Zuverlässiges Ausführen von Kommandos unter Ablenkung
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Für mich stellt sich nur noch die Frage, wie ich diesbezüglich weiter trainieren soll. Anscheinend ist der Anreiz in der Situation nicht groß genug. Aber der Anreiz ist ja ohne Belohnung nie groß. Belohnt ihr immer jedes positiv ausgeführte Kommando? Oder kommt das mit der Zeit?Anfangs sollte immer belohnt werden, später geht man dann zu einer variablen Belohnung über.
Wie gesagt, du solltest deinem Hund möglichst nicht die Möglichkeit geben, nicht zu gehorchen. Hast du Zweifel, dass ein Kommando ausgeführt wird: Gib es erst gar nicht.Was eine Belohnung für den Hund ist, entscheidet dieser für sich.
Wie belohnst du denn? -
14. Januar 2015 um 15:28
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LG Steffi mit Buddy
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Aber der Anreiz ist ja ohne Belohnung nie groß. Belohnt ihr immer jedes positiv ausgeführte Kommando? Oder kommt das mit der Zeit?
da gehen die meinungen echt auseinander. einige setzen auf den "spielautomateneffekt" (der anreiz wird noch grösser wenn nicht immer ein gewinn- also belohnung folgt). ich persönlich belohne immer, schätze aber nach schwierigkeit und ablenkung ein wie gross die belohnung sein soll. für einen kurzen blickkontakt ohne ablenkung zb. nur ein lobwort, ein kurzes "fein", für etwas schwierigeres wie hinsetzen wenn ein fahrrad kommt eine ganz tolle belohnung, zb. spielzeug.
heute weiss man einfach dass verhalten welches nicht belohnt wird weniger häufig gezeigt wird. also tust du das richtige indem du ihr die aufmerksamkeit entziehst wenn sie das "fang mich doch" verhalten zeigt.
ich denke dein "hier" ist für deinen hund eigentlich ein sekundärer verstärker, er kündigt die belohnung, nämlich deine aufmerksamkeit an. für viele hunde ist die aufmerksamkeit seines menschens eine der grössten belohnungen.
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Mache dir keine Gedanken, deine Hündin ist noch sehr jung. Wenn sie momentan im Freilauf nicht wirklich gut hört, würde ich sie auch nicht ableinen. oder aber eben nur sehr kontrolliert zum mal austoben, mit anderen Hunden spielen usw. Ansonsten würde ich an der Schlepp- oder Flexileine trainieren.
LG
Franziska mit Till
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Danke für all eure Antworten!
Ich werde mal mit meinem Tierarzt über das Problem sprechen. Vielleicht hat sie wirklich einen Mangel.Es ist nicht abschließend geklärt, warum manche Hunde Kot fressen.
Mangel kann wohl eine Ursache sein - aber nicht die einzige Erklärung.
Einige Hunde fressen Kot auch einfach, weil sie es geil finden (Geschmack, Geruch, Konsistenz: Die berühmten Frolic-Haufen zB), weil sie dafür eventuell besonders mit Aufmerksamkeit bedacht werden, es kann ein Lernprozess durch reizarme Haltung sein (Beschäftigung mit dem eigenen Kot) oder auch eine Angst- oder Zwangsstörung.
Vieles kann dahinter stecken.Neben einem Abbruchsignal wäre Gegenkonditionierung eine Möglichkeit:
Das unerwünschte Verhalten wird durch Bekräftigung eines Alternativverhaltens abgeschwächt.
Außerdem, wie ja schon gesagt wurde, ist Management sinnvoll: Beaufsichtigung des Hundes, im Notfall Maulkorb drauf. -
Ich lobe eigentlich genauso wie lajosz es beschrieben hat. Manchmal "nur" mit einem tollen Lobwort und bei schwierigeren Aufgaben mit Leckerlie oder Spielzeug. Spielzeug kommt eigentlich eher wenig zum Einsatz, könnte ich mehr verwenden. Meine Hündin lässt sich sowieso 24h/Tag zum Spielen animieren.
Ich war gerade beim TA und hab mein Problem geschildert. Sie hat gemeint, dass es relativ normal ist, wenn Hunde z.b. Pferdeäpfel fressen, da sie sich daraus viele Enzyme holen. Aber bei Hunde-/Katzen-/Menschenkot ist das eher nicht normal. Sie hat mir Globuli aufgeschrieben (Carbo vegetabilis D6), die ich eine Woche geben soll. Dann sollte das Kotfressen aufhören.
Zusätzlich wurde sie noch entwurmt (das musste ich aus Arbeitstechnischen Gründen sowieso).
Ich habe ihr gestern auch zum ersten Mal grünen Pansen gefüttert. Das würde ich jetzt gerne regelmäßig machen.Mein Plan würde jetzt so aussehen, was haltet ihr davon:
Noch mal ein paar Trainingsschritte zurück. Ich lerne meiner Hündin, dass was gaaaanz tolles kommt (Spielzeug, Speck etc.), wenn sie leckeres "Essen" ignoriert. Ich würde das so trainieren, dass sie den "Leckerbissen" sehen darf und sich dann auf ein "Nein" davon abwenden muss. Dann kommt die Belohnung, vielleicht machen wir das gleich mit Clicker. Wenn sie das soweit verstanden hat, wird sie mich vielleicht nach der Sichtung anschauen und ich belohne den Blickkontakt. Dann wird das ganze mit Ablenkung geübt, in den Garten verlagert etc.
Was meint ihr? Ist das ein guter Plan? - Vor einem Moment
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