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Durchfall .... Giardien und Co...

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    hallo meine lieben,
    ich brauche mal wieder ganz dringend eure Hilfe.


    Mein kleiner Havaneser (1 jahr genau alt) hat schon viel durch in seinem Leben. Mit nur 5 Monaten hatte er eine Femurkopfresektion mit anschließender Unterwasserbehandlung. Da denke ich fing das ganze dann auch mit dem Durchfall an. Immer mal wieder wiederkehrender Durchfall und da es immer wieder normal war habe ich mir nichts weiter gedacht bzw. habe ich es auf die Medikamente geschoben. Vor etwa 4 Wochen dann Durchfall mit Blut also schnell zum Tierarzt mit Kotproben - Test Giardien positiv.


    Ich also Panacur gegeben, 7 Tabletten, 3 Tage Pause und wieder 7 Tage Panacur wiederholt. Dann schien alles ok. Plötzlich wieder Durchfall und teils erbrochen. Nach 2 Tagen alles wieder ok. Jetzt 2 Wochen später fing es wieder an, also hatte ich wieder Kot gesammelt und gestern in die Klinik gefahren da mein TA Urlaub hat. chnelltest KEINE GIARDIEN. Die Ärztin allerdings gesagt wenn es nicht besser wird soll ich trotzdem eine erneute Kur mit Panacur machen. Heute morgen hat er es dann gerade noch so in den Garten geschafft und wieder Durchfall und einen schleimigen Stuhl.....


    Jetzt aber einfach Panacur geben ohne positiven Test? finde ich jetzt nicht so prickelnd oder? Was wenn er wegen dem Panacur jetzt einfach Darmprobleme hat die man behandeln müsste? Ich weiß aktuell gar nicht mehr was richtig und was falsch ist ich will einfach diesen Durchfall weg haben endlich mal. Oder heute gleich wieder in die Klinik aber was werden die wohl machen?


    Ich habe das Gefühl es geht ihm nicht besonders, er schmatzt was ja eigentlich ein Zeichen von Übelkeit ist....
    Ich will ihm helfen aber weiss nicht was ist jetzt richtig????? Normalerweise klar auf eine Tierärztin hören aber nach einem negativen Befund Chemie in den Hund reinhauen???
    Würde mich freuen wenn mir jemand was sagen kann..


    LG Sandra

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  • wenn der Test negativ ist brauch man auch nicht mehr Medikamente in den Hund schaufeln.


    Hast du mal über Futterunverträglichkeit nachgedacht?.


    Ich würd den Kleinen erst mal auf Magen-Darm-Sanierungsdiät setzen. Hühnchen kochen. ohne Haut geben, Reis ohne Salz, Hüttenkäse....da gibt es viel was man dem Hund zur Erleichterung seiner Magen-Darm-Probleme geben kann. Und dann mal schauen was das Ergebnis ist.

  • Zitat von "safa1975"


    Ich also Panacur gegeben, 7 Tabletten, 3 Tage Pause und wieder 7 Tage Panacur wiederholt.


    Hi,
    Wurmkuren wirken wie Antibiotika. Sie führen mit Sicherheit zu einer gestörten Darmflora. Warum eine 14-tägige Verabreichung? Da sind dann wohl nicht nur die Giardien hinüber, sondern auch alles, was im Darm an Bakterien Sinn macht ;)
    http://www.msd-tiergesundheit.…abletten_250mg_500mg.aspx


    Bei Durchfall und Erbrechen sollte man übrigens keinesfalls auf Salz verzichten, denn das geht( wie andere Mineralstroffe auch) dem Körper ganz schnell verloren.
    Also.....leicht gesalzene Schonkost aus Kartoffelbrei/Reis + Milchprodukt( wegen der "guten" Bakterien), roher geriebener Apfel, reife zerdrückte Banane, ggf. etwas feine Heilerde, Baby-Glas mit Gemüse und Fleisch( püriert)....und abwarten. Vor allem nicht nach 2 Tagen wieder "normal" füttern, dann geht unter Umständen der Durchfall gleich wieder los.
    Bevor die nächste Wurmkur den Darm vollständig platt macht, lieber abklären, ob es tatsächlich an den Giardien liegt.
    Nebenwirkungen
    Im Zusammenhang mit der Entwurmung kann es gelegentlich zu Erbrechen oder leichtem Durchfall kommen.


    Wie gesagt, ist ein ziemlicher Teufelskreis.


    LG

    Audrey mit Ashley, die nicht mehr an meiner Seite ist, aber für immer in meinem Herzen.

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  • Das mit den Folgen der Behandlung finde ich nach eigenen Erfahrungen mit meinen Hunden nicht so abwegig.
    Sehr häufig werden Giardien heutzutage auch mit Metronidazol, einem AB, das gegen verschiedene Erreger und bei Darmentzündungen eingesetzt wird, behandelt.
    Folgenlos gehen derartige Mittel jedoch an einem Darm alle nicht vorbei, darüber muss man sich im Klaren sein. Darmfloraaufbau und eine leichtverdauliche Ernährung sollten zumindest immer folgen.


    Giardien können übrigens trotz negativem Befund der Ärztin vorhanden sein, da die nicht immer ausgeschieden werden.
    Hier findest Du Möglichkeiten, einen evtl. Giardienbefall auch anderweitig zu behandeln, mit einer Diät und der Kräuterbuttermilch:
    http://www.barfers.de/giardien.html
    Das Schmatzen kann auch auf eine Übersäuerung des Magens hinweisen. Eine gute Hilfe für die Magenschleimhaut sind oft Slippery Elm Bark, Leinsamenschleim (gekocht) oder Flohsamenschalen (gequollen).


    Ich würde nochmal 3 Tage lang Kot sammeln und ein großes Kotprofil in einem Labor in Auftrag geben, da wird dann nicht nur auf Würmer und Giardien hin untersucht, sondern auch auf andere Erreger und auf eine Dysbakterie.
    Wenn das alles ohne Befund bleibt, würde ich definitiv auch in Richtung Futtermittelallergie denken.
    LG Petra

  • bezüglich schonkost.... das mache ich bereits...... eher schlimmer geworden statt besser. aber schon mal gut dass du das mit den Medikamenten auch so siehst wie ich....


    er schmatzt heute wieder ziemlich, ich denke also er fühlt sich nicht gut..... deshalb gehe ich heute mittag nicht in die Klinik sondern zum TA. Hab telefoniert schon und er meinte KEIN PANACUR... ich will einfach zum Wochenende hin eine klare aussage von einem TA haben oder bin ich da hysterisch?


    danke für eure vielen tollen tipps, das mit der kräuterbuttermilch werde ich gleich ansetzen......


    den kot von heute morgen habe ich schon gesammelt, meint ihr nicht eine blutabnahme wäre auch sinnvoll?

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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  • Wenn es mit der Schonkost schlimmer wird, könnte es sein, dass er einen Bestandteil daraus nicht verträgt.
    Was fütterst Du und hast Du bei diesen Zutaten früher schon einmal bemerkt, dass der Kot weich wurde ?
    Das könnte natürlich auch für die Magenprobleme verantwortlich sein, wenn er da etwas nicht verträgt. Würde natürlich auf Futtermittelallergie hindeuten.
    Genauso ist es aber möglich, dass es noch mit der Medikamentengabe in Zusammenhang steht.
    Ich würde das Futter wechseln und eines der drei genannten Mittel ins Futter geben. Heilerde geht auch, aber die bindet neben Schadstoffen auch die Nährstoffe, daher dann bitte nicht in jede Mahlzeit geben. Evtl. wird der TA Dir auch einen Magensäureblocker geben.
    Nö, hysterisch würde ich nicht sagen, ich würde auch wollen, dass es meinem Hund besser geht.
    Dass der TA gesagt hat, in dieser Situation kein Panacur, lässt mich hoffen, dass er einigermaßen gut ist ;) .
    Für ein Kotprofil sollte der Kot von drei Tagen gesammelt werden. Ein Morgen reicht nicht.
    Blutwerte zu nehmen, z. B. ein geriatrisches Profil machen zu lassen, ist nie verkehrt, aber auch oft nicht aussagekräftig.
    Das würde ich vermutlich erst dann machen, wenn das Kotprofil nichts ergibt.
    Und halt auch in Richtung Futtermittelallergie überlegen (und da bitte nicht die üblichen TA-Futter aufschwatzen lassen, sondern lieber eine richtige Ausschlussdiät machen).
    LG Petra

  • Da ihr mich so lieb beraten habt möchte ich euch berichten was heute noch so war...


    Ich muss sagen es geht mir bedeutend besser. nachdem der Durchfall noch mal kam hab ich in meiner Verzweiflung meine Züchterin angerufen, die hatte auch schon mit giardien zu kämpfen. Diese empfahl mir zu ihrem Arzt zu gehen wo ich dann heute Nachmittag auch war. Und ich muss sagen es war eine gute Entscheidung denn der Arzt hat mich super beraten. Er meinte im Prinzip das was ich auch meinte.... Kein Panacur und er sagt er arbeitet auch mit dem schnelltest und er bezeichnet diese als zuverlässig. Weitere Test würde er erst dann machen wenn der Durchfall wirklich weiterhin hartnäckig anhält. und dann könne man den kot noch mal testen.


    Er sagt auch dass es dauert mit der Darmflora nach zwei mal Panacur und auch noch der Stress der Operation damals bis er wieder aufgebaut ist. Er hat mir nun Antibiotika mitgegeben welches wohl auch den Darm aufbaut und ihm eine spritze gegeben. Damit sollte sich der kot wieder normalisieren. Mit flohsamenschalen arbeite ich auch schon und kochen tue ich ja aktuell auch für ihn. Füttern tue ich ihm normalerweise platinum. Trocken und nass..... Der Arzt meinte ich könne weiterhin kochen ihm aber auch sein Futter wieder geben.....


    Der Arzt meinte die Panik die im Internet verbreitet wird ist überzogen..... So lange der hund frisst und agil ist wie Donut soll ich mir keinen Kopf machen.


    Sollte natürlich alles jetzt nicht nützen macht er weitere Test aber aktuell reichen ihm die Test welche die Klinik gemacht hat....


    Puh ein Roman sorry'

  • Das hat mich auch erstaunt daher hab ich überlegt ob ich da was falsch verstanden habe.....
    Die Tabletten heissen cotrimoxazol....


    Hab es auch schon gegoogelt und sehe da auch nix von Aufbau aber ich muss jetzt einem Arzt vertrauen daher wird er schon das richtige gegeben haben. Wir hatten seit unserem Besuch auch keinen Durchfall mehr.... Halleluja

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