Extreme Angst vor Autos/Motorrädern

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    Hy


    Meine 16 Wochen alte Shar Pei Hündin, welche seit rund 1 Woche bei uns ist hat Angst vor fahrenden Autos ect.
    Leider hat sie diese nie kennengelernt.
    Hat bei dem Züchter nur in Haus und Garten gelebt. Auch war sie schonmal verkauft und wurde dann wieder zurück gegeben. Keine Ahnung ob da was vorgefallen ist.


    Wenn ein Auto kommt will sie nurnoch weg. Egal wohin. Kann sie nicht weg da ich sie natürlich an der Leine habe setzt sie sich hin und guckt. Gehe ich dann weiter zieht sie wieder extrem, Hauptsache weg. Ich bleibe dann stehen, sehe zu dass die Leine locker ist und gehe dann weiter. Zumindest 2-3 Schritte bis sie wieder nurnoch weg will und zieht.
    Sie ist völlig gestresst, hechelt als ob sie gleich nen Herzinfarkt bekommt.


    Dass sie noch nicht vernünftig an der Leine läuft ist klar. Kann man nach einer Woche nicht verlangen. Auch dass sie oft nicht weiter gehen will und vor Geräuschen draussen erwas ängstlich ist ist auch ok. Muss ja erstmal lernen dass sie mir vertrauen kann.


    Ich wüsste von euch gerne wie ihr euch da verhalten würdet?
    Einfach ruhig stehen bleiben nach dem Motto:" gucks dir an und komm klar damit"? So hab ichs bei dem großen gemacht. Der war aber auch ein anderes Kaliber.
    Leckerchen geben damit sie Autos mit was tollem verbindet?
    Sie auf den Arm nehmen? (ist eig nicht meine Art)
    Oder ganz was anderes?
    Meinen Großen mitzunehmen bringt leider garnix...


    Zuhause ist sie eine freche, verspielte, selbstbewusste Maus geworden die sich die Butter nicht vom Brot nehmen lässt. Ausserdem ist sie sehr schlau. Hat genau 2 mal aus dem Haus gehen gebraucht bis sie wusste dass sie nicht vorgehen soll sondern warten soll bis ich sie nach draussen rufe. (Flur ist sehr eng und mit Hund vor den Füßen wird das Türöffnen schwierig).
    Sie versteht sehr schnell was sie darf und was nicht.


    Ich liebe die Maus schon jetzt wirklich sehr und dass sie so eine Angst hat macht mich schon irgendwie traurig.
    Sonst ist sie so selbstbewusst...


    Lupi

    Noisy, Shar Pei, 08.07.2014
    Clooney, Dogo Argentino, 15.11.2009

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  • Ich würde es aussitzen. Anfangs vielleicht mit Abstand zu einer Straße und dann täglich näher ran.
    Gehen und Ansprechen würde ich erst wenn der Hund entspannt und auch die Belohnung gibt es erst dann.
    Ich denke das wird bei einem so jungen Hund nicht lange dauern.
    Ich würde mir einen Campingstuhl und ein Buch mitnehmen, wenn es das Wetter erlaubt.


    LG Terrortöle

  • 16 Wochen alt und 1 Woche bei dir..., das hört sich doch ganz gut an. Da kannst du die Gewöhnung in kleinen Schritten beginnen. Jeden Tag etwas und ganz langsam immer mehr.
    Ich würde erst mal durch wenig befahrene Straßen gehen und dann langsam steigern. Wie vorher schon geschrieben, finde ich das Hinsetzen auch gut. Bringt Ruhe hinein. Vielleicht hast du irgendwo Bänke stehen in der Nähe von Straßen?!?

    Liebe Grüße

    Leni

    mit Aron und Balu im Herzen

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  • Zitat von "Heidesand"

    16 Wochen alt und 1 Woche bei dir..., das hört sich doch ganz gut an. Da kannst du die Gewöhnung in kleinen Schritten beginnen. Jeden Tag etwas und ganz langsam immer mehr.
    Ich würde erst mal durch wenig befahrene Straßen gehen und dann langsam steigern. Wie vorher schon geschrieben, finde ich das Hinsetzen auch gut. Bringt Ruhe hinein. Vielleicht hast du irgendwo Bänke stehen in der Nähe von Straßen?!?


    Finde die Idee gut, einfach langsam immer näher ran, hinsetzen wäre auch gut. Vergiss nicht, selbst entspannt zu sein, deine Hündin spürt deine Unruhe auch. Und wenn sie sich beruhigt hat fest loben und vielleicht sogar irgendein besonderes Leckerli geben und diese dann später wieder langsam ausschleichen.

    Liebe Grüße von Desiree mit:


    Nelly - Pudel/Maltesermischling - meine kleine Flauschkugel *01.08.2014 &
    Filou - Hauskater - seinem Namen absolut gerecht *05.2011 &
    Speedy - Hauskater- der faulste im Haus *09.2007

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Danke für eure Meinungen.


    Einen souveränen erwachsenen Hund habe ich ja selber. Das macht leider keinen Unterschied.
    Ich sitze jetzt 2 mal am Tag mit ihr im Kofferraum bei geöffneter Klappe an der Straße und lass sie gucken.
    Keine Sorge, ich bleibe bei sowas ruhig. Bin schon so einiges gewöhnt....


    Auf dem weg zum Training meines Sohnes müssen wir an einer Straße lang. Da brauchen wir für nen 5 Minuten weg locker ne halbe Stunde weil sie nur weitergeht wenn gerade kein Auto kommt. .. ..


    Lupi

    Noisy, Shar Pei, 08.07.2014
    Clooney, Dogo Argentino, 15.11.2009

  • ich würde einen abstand wählen bei welchem die angst noch nicht zu gross ist. das kann auch 50 meter sein.


    unser hund hatte grosse angst vor autos, wir haben strassen gemieden (gar nicht so einfach) und sie im notfall auf den arm genommen (ich weiss immer noch nicht warum dies so verpönt ist). nach ca. 2 monaten ist das problem "verschwunden". nun konnte man ein alternatives verhalten trainieren.

  • übrigens würde ich meideverhalten niemals "bestrafen"... ansonsten sucht sich der hund plötzlich eine andere variante mit seiner angst umzugehen, und versucht vielleicht das auto aktiv zu verjagen. das wird schnell sehr gefährlich.

  • Oh gott, nein. Ich bestrafe sie nicht. Für nix was sie tut.
    Allerdings habe ich das Gefühl dass der Weg mit dem aussitzen nicht der richtige für uns ist. Habe sie heute mit Futter immer näher an die straße gelockt. Am Ende hat sie mit einem Abstand von rund 15 Metern doch tatsächlich ein Leckerchen gefressen während ein Auto vorbei brauste. Das hat sie bisher nicht gemacht. Und das relativ gelassen. Bin ja schon recht stolz auf die Kleine Maus!
    Ich denke dass das für sie den bessere Weg ist. Aber da ja viele Wege nach Rom führen ist wohl ausprobieren gefragt. Werde jetzt versuchen alle 2-3 Tage einen Meter näher an die Straße zu kommen.


    Beim aussitzen hat sie puren Stress. Das wird mit der zeit nicht besser sondern immer schlimmer. Hab das Gefühl dass sie vor Angst ne Blockade hat und nicht merkt dass ihr nix passiert und sie überhaupt nicht aufnahmefähig ist.


    Lupi

    Noisy, Shar Pei, 08.07.2014
    Clooney, Dogo Argentino, 15.11.2009

  • vieles empfindet der hund als "bestrafung" bezw. negativen verstärker. da muss man sehr aufpassen. klar bin ich nicht davon ausgegangen dass du körperlich bestrafst.


    und aussitzen halte ich für eine schlechte idee- genauso wie mit futter die distanzen verkleinern. und deine version das auto aus einer sicheren distanz mit etwas positivem zu verbinden (hier jetzt futter) finde ich die beste. ganz einfach an der angst arbeiten und desensibilisieren. das wird schon gut kommen!


    :gut:

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