf den Boden wirft oder einer, der überschwänglich wedelt. -
Ein Hund mit nicht wirklich gutem Beutetrieb ist nicht Sporttauglich, sorry. Wie stellt ihr euch das denn vor?!
Ihr schmeisst hier gerade Sachen komplett durcheinander... und das die Russen das jetzt nochmal probieren wollen, heisst noch lange nicht, dass es auch klappt. Die Kommentare widersprechen auch vollkommen dem, was man da sieht. Habt ihr euch mal den Schutzdienst und die restliche Arbeit mit den Hybriden angeschaut...? (im Vergleich dazu einfach mal die Ausschnitte mit klassischen Gebrauchshunden anschauen - nicht nur für den Dienst ist das ein Witz...)
Das ist Propaganda und nutzen der Urängste vor Wölfen, kein Zuchtprojekt für einen brauchbaren Diensthund.
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ja ist die Frage, ob das nur Show ist, das werden wir nur nie klären können. Das Video ist von 2008, also vielleicht gibt es da auch neuere Infos, einen aktuellen Stand. Auch welche Generation die Tiere sind wird man nie sicher erfahren. Aber maximal F3 nachdem das Tier erwachsen ist und es bei solchen Tieren doch eine Weile dauert bis sie geschlechtsreif sind. Ein F1 muss nicht nach Wolf aussehen, da gibt es viele normale Hunde, die wölfischer aussehen. Denk alleine mal an die Puwos von Ziemen, bei denen erkennt man auch nicht den Wolf.
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für einen F1 ist das hohe Kunst einen Menschen anzugreifen bzw überhaupt in der Form Schutzdienst zu machen oder durch einen brennenden Reifen zu springen und wenn die Basis = F1 schon auf diesem Niveau ist, dann ist sehr viel mehr möglich, umso weiter die Tiere weg sind vom Wolf..
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Ein Hund mit nicht wirklich gutem Beutetrieb ist nicht Sporttauglich, sorry. Wie stellt ihr euch das denn vor?!
Sie sind aber sporttauglich. Sie werden sportlich geführt, bestehen Prüfungen und werden darauf selektiert - auch ohne großen Beutetrieb. Meist wird über den Wehrtrieb oder das Aggressionspotenzial des Hundes gearbeitet. Das birgt natürlich Risiken, scheint aber zu funktionieren.
Ja, ich weiß, wie die klassische Arbeit mit Gebrauchshunden aussieht und auch, dass die Motivation dort eine ganz andere ist. Ein klassischer Diensthund führt Kommandos aus, die Hybriden sind größtenteils ziemlich aggressiv und werden dann als eine Art "blinde Waffe" abgefeuert, weil sie möglichst viel Schaden anrichten.
Ich denke, um einen klassischen Diensthund geht es der Armee auch nicht, sondern eher darum, einen extrem robusten, sehr aggressiven und nicht zu bremsenden Hund auf den Gegner loszulassen. -
Denk alleine mal an die Puwos von Ziemen, bei denen erkennt man auch nicht den Wolf.
Das sind auch Pudel x Wolf, das ist doch eine ganz andere Basis als ein LZ-Schäferhund, der relativ viele ursprüngliche Merkmale aufweist. Ich denke, mindestens ein oder zwei Nachkommen hätten ein deutlich wölfisches Aussehen. Die Hunde sind F2-F3, denke ich.
für einen F1 ist das hohe Kunst einen Menschen anzugreifen bzw überhaupt in der Form Schutzdienst zu machen oder durch einen brennenden Reifen zu springen und wenn die Basis = F1 schon auf diesem Niveau ist, dann ist sehr viel mehr möglich, umso weiter die Tiere weg sind vom Wolf..
Einen Menschen anzugreifen halte ich für relativ normal. Sie werden, wie erläutert, gelernt haben, dass sich Aggression lohnt. Durch Feuer zu springen ist noch mal etwas anderes.
Die fehlende Scheu ist jedoch schon ungwöhnlich, da stimme ich dir vollkommen zu.
Ich denke jedoch, dass die Tiere irgendwann weniger brutal und kompromisslos werden, sobald sie näher am Hund sind, weil ihr Wehrtrieb nicht mehr so ausgeprägt ist. -
Sie sind aber sporttauglich. Sie werden sportlich geführt, bestehen Prüfungen und werden darauf selektiert - auch ohne großen Beutetrieb. Meist wird über den Wehrtrieb oder das Aggressionspotenzial des Hundes gearbeitet. Das birgt natürlich Risiken, scheint aber zu funktionieren.
Ein Hund, der wirklich rein aus Aggression heraus erfolgreich mehrere Prüfungen besteht (und nicht nur Angstbeisser ist ), der ist idR im Sport, in dem deutlich mehr "Freudigkeit" verlangt wird, schlechter aufgehoben als im Dienst.Vorausgesetzt man legt keinen Wert auf Duale Ausbildbarkeit. Ein Hund ohne Beutetrieb besteht heute nicht erfolgreich im Sport, sorry.Ja, ich weiß, wie die klassische Arbeit mit Gebrauchshunden aussieht und auch, dass die Motivation dort eine ganz andere ist. Ein klassischer Diensthund führt Kommandos aus, die Hybriden sind größtenteils ziemlich aggressiv und werden dann als eine Art "blinde Waffe" abgefeuert, weil sie möglichst viel Schaden anrichten.
Ich denke, um einen klassischen Diensthund geht es der Armee auch nicht, sondern eher darum, einen extrem robusten, sehr aggressiven und nicht zu bremsenden Hund auf den Gegner loszulassen.Sag mal du hast dir das Video schon angeschaut, oder? Wenn du das als Basis für einen "extrem robusten, sehr aggressiven und nicht zu bremsenden Hund" siehst...
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"The same can apply in bite work, but it must be emphasized that this is a form of play; your prospect of training a CSV for serious protection work is not high. In bite work, the CSV in play mode can be induced to grab a sleeve. It is usually a hit and run bite, which is typical of a wolf. Shape training allows for a reward in return for holding the sleeve progressively longer. The sleeve becomes a game target that results in a reward. This allows for us to induce a chase on a running decoy. The performance may ultimately be adequate to pass an IPO protection trial; expectations of high performance should be limited."
http://raksa.certik.cz/clanky/trainin…vakian-wolfdogs
So wie ich mir das gedacht habe... Enthält übrigens auch ein paar Videos. Da wird absolut klar, warum solche Tiere eher nicht als Diensthund taugen. Kleiner Tip - weil sie so Agressionsgelagert sind, ist es nicht..
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Hab einige Würfe mit Schäferhunden verfolgt und der Schäferhund ist sehr dominant in der Vererbung. Grosse Ohren, Fellfarbe, Augenfarbe. Und wenn das alles Hund ist, dann verschwimmt der Wolf. Man erkennt ihn, aber er ist nicht so offensichtlich wie bei anderen Mischungen. Wie zB Husky, Malamute, die eben kleinere Ohren haben.. die gelben Augen setzen sich meist auch durch, auch je nachdem eine wölfische Färbung, die sie als Rassehund schon haben..
Angriff auf einen Menschen halte ich für untypisch. Welchen Sinn hat es? Außer es wird dermaßen in die Enge getrieben und es gibt sicher keinen Ausweg und das Tier kann sich nur so retten. Aber wenn dass nicht der Fall ist, dann meidet man und flüchtet. Bei einem Angriff kann es sich verletzen und das bedeutet in der Natur den sicheren Tod. Also greift man nur an, wenn es unbedingt sein muss.. Kann sein, dass man das Verhalten so aufgebaut hat, das Tier in die Enge treiben und angreifen lassen, wenn das Tier keine andere Chance mehr sieht. Ist die Frage, wenn es nicht darüber aufgebaut wurde, dann ist es eine Leistung und spricht für die Tiere..
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