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Hilfe! Neuer Rüde piselt gerne alles mögliche an!

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    Guten Morgen alle zusammen. :hallo:
    Habe gestern unseren neuen Zweithund abgeholt, Deutsche Dogge, Rüde, 17 Monate alt. Lt. Vorbesitzern hatte sich alles traumhaft angehört, er kennt Außen- und Innehaltung (die hatten so ne Art Bauernhof) und sei Stubenrein. Als wir dort waren hat er auf dem Innenhof die Außenwände angepinkelt (hat die Besitzer nicht gestört), aber ich dachte halt es ist ja draußen.
    Nunja, nach der Fahrt habe ich ihn erstmal reingeholt, da hat er gleich erstmal an die Wand (innen!) gepieselt, nicht markiert, da kam richtig viel. Dachte noch okay mein Fehler, hätte ich ihn halt gleich erstmal rausgelassen.
    Im Laufe des Abends hat er noch meine schöne Pflanze gewässert (so schnell kann man gar nicht guggen :gott: ), den Teppich und auf dem Spaziergang meine Freundin die uns begleitet hat. Gott sei Dank hat sie Humor. :lachtot:
    Nachts war er drinnen, hat bevor wir schlafen gegangen sind nochmal dieselbe Stelle der Wand angepullert wie zuerst, wir waren etliche Male vor dem Schlafengehen mit ihm draußen - es waren etwa 7 Stunden die ich schlief und als ich wach wurde und geschaut habe waren zwei weitere Stellen vollgepinkelt.
    Gerade war ich Gassi und er hat schon fast in Strömen gepieselt :hust: obwohl ich Nachts extra wenig Wasser hingestellt habe.
    Woran kann es liegen dass er drinnen alles voll macht? Was kann ich dagegen tun? Schadet es den Wänden sehr? Haben sie jetzt abgeklebt, aber das löst das Problem ja nicht.


    Ich hatte mich so gefreut und er ist auch ein lieber Kerl, wenn nur das Pinkeln nicht wäre. :sad2:
    Ich hoffe ihr könnt mir helfen!!

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  • Tja ich würde sagen, da hat die Vorbesitzerin wohl schlicht und ergreifend gelogen. Klingt, als ob der Hund nie gelernt hat, was Stubenreinheit ist. Das musst du nun üben, wie bei einem Welpen. Alle 2 Stunden und nach dem Fressen, Schlafen, Spielen sofort raus. Draußen immer loben, wenn er pinkelt.

    Liebe Grüße von Jasmin und Hazel (Aussie)

  • Erstens kann es sein, dass die Vorbesitzerin gelogen hat.
    Zweitens kann es sein, dass der Hund im Großen und Ganzen zwar stubenrein ist, aber so auf diese Umstellung in seinem Leben (=Streß) reagiert (Neues zu Hause, neue Menschen...).
    Drittens kann es sein, dass gesundheitliche Probleme vorliegen (z.B. Harnwegsinfekt), das würde ich sicherheitshalber abklären (vor Weihnachten, einfach eine Urinprobe bei Deinem TA abgeben)


    Ach ja... bitte NICHT das Wasser reduzieren! :)

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  • Ich würde mal behaupten, der Hund ist nicht stubenrein. Du mußt wohl mit ihm, wie bei einem Welpen ganz von vorne anfangen.
    Das heißt: alle zwei Stunden raus, zusätzlich nach dem Essen, Trinken und schlafen. Wenn er sich draußen löst belohnen. Wenn er drinnen das Bein hebt, würd ich schon meinen Unmut kundtun. Der Hund ist kein Welpe mehr, sondern fast erwachsen, das kann der ab.

  • Ich würde so schnell nicht verzweifeln und erst mal Stress und Übersprungsverhalten in Erwägung ziehen.


    Und jedem Hund, der neu einzieht, muss man ja erst mal die gewünschten Verhaltensgrundlagen erklären.


    Also vielleicht erst mal wie beim Welpen, öfter raus und draußen loben, wenn er macht und drinnen so gut es geht, verhindern, dass er da Erfolg hat.


    Gerade wenn er von einem Bauernhof kommt, kann es ja sein, dass er da rein und raus konnte wie er wollte oder insgesamt so viel draußen war, dass es nicht so aufgefallen ist, wo er überall pinkelt bzw. er genug Möglichkeiten hatte, draußen viel zu markieren.
    Stubenreinheit in dem Sinne, wie wir es verstehen, muss er ja vielleicht nicht gelernt haben.


    Zudem ist es sicherlich auch so, dass ein intakter Rüde immer erst mal schnell das Bein hebt, um Markierungen zu setzen.

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Danke für eure Antworten. :smile:
    Heute ist den ganzen Tag noch nichts passiert. Waren vorhin auch mal kurz weg und ebenfalls nichts.
    Hoffe jetzt dass es sich einpendelt, gehen öfter mit ihm raus. Ich beobachte ihn mit Argusaugen :D man weiß ja nie, traue ihm nicht so ganz.
    Hat jemand von euch Tipps wie ich den Uringeruch so gut wegbekomme dass es auch für Hundenasen nicht mehr zu reichen ist?? :hilfe:

  • Zitat von "Minchen99"

    Danke für eure Antworten. :smile:
    Heute ist den ganzen Tag noch nichts passiert. Waren vorhin auch mal kurz weg und ebenfalls nichts.
    Hoffe jetzt dass es sich einpendelt, gehen öfter mit ihm raus. Ich beobachte ihn mit Argusaugen :D man weiß ja nie, traue ihm nicht so ganz.
    Hat jemand von euch Tipps wie ich den Uringeruch so gut wegbekomme dass es auch für Hundenasen nicht mehr zu reichen ist?? :hilfe:


    Essigreiniger, das überdeckt jeden Geruch. ;)

  • Zitat von "Cattlefan"

    Erstens kann es sein, dass die Vorbesitzerin gelogen hat.
    Zweitens kann es sein, dass der Hund im Großen und Ganzen zwar stubenrein ist, aber so auf diese Umstellung in seinem Leben (=Streß) reagiert (Neues zu Hause, neue Menschen...).
    Drittens kann es sein, dass gesundheitliche Probleme vorliegen (z.B. Harnwegsinfekt), das würde ich sicherheitshalber abklären (vor Weihnachten, einfach eine Urinprobe bei Deinem TA abgeben)


    Ach ja... bitte NICHT das Wasser reduzieren! :)


    Zu Punkt 2: Bei uns reagierte der neue Hund und ebenso der Pflegehund einer Freundin in den ersten 2 Tagen genauso. Haben beide viel getrunken und hingepullert, wohl vom Stress. Bei beiden war es danach komplett weg. Also ganz unwahrscheinlich ist das nicht. Tschakka! :-) Ich drück die Daumen.

    Silvie mit
    Tessi (*31.03.2013, Appenzeller-Aussie-Mix)
    Pico (*ca. 2005, kleiner kroatischer Senfhund)


    Bilder von den beiden und dem aktuellen Pflegi gibt es hier

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