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Draußen eine Katastrophe

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    Hallo zusammen,


    ich bin neu hier und hoffe ihr könnt mir einige Tipps geben.
    Mein Hund kommt aus Griechenland, er lebt nun seit 2 Wochen bei mir und ist ca 13 Monate alt.
    Zu Hause ist er der liebste Hunder der Welt. Er hört auf seinen Namen und auf die gängigen Kommandos.
    Doch draußen ist er wie ausgewechselt.
    Er dreht regelrecht durch. Zieht wie ein verrückter und steht total unter Strom.
    Hören tut er dann wirklich nur noch auf "komm" und das aber auch nur wenn er möchte.
    Er hechelt dann auch immer als ob er gerade einen Marathon gelaufen wäre.
    Bei anderen Hunden wird es noch schwieriger. Er liebt sie alle. :verzweifelt:
    Daher möchte er auch SOFORT zu jedem Hund (egal wie weit dieser weg ist)
    In dieser Situation reagiert er auf nichts mehr.
    Meine Schwester ist gestern, dass erste mal alleine mit ihm raus gegangen und was macht mein Hund, haut ab.
    Nach 30 Minuten konnte sie ihn mit der Hilfe ihres Hundes einfangen.


    Wenn wir draußen sind, ohne Hunde zieht er zwar auch, aber nicht wie ein verrückter. Kaum kommen Hunde möchte er nur noch spielen und scheint wie in Trance zu sein.
    Momentan suche ich eine Hundeschule. Aber trotzdem würde ich gerne eure Meinung hören.


    Und ja ich bleibe dann stehen wenn er zieht und wechsle die Richtung. Aber das interessiert ihn nicht wirklich. :muede:


    Danke schon mal für eure Antworten.


    LG Anni

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  • Für den Hund hat sich seine ganze Welt verändert. Er kennt offensichtlich nicht sehr viel von seiner Umwelt und fühlt sich unter den Artgenossen scheinbar sicher und sucht von daher deren Kontakt.


    In 2 Wochen ist so ein Hund noch gar nicht wirklich bei Euch angekommen. Der braucht viel mehr Zeit und vor allem noch mehr Geduld.


    Führt ihn langsam an die Welt da draußen heran und lasst ihm die Zeit, die er braucht.


    Und das Hecheln sind Anzeichen von Stress!

    Wege zu gehen, die steinig sind. Berge zu ersteigen, die niemals enden wollen.
    Erfahrungen zu machen, die Wunden hinterlassen und trotzdem aufstehen und lachen.
    Ich bin ich, werde nie ein anderer sein.
    Dies ist meine Zeit, dies ist mein Leben!

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  • Was ich noch vergessen habe.
    Mein Hund wurde als Welpe auf einem Feld gefunden und mit in die Auffangstation mitgenommen. Dort hat er in einem kleinen Wintergarten gelebt. Dort kam er nur raus wenn es zum Tierarzt ging.
    Vielleicht möchte er auch deshalb so extrem viel raus.

  • Was ich noch vergessen habe.
    Mein Hund wurde als Welpe auf einem Feld gefunden und mit in die Auffangstation mitgenommen. Dort hat er in einem kleinen Wintergarten gelebt. Dort kam er nur raus wenn es zum Tierarzt ging.
    Vielleicht möchte er auch deshalb so extrem viel raus.


    Sei froh. Meiner kennt auch nichts und hat deshalb jetzt auch Ängste und Unsicherheiten

    Ich kann die Sterne am Himmel sehen, aber keiner leuchtet so hell wie ihr in meinem Herzen!
    Ihr fehlt so sehr, meine geliebte Hoppelbande


    Die Griechen Mac, Romana, Bazi und Enjo (*25.11.2013, *01.05.2014, 15.10.2015 & 16.05.2017) stellen unser Leben auf den Kopf!

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Ich gehe morgens 45 Minuten mit ihm.
    Mittags geht er eine Stunde. Nachmittags geht er meistens auch eine Stunde, oft noch länger. Abends auch so 30/45 Minuten.


    Die letzten Tage ging er 6 mal am Tag raus da er Durchfall hatte/hat.


    Meine Freundin hat ihren Hund auch aus Griechenland und dieser ist auch seit zwei Wochen da. Der rasten draußen nicht so aus.


    Grinsekatze:
    ja das habe ich mir auch gedacht, hast du eine Idee wie ich das am besten machen soll. Er ist total unter Stress
    Aber wie gesagt nur wenn andere Hunde da sind. Sonst geht es.
    Ich versuche ihn ja dann schon zuberuhigen aber zu 90% klappt das nicht.
    Wenn ihn ein Hund anbellt oder anfaucht versteckt er sich auch hinter mir. Aber kaum ist dieser Weg und er sieht einen anderen Hund heult er regelrecht um zum Hund zu kommen.

  • Diese Begeisterung für andere Hunde ist in dem Alter normal. Bei einem Hund aus schwierigeren Verhältnissen ist es nochmal normaler - Hunde kennt er, damit kennt er sich aus, da fühlt er sich gut.
    Ich würde ihm also den Hundekontakt ermöglichen. Dass er im Spiel nicht hört, ist ebenfalls völlig normal. Anfangs besser gar nicht versuchen zu rufen, später dann mal in einer Spielpause ranlocken, sofort wieder laufenlassen... und so weiter. Schön, wenn man ihn mit einem Hund spielen lassen kann, der hört - dann kriegt man den kleinen Racker auch wieder zurück ;-)


    Wenn die Welt da draußen zu bunt für ihn ist, lass es langsam angehen. Lauf anfangs immer die gleichen Strecken. Setz Dich zwischendurch auch einfach mal irgendwo hin und mach gar nichts, auch nicht mit dem Hund spielen. Bleib einfach ruhig eine Weile an einer Stelle, lass ihn gucken, den begrenzten Radius um Dich rum erkunden und dann runterkommen. Hund dabei an die Leine nehmen - sonst macht er sich wahrscheinlich selbstständig!


    Die Dauer Eurer Gassigänge kommt mir recht viel vor. Sowas ist grundsätzlich natürlich schön für einen Hund, aber wenn Deiner draußen so stark unter Strom steht, würde ich da erstmal etwas kürzen, es ruhiger angehen lassen und ihn nicht 4mal am Tag auf 180 bringen.

    "Es gibt immer Querulanten, die mit Statistiken irgendwas beweisen wollen. 14 Prozent aller Leute wissen das."

  • Ich würde mit ihm ruhige Wege gehen - ohne große Hundebegegnungen - und ihm die Welt draußen zeigen. Laß ihm Zeit alles zu beschnuppern, alles kennen zu lernen!


    Wenn er täglich einmal Kontakt mit seinen wirklichen Hundefreunden hat, würde das erst einmal reichen.

    Wege zu gehen, die steinig sind. Berge zu ersteigen, die niemals enden wollen.
    Erfahrungen zu machen, die Wunden hinterlassen und trotzdem aufstehen und lachen.
    Ich bin ich, werde nie ein anderer sein.
    Dies ist meine Zeit, dies ist mein Leben!

  • stark reaktive hunde brauchen sehr viel ruhe. 1 stunde am stück gassi finde ich viel zu lange, da ist die impulskontrolle völlig aufgebraucht.


    viele menschen denken immer dass man reaktive hunde noch mehr auslasten müsste weil die dann ruhiger sind. meist ist aber das gegenteil der fall.

  • Dann müsste ich weiter weg fahren. Wir haben einen extrem großen park vor der Tür. Ich gehe morgens und abends extra schon um die Uhrzeit wenn 90% der Hunde nicht unterwegs sind. Aber man begenet immer jemanden :(
    Meine Gegend ist leider total in Hundehand. Ich glaube in der Siedlung hat jeder zweite Einwohner einen Hund.
    Ich werde das aber auf jeden fall versuchen.
    Danke :)


    Nein ich habe nicht gesagt dass er nicht beim spielen hört.
    Er sieht auf 900 m Entfernungen einen Hund und dann war es das. Er ist nicht mehr "ansprechbar" und rennt wie eine Furie zu dem Hund. Und das immer. Und ich meine wirklich er benimmt sich dann wie ein Junkie der auf Entzug ist und seine Drogen sieht.


    Ich habe alles schon versucht. Und abgehauen ist er auch schon.
    Ruhig irgendwo sitzen funktioniert genauso wenig wie stehen bleiben und ihn schnuppern lassen.
    Schnuppern tut er zwar extrem viel aber kaum ist ein anderer Hund da ist Land unter.
    Auto bellt er an und möchte denen auch hinterher.

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