Unsere Junghunde...der alltägliche Wahnsinn Teil IV

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  • Ich denke schon, dass man dem Hund damit erheblich schaden kann, wenn man ihn nur auf den Ball fixiert. Solche Hunden denken augenscheinlich an nichts anderes mehr und können nur mit dem Ball zufrieden sein, das ist wirklich furchtbar..

  • @Murmelchen: Herjeh, Du legst echt immer jedes Wort auf die Goldwaage, oder? Dann halt frustriert und nicht 'traurig' - hätte ich das bloß nicht gesagt, das ist ja so menschlich gedacht. Und das mit dem Erfolgserlebnis ist ja klar, das macht man ja eh bei allen Übungen auch so, dass der Hund dann seinen Spaß daran behält...

    Ich weiß allerdings nicht, ob dieses fanatische Ballgehampel bei 0815-Hunden immer so 'perfekt' ist - irgendwie habe ich manchmal den Eindruck, die Leute nehmen es gerne an, dass der Hund darauf so gut reagiert - anstatt sich evtl. auch mal was anderes auszudenken - das Klischee sagt halt - Hund+Ball - große Liebe.

    Das ist das, was ich mich eben frage - ob man evtl. den Hund auch einfach langfristig verblödet, wenn man ihn vorrangig mit Ballwerfen "auslastet"...

    Noe tu ich nicht. Ich wollte was erklaeren, weil viele meinen RHA sei ein netter Zeitvertreib. Ist es nicht und die Hunde muessen eben voellig gaga auf das Triebziel sein...


    Fuer nen normalen Familienhund ist es uebertrieben.

  • @bonitadsbc: Mein Kommentar bezüglich des 'Auslastens' bezog sich ja auch nicht mehr auf die Rettungshunde.(Ich schrieb davor von dem 0815-Hund)

    Hm, natürlich weiß ich nicht immer, was die Leute 'wirklich' machen, kann ja sein, dass die auch gerade für was trainieren oder dieses 'Junkie'-Verhalten festigen... - aber auf z.B. der Hundewiese denke ich manchmal, dass die Leute jetzt nicht danach aussehen, als würden sie das als 'Job' machen... - und irgendwie... ist das doch auch schade, wenn man den Hund so sehr auf dieses eine Ding fixiert. :/

  • zu spät fürs Editieren - also Nachtrag:
    @Murmelchen: Okay, gut... ;-)(Tun Leute hier das tatsächlich?!) - also ich für meinen Teil zumindest weiß, dass es das nicht ist. Ich hatte ja vor Zoey auch mal überlegt, aber alleine der Zeitaufwand ist bei mir einfach nicht zu vereinbaren. Und ich weiß auch nicht, ob Zoey da die Richtige wäre... - ich glaube schon, dass sie recht gut mit der Nase wäre - sie liebt es ja schon, Spuren zu verfolgen, aber sie ist momentan auch einfach noch zu unkonzentriert... - so unkonzentriert, dass ich nicht mal eine Begleithundeprüfung anstreben würde, wenn ich der Typ dafür wäre... ich glaube, sie ist eher 'spätreif' im Hirn... X-D

    Ich glaube, so manch' Engagierter wäre da sehr enttäuscht gewesen... für Agility zu überdreht, wir haben ja echt lange an Ruhe geübt in allen Situationen und tun es auch jetzt noch - da wäre Agility vermutlich eher nicht ratsam... (noch mehr 'Aufdreh').

    Jmd. sagte mir mal, dass man z.B. bei Spürhunden auch aufpassen solle, ob man das wirklich mit seinem Hund richtig angehen möchte - wenn es z.B. um Chemikalien geht, oder Sprengstoff, aber auch als Rettungshund - der Hund würde seine empfindlichen Nasenschleimhäute auf Dauer damit doch sehr belasten - und der Rettungshund hätte einfach auch eine andere Belastungsstufe.
    Die Hunde, von denen ich so lese, die scheinen zwar irgendwie immer ganz gechillt ihren Lebensabend zu genießen/den Ruhestand - aber gerade was die Chemikalien angeht, kann ich mir schon vorstellen, dass das schädigend sein kann... - dem 'Familienmitglied' würde man das vermutlich auch nicht zumuten wollen...


  • Zumindest neigen meine beide rassetypisch dazu, Balltrottel zu werden und lernen deshalb FÜR den Ball zu arbeiten, auch nicht wegen und schon gar nicht das Hirn auszuschalten weil BALL!

    Darf ich fragen, wie du das machst? Das krieg ich bei Smilla nicht hin :ops: . Ball + Denken ist absolut unmöglich bei ihr...

  • @EmmaVomKeltenwall
    Nun, dazu sagt jeder etwas anderes. Balou merkt man nicht an, ob er vier oder sechs Stunden allein war.
    Das ist auch nicht das Problem.
    Er mag andere Menschen einfach nicht und da bringt es auch nix, wenn jemand nach drei Stunden vorbei käme. Meine Sitterin hatte diese Woche frei und hat ihn jeden Tag nach vier Stunden geholt. Und sie ist toll, daran liegt es nicht. Er ist mit ihrer Hündin ein Herz und eine Seele.
    Ich habe einfach die Befürchtung, dass er nicht damit klar kommt, so lange von mir getrennt zu sein... Er ist so anders...
    Würde ihn natürlich gern ins Büro mitnehmen, aber das brauche ich noch nicht mal fragen während der Ausbildung.

  • Tetsu als Shiba ist ein widerspenstiger und hartnäckiger Charakter und bei dem bin ich ehrlich gesagt sehr froh, dass er Tennisbälle so gerne mag!
    Denn so kann ich prima Unterordnung mit ihm machen (natürlich nicht in dem Maße wie es mit anderen Rassen MÖGLICH ist) und als Belohnung bekommt er den Ball.
    Das ist ein Geschenk für mich, viele Shibas lassen sich nicht für Ball oder Leckerlie motivieren!

  • @Juliaundbalou:
    Letztendlich bleibt da ja keine andere Option, als abzuwarten. Es sei denn du möchtest kündigen und Hundesitterin werden :headbash:
    So lange habt ihr den Zustand ja noch nicht und vielleicht braucht Balou einfach noch etwas Zeit, um sich einzufinden. Wenn die Betreuerin sich gut kümmert, er dort noch Spiel und Spaß mit dem anderen Hund hat, ist das doch schon mal gut.
    Vielleicht kommt dir das alles auch extrem vor, weil du ein schlechtes Gewissen hast? Zuhause Blödsinn machen heißt nicht unbedingt dass er kreuzunglücklich ist. Vielleicht ist das auch Pubertätsquatsch :smile: Pubertät heißt ja nicht nur, dass der Hund Bohnen in den Ohren hat, sondern auch dass er eine hormonelle Umstellung durchmacht, die sich auch emotional äußert. Vielleicht kommt bei euch gerade alles zusammen?

    Bei Nero habe ich tageweise ja auch das Gefühl, dass er unglücklich ist und nicht weiß wohin mit sich. Obwohl er nicht viel alleine ist und ich mir wirklich Mühe gebe ihn zu unterhalten. Ich schiebe das auf eine Phase und sitze das aus... weil, was soll die Alternative sein? :ka:

  • Würde ihn natürlich gern ins Büro mitnehmen, aber das brauche ich noch nicht mal fragen während der Ausbildung.

    Argument hast Du doch genug, je nachdem welche Ausbildung du hast wird es vielleicht gehen. Fragen kostet ja nichts und wenn Du die Argument gut verkaufst sieht der AG die Vorteile und führt es ein.

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