Linke Hüfte kaputt - und nun? :(
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Meine DSH Hündin mit HD wirkt auch immer müde, weil sie so langsam durch die Gegend schleicht..... bei ihr kommts aber klar von der HD. Sie bekommt zwar auch schon seit Jahren Medikamente, aber etwas merkt sie natürlich immer noch. Und klar, wenn das gehen schmerzt oder durch Humpeln oÄ begleitet wird, ist das auch sehr anstrengend.
Wenn irgendwo Knochen kaputt sind ist immer auch eine Entzündung da, entweder des Knochens, des Gelenkes aber auch der Nerven oder gar des Rückenmarkes (wie bei meinem Rüden, der immer mal wieder Bandscheibenvorfälle hat). Vielleicht kann man der Hündin auch kurzzeitig PhenPred geben, ein Schmerzmittel mit Kortison zusammen. Wir haben hier auch viele Sachen ausprobiert, manche Mittel halfen gar nicht, manche schon, wurden aber nicht vertragen usw. Einfach nochmal intensiv mit dem TA drüber sprechen.
Falls alles nichts hilft und eine OP unumgänglich ist, würde ich mich klar für "Vergoldung" entscheiden. Die andere OP, da wird nicht das Gelenk abgeschnitten, sondern der Nerv/die Nerven durchtrennt, die in der Dysplasienähe sind. Dadurch behält der Hund aber immer einen sehr merkwürdigen, schlackernden, schiefen Gang. Meist wird das nur bei sehr alten Hunden gemacht. Bei einer 4jährigen würde ich das nicht machen lassen. Komplett neue Hüftgelenke sind sehr teuer, wird auch meist von den Versicherungen nicht bezahlt und oft vom Hundekörper schlecht angenommen. Ich persönlich würde auf jeden Fall schauen, sie auf für sie passende Medikamente einzustellen und viel Physio machen. Die nächste Entscheidung wäre dann, ihr entweder lebenslang Medikamente zu geben oder eine OP vornehmen zu lassen. - Vor einem Moment
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Ich bin's nochmal,
ich hab die Bilder jetzt an einen zweiten TA geschickt, der auf Orthopädie spezialisiert ist.
Während ich warte, habe ich aber noch ein paar Fragen an euch, wie eure HD-Hunde "drauf sind" oder waren, bevor ihr behandelt habt.Liegen eure Hunde auch den ganzen Tag rum und wirken irgendwie depressiv und schauen traurig?
Mein Hund ist darin Weltmeister. Vorige Woche war ich kurz Verwandte besuchen, der Hund lag derweil im Garten im Schatten. Immer wenn jemand zum Hund rausging lag der weiter teilnahmslos dort und freute sich kein bisschen über die Zuwendung.
Kann sowas denn wirklich nur von einer kaputten Hüfte kommen?Wenn ich mir den Hund von Nachbarn anschaue - ca. schäfergroß und schon im fortgeschrittenen Alter. Der hat Epilepsie, Arthrose und auch schlimme Gelenke, der kann oft gar nicht aufstehen und humpelt 10 Minuten lang bis er sich eingelaufen hat. Und selbst dieser Hund rennt aber fröhlicher durch die Gegend als meiner.
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Wenn ich das Verhalten deines Hunde so lese, würde ich persönlich mit Schilddrüsenmedikamenten beginnen, denn ich denke, dein Hund hat zusätzlich zu seiner HD eine SDU. Die Werte sprechen auf jeden Fall nicht 100%ig dagegen, da es sich um eine subklinische SDU handeln könnte. In Absprache mit dem TA würde ich das auf jeden Fall über einige Wochen probieren und sehen, wie sich die Werte und vor allem das Verhalten deines Hundes verändert.
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oder soll ich doch lieber in Richtung Anaplasmose denken? Da wurden ja Antikörper im Blut gefunden, aber nicht so viele (1:400) als dass Labor und TA meinen, dass Handlungsbedarf besteht.
Ach mann, ich dachte, jetzt haben wir die Ursache von ihren Problemen und dabei sind wir noch immer gleich schlau wie vorher.
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Mit Anaplasmose hab ich keine Erfahrung - da kann ich dir leider nicht behilflich sein.
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Ich kann Dir einen sehr guten Physiotherapeuten/ Osteopathen nennen, der auf Empfehlung auch meine Hündin behandelt hat. Er hat eine mobile Praxis und ist ab Juli wieder in Deiner Richtung unterwegs. Auf mich hat er einen sehr kompetenten und sympathischen Eindruck gemacht und die Kosten für die Untersuchung sind nicht utopisch. Die Untersuchung/Behandlung hat über eine Stunde gedauert und meine Hündin hat es so sehr genossen, dass sie sich zwischendurch einfach hat "fallenlassen".
Einen Versuch wäre es sicherlich wert.
http://www.pferde-osteopathie.de/terminplanung.php -
oder soll ich doch lieber in Richtung Anaplasmose denken? Da wurden ja Antikörper im Blut gefunden, aber nicht so viele (1:400) als dass Labor und TA meinen, dass Handlungsbedarf besteht.
Ich hab es dir ja in dem anderen Thread schon geschrieben, Dein Hund erinnert mich so an Karli mit seiner Anaplasmose und ich verstehe echt nicht, warum er nicht behandelt wird, zumahl der Titer nicht so niedrig ist. Kannst du den wert noch mal bestimmen lassen? wenn er noch höher geht, spätestens dann sollte endlich mal behandelt werden.
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Wenn wäre es doch aber sinnvoller einen PCR oder wieder heißt Test zu machen, wo man dann direkt den Erreger testet und nicht bloß die Antikörper.
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mit dem pcr kenn ich mich selber nicht aus, da es bei meinem eindeutig war. Aber ich kenne Hunde, die hatten selbst bei einem niedrigeren Titer wie bei deinem schon symptome. Ich persönlich tippe bei deiner wirklich auf die Anaplasmose, wobei ich natürlich auch kein Arzt bin, einfach aus meiner Erfahrung heraus.
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Hallo,
als ich bei meiner Hündin die Diagnose "Schwere HD auf beiden Seiten" bekommen habe, und das, als sie gerade mal ein Jahr alt war, war ich auch total down. Aber ich kann dir sagen: Sie ist jetzt fast 3 und hat überhaupt keine Probleme.
Ein gutes Röntgenbild ist insofern wichtig, als man für mögliche Maßnahmen schon wissen sollte, wo genau das Problem liegt: flache Gelenkpfannen? Schon Arthrose? Etc.Uns wurde damals von einer OP abgeraten und ich bin heute froh darüber.
Unsere Hündin aus dem TS hat schon mit einem halben Jahr, als wir sie bekommen haben, gehumpelt. Sie musste sich "einlaufen", nachdem sie aufgestanden war und lief, je nach Belastung, steif oder humpelte. Das war wirklich nicht schön anzusehen. Lustlos war sie nicht, aber ich denke, das wird bei deiner Hündin mit den Schmerzen zusammenhängen.
Kann sowas denn wirklich nur von einer kaputten Hüfte kommen?Ja, wenn sie Schmerzen hat, auf jeden Fall.
So, nun zu dem, was hier geholfen hat: Physiotherapie.
Ich war zuerst ein wenig skeptisch, das als Alternative zu den OPs vorgeschlagen zu bekommen, wollte aber natürlich alles versuchen. Wir haben mehrere Monate sehr intensiv auf einem Unterwasser-Laufband gearbeitet. Am Anfang zweimal pro Woche, dann nur noch einmal. Nach diesen Monaten ist sie viel besser gelaufen. Kein Humpeln mehr nach dem Aufstehen, kein steifer Gang mehr.
Zusätzlich geben wir hier noch Muschelextrakt, aber ob das wirklich hilft, weiß ich nicht.Liebe Grüße
edit: noch zum Anaplasmose-Titer. Meine hatte einen noch höheren Titer und wurde auf Anraten des Labors (Laboklin) auch nicht behandelt. Ein paar Monate später war der Titer weg. Allerdings habe ich neulich mit einem anderen Tierarzt darüber gesprochen, und der meinte, was wichtig sei, sei nicht der Titer, sondern die Thrombozyten. Wenn die zu niedrig (?) sind, muss behandelt werden...
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