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Hund (10 Jahre) bleibt nicht mehr alleine...

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    Guten Abend,


    wir haben unsere Dame aus dem Tierheim, dort kam sie von Kreta mit einem halben Jahr hin. Anfangs ging nichts, kein Spielen, kein Gassi gehen, megascheu und ängstlich. Stubenrein war sie schon als wir sie bekamen, mit dem Alleine sein ging es später nach langsamer Eingewöhnung auch super.


    Nun ist meine Mutter ausgezogen und vor meinem Vater hat sie ziemlichen Respekt und keine sonderlich gute Bindung, daher versucht sie sobald sie alleine mit ihm ist (wenn ich unterwegs bin), irgend möglich abzuhauen, da kann der Herr Papa noch so aufpassen, irgend ein Loch findet Madame immer. Das Ganze ging immer mal wieder die letzten Jahre gut, aber seit diesem Jahr wird es immer, immer schlimmer. Früher passierte das nur sporadisch, aber mittlerweile haut sich nahezu jedes Mal, wenn wir es mit ihm versuchen, ab. Und dann meist direkt zu unserer Hundesitterin die Straße runter, in der Hoffnung da auf mich oder sie zu treffen. Daher haben wir sie die letzten Monate dann einfach direkt immer zur Hundesitterin gebracht, wenn ich außer Haus war, denn da ist sie zwar auch alleine, fühlt sich aber wohl irgendwie sicherer, schätze da dort eben nur die Hundefrau wohnt und sie nur positives mit verknüpft, zu hause wird sie von meinem Vater doch recht häufig mal weggescheucht etc.


    Leider kann ich sie aber auch nicht wegen jedem Piep zur Hundesitterin bringen, schließlich war es ja früher auch möglich für sie, mal alleine zu sein. So war ich heute nur 2h weg, hab die obere Etage (wo ich mit ihr wohne) mit einem Babygitter aus Holz abgesichert, das sogar in die Geländerstangen von der Treppe geklemmt und einen großen Karton davor gestellt, da sie vor dem Geräuscht Angst hat, wenn der Karton verschoben wird, in der hOffnung, sie würde gar nicht erst versuchen, wegzukommen - Falsch gedacht. Ich komme heim, Madame begrüßt mich überschwänglich von unten... Das Babygitter liegt schräg auf der Treppe, Geländerstangen sowie Gitterstangen sind verkaut, Karton beiseite gedrückt und angeknabbert.. Nun weicht sie mir nicht mehr von der Seite und liegt zitternd an meinem Füßen.


    Dass das mit meinem Vater und ihr so keine Lösung ist, das ist mir bewusst. Nun ziehe ich aber nächste Woche ohnehin um, und da würde ich ihr das mit dem Alleine Sein gerne "von vorne" richtig beibringen. Habt ihr Tipps? Das größte Problem wird wohl, dass sie Türen zerkratzt und anknabbert, in der Hoffnung fliehen zu können, da es aber eine Mietswohnung ist darf das absolut nicht passieren... Ich dachte entweder an eine Art Plastik oder Gummischutz an der Tür, oder alternativ das Babygitter zwischen wand und Küchenziele zu klemmen (ca. 1m vor der Tür), damit sie da gar nicht erst rankommt. Nach der zerbissenen Babygitterstangen bin ich mir da aber auch wieder unsicher... Kurze Phasen (10-20 Minuten) sind kein Problem für sie, nur länger, da wirds schwierig...


    Bin jetzt echt etwas ratlos, da sie früher soo problemlos daheim geblieben ist, geschlafen und gewartet hat, bei der Hundesitterin klappts ja alleine ach ohne Probleme.. :/

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  • Ich würde ihr, wie du schon sagst, das alleinebleiben ganz neu beibringen, wie bei einem Welpen... anfangen mit wenigen Minuten vor der Haustüre warten, dann länger... ihr vielleicht was zu kauen geben oder einen gefüllten Kong...
    Wir haben als Schutz bei unserer relativ teuren Tapete eine Plexiglasscheibe hingenagelt... Ich glaube für Türen gibt es Plastikfolien die man anbringen kann... falls sie dann an der Tür kratzt wird erst die Plastikfolie zerstört bevor man Kratzer an der Tür sieht.

  • Danke für deinen Beitrag. Ja, an sowas dachte ich auch. Essen und Trinken tut sie leider strikt gar nix, wenn sie alleine ist, da bleibt sogar die leckerste Wurst liegen. Bei der Hundesitterin z.B. springt sie eigentlich sofort aufs Bett oder geht ins Körbchen, wenn sie weiß, dass keiner da ist und wartet dann eben, bis ich wieder komme. Ganz ohne Probleme, ohne Gekratze oder sonst was.

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  • Zitat von "ertzuiop"

    Essen und Trinken tut sie leider strikt gar nix, wenn sie alleine ist, da bleibt sogar die leckerste Wurst liegen. Bei der Hundesitterin z.B. springt sie eigentlich sofort aufs Bett oder geht ins Körbchen, wenn sie weiß, dass keiner da ist und wartet dann eben, bis ich wieder komme. Ganz ohne Probleme, ohne Gekratze oder sonst was.


    "Nur" bei eich zu Hause isst sie allein nichts?
    Wenn ja, hat das sicherlich mit dem allgemein hohem stresslevel zu tun, was sie ja offensichtlich hat.
    Wenn das bei deiner sitterin klappt scheint sie ja an sich das Prinzip, da kommt jemand wieder, wohl verstanden zu haben. Das ist doch Schonmal super!
    wenn dem so ist, wird sie das in einer neuen Wohnung sicher schnell lernen. Trotdem finde ich langsames aufbauen Auch gut.
    Könnte mir vorstellen, dass sie dann Auch nen Kong oder sowas nimmt. Ich friere den noch ein, damit er länger was zu tun hat.
    Und ich denke ganz wichtig ist es, dass du keine negative Erwartung beim verlassen der Wohnung hast. Das ist bei joschi immer super wichtig. Vielleicht hilft es dir ne babyphone app mit videofunktion runterzuladen?!
    Für muh war das besonders zum Beginn super.
    Ich hoffe ich konnte ein wenig helfen.
    LG Juhwie

  • Nee, das tut sie nirgends, auch bei der Sitterin nicht. Essen ist eh so ne Sache, Kaustangen ab und zu, muss aber 100% tierisch sein, sprich Hähnchenfilets getrocknet oder Ochsenziemer, diese ganzen Pedigreeknochen und co. isst sie gar nicht. Das einzige auf was sie immer sofort anspringt ist wie gesagt frische Wurst und co., aber eben selbst bei der Sitterin nimmt sie das nicht, wenn sie merkt, dass ich am gehen bin oder wenn es dann im Zimmer liegt und sie alleine ist.


    Das klingt gut, aber stelle mir das mit der Verbindung per Datenvolumen recht schwer vor, da ich es von Skypegesprächen schon sehr, sehr wackelig gewohnt bin.. Kannst du da eine empfehlen?

    • Neu

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    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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  • Bei einem 10 Jahre altem Hund muss man auch das nachlassen sämtlicher Sinne berücksichtigen. Wenn die Seh oder Hörkraft langsam nachlässt, verunsichert das einen Hund und kann ihn beim Allein bleiben zurück werfen. Also Geduld und wenn dir noch mehr neue Eigenheiten auffallen, wäre ein vorsorglicher Arztbesuch vielleicht nicht schlecht.

  • Beim Arzt waren wir erst neulich, wie man vielleicht auch an den 1, 2 vorherigen Threads von mir sehen kann. Hatte mir da Sorgen wegen ein paar Dingen gemacht, da ich eben einfach auch wegen des Alters jetzt wohl etwas vorsichtiger und ängstlicher bin, dass da was ist, was ich evtl. übersehe. Aber bisher war jeder Arzt verwundert darüber, wie fit und gesund sie für ihr Alter noch ist, Blutbild war auch nur positiv, sonst bzgl. Augen, Gelenken o.ä. konnte nichts festgestellt werden. Aber das mit den Sinnen allgemein wäre mal zu beobachten, danke.

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