Auswahl des richtigen (Tierschutz-) Welpen

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    Hallo alle Zusammen,


    es ist nun gut anderthalb Jahre her das meine letzte Hündin mich verlassen hat.
    Das erste Jahr danach war nicht an einen neuen Hund zu denken, seit einem halben Jahr spiele ich wieder mit dem Gedanken und seit einigen wochen ist er quasi "Spruchreif".
    Im nächsten Frühjahr soll es wieder Zuwachs geben :)
    Dieser Zeitraum bietet sich an da ich die Uni wechsel und mir vorher einfach ein Urlaubssemester gegönnt habe. Wir haben also jede Menge Zeit uns aneinander zu gewöhnen.


    Jetzt die große Frage: Welcher Hund soll es sein?
    Meine Paula war ein Tierschutz-Hund mit einem schier unkontrollierbarem Jagdtrieb.
    Dieser Umstand hat uns beide (und dem ansässigem Jäger :rollsmile: ) unfassbar viel Nerven gekostet,
    keiner von uns war am Ende des Tages zufrieden, geschweige denn glücklich.
    Wie dem auch sei, diesmal will ich von vornherein alles richtig machen.


    Ich möchte einen Hund der von Natur aus einen eher geringen Jagdtrieb mitbringt und ich will auch von Anfang an AJT machen. Zudem habe ich noch folgende Vorstellungen:


    - mittelgroß
    - eher kurzes bis mittellanges Fell
    - er sollte sportlich sein (ich dachte an Obedience aber auch Nasenarbeit)
    - Interesse an einer Zusammenarbeit mit mir (mein Podenco hat immer sein eigenes Ding zu machen bevorzugt)


    Ich wohne in einer Wohnung am Stadtrand keine 30 Meter vom Wald entfernt.
    Wir leben hier zu zweit, beide Hundeinteressiert (ich mehr, er weniger :hust: ), keine Kinder.
    Er wäre, wenn ich wieder studiere ca. 4-5 Stunden täglich allein. Mein Freund arbeitet im Schichtdienst, ist also meist Zuhause wenn ich unterwegs bin.
    Wenn ihr mehr Infos braucht fragt einfach nach.


    Ich dachte bisher an den Kurzhaarcollie und stehe da auch schon mit ein paar Züchtern in Kontakt.
    Allerdings gibt es dort ziemlich lange Wartelisten und ich habe mich nicht zeitig gemeldet.
    Das nächste Frühjahr wäre jedoch perfekt, wie schon oben erwähnt.


    Ich ziehe aber auch den Tierschutz in Betracht nur wie sucht man da den richtigen Hund aus?
    Es soll in jedem Fall ein Welpe sein, doch wie treffe ich da meine Wahl?
    Man sieht hundert Fotos von süßen Welpen, kann sie vorher meist nicht kennen lernen, weiß nicht was da zusammen gemixt wurde etc... :hilfe:


    Also, her mit euren Tipps, Fragen und so weiter, ich freue mich über jede Antwort.


    Liebe Grüße, euer Granatapfel alias Sarah :D

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  • Gerade bei Hunden aus dem Tierschutz und speziell Auslandstierschutz bleibt diese Krux bestehen.


    Ich fürchte, wenn du nicht gerade Glück hast, wirst du keine Welpen mit bekannten Eltern oder Kennenlern-Möglichkeit finden. Aber ich habe die Erfahrung gemacht: Ein Welpe ist zu 80% das, was man aus ihm macht. Insofern... ;)


    Bei einem erwachsenen oder zumindest etwas älteren Junghund sieht man dann, was man bekommt. Das hat auch Vorteile, die nicht zu verachten sind.


    Da die meisten Tierschutzwelpen wegen des "Ach wie süß"-Faktors schnell weg sind, muss man wohl einfach das Risiko in Kauf nehmen und schnell zugreifen.


    Ich habe lange für nen Tierschutzverein gearbeitet und die Welpen - so denn dann mal welche mit der Hündin zusammen "geliefert" wurden, waren weg wie warme Semmel.

    Zack Zack, Malinois (*30.3.2018), Thilde, Malinois (*14.06.2013) - und alle lieben Begleiter, Sportskollegen und Lehrer vor ihnen


    Die Hummel-Hunde


    Alles Wissen, die Gesamtheit aller Fragen und alle Antworten sind im Hund enthalten. (Franz Kafka)

  • Bei einem Auslandswelpen musst Du Dir bewusst sein, dass man diese erst ab 4 Monaten überhaupt nach Deutschland importieren darf (zumindest als Verein, privat geht das auch eher).


    Somit sind viele Welpen aus dem Tierschutz eigentlich offiziell keine Welpen mehr, wenn sie hier ankommen.


    Man hat also wenig Einfluss darauf, wie die Sozialisierungsphase verlaufen ist.


    Wenn es Rassehunde sind oder sogar ein ganzer Wurf zur Vermittlung steht, kann man sich vom Verein beraten lassen bzw. weiß zumindest bezüglich der Rasse, ob es zu einem passt oder nicht.


    Es gibt sehr gute Orgas, die ihre Tiere gut kennen und viele Infos weiter geben können bzw. auch gut beraten können, wenn man denen sagt, was man sucht.


    Dass man einen ganz jungen Hund in dem Alter, wo man normalerweise vom Züchter übernehmen würde (also ab 8 Wochen) hier oder im Ausland im Tierschutz findet, ist wohl eher selten.


    Wenn Du Dich für den Auslandstierschutz interessierst, würde ich erst mal eine Orga suchen, die gut und seriös arbeitet und mit denen Kontakt aufnehmen. Diese können Dir ja dann Hunde vorschlagen oder ggf. haben die sogar Hunde auf deutschen Pflegestellen, wo man dann mehr zum Verhalten sagen kann und Du Dir die Hunde ansehen kannst.


    Kreuz und quer im Netz suchen macht meistens wenig Sinn bei dem unüberschaubaren Angebot und man weiß halt auch nie, ob die Orga, die vermittelt, ordentlich arbeitet und das fände ich schon sehr wichtig.


    Ein bisschen Wartezeit muss man sicher immer einplanen, wenn nicht gerade der große Zufalle zur Hilfe kommt. Ansonsten, wenn es doch ein Rassehund vom Züchter werden soll, weiß man auch, worauf man wartet und kann sich in Ruhe auf den Einzug eines Welpen vorbereiten.

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  • Ja, so ungefähr hab ich mir das schon gedacht. Ich hoffte nur, dass her vielleicht jemand die Wunderlösung parat hat ^^


    Habt ihr denn Rassetechnisch noch eine Idee was zu mir passen könnte?

  • Ich würde auch bei dem Wunsch nach möglichst kontrollierbarem Jagdtrieb eher kein Überraschungsei aus dem Tierschutz nehmen oder aber einen erwachsenen Hund.


    Was ist denn so mit den "Klassikern" (und wenn du dazu was schreibst, kann man vielleicht auch was besser einschätzen, welchen Hundetyp du suchst =) ), so die Richtung Golden Retriever, Pudel (oder Wasserhund, Lagotto), Weißer Schäferhund, Mittelschnauzer...

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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