Leitwolftraining

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    Meine Kritik an allen "PSEUDO" gewaltfreien, "KOMMUNIKATIONS7LEITWOLF" und so weiter "Methoden" ist einfach: es ist unehrlich.


    Liebe Kommunikationsmethodenerfinder sagt den Leuten einfach, dass es konditionierung über Bedrohung und Frust und Strafe ist. Dann kann jeder immer noch mitmachen und eben genau das rauslassen oder reinnehmen, was Hund braucht oder Mensch will.


    Dieses Pseudo Geschwafel über "natürliches" Verhalten ist ätzend.

    Und das ist auch genau das, was mich an dem Ganzen so unendlich stört.
    Dass man auch einfach dem Kunden nicht wirklich sagt was Sache ist. Es muss für eine Hundeschule immer was gefunden werden, was den Kunden sofort anspricht. Und das ist nicht "Wir erziehen den Hund in erster Linie über Strafe und deckeln unerwünschtes Verhalten."
    Denn Worte wie Strafe und Druck mögen die Menschen eben nicht.

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    Hallo,


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    • Ich denke es kommt auf den Hund an ein Schäfer hinterfragt nicht wie ein Husky.
      Und kein Husky wie ein Boxer

      Schlittenhhunde, gerade die amerikanischen, hinterfragen so extrem, dass ich mir das gar nicht vorstellen mag, wie das mit Hunden aussieht, die noch extremer sein sollen, wie die asiatischen Hunde zum Beispiel.


      Dass ein Boxer nun mehr hinterfragt als ein Sibirier... kann ich mir nicht vorstellen, vielleicht kenne ich die falschen Boxer...

    • Schlittenhhunde, gerade die amerikanischen, hinterfragen so extrem, dass ich mir das gar nicht vorstellen mag, wie das mit Hunden aussieht, die noch extremer sein sollen, wie die asiatischen Hunde zum Beispiel.
      Dass ein Boxer nun mehr hinterfragt als ein Sibirier... kann ich mir nicht vorstellen, vielleicht kenne ich die falschen Boxer...

      Das mein ich gar nicht ;)
      Ich meine jede Rasse unterscheidet Inder Selbstständigkeit.
      De Schäfer sagen wir es hart kann nix allein(überspitzt), Dagen der Husky der sich lieber keine Regeln hat

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    • Mal ein paar Ausschnitte von Bloch und Tomasini die die Philosophie gut verdeutlichen.


      Hoffentlich ist das mit den Zitaten so erlaubt.
      (Das war nämlich ne sch... Arbeit...)


      "Dies ist KEIN Hundeerziehungsbuch, es soll Ihnen als Hundehalter aber helfen, anhand von Wolfsverhalten Rückschlüsse für die Beziehungen zu Ihrem Zier ziehen zu können.
      Wir sehen besonders Wolfseltern als kompetente Lehrmeister an, die wissen, wie man Heranwachsende Gruppenmitglieder ohne großen Aufwand integriert - und das ohne ständig Kommandos zu geben...


      Und so sehen wir uns als eine Art "Dolmetscher" für Sie und Ihr Tier."


      (Quelle: Wölfisch für Hundehalter, Seite 9, Autoren Bloch, Radinger)



      "Die ersten Schritte zum Erfolg


      Ihr Hund orientiert sich vor allem an Ihrer Körpersprache und Haltung...


      1. Werden Sie sich der Signale bewusst, die Sie mit Ihrem Körper aussenden.
      Mit jeder kleinen Bewegung drücken Sie etwas aus, worauf Ihr Hund reagiert.


      2. Lernen Sie, Ihre Körpersprache gezielt einzusetzen. So wird sprachfreie Kommunikation zu einem wirkungsvollen Führungsinstrument.


      3. Stellen Sie die Erziehung Ihres Hundes einen Moment zurück und seien sie offen für eine Beziehung zu ihm.


      4. Gestalten Sie das Zusammenleben auf Basis von Respekt und Austausch. Wahre Kommunikation ersetzt jeden Befehl.


      5. Geben Sie Ihrem Hund die Möglichkeit mit Ihnen in Kontakt zu treten. Werden Sie einen Moment still und nehmen Sie ihren Vierbeiner einfach nur wahr."


      (Quelle: Das Leitwolf Training, Autor Tomasini)



      Als eines der Zeichen einer guten Beziehung wird von Tomasini folgendes gesehen:


      " Erlauben Sie ihm (dem Hund) häufiger, zu tun, was er tun darf, statt ihm zu verbieten , was er nicht tun soll?"


      Zuerst soll man wieder lernen zu beobachten ohne zu bewerten.


      "Ich möchte Ihnen die Art und Weise vermitteln, in der Sie beobachten und in der Sie ihrem Hund Ihre Antworten mitteilen.
      Das sollten Sie in seiner Sprache tun, denn unsere Sprache versteht er nur eingeschränkt...
      Je weniger Kommandos Sie benötigen, desto besser ist die Beziehung zu Ihrem Hund."
      (Quelle: Das Leitwolf Training, Seite 7, Autor Tomasini)


      Welche Aufgaben hat der "Leitwolf"?
      Er ist präsent, gibt Führung, Orientierung und Sicherheit.


      Es wird darauf eingegangen wie es dazu kommt das man einem Hund durch zu viele Freiheiten zu viel Verantwortung übergibt und ihn damit überfordert.


      Das "Leitwolfkonzept" besteht aus drei ineinandergreifenden Bereichen: Führung, Teamwork und Spiel.


      In der Führung wird darauf hingewiesen das einen Hund zu führen auch heißt das Bewegungsfreiraum ein Privileg ist das einem Hund auch mal zeitweise entzogen werden darf.
      Klingt erstmal wieder komisch, ist aber genau das was jeder tut.
      Es geht also nicht darum den Hund ständig einzuschränken, ständig Druck auszuüben.
      Ziel ist auch das der Hund auf einen achtet.


      Er sieht das Fehlverhalten des Hundes als fehlendes Verhalten des Menschen.


      Das Spiel soll (wie überall) die Beziehung aufbauen, das Vertrauen zueinander stärken und ein Ausgleich zum Druck in der Führung sein.
      Im Spiel wird nach den Regeln des Hundes gespielt.
      Es werden keine Kommandos oder Einschränkungen gegeben.


      Die Regeln:


      "- ein Hund darf seinen Menschen im Spiel anspringen, ohne das das Spiel beendet wird


      - Kommandos wie "Nein", "runter"... haben im Spiel nichts zu suchen."


      (Quelle: Das Leitwolf Training, Seite 45, Autor Tomasini)


      Der Mensch hat natürlich genauso wie der Hund das Recht das Spiel zu beenden und sich zu beschweren wenn es zu ruppig wird.


      Aus eigener Erfahrung macht diese Körperaktive Spiel mit einem Hund den ich einschätzen kann und dem ich vertraue/ der mir vertraut richtig viel Spaß. Auch wenn man danach wie eine Matschbombe aussieht, sollte man es draußen machen..
      Er geht auch noch mal genau darauf ein was für Stellungen im Spiel vorkommen und wie man sie als Mensch beantworten, nachahmen kann. Welche Bedeutung sie haben. Sequenzen aus der Jagd etc.


      Spiel mit Spielzeug, nichts Neues.


      "Spielzeug ist aus Sicht des Hundes der Ersatz für ein Beutetier.
      ...
      Hunde jagen weil es ihrer Natur entspricht. Ziel des Trainings soll es sein, die angeborenen Bedürfnisse unter der Kontrolle des Menschens zu befriedigen."


      (Quelle: Das Leitwolftraining, Seite 46, Autor Tomasini)


      Dazu kommt die Erläuterung wie sich Beute bewegt. Da habe ich selbst auch ein paar Fehler bei mir gefunden die das Spiel verkürzt haben.


      Im Teil Teamwork geht es ebenfalls darum das Vertrauen zu festigen und den Hund zur Zusammenarbeit zu motivieren.


      "Teamwork meint, ingegenseitigem Verständnis eine Aufgabe zu lösen"
      "Eine artgerechte Ausbildung des Hundes greift immer auf Futter oder Spielbeute zurück, bei auf Zwang, Angst oder Selbstschutztrieb des Hundes."


      (Quelle: Das Leitwolf Training, Seite 76,Autor Tomasini)



      Das Wort zum Sonntag:


      "... Trennen Sie diese Beteiche klar voneinander. Sie erkennen dann dass viele Kommandos dem Hund im Alltag Führung vermitteln sollen. Wenn aber Kommandos in der Führung gar nichts zu suchen haben, sondern im Teamwork gut aufgehoben sind, dann erscheinen Begriffe wie Unterordnung und Grundgehorsam in einem völlig neuen Licht.
      Ich habe nichts gegen Gehorsam. ich denke nur, dass Hunde mit Fähigkeiten ausgestattet sind , die weit über das Befolgen eines stumpfen Befehls hinausgehen. ..."


      (Quelle: Das Leitwolf Training, Seite 81, Autor Tomasini)

    • Ich Wende mitunter auch Druck in Form körperlicher Kommunikation an. Allerdings nie um meinem Hund etwas beizubringen, sondern nur um bereits erlerntes zu “unterstreichen“, wenn er das verlangte nicht ausführt. Dabei achte ich aber auch darauf, ob er das Kommando einfach nicht ausführen will (Interesse klebt gerade am Grashalm) oder situativ nicht ausführen kann (er muss z.b. im gleichen Moment pullern). Bei ersterem gebe ich durch Körpersprache zu erkennen, das ich es durchaus Ernst meine bei zweiterem lass ich es so stehen.
      Körpersprache kann auch etwas sehr positives sein und nicht zwangsläufig eine Bedrohung oder Einschüchterung darstellen.
      Ein zurückgelehnter Oberkörper animiert einen Hund viel schneller die Nähe des Halters zu suchen als ein vielschichtig gerufenes “Hier“.
      Ein einknicken der Beine und eine ausladende Bewegung des Oberkörpers in die Richtung in die ich gehen möchte (bei Richtungswechsel) , lässt einen Hund sehr viel besser Leinenführigkeit verstehen, als ein “ fein“ mit stocksteifen Bewegungen.
      Das Mass des Drucks das ich ausübe muss an den Hund angepasst sein und ein Lob bzw. ein Einlenken (abschwächen) der Situation nachdem der Hund signalisiert das er verstanden hat, gehört für mich genauso dazu.
      Ob man diese körperliche Kommunikation nun mag oder nicht kann jeder selbst entscheiden. Nur sollte man sich auch mal bewusst machen, wie oft man das unbewusst schon praktiziert. Vielleicht nicht in den Ausmassen, wie Trainer es benutzen oder vermitteln wollen, sondern in viel kleineren Dingen.

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      Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

      Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


      Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


      Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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      Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



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    • @Nessi88
      Das hast du schön zusammengetragen, aber wenn man sich Tomasini in Aktion anschaut, sieht man, dass es eben nicht so harmonisch-natürlich ist.


      Ich finde leider das Video nicht mehr, wo er seine Hunde hinter sich drängt. Das ist ein Trauerspiel.


      Aber hier erzählt einfach Zeugs, dass ich gut anhört und viele glauben es. Und doch, wenn ein Hund defensiv die Ohren nach hinten legt, weil er den Aggressor beschwichtigen will, dann ist die Motvation dahinter Verunsicherung bis Angst.


      http://www.lumpi4.de/der-mytho…udelfuehrer/#comment-5554


      Bei 4:50 auch mal genau hinhören!




      Bloch gibt in diversen Interviews Umgangstipps, ganz erschreckend solche Kommentare von ihm:
      http://www.lumpi4.de/der-mytho…udelfuehrer/#comment-5554




      @Labradora
      Körperliche Kommunikation kann man nicht verhindern. Man kann aber die gewollt einschüchternde weglassen ;) und mit positiver ersetzen.

    • Was ich nicht verstehe ist, warum wird die Sache mit der Körpersprache oft zu Ungunsten der anderen Herangehensweise verschoben?
      Es klingt ja recht einleuchtend was im Leitwolftraining kommuniziert wird. Viele Dinge die dort aufgeführt sind finde ich auch erstrebenswert. Wie diese angestrebten Ziele erreicht werden, kann ich nicht beurteilen, da ich es nicht gesehen habe. Wie viel Druck wird wirklich ausgeübt, wie viel Fingerspitzengefühl ist dabei und wie werden die Dinge an die Hundebesitzer weitergegeben?


      Aber warum wird denn Kommandos einführen und anwenden, schlechter bewertet als die körpersprachliche Agitation?
      Ich finde die Herangehensweise dieser Trainer (Leitwolf...) unausgewogen.

    • Waheela: Natürlich kann man, aber es gibt Situationen, da will ich es gar nicht. Ich nutze das Mittel Druck bewusst und überlegt. Genauso wie ich positives bewusst und überlegt nutze. Ich bin situativ flexibel und an das angepasst was mein Hund am stressfreiesten zum gewünschten Ziel bringt. Was ja nicht gleich bedeutet das das negative überwiegt. ;)

    • Waheela: Natürlich kann man, aber es gibt Situationen, da will ich es gar nicht. Ich nutze das Mittel Druck bewusst und überlegt. Genauso wie ich positives bewusst und überlegt nutze. Ich bin situativ flexibel und an das angepasst was mein Hund am stressfreiesten zum gewünschten Ziel bringt. Was ja nicht gleich bedeutet das das negative überwiegt. ;)

      Ja diese extremistische Denkweise bringt aus sehr komische Auswüchse hervor...
      Da wird der Hund lieber ewig lang weggepackt als "Management" bis man kleinschrittigst ein zweisekündiges Liegen auf einem Deckentarget aufgebaut hat, was in der Praxis auch nach Monaten nicht funktioniert und dann auf Jahre ausgedehnt wird...


      Ja, es gibt Hunde da löst die kleinste Distanzunterschreitung eine derbe Rückantwort aus (aka man hat den Hund im Gesicht hängen..). Aber das nun so zum Ideal zu stilisieren...


      Anyway...dieses Leitwolf Konzept ist mir zu blöd, da red ich gar nicht drüber :p

    • dragonwog: Also ich betreibe kein lebenslanges Management und extremistisch bin ich auch nicht. Weiss jetzt gerade nicht worauf Du dich beziehst. :???:
      Leitwolftraining ist für mich im Grunde eine von vielen Methoden, die sich Trainer als “Alleinstellungsmerkmal“ zu Werbezwecken zu nutze machen, genau so wie “ausschliesslich positiv“ und “Disziplin, Bewegung und Zuneigung“
      An allem mag ein wissenschaftlicher Hintergrund sein, aber als Dogma?

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      Hallo,


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