Austausch: Halter mit (vollständig) unverträglichen Hunden
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Dann darf ich mal direkt fragen: wie würdest du den Bewgungsdrang eines BC, der nunmal da ist und auch ausgelastet werden sollte, Nachkommen wenn weder Fahrrad noch von der Leine springen (da viele andere Hunde, Menschen, Kinder in der Gegend) möglich ist? Spazieren alleine machen wir schon viel aber das alleine befriedigt sein "rennbedsrf" nunmal nicht.
Seine Unverträglichkeiten kommt von seiner schlechten Vergangenheit die ich nicht beeinflusst habe. Sein Verhalten hat sich seither sehr verbessert auch mit Ball...
Ruhig ist er wie gesagt auch ohne Ball wenn es mal nicht geht, das Problem auf Dauer wird die mangelnde körperlich Auslastung (siehe Frage oben) und der darauf resultierende Frust (e.g. als er verletzt war).
Und magst du mal deutlich sein welch psychischen Schäden genau du meinst und warum du der Meinung bist dass die vom Ball kommen und nicht von was anderen ( u.a. auch der Persönlichkeit vom Hund).
Ebenso nicht böse gemeint, ich bin nur neugierig weil ich bisher hauptsächlich Hunde kenne die Ball spielen und keine psychischen Schäden davon haben bzw. Sich auffälliger Verhalten als andere.
Ps: ich kenne genug Deutsche die mitm Hund 3mal am Tag 10 Minuten rausgehen...Und genügend Amis die viel gehen ;-) denke das kann man so nicht sagen, kenne wie gesagt das verteufeln des Balls aus Ami und Schottland nicht und hab noch fast nie einen Hund gesehen wo ich gedacht de ist völlig gestört dabei (e.g. hütet den Ball, völlig überdreht davor dabei und danach, etc)
Naja, zunächst einmal würde ich meinem Hund beibringen, dass ich sage, jetzt wird ausgelastet und jetzt eben nicht. Bei mir gibt es kein Einfordern bzw darf er das nur, wenn ich weiß, dass er wirklich lange zu kurz gekommen ist.
Mein Hund ist auch unverträglich und kann nur in bestimmten Gebieten ohne Leine laufen, ich habe dann einfach geschaut wie viel körperliche Bewegung er wirklich braucht und ob ich das nicht einfach mit Aufgaben für den Kopf verbinden/ausgleichen kann. Jeder Hund ist anders, aber meinem Hund bringen Impulskontrollespiele sehr viel, die kann man toll steigern und abwandeln. Wir haben das ganz locker angefangen, irgendwo liegt ein Spielzeug, er darf da erst auf Freigabe hin. Dann habe ich ihn abgesetzt und den Gegenstand geworfen und gewartet bis er ruhig lag. Nach und nach dann nicht nur ein Sitz gefordert, sondern zB ein Steh, Platz, seitliches Liegen (also peng bzw spiel tot), verbeugen. Dann den Gegenstand abgelegt, ihn hinlaufen lassen und aus der Bewegung in ein Sitz, Platz, Steh usw gerufen. Momentan arbeiten wir daran, dass ich Spielzeug wegwerfe und er sich während der Gegenstand fliegt, in ein Kommando rufen lässt. Bei uns ist jetzt neu der Ball dazu gekommen, weil er da noch null Impulskontrolle besitzt, da fangen wir nochmal weiter vorne an, weil ihn gerade das hüpfen kickt. Da unsere Hundeausläufe auch oft belegt sind, machen wir das auch angeleint, das geht ebenso, man muss sich dann nur selbst bewegen, an einer Flexi aber durchaus leicht machbar. Ich werfe das Spielzeug nicht nur, sondern verstecke es auch und er darf es suchen, wir spielen Fangen usw.
Was wir sonst noch machen ist etwas abgewandeltes Longieren - Man bringt dem Hund einfach bei um einen Gegenstand herumzulaufen bzw ihn zu schicken und kann das dann auch draußen mit zB Bäumen machen. Wir haben hier vier Bäume nah beieinander, da schicke ich Loki immer rundherum, baue noch Tricks mit ein und nach wenigen Minuten ist er platt.
Ich mache mit Loki auch so eine laienhafte Verlorensuche, ich passe die Momente ab, in denen er interessiert schnuppert und verstecke in der Zeit irgendwo einen Gegenstand, den er später dann suchen darf. Er gibt dabei zumindest von sich aus sehr viel Gas und das geht angeleint auch gut. Dazu läuft Loki viel am Rad, dann nunmal eben nicht zu den Hauptgassizeiten. Wir machen auch noch THS, das lastet körperlich auch gut aus. Wenn Wasser in der Nähe ist, darf er daraus apportieren, da gibt er ebenso richtig Gas. Momentan schnuppern wir in die Dummyarbeit rein, um sein Näschen wieder mehr mit einzubringen.Das ist jetzt das, was wir so machen, aber nicht alles jede Woche, sondern mal so wie ich Lust habe. Hauptsächlich machen wir das, was seine Nase mit einbezieht und Impulskontrollesachen. Letztlich ist vieles auch mit unverträglichem Hund möglich, man muss sich eben anpassen und gucken, wann wo wenig Menschen unterwegs sind.
Zum Rest schreibe ich dir eine PN, die folgt noch.
Die Spielzeugsuchties, die ich kenne, haben/hatten Zwangsverhalten, selbstverletztendes Verhalten und gesteigerte Aggressionen gegenüber Menschen/Hunden gezeigt. Das kann man aber sicherlich noch weiter ausführen, wenn an sich auskennt, das ist nur das, was ich kennen gelernt habe.Wenn man aber mal genau hinschaut wie mit Bällchen bespaßte Hunde herumlaufen, dann sieht man vieles aber auch selbst. Das komplette Ausblenden der Umwelt; immergleiches Aufnehmen des Balles, also Winkel und "Zuschnappen" beim Aufsammeln; begleitendes Kläffen; Erwartungshaltung, wenn der Halter die Hand in die Jacke steckt - das sind jetzt Beobachtungen, die mir bei einem Hund hier in der Nähe aufgefallen sind, von einer Dame, die ich bisher nur mit Bällen getroffen habe. Die werden abwechselnd geworfen, der Hund nimmt nichts Anderes mehr wahr und macht auch die ganze Zeit nichts anderes, außer die Bälle zurückbringen. Ist übrigens ein kleiner Terriermix. Das sind natürlich jetzt nicht alles Anzeichen, dass der Hund ein Junkie ist, für mich aber zu viel des Guten.
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Also das, was ich Impulskontrolle nenne, kann natürlich auch anders betitelt werden und ebenso im Junkietum enden, das habe ich vergessen zu ergänzen. Ich habe das deshalb versucht ausdrücklich auf Loki zu beziehen, ich kenne Ranger ja nicht und kann daher nicht sagen, ob ihn das nicht auch hochpuscht.

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also unsere Routine ist so:
Wir gehen (meist) morgens zu einer Wiese, es ist die einzige Wiese und Stelle wo Ball gespielt wird. Er guckt dann schon aber sonst eben nie weil er weiß wo anders gibt's keinen Ball. Dort darf dann Ball gespielt werden aber immer wieder mal wird geübt dass er stehen bleibt auf "stopp" und den Ball nicht aufnimmt selbst wenn er direkt davor ist, undreht ohne Ball, etc. Ganz ruhig bleiben wenn ich werde geht noch nicht aber er wartet auf Freigabe. Er guckt trotzdem oftmals wenn jemand unten am Weg vorbei geht, etc. Also ganz abschalten tut er nicht. Klar er ist auf den Ball konzentriert auch, aber ein Kind dem du das Lieblingsspielzeug hinhältst konzentriert sich auch darauf. Wir kennen auch andere Hunde mit denen wir Ball spielen : da Rennen dann die 2 oder 3 Hunde dem Ball nach, wer auch immer ihn zuerst fängt bringt ihn zurück, ohne Streitigkeiten egal wie nahe die alle am Ball sind.
Wenn ich den Ball einpack ist vorbei. Ranger sucht den Ball nicht, etc. Sondern geht dann freudig spazieren /schnüffeln/etc. Wenn ich weggehe und der Ball liegt noch am Boden folgt er mir zwar auf meine Bitte aber guckt schon immer wieder nach dem Ball, das üben wir aber.
Er hat trotz Ball spielen gelernt das Fahrräder etc. Nicht zu jagen oder hüten sind und die können direkt an ihn vorbei fahren und er guckt höchstens. Das selbe mit Kaninchen, etc. Zwar spannt er schon an aber solange er bei mir bleibt und hört finde ich das nicht schlimm. Ich guck ja auch wenn da was schnelles losrennt und bin bestimmt nicht so entspannt wie als wenn sich nichts bewegt ;-) und sobald alles außer Sicht ist ist er wieder entspannt.
Suchspiele/Nasenarbeit fand er lange ganz doof und hat erst seit ca einen halben Jahr etwas Geschmack daran gefunden. Er wird langsam beigeisterter davon aber sehr viel kann ich noch nicht machen, wir üben aber :-)
Seine körperliche Auslastung, also wonach er wirklich körperlich müde ist, ist voll Speed Rennen, da halt ich nicht mit. Zumal wenn ixh mitrenne er manchmal zu hochheizt und überdreht, passiert beim Ball nicht. Traben oder leicht galloppieren kann er ewig ohne Effekt ;-)
Frei Rennen wie beim Ball tut er eigentlich nur in den Bergen wo wir fast nie jemand sehen und er durchs hohe Gras hüpfen kann. Allerdings ist das nicht jeden Tag möglich, da 1 Stunde steil bergauf bei schlecht Wetter gar nicht (zu gefährlich).
Bäume haben wir hier fast keine, zumindest nicht wo man ihn von der Leine lassen könnte (die eine Wiese wo man halt genug sieht und selbst da wird es schwer).Egal wo man hier läuft, außer Berge, egal zu welche Zeit trifft man Leute, Fahrrad Fahrer, Kinder und andere Hunde.
Ich mach ja trotzdem viel mit ihm aber die reine körperliche Auslastung ist hier halt schwer. Und wie gesagt, ich sehe keine negativ Aspekte vom Ball spielen direkt. Klar, vielleicht ist es nur ein stumpfes Ball hinterherjagen (manchmal) aber ganz ehrlich, ich sehe so viele Leute die Stumpf mit ihren Hund an der Leine durch die Gegend Latschen da machen wir viel mehr. Dazu, ich bin z.B. auch etwas süchtig nach Schokolade und kann mich schlecht beherrschen wenn die vor mir liegt, aber deswegen ist es nicht gleich zu verteufeln und Schuld an allem. Wenn ich nicht dick oder ungesund davon werde und nicht jemanden verprügel weil der mir Schokolade wegnimmt und nixht alles vergess bis ich Schoki hab dann ist diese Sucht doch nicht so problematisch...
Ps: Ranger kläfft nicht sondern hat höchstens eine erwartungshaltung die aber auch aufhört wenn man weiter geht ohne den Ball rauszuholen oder den Ball wegsteckt.
Sorry langer Post und vom Handy, wollte es aber nur mal genauer beschreiben.
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Meine Hunde haben alle eine "Superbelohnung" und ehrlich gesagt wäre ich ziemlich frustriert, wenn sie in Anwesenheit und Erwartung dieser nicht alles andere ausblenden würden - dann hätte ich bei der Konditionierung definitiv was versaut.
Bei den Kleinen ist es der Ball, ebi Bo der kleine Dummy oder Futterbeutel
Und ja, Brix kläfft und sie sind aufgeregt und geladen - ist ja auch Sinn und Zweck des GanzenIch empfang körperliche Aulastung bisher nie als so wahnsinnig zentral im Gesamtbild der Auslastung. Habe aber vielleicht auch eifnach sehr anspruchslose Hunde was das angeht.
Die sind mit langen Spaziergängen, Rennen dürfen und Toben untereinander absolut zufrieden. Körperlich KO bekommen tut man sie eh nicht. Wirklich fertig sind die da auch nach 35kg Wandern mit Rennen und Flitzen nicht. -
Ich bestätige ja auch mit Beute im Sport.
Ich begrenze es auf den Hupla - also den Sport.Meiner Meinung nach erzieht man sich nur dann einen Junkie wenn man das Spiel nicht für den Hund klar beginnt und beendet.
Mein Hund weiß, dass sie das Spieli als Bestätigung nur auf dem Platz bekommt. Wo ich dann ja auch klar kommuniziere wann wir beginnen und wann das Spiel beendet ist. Nämlich mit dem auf den Platz gehen und vom Platz gehen.
Meistens darf sie ihre Beute aber noch mit ans Auto nehmen.Was ich damit sagen möchte, solange da klare Grenzen/Regeln auf dem Spiel liegen ist die Gefahr des Junkietums eher gering.
Denn der Hund ist dadurch nicht ständig in einer Erwartungshaltung. Weil Mensch klar und immer kommuniziert wann denn nun das Spiel beginnt und wann es endet.Mein Hund liebt Beutespiele - sonst könnte ich den Sport gar nicht machen.
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Herr von und zu Blond hat am Montag mal wieder ein Gassidate mit meinem Spinner. Es wird höchste Zeit, denn inzwischen streckt er den Hals bis zu den Schultern durch seinen Zaun, um Spooks zu begrüßen, wenn ich ihn in Kataströphchens Nachbarzwinger bringe.
Nebenbei: Die Zweikilozwergin unserer Hofchefin ist neulich mal eben durch besagten Zaun (den sie dank Schleusentür eigentlich gar nicht erreichen sollte - blöd nur, wenn die Schleuse mal offen steht, weil jemand den Rasen mähen muss.) zum Blonden in dessen Zwinger geschlüpft. Und sie lebt noch. Kein Gegrummel, kein Theater, alles tutti. Ich merke echt, dass er wesentlich umgänglicher ist, seit er ein bisschen besser Hündisch spricht.
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Schön dass es noch andere so sehen. Ich finde dieser jeder Hund der Ball spielt ist potenziell Junkie verteufelung echt übertrieben. Klar es gibt bestimmt genügend wo es so ist, aber eben nicht jeder.
@Brizo meiner tobt ja eben nicht, etc. Daher der Ball und das auch ca. 30 bis 40 Minuten maximal am Tag bzw bis er genug hat (Wetter abhängig meist früher wenn es z.B. warm ist). Damit laufen wir gut.
Der Rest der Zeit sind meist reine Schnüffelspaziergänge.
Am Wochenende wenn wir mal länger wandern gehen oder so spielen wir auch mal keinen Ball oder kürzer. Mach das immer so nach Gefühl. Er kommt wie gesagt auch gut mal paar Tage ohne aus. Es ist ja auch nur ein kleiner Teil der "Auslastung" aber eben ein notwendiger im Gesamtbild :-)
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Hier wurde nicht verteufelt, aber wenn du sagst, dass du deinen Hund nur kaputt kriegst, wenn du Ball spielst und dass nichts besser ist als Ball spielen bzw ihr nichts anderes machen könnt, ist das nunmal eben Schönreden der eigenen Situation und macht Ball spielen nicht besser oder sinnvoller für den Hund.
Ich habe ja auch nicht Ball spielen generell als schlecht bezeichnet, sondern wenn man meint den Hund über so etwas auslasten zu müssen. Ja, ich finde das nunmal eben faul, die leichteste Lösung für den Halter, das ist aber auch alles. -
Ich will jetzt nicht auf dem Junkietum (Oder Nicht-Junkietum) rumreiten, ich kenne mich damit so gar nicht aus - aber ist das normal, dass ein Hund 40 Minuten Ball spielen will? Mein Erfahrungsschatz beschränkt sich wohlgemerkt auf Terrier und Dackel, aber keiner von denen hätte das auch nur 5 Minuten am Stück mitgemacht. Viel zu langweilig.
Vielleicht werfe ich auch nur zu schlecht.----
Die Schilddrüsenwerte sind da und leider nicht so toll, wie ich es gern gehabt hätte. Unterer Normbereich, TA ist für testweise Medikamentengabe für max. 4 Wochen, um zu sehen, ob sich überhaupt irgendwas ändert. Dabei ist Caspar gerade echt gut drauf, was allerdings auch zu 90% mit dem Futterbeutel zu tun hat. -
@kamikazeherz: Ich meinte nicht dich direkt, sondern allgemein.
Wobei ich sagen muss, mich als faul zu bezeichnen, bzw. zu sagen ich hätte keine Lust meinen Hund sinnvoll zu beschäftigen, ohne mich persönlich (wir alle wissen dass im Internet schreiben viel interpretiert/falsch verstanden/falsch ausgedrückt, etc wird) und meine Routine und wie ich mich mit meinem Hund beschäftige zu kennen finde ich schon etwas dreist.
Ich schreib jetzt auch nur noch 1 Sache dazu:
Ich finde wir HH (mich eingeschlossen, da ich auch sehr viele Erwartungen habe) und die Gesellschaft hat schon ein enormes Erwarten an unsere Vierbeiner.
Sie sollen entspannt sein bei Fahrrädern, Autos, Kinder, Roller, Menschen, etc.pp. Klar, verstänldich warum und finde ich auch sehr wichtig. Sie sollen nicht jagen und entspannt auf Kaninchen, Rehe, Katzen, etc.pp reagieren, obwohl das völlig entfremd ihrer Natur ist (zumindest wenn diese rennen und bei den meisten Hunden). Kann ich auch nachvollziehen warum und bin ich mit einverstanden, will ich auch.
Dann kommen wir aber zum Spiel/Spaß/was auch immer (egal mit was). Der Hund soll entspannt sein, ohne Erwartungshaltung bevor man ein Spiel anfängt. Er soll entspannt sein wenn man das Spiel, egal wann, unterbricht. Er soll entspannt sein wenn man aufhört und sofort friedlich sein.
Realistisch finde ich das nicht, denn sie sind Wesen wie wir auch, die Spaß und Freude emfpinden, etc. Für mich z.B. macht das hier Sinn:
Hund freut sich aufs Spiel, okay ist gut. Muss er vor dem Spiel total entspannt und ruhig sein ohne Erwartungshaltung? Nein. Sollte er deswegen mich über den Weg ziehen bis wir an der Wiese sind oder nach dem Spielzeug schnappen? Ganz gewieß nicht. Denn er kann lernen zu warten, aber das muss meiner Meinung nach nicht total entspannt sein. Soll er meine Bitte befolgen wenn ich im Spiel abbreche auch wenn das Spielzeug noch draußen ist? Ja! Muss er sich sofort entspannen und keinen Blick mehr zum Spielzeug werfen obwohl es noch da ist und man ja wieder anfangen könnte - Nein. Sollte der Hund akzeptieren wenn das Spiel vorbei ist (Spielzeug ist weg oder ein "Schluss" Signal), JA. Muss er deswegen direkt innerhalb von 1-2 Minuten entspannt sein? Nein. Klar, wenn er 5-10 Minuten danach immer noch starrt und Erwartungshaltung zeigt ist das zu lang, aber ein paar Minuten um "runter zu kommen" finde ich akzeptabel.
Ich denke da nur an mich, wenn ich mich auf etwas freue bin ich nicht 100% ruhig, aber ich kann mich kontrollieren. Genauso wenn etwas unterbrochen wird. Ist etwas vorbei brauche ich auch manchmal um kurz runterzukommen wenn es mit Spaß und Adrenalin verbunden ist.
Wie auch immer, ich denke jeder versucht es so zu machen wie er/sie es für richtig/angebracht hält für seinen Hund und seine Situation und das ist okay.
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