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Allergie - eine unendliche Geschichte

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    Hallo liebe Mitglieder, :hilfe:




    Mein Hund ist ein Allergiker mit Unverträglichkeit gegen Rind, Kalb, Lamm, Milchprodukte und Getreide. Er bekommt deshalb Pferd, Ziege, Wild, Fisch oder Geflügel. Eigentlich hatten wir alles nach keine Ahnung wieviel Mitteln (Entgiftungen, Darmsanierungen, Vitalpilzen …) in den Griff bekommen.


    Seit mehreren Tagen hat mein Hund angefangen sich wieder zu kratzen. Er hat sich um den Hals herum auch schon Tomatenrot gekratzt und hat angefangen sich um die Hüfte herum an bestimmten Stellen ständig anzuknabbern. Auch wackelt er ständig wieder mit den Ohren, weil es ihn juckt. Die ganze Situation macht mich wieder ganz verrückt! Die letzte Woche ist mir mein Fleisch ausgegangen und ich habe Hühnerfleisch aus dem Geschäft gekauft. Er hat also 1 Woche lang Hühnerfleisch bekommen und bei einer Blutanalyse kam vor Jahren mal raus, er würde leicht auf Hühnchen reagieren, was mir bisher, aber nie aufgefallen wäre. Nun da er es, aber so lange bekommen hat, kann ich das wohl auch von der Speisekarte streichen, da ich glaube, dass es an dem Hühnerfleisch liegt.
    Seit ca 1 Monat bekommt er EM ins Futter und MSM, weiters bekommt er seit 1 Woche eine Kräuter Wurmkur aus Kürbiskerne, Karottenpulver, Erdrauch, Kokosflocken, Walnuss, Beifuss, Petersilie, Labkraut, Ulmenrinde, Zitwerwurzel, Nelken, Bockshornkleesamen und Granatapfel. Irgendwas Besonderes oder eine Veränderung diesbezüglich wär mir nicht aufgefallen.


    Ich bin jetzt am überlegen womit ich ihn am besten Entgiften soll. Hat vlt jemand Erfahrung mit Vulkanmineralien (Zeolith, Bentonit) oder Basis Kolostrum vom Naturfutterlädchen? Sonst hab ich immer Algen benutzt, aber da hab ich irgendwo gelesen, dass die wohl nicht die beste Wahl sind. Ich hab auch angefangen ihm Apis Globulis zu geben, dann beißt er sich weniger. Oder entgiftet er schon durch diese Kräutermischung??
    Vlt kann mir wer einen Tipp geben.. Bin total neben der Spur, weil das ganze irgendwie nie aufhören will sodass ich grad keine Ahnung habe wie ich vorgehen soll.. :(


    Liebe Grüße

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  • Wenn dein Hund eine Futterallergie hat hilft nur eine Ausschlussdiät. Das heißt eine Eiweißquelle - Pferdefleisch - und eine Gemüsesorte - Möhren- Und nichts !!! anders.
    Huhn ist absolut allergen. Total verboten.
    Und diese ganzen sonstigen Kräuterkram unbedingt weglassen. Da kann immer was bei sein worauf der Hund reagiert.
    Da hilft kein entgiften oder so was.
    Einfach mal 5-10 Wochen durchhalten.

    Man kann auch ohne Hunde leben - es lohnt sich nur nicht.
    (Heinz Rühmann)
    Wenn es im Himmel keine Hunde gibt gehe ich da nicht hin.
    (Jane Fonda)

  • Entschuldige die vielleicht blöde Frage: aber bist Du sicher, dass Dein Hund so ein schlimmer Allergiker ist?


    Ich frage deshalb, weil diese Diagnose bei Tierärzten "in" zu sein scheint. Unser Hund war angeblich auch gegen alles allergisch. Kein Getreide mehr, nur noch am besten Ente und Pferd. Bis wir das unser Trainerin gesagt haben. Die meinte: "zeigt mal Euer Futter." Und meinte direkt: "Unfug, der Hund hat keine Allergien, das Futter ist nur zu proteinhaltig. Der weiß gar nicht, wohin mit der ganzen Energie. Füttert mal dieses hier." Und siehe da. Seitdem kein Jucken mehr, kein Kratzen, keine Unruhe. Der Hund ist wie ausgewechselt.

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  • Ausschlussdiät mit Pferd und Kartoffel haben wir schon lange hinter uns. Als dann minimal Lamm mitgemischt wurde gings wieder von vorne los und Rind geht garnicht. Die Diagnose haben wir schon vor 3 Jahren bekommen. Und meine Futterpläne lies ich bei Dr. Ziegler auch schon ansehen, sie meinte, was das angeht würde ich sie garnicht brauchen.

  • Aja wegen dieser Kräuterkur.. die hab ich so fertig bestellt von einem Naturshop für Tiere, ich hab schon einige Male so eine ähnliche Zusammensetzung benutzt und da gabs nie was. Das kratzen hat auch schon vorher angefangen, aber ich werds vorsichtshalber trotzdem weg lassen..

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Vielleicht war's einfach zu viel Geflügel, wenn er da leicht reagiert.
    Mein Bär (reagiert auf Huhn, Rind, Lamm) verträgt z.B. Ente nur in kleinen Mengen. Mal ein Stückchen als Lecker ist kein Problem. Sobald es aber mehr wird, bekommt er Hautausschlag.
    Lass doch das Geflügel weg. Ihr habt ja noch Alternativen.

  • Ich frag mich halt obs jetzt eine Reaktion aufs Huhn ist oder Entgiftungserscheinungen. Durch das MSM und die Kräuter (haben ja auch diese Wirkung).
    Ja die teuersten Alternativen. Ich wär so glücklich, wenn ich wenigstens eine günstigere Fleischquelle hätte. Wild, Pferd und Ziege ist nicht ohne bei einem fast 50kg Hund. Aber wenigstens ist Ziegenpansen zu kriegen.

  • Kaninchen und Ente mag er nicht. Ich bestelle alles immer bei Elbe Ester, weil sie eben alles hat speziell Ziegenpansen. Jetzt bin ich eh am rumsuchen, wo ich mir was einsparen kann, wenn ich getrennt Fleisch bestelle, weil knapp 200euro im Monat ist nicht ohne. Da wunderts mich nicht das viele sagen, barfen ist sooo teuer. Lol
    Bin auch am überlegen einfach mal eine Bioresonanzanalyse auszuprobieren um zu sehen was da raus kommt. Vlt hilfts ja..

  • Wir haben hier auch einen Allergiker, der sowohl von Umwelt- als auch Futterallergie betroffen ist.
    Um mal provokativ zu fragen: Anstelle von Bioresonanz, Homöopathie und sonstigem Hokuspokus,.. warst du denn mal bei einem Tierdermatologen, der sich auf genau solche Krankheitsbilder spezialisiert hat?

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