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Habe Angst, meine beiden unbeaufsichtigt zu lassen...

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    Hallo liebe Fories!


    Wende mich leider mit einem Problem an euch.


    Bei mir wohnt ja seit gut 4 Wochen ein zweiter Hund.
    Hündin, 7 Monate, Prager Rattler.


    Mein erster Hund ist ein Chi-Mix, Rüde.


    An sich hat sich alles sehr gut entwickelt, die beiden mögen sich jeden Tag mehr, schmusen miteinander, liegen im selben Körbchen mittlerweile. Der Rüde schleckt die Hündin ab, schläft mit dem Kopf auf ihr etc.


    Mein Ersthund war vom ersten Tag an nicht eifersüchtig, nicht futterneidisch, hat alles mit ihr geteilt und sie akzeptiert.


    Die Hündin war von Anfang an total eifersüchtig obwohl sie mich ja kaum kannte (3 Treffen davor).
    Sie knurrte ihn an wenn er zu mir kommen wollte, biss ihn weg wenn er auf seine Liegeplätze wollte etc.


    Das hab ich von Anfang an unterbunden und sie lässt es jetzt.
    Beide liegen an oder auf mir und alles ist gut.


    Allerdings ist es so dass die Hündin den Rüden dauernd rammelt.
    Sie spielen eigentlich aber sie fängt dann sofort mit dem Gerammel an.
    Er dreht ihr auch den Hintern hin... :???:


    Bei anderen Hunden war er immer der Rammler und hat sich nichts gefallen lassen.
    Von ihr lässt er sich alles gefallen!


    Ich hab das auch unterbunden weil ich es nicht gut finde wenn sie auf ihm drauf hängt und sie lässt es auch - wenn ich da bin!


    Sobald ich aber nur mal den Raum verlasse und wieder reinkomme, seh ich grad noch wie sie von ihm runterspringt.
    Es artet dann teilweise auch so aus dass sich beide gegenüber stehen auf den Hinterbeinen und rangeln.
    Das wäre an sich nicht schlimm aber sie machen das zum Teil auch auf dem Sofa oder auf dem Bett.


    Die Hündin ist dabei so energisch dass mein Rüde auch mal rückwärts umkippt.


    Ich hab natürlich Angst dass er dabei mal blöd fällt und ernsthaft etwas passiert!!!
    Deshalb hab ich die beiden jetzt immer beaufsichtigen lassen wenn ich weg musste.
    Aber das soll auf Dauer nicht so bleiben.


    Ich weiß nicht, wieso sie sich ihm gegenüber so verhält.
    Sie wiegen beide etwa gleich viel aber sie ist viel energischer und legt ihn so gekonnt auf den Rücken oder packt ihn und rammelt ihn so dass er garnicht aus kann...


    Beim Spielen liegt er auch stets auf dem Rücken, was er aber auch von sich aus anbietet und es macht ihm auch Spaß. Wenn sie aufhört, animiert er sie dass sie weitermacht.


    Was soll ich nur tun?


    Hab echt Angst, nur mal den Raum zu verlassen, und vor allem die beiden mal ein paar Stunden allein zu lassen.


    Wie soll ich das managen wenn ich nicht da bin?!


    Die beiden trennen?
    Oder kann ich der Hündin auch anders beibringen, den Rüden nicht zu rammeln und so krass mit ihm zu raufen?
    Das geht wirklich von ihr aus!


    Würd mich über ein paar Tipps sehr freuen,


    liebe Grüße, Favole

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  • Die Hündin dominiert deinen Rüden. Ich würde das konsequent unterbinden/verbieten.
    Kannst du die Hunde in der ersten Zeit bis sich alles eingespielt hat, nicht räumlich trennen, wenn du das Haus verläßt?
    Ich wär auch unruhig, wenn das meine Hunde wären. Die Hündin buttert den Rüden vollkommen unter.

  • Du schreibst dass sie "Spielen" und dass sie dann anfängt ihn zur rammeln, d.h. meiner Meinung nach kann das durchaus Stress sein und muss nichts mit Dominanz zutun haben.
    Vermutlich würde ich die Hund trennen, vielleicht ein Türgitter, so dass die Hunde sich sehen und riechen können aber eben nicht zusammen sind. Oder im Zimmer Bereiche abtrennen, bei so kleinen Hunden ist das ja meist einfacher als bei Großen.

    Sam mit Emma & Lotte


    Emma, Galgo-Podenco-Mix *15.04.12
    Lotte, Podenco-Mix *01.03.13



    Unser Fotothread


    Eine der blamabelsten Angelegenheiten der menschlichen Entwicklung ist es,daß das Wort "Tierschutz" überhaupt geschaffen werden musste.
    T.Heuss

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  • Danke für eure Antworten! :smile:


    Meine momentane Wohnung ist zwar recht klein aber es wär schon möglich, die beiden durch ein Türgitter zu trennen.
    Einer hätte dann Wohn/Schlafbereich zur Verfügung, der andere Flur, Küche und Toilette.
    Hab auch in jedem Raum Körbchen und Decken.


    Aber es ist ja auch schon so wenn ich mal 5 Minuten am Balkon bin (blödes Rauchen) :roll:
    Da möcht ich die beiden ja auch ungerne immer trennen müssen...


    Sie lässt es wirklich komplett wenn ich da bin.
    Aber wenn ich vom Balkon durchs Fenster gucke, seh ich, wie "fies" sie zu ihm ist...


    Es passiert auch nicht immer nur aus dem Spielen heraus.
    Manchmal hüpft sie einfach so auf ihn.
    Auch wenn er grad total müde ist und sich einfach nur ein anderes Schlafplätzchen suchen möchte.


    Sie möcht ihn halt dauernd kontrollieren.
    Wo er liegt, welches Spielzeug er anrührt, ob er zu mir kommt...


    Find das sehr schade! :(


    Ist ja auch schon besser geworden wenn ich anwesend bin...
    Aber wenn ich eben nicht da bin, stellt sie sich total über ihn und er lässt sich das komischerweise total gefallen...


    Dann ist wohl ein Türgitter erstmal die beste Lösung.


    Aber dass ich die beiden irgendwann mal gemeinsam im Raum lassen kann, meint ihr, das geht irgendwann? Und wie kann ich das mit der Hündin trainieren?


    Finds ja schon komisch, sie ist gerade mal 7 Monate, er ist über 2 Jahre alt.


    Liebe Grüße, Favole

  • Nur als Idee, vielleicht ist sie einfach überfordert? In dem Alter hin und her gereicht zu werden ist ja Stress pur?


    Ich würde erst Mal trennen und nach und nach für kurze Momente dann zusammen lassen. Wenn das klappt dann ausdehnen.
    Während du da bist, ist es ja scheinbar kein Problem.


    Alleine bleiben kann sie schon? Nicht, dass sie dadurch den Stress bekommt und den so abarbeitet.

    Liebe Grüße von Mara und ihrer Hündin Jule



    Meine beiden Mädels in Bildern ;)


    Ich habe einen Blick aus Hundeaugen gesehen, einen sich rasch verlierenden Ausdruck erstaunter Geringschätzung, und ich bin überzeugt, das Hunde im Prinzip denken, Menschen seien verrückt.


    John Steinbeck

    • Neu

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    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


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  • Wenn ich da bin und sie fängt damit an, muss ich mich nur kurz räuspern und sie hört gleich auf. Sie reagiert total sensibel.
    Da müsste ich bei meinem Rüden schon sehr viel energischer reagieren.


    Alleine bleibt sie ohne zu jaulen oder zu bellen.
    Mein Rüde hat mehr Probleme damit obwohl ich sehr intensiv die letzten Monate geübt hab.


    Sie musste leider in ihrem alten Zuhaue bis zu 8 Stunden allein bleiben. :sad2:


    Das müssen beide bei mir nicht, sie kommen mit auf die Arbeit, sie müssen nur alleine bleiben wenn ich mal einkaufen geh oder mal am Wochenende etwas machen möchte.


    Hab auch getestet, wie sie reagiert wenn ich mit meinem Rüden 5 Minuten draußen bin.
    Sie hat weder gejammert noch gebellt und als ich reinkam, lag sie bei mir im Bett auf meinem Kopfkissen und hat mich groß angeschaut. =)


    Also ich denke mit dem Alleinbleiben an sich hat sie nicht sooo große Probleme.


    Liebe Grüße, Favole

  • Zitat von "Favole"

    Finds ja schon komisch, sie ist gerade mal 7 Monate, er ist über 2 Jahre alt.


    Liegt vielleicht an der Rasse?
    Sagt doch eigentlich schon der Name: Rattler!
    Wer sich mit Ratten anlegt, sollte nicht zimperlich sein und sich durchsetzen können.
    Wenn man sich so eine Rassekombination zulegt, muß man mit solchen Nebenwirkungen rechnen - meine Meinung!

    Gruß
    Hanne


    Erfolg ist die Fähigkeit,von einem Misserfolg zum anderen zu gehen, ohne seine Begeisterung zu verlieren. Winston Churchill

  • Hallo QuoVadis!


    Also meinst du, es liegt allein schon an den Rassen dass die beiden nicht so "harmonieren"?


    Klar, die Kleine ist echt sehr kernig.
    Sie hat mir in den vier Wochen schon zwei erlegte Mäuse vor die Füße gebracht.
    Und sie ist halt vom Charakter auch total anders als mein Rüde.
    Sie ist super lebhaft, verspielt und dabei auch sehr wild, besitzergreifend.


    Mein Rüde ist auch sehr lebhaft aber auf eine andere Art.
    Er spielt sehr vorsichtig und charmant.
    Seine besten Freunde waren und sind stets Zwergpinscher.
    Deshalb hab ich auch gedacht, ein pinscherartiger Hund würde sehr gut zu ihm passen.
    Und nachdem ich die Kleine kennen gelernt hab, war ich von ihr auch begeistert und mein Rüde auch.
    Aber da konnte ich ja nicht wissen, wie es zu Hause ist oder wird...


    Aber sie ist einfach echt viel wilder geworden als damals, als ich sie kennen gelernt hab.
    Sie wiegt sogar weniger als mein Rüde aber ist einfach viel rabiater...


    Kann es nicht trotz der unterschiedlichen Rassen so werden dass sich die beiden gemeinsam zu Hause wohl fühlen wenn ich nicht da bin?
    Möchte doch nicht für immer trennen müssen... :sad2:


    Ist halt schwierig, ein Verhalten zu korrigieren wenn man nicht da ist...


    Sonst niemand ein ähnliches Problem oder einen Trainingsansatz für mich?


    Liebe Grüße, Favole

  • Zitat von "Favole"

    Kann es nicht trotz der unterschiedlichen Rassen so werden dass sich die beiden gemeinsam zu Hause wohl fühlen wenn ich nicht da bin?


    Woher weißt Du, das sie sich nicht wohlfühlen?
    Vielleicht steht Dein Rüde ja auf solche Behandlung, wenn er sich nicht wehrt?
    Für den Fall der Fälle würde ich ein Zimmer oder eine Ecke für sie absolut tabuisieren, damit der Rüde eine Rückzugsmöglichkeit hat.

    Gruß
    Hanne


    Erfolg ist die Fähigkeit,von einem Misserfolg zum anderen zu gehen, ohne seine Begeisterung zu verlieren. Winston Churchill

  • Naja, ich merk ihm schon an dass er das dann lieber nicht möchte, es aber über sich ergehen lässt.
    Auch wenn er im Spiel seinen Hintern extra "anbietet"...
    Wenn er ruhen möchte und "chillig" drauf ist und sie macht das, fühlt er sich nicht so wohl., das merk ich einfach weil ich ihn gut kenne.


    Liebe Grüße, Favole

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