Auto-Training


  • Ich würde einfach so oft wie es dir möglich ist Hund ins Auto, paar Minuten fahren und fertig. Ist zwar nervig, aber Ich glaub durch die Gewöhnung findet Sie es irgendwann einfach nur langweilig.

    Ja. Nee. Meinem Hund hilft Flooding nicht.


    @Winkehund Ich schick dir mal eine PN wegen Dienstag :smile: Auf deinen Beitrag gehe ich später noch mal ausführlich ein, jetzt gerade will der Hund gekrault werden, deshalb habe ich nur eine Hand frei zum Tippen. |)

  • Woher weisst du das denn, wenn du ´vollkommen´ autounerfahren bist ??

    Nur so eine Frage. Bis jetzt hab Ich nur Leute kennengelernt, die es nie durchgehalten haben. Entweder wurde doch ständig zum Hund geguckt, auf den Hund eingeredet oder ständig angehalten und der Hund umgesetzt. Danach war Ich auch immer ganz nervös.....

    LG Katja

  • Erstens haben wir zwei Jahre Erfahrung sammeln können miteinander beim Bewältigen von ungefähr tausend anderen Ängsten und zweitens durften wir zum Üben vorher oft genug bei anderen im Auto mitfahren.

  • Hallo,

    ich habe nie darüber nachgedacht ob Hund das Auto mag oder nicht. Das Auto gehört zu meinem Leben und da muss der Hund eben mit.
    Mein Podi-Rüde hatte schon ein paar Probleme und anfangs habe ich auch viel versucht. Besser geworden ist es erst als ich gar nichts gemacht habe. Rein in die Box und los. Es hat gedauert, aber letztendlich hat er entspannt und ist von ganz alleine eingestiegen.
    Der Border hat sich ganz merkwürdig angestellt. Er ist von alleine rein und hat sofort das Sabbern angefangen. Angst hatte er nie vor dem Auto, aber diese Sabberei war grauenvoll. Er bekam dann einen Schlabberlatz an. Genervt und aufgeregt schien er irgendwie nicht zu sein. Angekommen am Ziel sprang er aus dem Auto und war völlig normal. Gedauert hat das ein paar Monate. Dann war es plötzlich vorbei.

    LG Terrortöle

  • Dass sie in Verbindung mit dem Freund auf der Rückbank unsicher war, kann auch einfach daran gelegen haben, dass es ihr zu eng war und der Freund "too much". Nur so als Idee.

    Habt ihr vielleicht einen Hund im Bekanntenkreis, mit dem ihr mal fahren könntet? Der einfach cool ist und von dem sie sich das "abgucken" kann?
    Hast du vielleicht eine Decke, die sie mit Ruhe/ schlafen in Verbindung bringt und die du mitnehmen kannst?

    Was ist denn deine Idealvorstellung, wie sie sich im Auto verhalten soll?
    Mir war z.B. immer ganz wichtig, dass der Winkehund nicht mit irgendeiner Erwartungshaltung ins Auto geht und möglichst schnell pennt, damit ich mich aufs Fahren konzentrieren kann. Das war quasi absichtlich nie Übungsort, sondern von Beginn an mobiler Schlafplatz, denn im Grunde "muss" der Hund im Auto ja vor allen Dingen Ruhe halten.


    So, jetzt versuche ich mich mal daran. :smile:

    Der Freund sitzt ganz auf der anderen Seite und hat Anweisung, den Hund nur aus dem Augenwinkel zu beobachten. Kein Anschauen, kein Ansprechen. Du hast schon recht, wir haben es ja hier nicht so mit körperlicher Nähe, aber im stehenden Auto schläft sie dann auch seelenruhig, wenn er da sitzt. Wir Menschen unterhalten uns dann ein bisschen und zwischendrin streut er beiläufig ein, was der Hund macht. Das klappte heute schon viel besser.
    Wir gehen auf allen Gassirunden am Auto vorbei, sie muss drin zu Ruhe kommen (manchmal nicht so einfach, weil es teilweise saukalt im Auto ist :D) und manchmal schläft sie auch bei laufendem Motor. Aber das mache ich wegen der Umweltverschmutzung nicht gerne.
    Für mich muss das als Ruhetraining reichen, ehrlich gesagt. Auf der Fahrt (gerade wenn es wie heute schneller, lauter und wackeliger wird) brauche ich bei ihr gezielte Gegenkonditionierung mit Futter. Da bin ich auch beratungsresistent mittlerweile. Mir haben schon zu viele Leute bei allem möglichen gesagt, sie müsse da einfach durch und gebracht hat es uns immer nur Verschlechterungen. Dadurch schläft sie jetzt eben auf der Fahrt noch nicht, weil sie Leckerlis bekommt. Aber die werden systematisch ausgeschlichen und dann wird sie sich im Auto wohl fühlen und einschlafen, wenn es nichts mehr zu futtern gibt.

    Achso, ja wegen Ruhedecke: Die haben wir leider nicht auftrainiert, weil ich da den Fokus auf die Tasche gelegt hatte die letzten Monate. Aber jetzt steht ihr altes Hundebett auf der Rückbank, welches sie natürlich auch mit Ruhe verbindet. Und bei gechillten Hunden sind wir häufig mitgefahren: Da guckt sie sich gar nichts ab sondern ist je nach Raumaufteilung eher noch nervöser weil sie in dem kleinen beengten Raum nicht weg kann.

  • Ich hänge fest. Wir schaffen aus verkehrs- und fahrtechnischen Gründen den Sprung zu entspannten 50km/h leider nicht. Lade gerade Videos, die mein Freund gestern gemacht hat, von der Kamera runter. Die muss ich dann mal auswerten und überlegen, ob sie mir irgendwie weiterhelfen. :|

    Ihr kommt ja in den nächsten Tagen wieder in die Gegend, oder? =)

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