mich bedrückt etwas

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    ... und das muss ich teilen. In der Hoffnung, mir geht's dann besser.


    Folgendes: Mein Partner hat eine Tante, die in einem wirklich kleinen Dorf wohnen. Weil es dort leider noch üblich ist, haben sie einen hund, der im Zwinger lebt und noch nie das Grundstück verlassen durfte. Es handelt sich umeinemn Labrador Mix, ca. 5Jahre alt.
    Meine Meinung dazu habe ich kund getan. Es wurde so hingenommen.
    Jetzt kam es wohl wieder dazu, dass sie einen FreunKinder biss. Einen etwa 18 jährigen, kein kleines Kind. Selbsttreflektion Fehlanzeige.
    Also wird jetzt ins Auge gefasst, den Hund einzuachläfern!
    als gäbe es keine Alternative.
    Das macht mich völlig fertig.
    Und diese Leute sollen diese Jahr auf meiner Hochzeit tanzen?


    Hattet ihr auch mal ähnlich starke Differenzen in der Familie? Wie seid ihr damit umgegangen?

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  • Ja hatte ich. Mit meinem Mann und meinem Schwiegerpapa, damals waren mein Mann und ich noch ganz frisch zusammen.


    "Sein" (er bekam ihn mit 5 Jahren) uralter Hund lebte sehr stark vernachlässigt im völlig verdreckten Innenhof, als ich dort zum ersten Mal zu Besuch war, hatte der Hund weder Futter noch Wasser noch ein schönes Körbchen und hat mir das in Milch getauchte Brötchen vor Hunger förmlich aus der Hand gerissen. Sein Vater hätte uns beinah nicht zum TA gelassen, weil er Angst hatte, wir lassen ihn einschläfern.
    Ich habe dort dann richtig Terror gemacht und wenigstens die letzten Wochen seines Lebens hatte er es gut und starb dann in den Armen meines Mannes.
    Ich sorgte dafür, das er vom TA durchgecheckt wurde, richtiges Futter und ein Körbchen mit warmer Decke bekam, und das er wenigstens ab und an ins Haus durfte. Der Hund liebte seine Herrchen abgöttisch.

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  • So, nun die Frage, wie ich damit umgegangen bin.... schwer zu beschreiben. Mein Mann stammt aus dem Dorf und hat Hundehaltung sein ganzes Leben nicht anders kennengelernt. Irgendwann hat er es wohl auch verdrängt, bzw war sich nie seiner Verantwortung bewusst.
    Ich bin in meinem Leben noch nie so ausgerastet wie damals und er hat es auch verstanden und sehr sehr viele Tränen über seine Fehler vergossen. Natürlich habe ich zu diesem Zeitpunkt überlegt, mich von ihm zu trennen, aber ich habe gesehen, mit wieviel Liebe er sich in den letzten Wochen seines Hundes um ihn gekümmert hat.
    Es bleibt uns beiden jedoch immer im Hinterkopf und auch einer der Gründe, warum meine Hunde MEINE Hunde und nicht UNSERE Hunde sind.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Würde ich sofort tun. Ist leider zu weit weg.
    Ich hoffe, die Kinder tragen das nicht weiter. Diese Art der hundehaltung sollte endlich aussterben.
    Bei meiner Mutter im Dorf lebt eine 7 Monate alte engl Bulldogge, die im Zwinger gehalten und mit Fahrrad fahren ausgepowert wird.

  • Ich bin früher, als ich so 13 war, ab und an mit meinem Vater auf einen Bauernhof eines Bekannten von ihm gefahren, wo ein Bernhardiner immer im Zwinger lebte. Ich durfte die Maus aber raus holen und mit ihr auf dem Hof spazieren gehen. Hatte immer Leckerchen dabei und hab mit ihr Sitz und Platz geübt und die eigentlichen Besitzer waren ganz verdutzt, dass ihr Hund das kann, hatten sie zu dumm eingeschätzt. So ein Quatsch. Sorry, das hilft dir gerade nicht weiter aber kam mir jetzt so in den Sinn. Mir tat die Maus damals schon immer so leid. Mit heutigem Wissen hätte ich mich vielleicht mehr für sie eingesetzt.

  • Oh je :(.
    Bei der Familie meines Mannes haben Hund auch einen völlig anderen Stellenwert. Meine Schwiegermutter hatte als sie jünger war einen kleinen Hund, den sie abgegeben hat, weil Spaziergänge im Regen ihre Frisur kaputt machen und Häufchen aufheben so eklig ist.
    Die Tante meines Mannes und ihre Familie hatten einen Hund, als mein Mann noch ein Kind war. Der wurde ohne Ansprache im Garten/Hof und in der Garage gehalten und eingeschläfert, weil er eineas Tages eines der Kinder biss.


    Das alles war lange vor meiner Zeit, aber das Management der Hunde ist bei uns trotzdem meine Sache und ich lasse mir nicht reinreden.

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