Überfordert mit Hundeerziehung
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Ganz klare Antwort von mir (Auch mein 1.Hund, ausm Tierschutz plus Jagdhund mit ganz argem Jagdtrieb noch dazu!) Lass Dir den bekanntesten/BESTEN Hundetrainer empfehlen, der auch zu Dir nach Hause kommt (Einmal solltest Du Dir das schon mal leisten, auch wenns etwas teuer werden könnte), machts Euch einen Termin aus, und lass Dir alles daheim zeigen. Schreib Dir vorher eine Liste mit all Deinen Fragen und Problemen auf, damit Du dann nichts vergisst, und gönn Dir ein paar Stunden nur für Dich und für Deinen Hund.
So hab ichs gemacht und kann es nur weiterempfehlen. (Habs auch deshalb gemacht, weil in unmittelbarer Nähe keine Hundeschule ist)Zusätzlich möchte ich Dir ein Hundebuch empfehlen, dass mir sehr geholfen hat: "Der Hund aus dem Tierheim" von GWEN BAILEY aus dem Ulmer Verlag. Auch wenn der Hund nicht ausm Tierheim kommt, steht da sooo viel Gutes drin, dass Dir gut helfen wird. (z.B. Eine enge Bindung aufbauen; Die Bedürfnisse eines Hundes; Scheues und aggressives Vehalten; Leichte Verhaltensstörungen beheben; ....kurz gesagt, Du hast diesem Hund ein neues Zuhause gegeben, und damit eine schwierige, aber dankbare Aufgabe übernommen.
Cool bleiben, wirst sehen, mit der Zeit wird alles einfacher. Les auch so viel es geht im Forum mit, da hab ich vieles dazu gelernt!
Ein Hoch an das dogforum!!!
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Hi,
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Ich würde erst mal Zuhause eine ganz klare Struktur erstellen und somit an der Basis anpacken. Oftmals verändert sich anderes Verhalten dann gleich mit.
Also erst mal grundelegende Dinge in eurem Verhalten ändern. Hund darf nicht den ganzen Tag hinter euch her laufen und lernt erst mal das Kommando "ab auf die Decke", so dass ihr ihn räumlich auch erst mal beschränken könnt. Und wer andere in der Bewegung einschränken kann, hat automatisch schon mal einen besseren Status.
Auf der anderen Seite solltet ihr vielleicht mal darauf achten, wie oft der Hund zuhause Entscheidungen fällt und wie oft ihr. Beispiel: Hund stupst euch an, ihr streichelt.
Diese Dinge sollten genau andersrum laufen.Zuhause vielleicht insgesamt ein paar klare Regeln und Rituale einführen, falls es noch keine gibt. Wer Regeln und Grenzen hat, hat Sicherheit.
Ich würde also erst mal an der Wurzel anpacken, bevor man draußen in Konfliktsituationen trainiert. Wenn ihr euch eine Haltungsanalyse selbst nicht zutraut, wäre ein kompetenter Trainer, der zu euch nach Hause kommt, vielleicht eine gute Wahl.
Deine Beschreibungen sind leider zu dürftig, als dass man da jetzt konkrete Tipps geben könnte.
Was heißt, er rastet an der Leine aus, wenn er andere Tiere sieht? Dort müsste man erst mal genauer schauen und differenzieren, was genau die Ursache ist. Bei anderen Hunden könnte es Frust, Unsicherheit oder auch territoriale oder personenbezogene Aggression sein, bei Katzen hingegen aber auch Jagdverhalten.
Was genau für ein Hund ist es? Welche Rasse, welcher Mix, wie alt, kastriert/nicht kastriert?
Ich denke, ein auf euch und eure Bedürfnisse sowie auf die Bedürfnisse des Hundes zugeschnittener Trainingsplan wäre deutlich effektiver als Gruppenunterricht in einer Hundeschule.
Denn ihr müsst euch überlegen, was der Hund können soll/muss bzw. was ihr im Alltag überhaupt braucht.
Meine Hunde können zum Beispiel keinerlei Dressurkunststücke wie Sitz oder Platz, weil ich das gar nicht brauche in meinem Alltag.Mir war ein Abbruchsignal und ein sicherer Rückruf deutlich wichtiger und ich habe auch 5 Hunde aus dem Tierschutz, wo jeder Hund in einem anderen Zustand ankam und ich gucken musste, welches Verhalten ich brauchen kann und welches ich noch beibringen muss.
Aber eins hatten alle Hunde von Anfang an: klare Regeln, an denen sie sich fest halten konnten.
Ich könnte mir vorstellen, dass es eventuell bei euch daran scheitert. Dafür spricht, dass der Hund euch drinnen immer hinter her läuft und ihr draußen aber abgemeldet seid. Wenn ihr euch drinnen aber etwas mehr vom Hund abgrenzt, wird er draußen vielleicht auch schon mehr auf euch achten.
Die Frage ist halt, wer ihr für den Hund seid? Sichere Führungspersönlichkeiten, die die Marschroute fest legen und der Hund sich freiwillig daran orientiert oder seid ihr die, bei denen er nur den Kopf aufs Bein legen muss und gestreichelt wird? Jetzt mal überzogen ausgedrückt.
Wer ist aktiv, wer passiv? Wer agiert, wer reagiert? Wer trifft Entscheidungen?
Lasst einen Trainer bei euch zuhause die Situation analysieren, verändert dort die Dinge und dann kann man draußen weiter arbeiten.
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erstmal vielen dank für die antwort!!hofee bekomme jetzt alles in ein gebacken!!
also er heisst buddy ist ist am 21.06 zu uns gekommen und am 21.08 2 jahre gworden ist jetzt seid ca mai in deutschland!war bei 2 pflegefamilien nur paar tage und bei der 3 ten 3monate!!!in sein papieren steht schäferhund mix was man ein wenig an seinem kopf sieht!!aber am ehersten ist ein podenco drin!!er wurde bei der einführung bzw kurz davo kastriert!
zu dem verhalten zu hause:wie du schon sagst er versucht es schon uns anzustupsen um streicheleinheiten zu bekommen was er am anfang wo er neu war auch bekommen hatte!!
mittlerweile ist es so wir sind zu hause er kann sich frei bewegen aber dann geb ich auch mal das komando zb auf dein platz (SEIN PLATZ IN DER STUBE) oder ins körbchen (sein platz im schlafzimmer) STREICHELEINHEITEN durch anstubsen gibt es garnicht mehr!!nur noch wenn ich ihn rufe bzw frauchen!!aber ich gebe dir recht das wir zu hause auch noch lernen müssen wie wir uns verhalten!!
im garten lass ich ihn frei rum laufen klare regel nicht buddeln oder ins beet gehen oder vorne hinpinkeln und hin kacken, auf der zweiten rasenfläche darf er allerdings sein geschäfft machen!!!ist auch anfangs übern zaun gesprungen aber seid dem ich buddy einmal erwischt habe und dann dort zaun um 20 cm erhöht habe nichts mehr!!
zum thema anderen tieren aggressives verhalten: das liegt daran das er sich dort sehr stark fühlt aber wie unterbinde ich das???ich mache dienstag in der hundeschule zb 15 uhr training: die std ist ungefähr 16:15 zu ende lasse ihn denn 45 min im auto entspannen und am 17 uhr mache ich spielstunde mit da ich zu hause nicht ihm die möglichkeit geben kann mit anderen hunden zu spielen!!ich war jetzt 4 mal beim einfachen spielen mit ihm und dortzeigte sich folgendes(reden anschauen verboten):er war meist bei mir und sein schwanz war unter sein bauch , das zeigt mir wie unsicher er ist 2-3 std: er ging schon öfter von mir weg und roch den hunden am hinterteil wollten die anderen hunde das auch machen schwanz wieder nach unten 4 std: buddy war wieder meiste zeit bei mir aber ab und an traute er sich schon weg schnupperte andere hunde und setzte auch schon mit 2 hunden ( SCHÄFERHUND UND DALMATINER) an mit ihnen zu spielen, kam jedoch ein zweiter hund dazu abbruch und schwanz wieder ganz nach unten!!
das mit trainingsplan klingt so klasse das ich denke warum bin ich da nicht selber darauf gekommen!!ich möchte das mein hund ein schönes leben hat und auch ausgelastet wird!!aber denke da mir die erfahrung fehlt fällt es mir auch schwer ideen aufzubauen!werde dienstag bissl früher zum hundetrainer und das mal ansprechen!!
buddy ist nicht so der fresser typ daher denke ich ihn weiterhin nicht aus der hand zu füttern bzw seine mittagsration im laufe des tages beim spielen mit einzubauen!!
zu jagdterr. auch dir vielen dank für deine antwort!
das wort lesen nervt mich mittlerweile schon weil es mein kopf echt vollknallt!!es gibt soviele methoden wie man ein hund erzieht, aber da jeder hund anders ist sollte ich heraus finden was genau er braucht!!
UND JEDER CENT IST ES MIR WERT wenn es mich und mein buddy weiterbringt!!wenn och fragen sind oder ich was vergessen habe tuts mir leid
lg steffen
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Das Thema hatten wir mit unserem Großen ganz lange Zeit. Unsere Trainerin hat uns dann geraten auf Handfütterung umzustellen: wir hatten also seine Tagesportion immer in einem Beutel dabei (was im Sommer mit Fleisch echt lecker war *bäh*) und jedesmal wenn er uns ansah wurde er groß gelobt und bekam ein Stück. Das haben wir einige Tage gemacht und langsam wieder reduziert.
Nun reichen wieder die normalen Kommandos aus und er ist wieder "bei uns" und nicht überall und nirgendwo.
Es ist allerdings so das man unseren generell gut mit Futter lenken kann und es ist nicht für jeden Hund was. Würde da immer Rücksprache mit dem Trainer halten. Nicht das eureg dann gar nichts mehr frisst.
Liebe Grüße
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buddy ist eher nicht so der typ dafür!!haben uns aber jetzt entscheiden das er seine vormittags bzw mittags ration zum training bekommt und abends wie gehabt aber unterschiedliche zeiten seine hauptmahlzeit!!werde morgen noch mal mit der trainerin sprechen mal sehen was sie für ideen hat
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