Unsere Junghunde...der alltägliche Wahnsinn Teil IV
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Gast41354 -
9. März 2015 um 21:47 -
Geschlossen
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Im Spiel werden alle Funktionskreise gezeigt und probiert. Wechselseitig und auch im Wechsel stationär und in Bewegung. Das ist normal und gehört dazu. Wenn die jagen üben und "töten", dann ist das ja auch nicht ernst gemeint. Wie immer beim Hund kann man also nicht nur eine Geste nehmen und sagen "Ui, das war jetzt aber dominant", denn das ist im Spiel auch wechselseitig.
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Manchmal würde ich das Hundekind wirklich gerne aussetzen
Wollte nur kurz hinters Haus mit ihr, da die Trainerin ja in einer Stunde kommt.
Aus einem 5 Minuten Lösegassi wurden knapp 30.
Muss man auch erstmal schaffen!
Jeder Grashalm wurde inhaliert, überlegt wonach er genau riecht, nochmal abgeschmeckt, überlegt, gerochen, überlegt...
Das ganze selbstverständlich weder ansprechbar noch leinenführig. Sonst würde mir ja langweilig dabei werden, das ging ja nicht!
In der Zeit liefen 3 Hunde an uns vorbei (2 mit großem Abstand). Wie es der Anstand gebietet, wurden alle 3 natürlich königlich begrüßt mit einer Fiep Orgie als hätte man Holly auf offener Straße den Bauch aufgeschnitten.
Der Arschkeks denkt halt mit, die Nachbarn müssen ja auch wissen, dass hier Hunde wohnen
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Nein. Das Beißen fing mit dem vierten Monat an und war mit etwas über nem Jahr etwa ausgestanden. Dafür geriet er dann in eine Phase, wo er bei Frust das "Schreien" begann und nicht mehr ansprechbar war. Als er zwei wurde, wurde alles schon deutlich besser. Er hatte zwar immer noch vereinzelt ein paar Schwierigkeiten, mit Reizen umzugehen, aber es wurde merklich von Monat zu Monat besser.Ich wüsste auch nicht, wo es in der Sozialisierungsphase gehakt haben könnte. Ich bin da sehr penibel. Negative kontakte hatte er nicht und er war immer schon ein sehr selbstständiger, starker Typ. Er wurde jetzt auch nicht in eine reizarme Umgebung geboren und hat dort viel kennen gelernt.
Ich schiebe das eher auf die sehr unglückliche Verpaarung. Das ist so die Art Wesensschwäche, die ich bei vielen Aussies erlebe, die aus reinen Showlinien kommen. Die brauchen zum Teil ewig, um klar in der Birne zu werden. Arbeiter sind das meistens schon von Natur aus. Dazu kommt noch die Rasse an sich. Aussiewelpen,-und Junghunde können einfach echt der Horror sein, wenn man sehr starke, durchsetzungsfähige Exemplare erwischt.Aber sollten nicht eigentlich gerade die Aussies aus Arbeitslinie durchsetzungsfähig sein?
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Aber sollten nicht eigentlich gerade die Aussies aus Arbeitslinie durchsetzungsfähig sein?
Schon, sind sie auch. Das sollten Aussies der Veranlagung nach immer sein.

Aber die AL sind dabei nicht so fahrig und unbeherrscht und haben sich besser im Griff. Außerdem sind sie dabei leichtführiger, habe ich das Gefühl. Also dass sie mit starken Reizen, die ihnen vielleicht sogar ziemlich zusetzen, viel besser umgehen können und sich ruck zuck da raus holen lassen. Klarer im Kopf eben. Deswegen wird es hier nur noch solche Aussies geben. Bei reinen Showlhunden habe ich oft (nicht bei allen!) das Gefühl, dass sie mit der Triebigkeit, die bei ihnen schon noch vorhanden ist, einfach nicht umgehen können. Die sprudeln dann regelrecht über, zeigen tierische Übersprungshandlungen und sind nur sehr sehr mühsam runterzufahren. -
Durchsetzungsfähigkeit ist erwünscht ja, aber eben nicht kopflos.
Das sind manche Aussies leider. Holly gehört ja auch dazu.
Sie will, weiß aber gar nicht was und steht sich fürchterlich selbst im Weg. Damit kann man sich nicht gegen irgendwas durchsetzen, damit kann man nur unkontrolliert Amok laufen.
Der Kopf muss erstmal sortiert werden, sonst endet das im Chaos. Das dauert nur leider bei solchen Schätzen.
Leichter ist es, wenn der Kopf schon eine Grundordnung hat. Dann ist Durchsetzungsfähigkeit was tolles
Trainer Stunde übrigens hinter uns.
Wir wurden sehr gelobt
Sogar als Holly einmal ausgetickt ist samt Zähnen. Meine Ruhe wäre sehr vorbildlich
Aber auch noch ein paar schöne Tricks für Hundebegegnungen gelernt, war sehr informativ. Holly hat eine viel längere Reaktionszeit als ich vermutete, weshalb sie mein zu frühes Eingreifen etwas verunsichert hat. Lief plötzlich richtig gut, muss ich auf jeden Fall üben
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Schön, dass die Trainerstunde so positiv war.
Manchmal sind es echt die Kleinigkeiten, die einem das Leben schwer machen. -
Wie unterschiedlich die kleinen Knöpfe doch sind! Wir haben hier eine absolut sensible Prinzessin. Gerade musste sie eine Wurmkurtablette schlucken, jetzt guckt sie mich an als ob ich ihr ein Bein abgeschnitten hab. Dafür hat sie gestern ein 4 Monate altes Hundebaby kennengelernt und direkt abgeknutscht, und zum ersten Mal hatte der andere Hund Angst als sie spielen wollte und nicht Emma war diejenige die schnell zu mir gerannt ist weil der andere Hund im Spiel bellt oder knurrt.
Wir üben auch an der Frustrationsgrenze, morgen gehts dafür in die Stadt, allerdings nicht in die Fußgängerzone, sondern einen Grüngürtel der ein Mal um die Innenstadt geht und auf dem viele Radfahrer und Fußgänger sind. Wir gehen mal ein Stück dort, bis Madame nicht mehr kann. -
Wir üben auch an der Frustrationsgrenze, morgen gehts dafür in die Stadt, allerdings nicht in die Fußgängerzone, sondern einen Grüngürtel der ein Mal um die Innenstadt geht und auf dem viele Radfahrer und Fußgänger sind. Wir gehen mal ein Stück dort, bis Madame nicht mehr kann.
Kleiner Tipp: Geh nicht, bis sie nicht mehr kann, denn dann kommt schnell der Punkt, wo es kippt. Hör lieber auf, wenn sie noch kann =).
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Kleiner Tipp: Geh nicht, bis sie nicht mehr kann, denn dann kommt schnell der Punkt, wo es kippt. Hör lieber auf, wenn sie noch kann =).
hast du natürlich vollkommen Recht! Danke!
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AussieAlina: das klingt irgendwie komisch bei euch, dass da jetzt so geredet wird :/ . Ich nehme nicht an, dass Brooke anderer Hunde angegriffen hat? Weil "nur" bellen, v.a. wenn eh etwas dagegen gemacht wird, finde ich auf einem Hundeplatz jedenfalls tolerierbar. Ich kann mich doch auch nicht auf einen Spielplatz stellen und dann über Kinderlärm aufregen.
Zum Thema "spielende Hunde und wann unterbricht man" hatte ich gestern wieder eine (leider) interessante Situation. Wir haben gestern die Labbi-Freundin mit sehr nettem Frauchen getroffen. Zum ersten Mal seit 2-3 Monaten. Ich hab den Zwerg vorher extra noch was machen lassen. Klein-Labbi kommt auf sie zugestürmt, Kara erstmal eingefroren, geschnüffelt - und dann hat sie erkannt wer es ist und dann gings rund für 2 Minuten :/ . Knurren, in die Beine beißen, einfach viel zu viel und zu aggressiv (keine "Schäden" beim anderen Hund und Kara hört auch auf, wenn der andere Hund quietscht, aber wohl hat sich der Labbi nicht gefühlt). Ich hab Kara 2 Mal rausgenommen und 2 Mal getadelt, wobei letzteres nur bedingt hilft. Nach den 2 Minuten war gut, dann wurde 10-15 Minuten nur nebeneinander geschnüffelt und ab dem nächsten Spiel war es dann okay.
Ich finds schade, dass der Zwerg die ersten Minuten so "blöd" ist, ansonsten ist sie eigentlich relativ höflich und eher deeskalierend mit anderen Hunden. Aber ihre Freunde oder auch die Junghunde in den Kursen müssen sich in ihren Augen schon benehmen.
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