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Hunde und andere Tiere in der Wohnung

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    Hi,
    ich habe neben den Hunden noch Ratten. Solange die sicher im Käfig sind interessieren sich die Hunde nicht dafür. Wenn sie könnten, würden sie die aber fressen. Sind die Ratten im Auslauf interessiert das die Hunde auch nicht. Auslauf und Käfig stehen leider in verschiedenen Zimmern.


    Nun plane ich vom Rattenkäfig zum Auslauf eine Röhre zu verlegen, damit die Ratten selbst in den Auslauf gehen können und ich sie nicht immer hin und her schleppen muss.


    Dazu würde ich gerne eine durchsichtige Röhre nehmen.


    Nun bin ich aber unsicher, ob die Hunde nach kurzer Zeit das Interesse verlieren oder ob sie doch ständig an die Ratten in der Röhre ran wollen.


    Was meint ihr, kann das klappen?

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  • Wie legst du dann das Rohr? Einmal quer durch die Wohnung?


    Ratten habe ich nicht, aber Wellensittiche, die ganztägig Freiflug haben. Das funktioniert auch mit Hund, nach etwas Training. Am Anfang ist sie hinterhergehüpft, inzwischen schaut sie noch nichtmal auf, wenn sie flattern.


    Prinzipiell würde ich sagen, ja, wenn du das unerwünschte Verhalten gleich verbietest und ständig ein aufpasst. Aber bei deinem Plan ist der Reiz schon extrem groß und du hast wahrscheinlich auch nicht die Möglichkeit Ratten und Hunde niemals unbeaufsichtigt zu lassen? Dann würde ich wirklich lieber undurchsichtige Rohre nehmen, vielleicht sogar die Rohre irgendwie zustellen. Dürfte den Ratten wahrscheinlich auch lieber sein.

    Grüße Steffi & der Mini-Tibi
    (Tibet-Terrier, *Mai2013)

  • Also ich finde die Idee mit dem Röhrensytem toll. Richtig klasse, dass du dir Mühe gibst deine Rattis artgerecht zu halten und sie nicht den ganzen Tag in einem Minikäfig dahinvegetieren müssen. Und ganz ehrlich: Ich persönlich würde es mit den durchsichtigen Röhren riskieren. So kannst du auch sofort sehen, ob eine Ratte gerade einfach gemütlich in der Röhre sitzt und trödelt oder nicht z.B doch irgendwie stecken bleibt oder erstarrt, weil sie sichh vor irgendetwas erschreckt hat...
    Allerdings würde ich die Ratten die ersten Tage nur durch die Röhre laufen lassen wenn du auch Zuhause bist. Die andere Zeit den Zugang im Rattenkäfig irgendwie absperren und erst nach einer Zeit komplett freigeben oder den Hund wegsperren bzw nicht alleine in der Wohnung lassen. Erst wenn du wirklich absolut sicher bist dass es klappt. Wenn der Hund da auch nur einmal ne halbe Stunde vor saß und dran gekratzt hat und seinen Spaß hatte...
    Der Hund müss einfach immer sofort unterbrochen werden sobald er Anstalten macht an die Röhre zu gehen. Absolutes Tabu und Basta.
    Selbst meine Katzen haben es z.B sehr schnell begriffen, dass sie nicht an meinen Königspython und generell das Terrarium dürfen. Weder wenn die Schlange bei mir "draußen" in den Händen ist, wenn sie nachts im Wohnzimmer durchs Terra streift, noch wenn sie gefüttert wird. Und als ich vor 6 Jahren bis zur endgültigen Umstellung auf Frostfutter noch lebend gefüttert habe, durften sie natürlich auch nie an die Rattenbox. Klar wollten sie sehr gerne, aber ich bin ja kein Tierquäler. ;-)

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  • Naja, mein Hund hat eine Meersau auf dem Gewissen (Gehege umgeschmissen, apportiert, 3 Tage später war sie tot), aber da war der Hund erst 6 Monate alt, eine "Jugendsünde" sozusagen. Außerdem haben die Meerschweine nicht uns gehört, sie waren zur Betreuung da, weil die Besitzer für länger nach USA gegangen sind.


    Wir haben auch Hühner (also draussen), da hat es nie Probleme gegeben.

  • Also mit Training sollte sich das machen lassen.
    Kann nur aus Erfahrung sagen, freies Hauskaninchen und Podenco geht auch.


    Feldhase und Podi allerdings gar nicht, aber alles was zur Familie gehört wird nicht gejagt, apportiert etc.
    Unser können auch eigene Katze und Nachbarskatze unterscheiden.


    :headbash:


    Wie gesagt, einfach unter Aufsicht üben.

    Die Langnasen - Riesenohren - Rasselbande.


    "Wenn du meinst das meine Nase gross ist, dann musst du erstmal mein Herz sehen."

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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Wie wäre es denn, wenn du das Rohr oben verlegst?
    Hatte mal nen Bekannten der hat es auch so gemacht, störte nicht in Bodennähe, Hund kam nicht ran und man konnte auch besser trainieren.

    "Wenn Gott einen Hund misst, zieht er ein Band um das Herz, statt um den Kopf"

  • Das Rohr nach oben verlegen finde ich eine sehr gute Idee!


    Ich bin ja generell kein Freund davon, Räuber und Beute gemeinsam zu halten, aber wenn die Ratten mit einem Röhrensystem Zugang zu einem Auslauf haben, an den der Hund nicht rankommt, finde ich das eine gute Lösung.


    Wenn der Hund die Ratten im Käfig nicht beachtet, hast Du auch eine gute Chance, dass er sie in der Röhre auch nicht beachtet. Hunde können unterscheiden zwischen "leider hinter Gittern, nix zu machen" und "es ist draußen, jetzt pack ich's mir!" Das erlebe ich täglich an einem Hühnergehege auf unserer Gassistrecke.


    Mal so aus Neugier: Wie lang wäre denn das Rohr, wie verlegst Du das durch scheinbar meherer Räume - und wie machst Du das sauber? Ich würde übrigens auch ein durchsichtiges Rohr nehmen - dann siehst Du wenigstens, welche Ratte wo ist und was sie noch alles mit reingeschleppt hat.

    "Es gibt immer Querulanten, die mit Statistiken irgendwas beweisen wollen. 14 Prozent aller Leute wissen das."

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