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Dringende Frage an die Mehrhundehalter

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    Hallo,


    ich hab eine dringende Frage und zwar habe ich momentan einen Besuchshund da. ( mit der Option ihn zu behalten was wir alle eigentlich gern machen würden )
    Die Hunde kennen sich und kommen draussen sehr gut mit einander aus.
    Ich fühle mich aber gerade nicht gerade sehr wohl, da ich es überhaupt nicht einschätzen kann was bei uns abläuft.
    Sam (meiner ) fordert ihn zum spielen auf was der Besuchshund im moment nicht so toll findet ( mehr der ängstliche Typ ), dann aus heiterem Himmel ( zumindest für mich ) geht unserer mit lautem Gebrüll auf den anderen los.
    Das hört sich für uns echt schrecklich an.
    Der Besuchshund wehrt sich aber überhaupt nicht schreit nur ( ohhh das ist soooo schrecklich )
    Dann wiederum liegen beide im gleichen Raum und es passiert nix, ausser das der kleine unseren natürchlich gar nicht mehr aus den Augen lässt.
    Ganz schlimm war es gerade, bin mit unserm noch kurz vor die Tür, komme wieder und unserer geht sofort auf den Besuchshund los.


    Ist das normal ? Kann das überhaupt gut gehen ?
    Wir würden den anderen gern behalten aber nicht auf biegen und brechen.
    Momentan ist der Besuchshund bei meiner Tochter im Zimmer ( damit gleich alle ruhig schlafen können ) und unserer liegt davor und fiept.


    Bitte helft mir .

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  • Seit wann ist der 2. Hund bei dir?


    Halte die beiden erst mal getrennt die Nacht, wie du vorhattest.


    Ich würde viel mit ihren zusammen raus gehen, schöne langen Runden, damit sie Stress abbauen zusammen und etwas Schönes teilen, um zusammen zu wachsen.


    Lässt der Hund ab, wenn du stimmlich dazwischen gehst?

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  • Wie alt sind die Hunde, welches Geschlecht?


    Das muss jetzt nichts heißen. Die nächsten Tage wirst du schon merken, ob es besser wird.
    Ist doch gut, dass ihr ihn nicht auf Biegen und brechen nehmen woll. Dann könnt ihr doch entspannt dran gehen.


    Zeige ihnen, dass/wie sie Abstand halten sollen. Weise ihnen eigene Plätze zu.

  • Unserer ist acht Jahre alt, der Besuchshund gerade eineinhalb.
    Beides Rüden, unserer kastiert, der andere intakt.


    Ich tendiere ja schon dazu ihn nicht ganz zu nehmen, habe angst das unserer ihn verletzt.
    Andersrum mag ich auch nicht zu schnell aufgeben, da ich weiß das er dann in eine sehr ungewisse Zukunft geht.

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Es kann schon ein paar Tage bis Wochen dauern, bis die sich damit arrangiert haben, dass sie jetzt zusammen wohnen. In der ersten Zeit kann es auch durchaus zu kleineren Auseinandersetzungen kommen. Auch wenn danach mal einer ne Schramme hat oder etwas angesabbert ist oder ein Büschel Fell fehlt, ist das nicht gleich ein Beinbruch. Es sind halt Tiere. Und ja, das hört sich oft schlimm an... ist aber ganz normal das ein erschrockener Hund Geräusche macht als wird ihm das Fell über die Ohren gezogen.


    Natürlich gibt's auch Hunde, die sind lieber Einzelhund und solche, wo eine bestimmte Kombi einfach nicht passt. Ob das bei dir so ist, kann man von ferne nicht sagen. Die meisten Hunden können sich aber zumindest arrangieren und viele lernen sich mit der Zeit auch zu mögen.




    Generell würde ich beiden Hunden klare Grenzen setzen und nicht zu viel erwarten. Es muss nicht Friede, Freude, Eierkuchen sein, aber sie müssen wissen was du von ihnen willst.


    Spielaufforderungen drinnen würde ich unterbinden, drinnen spielen sollen sie ja wahrscheinlich auf Dauer eher nicht und wenn das dann in Kabbeleien endet, dann braucht das ja eh keiner.


    Dein Hund hat die Füße still zu halten und den Gasthund in Ruhe zu lassen. Wenn er den Besuchshund nicht angehen soll, dann mach das auch deutlich, dass es nicht seine Aufgabe ist, den Neuankömmling in seine Schranken zu weisen, sondern das DU bestimmts wo die Schranke steht und den Wärterjob schon selber machst.


    Ich hatte es auch grade, dass ich einen neuen Junghund mitgebracht hatte, von dem meine erwachsene Hündin zuerst nicht soooooo begeistert war. Die meinte auch, sie müsste ihm mal zeigen wo der Hammer hängt.
    Ist aber nicht - ich sorge dafür, dass sie ihre Ruhe hat (das der Neue ihren Schlafplatz respektiert usw) und natürlich bekommt sie auch die selbe Aufmerksamkeit und Zuwendung wie sonst.
    Aber ansonsten kann sie entweder Ruhe geben und sich neutral verhalten, oder sie kriegt nen Anschiss der sich gewaschen hat und fliegt raus.
    Wenn ich sage "Der darf das!!!", dann darf der das (z.B. sich frei in der Wohnung bewegen) auch.


    Im Gegenzug muss der Neue natürlich genauso die Grenzen des Ersthundes akzeptieren, darf ihn nicht nerven oder sich dazwischendrängen wenn ich mit dem anderen Hund spiele oder schmuse oder so.


    Die Tipps von BigJoy sind auch gut, schöne lange Speziergänge (am besten irgendwas aufregendes, anstrengendes) sind gut. Gemeinsam erlebtes schweißt zusammen und wenn sie abends schön kaputt und dann satt sind, dann sinkt auch die Lust auf Stress machen. ;)

  • Mücke war anfangs auch so arschig. Der hat seinen Stress am Bandit abgebaut und war weniger souverän wie wir annahmen.
    da war viel Management gefragt und wir haben im Grunde ständig vorausschauend handeln müssen.
    Das hat sich eingespielt und die beiden sind dicke (!) Kumpels geworden.
    Wenn die Hunde einem das " Regeln" überlassen und merken, dass von aussen strukturiert wird.

    Melanie mit Bandit & Anton
    und Mücke im Herzen



    BX und Labbi

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