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An die Besitzer von Epilepsie - Hunden

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    Hallo, meine Labradorhündin hat wahrscheinlich Epilepsie . Lt. TA warten wir mit Tabletteneinstellung noch ab.




    Diese Ungewissheit macht mich krank. Nein, nicht nur die Ungewissheit, sondern auch wenn es das ist wie ich damit zurecht kommen soll.


    Wie kommt ihr damit zurecht? Wie habt ihr die erste Zeit überstanden?

    Viele Grüße
    Susann mit Paula und Emma

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  • Moin,


    hmpf, mein Malik hatte seinerzeit heftige Anfälle, die als Epi eingeordnet worden sind und Lucas hat, in sehr großen Abständen auch welche.... aber lange nicht so heftig.


    Mit der Zeit, so weiß ich von Betroffenen, kann man die Anzeichen bei seinem eigenen Hund gut erkennen, er wird unruhiger als sonst oder kuscheliger, verhält sich einfach anders.


    Medikamente sind so eine Sache, bei Malik haben sie sehr stark wesensverändert gewirkt, so dass ich keine mehr geben würde, wenn die Abstände der Anfälle recht lang sind oder aber die Anfälle nur so schwach wie bei Lucas. Das muss man für sich entscheiden.... ich finde abwarten und beobachten ist ein guter Anfang.


    Malik war einfach ein anderer Hund, verhielt sich anders, benahm sich anders - kein Vergleich, wir haben irgendwann die Medis ausgeschlichen und er hatte dann auch nie mehr einen Anfall..... vielleicht waren wir zu schnell damit? Möglich.


    Es melden sich bestimmt noch mehr zum Thema, weil es hier auch einige EPI Hunde gibt.


    Sundri

  • Meine Jule hat seit 3 Jahren Epilepsie, seit 1 Jahr wird sie medikamentös behandelt, im Moment ist es ruhig.
    Wie lebt man damit?
    Naja, irgendwie immer in Lauerstellung. Man beobachtet mehr.
    Eine Wesensänderung durch die Medikamente habe ich nicht feststellen können. Die ersten 4 Wochen sind immer hart, da ist der Hund dann erst mal ziemlich "neben der Spur". Aber nach 4 Wochen gibt sich das. Das muss man nur vorab wissen....


    Samos - wie häufig krampft denn dein Hund?


    Hier übrigens ein sehr anschauliches Video, was zeigt, was im Hirn bei einem Anfall passiert:
    https://m.youtube.com/watch?feature=youtu.be&v=lkjkcg0WdxA

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  • Sie hat vor vier Wochen einmal gekrampft. Da mit Verdacht auf Vergiftung, weil sie mehrere Tage Durchfall hatte und danach auch einige Tage sehr weichen Kot. Dann war sie wieder die alte. Dann letzten Donnerstag noch einmal. Blutwerte sind ok. TA will mit der Gabe von Medikamenten noch abwarten.


    Mich macht die ganze Situation wahnsinnig. Liege nur heulend im Bett und kann damit nicht um. Suche Tipps, wie ihr damit umgehen könnt ohne Wahnsinnig zu werden.

    Viele Grüße
    Susann mit Paula und Emma

  • Moin,


    na ja, wahnsinnig werden hilft einfach nicht weiter..... klingt blöd, ist aber so. Tun kannst Du eh nichts, außer abwarten.


    Epi ist eine Ausschlußdiagnose, nur weil ein Hund mal krampft (das kann viele Gründe haben) hat er noch lang keine Epi. Es gibt Schmerzkrämpfe..... und durchaus andere Dinge, die damit zu tun haben können. Impfungen, Antizeckenmittel, Futterunverträglichkeiten - alles ist möglich.


    Wenn die Abstände derartig groß sind und von allein relativ schnell vorbei gehen, würde ich z.B. nichts machen. Lucas habe ich seit Okt. 2013, er hatte seitdem 3 Anfälle, am 6.11.13, am5.12.13 und den letzten am 14.05.14 - erliegt dabei aufrecht, hechelt, speichelt stark, ist ansprechbar und beruhigt sich spürbar, wenn ich ihn berühre und liebevoll zu ihm rede, er ist hinterher nicht desorientiert, er macht nicht unter sich, er fällt nicht um.... er ist hinterher ganz wie vorher, ohne Anzeichen.... Kein Grund für Medikamente.


    Meine TÄ meinte, über Medikamente würde sie nachdenken, wenn die Anfälle schwerer werden mit allen Symptomen oder aber, wenn sie häufiger werden (ein, zweimal in der Woche). Aber so? Im Auge behalten.


    Deinem Hund hilft am meisten ein geregeltes Leben, ein liebevolles zugewandtes Frauchen das sicher im Umgang mit ihm ist und das eben nicht heulend in der Ecke liegt und ihn verunsichert und ängstigt. Der spürt ja, das es Dir nicht gut geht..... Das aber ist es, was ihm Halt gibt.


    Sundri

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Hallo!


    Auch meine Hündin hat Epilepsie und ich kann deine Panik verstehen.
    Anfangs war das auch sehr anstrengend und nervenaufreibend, da ihre Anfälle auch immer heftiger wurden und sie hinterher immer länger brauchte, um sich zu erholen.
    Wir mussten die Dosis der Medikation (anfangs Luminal, dann Phenoleptil) mehrmals steigern, bis unsere Hündin schließlich anfallsfrei war.
    Das geht jetzt Gott sei Dank seit über zwei Jahren gut und meine Hündin hat keine (zumindest für uns erkennbare) Nebenwirkungen. Gut eingestellte Tiere können normal alt damit werden.
    Nicht alle Hunde werden aber anfallsfrei.


    Wenn die Anfälle in sehr großen Abständen auftreten, würde ich von Medikamenten noch Abstand nehmen. Warte aber wiederum nicht zu lange, denn jeder Anfall macht den nächsten Anfall wahrscheinlicher.


    Ausschließen muss man natürlich andere (Grund)erkrankungen, die auch epileptische Anfälle auslösen können.

  • Danke für deine ehrlichen Worte.


    Du hast Recht. So verbreite ich nur noch mehr Unruhe. Beide Anfälle waren richtige Anfälle. Also sie war kurz weg. Beim ersten mal hat sie vorher gespukt und dann im Krampf mit dem Durchfall begonnen. Beim zweiten hat sie auch vorher gespuckt, aber nicht unter sich gemacht. Da war sie relativ schnell wieder ansprechbar und wusste wer wir waren.


    Sie scheint mir aber insgesamt etwas unruhig die Tage.

    Viele Grüße
    Susann mit Paula und Emma


  • Welche Grunderkrankungen könnten das sein? Es wurde ja erst auf Vergiftung getippt. Aber da passt ein Anfall nach vier Wochen nicht mehr zu.

    Viele Grüße
    Susann mit Paula und Emma

  • Zitat von "samos65"


    Welche Grunderkrankungen könnten das sein? Es wurde ja erst auf Vergiftung getippt. Aber da passt ein Anfall nach vier Wochen nicht mehr zu.


    Hm, leider kann das sehr viel sein, z.B. Leber- und Nierenerkrankungen, Infektionen, Schilddrüsenunterfunktion oder auch Tumoren oder Entzündungen im Gehirn.


    Wie alt ist deine Hündin denn?

    • Neu

    Welches Futter ist das beste?

    Einer meiner Hunde war Allergiker und zudem ein eher mäkeliger Esser. Jetzt habe ich einen gemütlichen Senior aus dem Tierschutz, der leicht verwertbares Futter benötigt und außerdem Nährstoffe für die arthritischen Gelenke braucht.


    Bei jedem meiner Hunde stellte sich die Frage nach dem richtigen Futter: Welches verträgt der jeweilige Nahrungsspezialist am besten? Welches wird seinen Ansprüchen gerecht und kommt seiner Gesundheit zugute?


    Es war müßig und natürlich auch teuer, für meinen Allergiker das geeignete Futter zu finden. Ich weiß nicht mehr, wie viele Hersteller und Sorten ich durchprobiert habe - es war zum Verzweifeln. Irgendwann stieß ich auf den Futtercheck Schaden kann es nichts, also versuche ich es einfach, dachte ich.


    Gesagt, getan: Details zu meinem Hund wurden abgefragt und schon einige Tage später erhielt ich kostenlose Futterproben - optimal auf die Bedürfnisse meines Sensibelchens hin ausgesucht. Es gibt bis zu fünf Proben unterschiedlicher Hersteller. Tatsächlich war genau das Richtige dabei und die lange Suche hatte endlich ein Ende.


    Ich habe natürlich nicht lange gezögert, später auch für meinen Senior gleich einen Futtercheck gemacht und dank der kostenlosen Proben schnell das für ihn beste Futter gefunden. Versucht es selbst - auch für Katzen gibt es übrigens den kostenlosen Futtercheck!


    LG Chris hugging-dog-face


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