Angsthündin pinkelt nachts rein

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    Hallo ihr Lieben,
    ich habe ein kleines Problem mit meiner niedlichen Hündin (2,5 Jahre). Sie ist bei mir seit ca einem Jahr, aber kommt eigentlich aus dem Tierschutz in Portugal. Sie war ein totaler Angsthund und muss wohl vom Vorbesitzer regelmäßig geprügelt worden sein. Ich schätze als "erzieherische" Maßnahme, denn immer wenn sie mal was ausheckt (z.B. an den Müll gehen) ist sie extremst verängstigt. Sie ist sowieso ein großer Angsthase, egal ob Donner, unbekannte Hunde oder fremde Personen oder unbekannte Geräusche. Sie ist extrem unterwürfig, wobei dass nicht unbedingt ihrem Charakter entspricht, denn wenn sie Vertrauen in die Situation hat, ist sie schon sehr draufgängerisch.
    Ich bin mit Sicherheit der erste Mensch dem sie wirklich vertraut. Sie hat mich vollkommen als "Rudelchef" akzeptiert und ich bin mit ihr liebevoll aber konsequent. Sie ist, wenn ich dabei bin gelöst und ein wirklich fröhlicher Hund und eigentlich war alles super. Wir sind ein perfektes Team. Leider ist doch ein Problem aufgekommen, bei dem ich einen Rat brauche.
    Seit ein paar Monaten pinkelt sie mir nachts auf die Wohnzimmerfliesen. Als ich sie neu hatte hat sie das auch gemacht, aber eigentlich war sie mind. 8 Monate stubenrein gewesen. Es ist nicht immer, aber doch sehr häufig. Ich gehe abends vorm schlafen (ca 23 Uhr) nochmal mit ihr in den Garten, sodass es nicht sein kann, dass sie wirklich muss. Ich vermute, dass sie nachts vor irgendetwas Angst hat oder ihre Unsicherheit hochkommt. Morgens "schämt" sie sich dann, weil sie genau weiß, dass es falsch ist. Ich bin ein bisschen ratlos, vielleicht könnt ihr mir ja einen Tipp geben.

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  • Habe vergessen zu schreiben, dass ich den TA schon gefragt habe. Sie ist kerngesund.
    Neben der Angst gibt es vielleicht noch andere mögliche Ursachen (Futter etc.). Ich würde mich über Tipps sehr freuen....
    Werde ab jetzt das Abendbrot vorziehen und ihr auch keine Möhren oder Äpfel mehr geben. Das treibt ja angeblich.

  • Hallo,


    bei mir hat es geholfen ein kleines Nachtlicht im Flur anzubringen. Das half meinem alten Hund bei der Orientierung.
    Im Moment ist es ja auch stockfinster und wenn der Hund nachts mal herumläuft kann ich mir schon vorstellen das er vor irgendetwas Angst bekommt.
    Aber ein Hund schämt sich nicht. Er kann das nicht.
    Hast du mit ihr mal geschimpft deswegen und sie hat hat vor deiner Reaktion. Das da Pipi ist wo es nicht hingehört merkt ein Hund schon.


    LG Terrortöle

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  • Hallo,
    Ja das Schämen hab ich deswegen in Anführungszeichen gesetzt.
    Über ein Nachtlicht hatte ich auch schon nachgedacht. Problem ist, dass unser Haus über mehrere Etage geht. Der Hund schläft in letzter Zeit meist in der Küche ein, da ist Fussbodenheizung und das findet sie ganz toll. Nachts kommt sie dann irgendwann ins Schlafzimmer in ihr eigentliches Körbchen. Wann sie im Wohnzimmer macht weiß ich nicht. Wo sollte ich in dem Fall am besten ein Nachtlicht installieren? Überall?


    Lieben Gruß

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Die Tür ist offen, deswegen könnte sie das ja auch jetzt schon. Problem ist, sie meldet sich sowieso nie, wenn sie muss. Zu keiner Zeit, weder in der Nacht noch Tagsüber. Ich denke, das kommt noch vom Vorbesitzer, da durfte sie mit Sicherheit keinen Laut von sich geben. Die ersten Monate hat sie auch nicht gebellt oder sich sonst wie bemerkbar gemacht.

  • Ich würde bei mehreren Etagen Nachtlichter dort einstecken wo der Hund herum läuft. Geht ja ganz einfach in den Steckdosen.
    Wenn sie nur ins Wohnzimmer macht könntest du dieses doch einfach verschließen. Oder muss sie da durch?


    LG Terrortöle

  • Hallo Linamina,
    ob das nächtliche pinkeln etwas mit Angst zu tun hat bezweifle ich.
    Bei uns war es so, dass unsere Hündin niemals reingepinkelt hat, aber dafür nachts so gegen 3 Uhr in den Keller gekotet hat. Nicht täglich, aber immer wieder mal.
    Mein Mann ist mit ihr am Nachmittag stundenlang im Wald hin und hergelaufen. Gelöst hat sie sich nachts.
    Sie hat bei uns im Schlafzimmer geschlafen und alle Türen waren immer offen gestanden.
    Der Tierarzt hat mir dann den Rat gegeben die Schlafzimmertüre zu schließen.
    Und siehe da, mit Erfolg.
    Es hat sich an Angang ein paarmal gemeldet, aber wir haben es ignoriert.
    Es hilft wirklich - evtl. ist auch eine Box sinnvoll.
    LG Renate

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