Für die Leseratten- Der Bücherthread

  • Irgendwie verstehe ich das auch. Die Bestseller Listen sieht man überall- auf entsprechenden Büchern prangt der Aufkleber. Da traut man sich vielleicht schonmal eher, zu was neuem zu greifen, wenn man nicht dauernd liest. Und wenn einem das Buch gefällt, greift man auch automatisch zu dem neuen des Autors.

    Ich kenne eigentlich wenige, die die Datenbanken nach kleinen Perlen durchforsten und sich dann mutig ins kalte Wasser stürzen und unbekannte Bücher und Autoren ausprobieren. Die meisten gehen halt in eine Buchhandlung (real oder virtuell) und sehen dann als erstes die Bestseller. Die verdrängen ja alles andere.

    Bei mir ist es lustigerweise andersrum. Bei Büchern lande ich je nach Laune stets woanders.
    Durchs stöbern und recherchieren bin ich auf zB Tracy Chevalier, Eowyn Ivey, Albert Sanchez Pinol, die Wunderraumbücher etc. gestoßen. Was natürlich super ist. Reine Glücksgriffe zum Teil!

    Aber eigentlich wollte ich mir jetzt aber auch mal vornehmen, die Bestseller durchzugehen, weil ich mich doch frage, ob ich was Gutes verpasse.
    Das ein oder andere wird sich wahrscheinlich schon lohnen.

  • Ich möchte so gerne Qualityland lesen! :dafuer:

    Da wäre ich auch auf eine Einschätzung gespannt, mein SUB ist zu hoch, aber interessieren täts mich sehr.

    So many books, so little time.
    Seufz. :smile:

  • Einige Bestseller lohnen sich definitiv. Es ist ja so- sowenig wie alle Bestseller automatisch gut sind, sind eben auch nicht automatisch alle schlecht. Da waren schon viele tolle dabei, aber man sollte sein Hirn anstrengen wie sonst auch.

    @Brauni2012

    Dann gehörst du zu jener seltenen Spezies LeserInnen, in die ich all meine Hoffnungen für die Zukunft setze. Alleine für die Wunderraum und die Tracy Chevalier Bücher werde ich dir auf immer und ewig dankbar sein.

    @israel

    Australien als Handlungsort ist super! Nur... Krimi und Krokodile, ich ahne schlimmes. :ugly:

  • :lol:Sieht nicht gut aus für die verschwundene Person. :hust:

    Eben, das dachte ich schon. xD
    Glaub mir mal, 'Zartbitter ist das Glück' ist gerade genau das Richtige für dich. Ein Buch wie eine kuschelige Wolldecke. :bussi:


    Ich liebe diesen Thread. Es ist so schön, dass sich hier soviele Bücherfreunde zusammen finden und sich gemeinsam in spannende Abenteuer stürzen, in wundervollen Geschichten schwelgen und einander verstehen. Ich meine, was haben wir schon alles zusammen erlebt? Wir haben einem gefährlichen Computerspiel die Stirn geboten, waren kürzlich auf einer kräftezehrenden Expedition in Alaska und haben zusammen sicherlich schon diverse Morde aufgeklärt.

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    Klasse Mädels hier.


    @frolleinvomamt

    Könntest du, wenn du den Borrmann durch hast, mal darüber berichten? Ich habe die Autorin ja auch erst vor Kurzem für mich entdeckt und es würde mich interessieren, ob ihre anderen Bücher genauso lesenswert sind wie das, mit dem ich begonnen habe.

  • Glaub mir mal, 'Zartbitter ist das Glück' ist gerade genau das Richtige für dich. Ein Buch wie eine kuschelige Wolldecke.

    Hier ist es aber doch zu warm.... :lol: ;)

    Ich freu mich drauf.
    Aber erst muss noch das Krokodil- Rätsel gelöst sein.

    Ich liebe diesen Thread.

    Und ich erst.

    Schöne Lesefeiertage noch, Ihr seid Gold wert. :bussi:

  • Dann schlaf mal schön!

    Ich komme tatsächlich mit meinem aktuellen Buch (noch 'Fegefeuer' von Sofi Oksanen) ziemlich gut voran.
    Und wie finde ich es bisher, nach der Hälfte?

    Ich wusste, dass Sofi Oksanen Feministin ist und ihre Bücher sozialkritisch sind, und zwar aus der Sicht der Frauen. Und ich wusste auch, dass sie kein Blatt vor den Mund nimmt. Ebenso weiß ich, dass finnisch eine komplexe Sprache ist bei der eine Übersetzung sicher viel Feingefühl erfordert.
    Der Schreibstil ist schon eigen, muss ich sagen. Aber ich finde ihn auch sehr interessant- auf der einen Seite malt die Autorin emotionale Bilder und verliert sich in feinen Details, dann finden sich aber auch immer wieder krasse Gegensätze bei denen sie sie auch nicht davor zurückschreckt, knallharte Begriffe zu benutzen, die auf den ersten Blick so gar nicht zu dem Rest passen wollen. Ich war zuerst regelrecht erschrocken. Ich hatte beim Schreibstil aber das Gefühl, dass er zur Geschichte passt und auch zu einem gewissen Frauenbild- manchmal etwas spröde und mit Haaren auf den Zähnen, mit Ecken und Kanten und auch irgendwie unangepasst. Oksanen schreibt irgendwie... wild.

    Auf den ersten Seiten habe ich manchmal den Faden verloren, bis ich mich dran gewöhnt hatte. Jetzt finde ich es passend, wenn auch immer noch sehr eigenwillig. Auch die Kultur ist sehr fremdartig (der Roman spielt in Estland). Ich musste jetzt etwas Recherche betreiben, weil ich über das Land kaum was wusste.

    Und die Story? Hart, intensiv, erschütternd, ziemlich unmittelbar. Gefällt mir! Aber das Buch ist schon speziell, man muss sich wirklich darauf einlassen. Ich werde mir wohl die anderen Romane der Autorin auch noch gönnen- also 'Stalins Kühe' und 'als die Tauben verschwanden'. Mir gefällt es, mal in eine ganz andere Ecke der Welt zu kommen.

  • @tinybutmighty Das klingt interessant, berichte doch bitte mal.
    Kennst du das vorherige Buch von dem Autor? Das klingt auch gut.

    Ich habe auch ein Buch bekommen: 'The Soul of an Octopus'

    "The Tenderness of Wolves" kenne ich leider noch nicht,nein. Aber sollte mir "Under A Pole Star" gefallen, les ich das sicher auch noch.

    Übrigens ist Stef Penney eine Frau :) War mir zuerst irgendwie auch nicht so klar, obwohl "Stef" ja vermutlich ne Abkürzung für Stefanie oder so ist.

    Ich bin wirklich sehr gespannt, wie das Buch gerade im Vergleich zu Ivys "To the Bright Edge of the World" so ist.

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