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Keim in der Nase- Tumor?

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    Hallo zusammen,


    unser kleiner Mops (fast 8 Jahre) macht uns große Sorgen. Er ist Epileptiker und mittlerweile medikamentös gut eingestellt, so dass er nur ganz kleine schwache Anfälle hat. Alles fing im November 2014 an. Er fiel wieder um, wie bei einem klassischen Epianfall und dann kam etwas heller, mehr durchsichtiger Schleim aus der Nase. Er hatte große Anstrengungen Luft zu bekommen. Wir sind dann zum Tierarzt. Diagnose: Erkältung/Schnupfen. Antibiotika bekommen. Nach ein paar Wochen dachten wir, dies überstanden zu haben. Aber es fing wieder an. Fremdkörper konnte ausgeschlossen werden. Die weiße, Bläschenförmige Flüssigkeit kommt immer aus beiden Nasenlöchern. Vor Weihnachten versuchten wir es mit einem Mittel gegen Allergien. Half aber nicht. Großes Blutbild zeigte keine Entzündungsparameter. Also machten wir einen Nasenabstrich. Das Labor stellte einen Keim in der Nase fest. Laut Tierarzt kein gefährlicher, aber es könnte chronisch werden. Zumal diese "Anfälle" für ihn auch nicht schön sind. Wir ließen den Keim im Labor anzüchten um ihm dann in 4 Wochen Abstand mehrmals zu spritzen, damit das Immunsystem lernt, dagegen anzukämpfen. Während wir 4 Wochen auf den Keim im Labor warteten, wurde es besser (zumindest wenn wir zuhause waren und es mitbekamen) so dass wir eigentlich ganz zuversichtlich waren. Nach der zweiten Spritze wurde es deutlich besser, so dass er nicht wie üblich eine dreiviertel Stunde durchs Maul atmen musste und immer wieder Schleim kam, sondern sich das deutlich verkürzte und er gut Luft bekam. Am Donnerstag gab es die dritte Spritze. Vorhin ging es wieder los. Dass viel Schleim durch die Nase kam (wir reden immer noch von bläschenartiger durchsichtiger Flüssigkeit, kein gelblich zäher Schleim in dem Sinne) und er wieder durchs Maul atmen musste, da die Nase zu war. Er wollte immerzu raus an die frische Luft da wurde es kurzzeitig besser, aber drin ging es wieder los. Ging etwa eine Stune so. Er fällt bei solchen Anfällen immer kurz um, dann kommt diese Flüssigkeit durch beide Nasenlöcher, und er rennt rum, und atmet nur durchs Maul. Habe auch schon gegrübelt, ob wir irgendwas neues in der Wohnung haben, worauf er allergisch reagieren könnte. Aber mir fällt nix ein. Die Ärztin meinte, es gibt noch eine vierte Spritze und wenn dann immer noch nicht alles io ist, müssen wir ernsthaft über eine Endoskopie reden. Aber das ist ja auch eine Belastung für den Hund (Narkose) und irgendwie habe ich auch Angst, was herauskommt. Hat irgendjemand eine ähnliche Situation durchgemacht? Da wir bisher kein Nasenbluten dabei hatten, habe ich die Hoffnung, dass es vielleicht kein Tumor ist? Habt ihr ähnliche Erfahrungen oder andere Ideen, was es sein kann?


    Ich danke euch für eure Hilfe!

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  • Da es ein Mops ist. gehen meine ersten Gedanken auf einen akuten Sauerstoffmangel hin. Auslöser könnte auch eine Herzgeschichte sein; dem Blut fehlt der Sauerstoff und es entsteht Schleim mit Bläschen.


    Dafür sprechen würde auch die Atmung durch das offene Maul.


    Für einen Nasentumor fehlt eine eindeutige Symptomatik; könnte jedoch ein Anfangsstadium sein. Um genaueres festzustellen, müsste eine Diagnostik betrieben werden.

    Wege zu gehen, die steinig sind. Berge zu ersteigen, die niemals enden wollen.
    Erfahrungen zu machen, die Wunden hinterlassen und trotzdem aufstehen und lachen.
    Ich bin ich, werde nie ein anderer sein.
    Dies ist meine Zeit, dies ist mein Leben!

  • Ich hätte an Eurer Stelle schon lange eine Endoskopie gemacht! Nein, daß ist keine große Belastung, er bekommt ja nur so viel Relaxans, damit man das Endoskop durch die Nase und den Rachen schieben kann. Danach wird er gleich wieder geweckt und geht nach Hause!
    Es ist schließlich ein Mops, da fallen mir erst mal ganz andere Sachen ein, bevor ich an einen Tumor denke. Denn die Atembeschwerden werden bei vielen Kurznasigen schlimmer wenn sie älter werden, da das Gewebe mehr Kollagen einlagert und fester wird und bei dicken Tieren eben auch Fett. Denn klar und schaumig heiß für mich erst mal, da ist irgendwo ein Engpass. Wäre da ein Tumor, wären die Beschwerden immer da, nicht nur anfallsartig und wahrscheinlich auch entzündlich und blutig.
    Für einen akuten Anfall könnt ihr übrigens ein gängiges abschwellendes Nasenspray verabreichen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Claudia
    Esse quam videri!

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