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17 Jahre alter Bordercollie hat Anfälle (Rückenprobleme)

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    Hallo,


    ich habe vor 4 jahren 2 inzwischen 17 jahre alte Bordercollies (Babe und Bob) aufgenommen. (Beide werden gebarft)


    Beide haben in den letzten 2 jahren zunehmens Muskulatur abgebaut und Gelenkprobleme bekommen. Wir finden an grünnlippmuschel zuzufüttern und haben dann im Oktober letzten Jahres bis März diesen Jahres mit Physio begonnen. Mit großem Erfolg!. Babe wurde geröngt und dabei wurde ein Lendenwirbel zuviel entdeckt.
    Jedoch konnte unsere bisherige Therapeutin aufgrund von Schwangerschaft die beiden nicht mehr behandeln. Im April hatte Bob dann nachts einen Anfall:


    Er quieckte ganz schrecklich, streckte die Hinterbeide von sich und den Kopf weit nach hinten. Zudem nässte er ein. (kein Speicheln) Wir gleich am nächsten Tag zum TA. Dieser vermutete,dass dieser Anfall durch sein Rückenleiden-Wirbelbereich ausgelöst wurde. Er bekam eine Vitamin B12 Spitze und zudem Metacam verschrieben.


    Das Metacam habe ich aber nach kurzer Zeit mit ansprache des TA abgesetzt,da es keine Verbesserung brachte.
    Er war Monatelang Anfallfrei und hatte erst im Juli wieder einen kleinen Anfall.


    Dann habe ich eine neue Therapeutin gesucht und gefunden,allerdings nur eine Behandlung,da er die Autofahrt nicht gut verkraftete.


    Vor etwa 3 Wochen verschlechterte sich sein Gangbild rapide, er liegt nur auf der rechten Seite und konnte nicht mehr gut laufen. Da habe ich mir dann einen mobilen Physiodienst gesucht und für gestern einen termin vereinbart.
    Letzten Samstag hatte er dann nachts wieder einen "kleinen" Anfall ohne Einnässen.


    Naja gestern kam die Therapeutin und begann mit einer leichten ersten Behandlung. Als wir ihn dann auf seine linke Seite legten war es ihm sehr unangenehm und die Therapeutin meinte,dass halt seine rechte Hinterseite sehr empfindlich sei. Im Übergang von lendenwirbel und Becken seien wohl seine Wirbel verknöchert,da er sehr steif im Rücken sei. Nach der Behandlung hat er erstmal viel geschlafen, erste Gehversuche waren schwer für ihn (Erstverschlimmerung,Muskelkater) Als ich mit ihm abends einen kleine Schnüffelrunde gehen wollte, kamen wir leider nicht weit. Ein paar meeter nach dem Kotgang wurde er ganz unruhig und schneller,als würde ihn was picksen. Er Lief an der leinen einen halbkreis in meine Arme und schmiss sich hin. Er krampfte,nässte ein und hatte für 10 Sekunden die Augen zu atmete ganz tief durch und öffnete sie wieder. Ich lies ihn für 10 Minuten liegen bis er aus eigener Kraft aufstehen konnte.


    In der nacht hatte 3 weitere "kleinere" Anfälle ohne Bewusstseinsverlust. ich hatte das Gefühl, das die Anfälle von Anfall zu Anfall leichter werden. Diese Anfälle hatte er aber nur wenn er aufstand um ein paar Runden zu gehen und etwas zu trinken. Bei seinem letzten Anfall lief er mir unter die Beine durch. Ich weiß man soll krampfende in Ruhe lassen aber ich hielt ihn kurz fest. Das beruhigte ihn ein wenig und er pinkelte. ich lies ihn los und es wurde wieder etwas schlimmer, bis ich ihn auf die Seite legte. Dann pischte er wieder ein,aber find nicht an zu krampfen. Es hatte den Eindruck,das der fehlende Druck auf den Rücken ihn gut tat.


    Ich habe ihm nun heute schonmal Traumeel gegeben, es geht ihm so auch ganz gut. Kalte feuchte Nase, Zahnfleischtest ist auch gut und Appetit hat er auch. Mit Rücksprache der Therapeutin habe ich ihn ein bisschen massiert und gewärmt.


    Morgen gehts gleich zum TA und einen großen Checkup machen.


    Ich weiß,es klingt nach idiopathischer Epilepsie,aber es ist schon komisch,dass diese Anfälle dann auftreten wenn seine Probleme mit dem Rücken, Hinterbreich größer werden. Es soll ja auch Epilepsie durch chronische Schmerzen ausgelöst werden können.


    habt ihr schonmal ähnliche Erfahrungen gemacht oder Tipps für mich?


    Grüße Jan mit, Babe, Bob und Amy

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  • Hallo Jan,


    mein erster Gedanke war, dass diese Anfälle mit der HWS zusammen hängen könnten oder vielleicht ein Vestibularsyndrom dahinter steckt.....nur Vermutungen, denn die Halswirbelsäule kann gerade im Bereich des Kopfes eine Minderdurchblutung auslösen, die dann zu Schwindel etc führen kann.
    Da Dein Hund ja Probleme im LWS-Bereich hat, wird ja die Muskulatur im HWS Bereich auch verspannt sein, denn der Hund läuft ja in einer Schonhaltung.


    Ich wünsche Euch alles Gute

  • Vielen Dank für deine Antwort, er ist seit 24h nun auch Anfallfrei und kann sich wieder deutlich besser bewegen. Mal sehen war der TA sagt und wie wir zusammen mit der Physio ihn wieder fitter bekommen. Denn auch mit seinem Alter ist er noch ein recht fitter und agiler Hund :-)

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  • Bibo hatte diese Anfälle bei Verschlimmerung ihrer Cauda Equina. Wenn sie einen Schub hatte, dann ist sie wie aus dem nichts umgefallen, hat gekrampft und sich eingepinkelt. Bei ihr waren es aber nur zweimal mehrere Anfälle nacheinandef. Machen kann man da leider nichts :/



    Vom Handy

  • So die zweite Physiobehandlung ist durch. Sie hat es langsam angegangen und seinen schlimmen Fuß erstmal in Ruhe gelassen. Es ging ihm 24h Stunden lang gut danach. Aber gestern früh, ca 48h später konnte er kaum von alleine aufstehen und sein rechter Hinterfuß war richtig schlimm... In der nacht hatte er 3 leichte Anfälle, vorsorglich habe ich Traumeel nach dem ersten Anfall zusätzlich gegeben.


    Nun das kuriose:


    Ab etwa 7 Uhr morgens war wieder alles gut, er kann normal aufstehen, ist hintenrum nicht mehr so wackelig und es geht ihm auch so sichtlich besser. Das hält bis jetzt an, mal schauen.


    Komisch das er diese Anfälle nur bekomm,wenn sein rechter Hinterfuß sich verschlimmert...


    Nächste Woche müssen wir in den sauren Apfel beissen und ihn röntgen lassen und Blutwerte checken. Saurere Apfel weil,ich bammel hab ihn zu transportieren und er sich wohl nicht so ohne wiederworte Röntgen lässt...

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