Unsere Junghunde...der alltägliche Wahnsinn Teil IV

  • lordbao2.0 danke :D . Ich geh hier schon allen auf die Nerven, wiiieee verliebt ich heute nicht in das Hundeklein bin xD .

    Mejin: Die Suche nach Fressbarem war heute auch ziemlich deutlich. Bei einem Stand gabs auch lauter gute Sachen zu kaufen, da hing sie wirklich extrem in der Leine. Mit ansprechen war dann auch nicht mehr viel, die Konzentration war einfach weit aufgebraucht. Ich bin dann einmal spielmäßig losgelaufen, das hat noch geklappt und sie ist mitgehüpft. Also perfekt leinenführig war sie nicht (ist sie insgesamt nicht, weil wir es so selten üben).

    Ich finde sowas enorm anstrengend für alle Beteiligten, ich war dann auch ganz k.o.. Ich bin da bei lordbao2.0, dass das eigentlich ganz viel Stress für die Hunde ist. Ich nehme sie auch nicht so gern in Restaurants oder nach Wien mit, ist jedesmal eine Übung für sie und nicht wirklich "schöne Hundezeit". Passt einfach nicht so in unser Leben - dann bleibt sie halt daheim. Wenn das gut geht, ist doch vieles entspannt :gut: .

    Mairi - wow, was für ein Programm! Klingt auch toll :smile: !

  • @mairi: Ja, die Ansprechbarkeit.. ist auch so eine Sache... also Leinenführigkeit bedeute für mich ja auch 'nur' nicht wie ein Ochse zu ziehen - ob sie dann neben, hinter oder vor mir läuft ist mir egal... aber irgendeine Art von... "Konzentration" wäre nett, aber die Impulskontrolle verpufft einfach, so scheint es mir.
    Einigermaßen ruhig... - ist halt auch die Frage, was man darunter versteht. :/

    @Flintstone01: Also perfekt leinenführig ist Zoey natürlich auch so generell nicht, ich bin froh, wenn sie mal einige Schritte mit lockerer und nicht 'fast' ziehender Leine geht.
    Da wir eh eher selten wirklich essen gehen, ist das auch immer eine eher bewusste Übung mit ihr. Genauso wie mal hinsetzen und irgendwas auf der Hand essen. Aber sie ist halt so aufgedreht und quirlig, es ist echt blöd, gerade wenn man Besuch hat und dann dauernd nach dem Hund gucken muss, da ignorieren nur zu unglaublich gewaltigem Tröten führt. Ich glaube ein Kind wäre weniger anstrengend... X-)

    Heute hat sie ein riesen Stück Honigmelone(eher die Rinde davon) einfach mal vertilgt.
    Ein Stückchen konnte ich noch mit ihr tauschen, sie ist aber später sehr weit wieder hingerannt und hat den Rest gefressen.
    Ganz toll. Ich glaube, der Maulkorb muss doch wieder immer drauf. ...

    Das ist immer ganz super - schön mit Schleppleine und Maulkorb, da sieht sie aus, als wäre sie der ungehorsamste, schrecklichste Hund. (Moment mal... ;-))

    Wie gesagt - Zoey ist ja auch schon fast 1,5 Jahre alt - und ich habe das Gefühl, dass sie irgendwie kaum Besserung bei diesem 'Überdrehen' zeigt.
    Gar nicht auszudenken, wenn wir auch eher hektische Menschen wären...

    Was auch ein Nachteil ist - man muss immer soviel Hundekram mitschleppen - Wasserflasche, Napf, Schleppleine, Maulkorb... - und noch ein paar Sachen und schon ist der Rucksack voll.

    Für spontane Stadtspaziergänge ist das sehr schlecht.

    Und - ich habe irgendwie nur noch die Augen auf dem Boden, um möglichst viele Sachen vorher abzufangen... als enstspannend ist es wirklich überhaupt nicht mit ihr in der Stadt, oder irgendwo, wo sie aufgeregt ist.

  • @Mejin Emma ist zwar "erst" ein Jahr alt, aber so viel anders sehen unsere Stadtbesuche auch nicht aus...dazu üben wir das auch zu selten. a) weil wirs nicht brauchen und b)....Faulheit :ops: Irgendwie kann ich mir auch nicht vorstellen, dass es in 6 Monaten anders sein wird.
    An Leinenführigkeit ist da auch nicht zu denken und den Boden bzw. die Umgebung scannen, ja, das kommt mir bekannt vor. Inzwischen hab ich auch aufgehört Passanten wahrzunehmen, die uns neugierig/doof/wieauchimmer ankucken, da Emma das Ignorieren dann auch leichter fällt.

    Im Restaurant war sie bisher aber immer ganz ok....gut, sie wollte den Bedienungen immer um den Hals fallen :hust: , aber sonst war sie zum Glück ruhig. Wir gehen aber auch sehr selten essen und wenn dann nur in Restaurants/Gaststätten, wo man abgelegen sitzen kann.

    Wir sollten aber mal dringend das Alleinebleiben wieder üben. Da mein Mann seit über einem Monat krankgeschrieben und zuhause ist, haben wir das sträflich vernachlässigt :fear:

  • Leinenführigkeit und Ruhe - meine liebsten Themen :hust:
    Also momentan schafft es die Nudel nicht mal von der Haustür bis zur Lösestelle gegenüber gesittet zu gehen. Von Ruhe fange ich mal gar nicht erst an, Fiepi lässt Grüßen :D
    Aber das wird schon noch. Und wenn nicht, haben wir trotzdem Spaß zusammen und ich ein tolles Workout für den Oberarm :ugly:


    Irgendwie habe ich im Gefühl, dass die nächste Unsicherheitsphase vor der Tür steht. Die Anzeichen sind die Gleichen wie beim letzten Mal.
    Sollte die nicht erst nach der Läufigkeit kommen?
    Das wäre auf jeden Fall unschön. Mit Unsicherheit kann ich nicht gut, der Umgang damit gehört nicht zu meinen Stärken.
    Die Letzte war bei Holly echt arg, zumindest kam es mir so vor, da der Zwerg ja sonst praktisch nie unsicher ist.

  • Leinenführigkeit ist eigentlich nur noch auf den ersten 50 Metern ein Problem. Dann kann Bliss wieder ganz gut an der Leine gehen. Die hat so eine unglaubliche Erwartungshaltung, wenn es raus geht. Ziehen, fiepen, hopsen....geht ihr alles nicht schnell genug. Das ist inetwa so, als hätte man einen wilden Mustang an der Leine...sehr peinlich :pfeif: .
    Nachdem wir aus der Siedlung raus sind, ich die Leine abgemacht habe und sie ne große Runde geflitzt ist, ist sie wie erlöst und kann ab dem nächsten Anleinen wieder ganz gut an der Leine laufen. Ähnlich isses, wenn ich sie auf dem HuPla aus dem Auto hole. Da knallt ihr auch erstmal das Hirn raus, wegen der ganzen Erwartungshaltung. Sind wir einmal am Arbeiten, ist alles super gesittet...Dooftier.

    Eine Zeit lang hat sie ja gezogen wie blöd und das war einfach nur ätzend. Gebessert hat es sich nun zwar schon erheblich, aber diese ersten paar Meter nerven mich. Das werde ich mal mit ihr trainieren, wenn ich Urlaub habe.

    @HollyAussie: Sokleine Unsicherheitsphasen können zwischendurch immer mal wieder kommen. Ich erlebe das oft bei den Junghunden in den Welpen,-und Junghundegruppen, die auf einmal ein riesen Thema mit Höhe bekommen und nicht mehr über den Steg laufen wollen. Bliss hatte nie irgendwelche bemerkenswerten Unsicherheitsphasen nach den Läufigkeiten. Sie war dann nur sensibler, knatschiger, etwas matter als sonst.

    Ich vermute aber, dass ihr momentanes asoziales Verhalten im angeleinten Zustand gerade voll aus dieser besagten zweiten Unsicherheitsphase resultiert. Wie aus dem nichts konnte sie vor kanpp einem Monat überhaupt nicht mehr gut angeleint mit Fremdhunden umgehen. Sie ist jetzt fast 18 Monate alt..könnte also vom Alter her passen. Ich versuche da sehr konsequent zu sein, mich nicht mit in ihr Verhalten reinzusteigern und ihr solche Begegnungen so leicht wie möglich zu machen Bögen laufen, Ablenkung etc). Im Grunde nach der Philosophie "lächeln und winken und einfach durch da". Und ich hoffe auf die dritte Läufigkeit. Die steht so nächsten/übernächsten Monat an. Bisher waren die Läufigkeiten jedesmal ein Segen und sie ist immer vernünftiger geworden.

  • Nachdem ich das Stadttraining immer gerne vor mich hin geschoben habe, hab ich auch die Möglichkeit verbaut Anju von Kleinauf daran zu gewöhnen mich überall hin zu begleiten. (Eine dieser Sachen die ich beim 2. Hund anders machen werde..)
    Und nu hab ich eben auch einen Hund der in Menschenmengen hochfährt, was wohl auch mit an mir liegt, da ich Menschenmengen eigentlich meide und nervös werde wenn ich Gruppen nicht aus dem Weg gehen kann.
    Ich hab allerdings schon öfter bemerkt das ich meinen Hund völlig unterschätze und ihr, warum auch immer, viel zu wenig Vertrauen entgegen bringe.
    Deshalb werde ich morgen einen neuen Versuch starten. Die letzten Tage hatten wir wieder ein wenig Maulkorb Training. Morgen früh werden wir erst mal mit der Bahn in die Stadt fahren (ca. 10 Minuten und wir fahren gegen 5 damit wir eine weitgehend leere Bahn erwischen), dann werden wir ein bisschen durch die Stadt schlendern, damit sie die Umgebung kennen lernt. Danach gehts in den Park zum Auslasten. Sobald es etwas später wird gehen wir in den Hauptbahnhof und treffen dort eine Freundin, diese wird anschließend mit uns in ein Restaurant gehen.
    Nächste Woche werde ich ein paar mal Zug mit ihr fahren.
    Mal schauen ob ich es noch retten kann, dass sie mich öfter begleiten kann.

  • @Anju&co: Als kleinen Tipp von mir: Laste sie aus, bevor du in die Stadt gehst. Damit machst du es ihr etwas einfacher. In den Park gehen kannst du danach zum Runterfahren und Entspannen trotzdem...als positiven Abschluss =).

    Das ist leider nicht möglich, im dunkeln lasse ich sie nicht von der Leine und nach 5 ist die Bahn zu voll weil dann alle zur Arbeit/Schule fahren. Deshalb fahre ich los wenns ruhig ist, gehe durch die Stadt solange es ruhig ist und wenn es hell ist bin ich im Park zum auslasten :) Danach beginnt ja erst das Stadttraining.

  • Wenn ich ehrlich bin, nehme ich die Hunde auch überhaupt nicht gern mit in die Stadt... Als er Welpe war, war das noch anders, aber bei der Größe ist es auch wirklich mühsam. Selbst wenn ich ihm quasi ins Halsband fasse, hat er mit seinem Hals+Kopf+Nase noch genügend Spielraum, um manche Leute versehentlich zu berühren bzw. halten die Leute nicht mal genug Abstand, dass das nicht möglich ist (und das auch, wenn es echt leer ist :muede: ). Da wurde ich schon ein paar mal angemeckert oder mit Blicken gestraft, weil er es wagte in eine Richtung zu schnüffeln (kleine Kinder laufen mit Essen direkt vor seiner Nase vorbei...) oder er aufgesprungen ist.

    Das ist echt schade, aber wenn es für uns alle nur Stress ist, dann bringt es ja auch nix.

  • Ah ok. Wusste nicht, dass du so früh unterwegs bist und noch nicht viel los ist. Dann passt das =)

    Edit @Nebula: Ich nehme meine Hunde auch nicht gerne mit. Mir ist das schlichtweg zu umständlich zwei große Hunde da durch die Gegend zu buxieren. Tex ist total cool und macht das prima mit, aber toll findet er das nicht. Und Bliss ist total lieb und macht das ganz toll für ihr Alter und ihr Landeidasein, aber ist dabei auch gestresst. Und ich selbst finde es ohne Hunde auch entspannter. Deshalb lasse ich sie lieber zuhause.

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