Hüftimplantat muss wieder raus....
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Hallo ihr Lieben,
unsere Shanti (Neufundländer-Landseer Mix) hat bereits aufgrund einer HD E mit 10 Monaten ein künstliches Hüftgelenk bekommen. Das war im März 2011. Ich hatte hier darüber berichtet und ganz viele liebe unterstützende und auch tröstende Worte erhalten
Mittlerweile ist unsere Shanti vier Jahre und sie ist immer so gut gelaufen mit dem Implantat. Keiner hat je bemerkt, dass sie ein künstliches Gelenk hat.
Jetzt fing sie vor etwa 5 Wochen an auf der operierten Seite zu lahmen und unsere Ärtzereise begann von vorne
Jetzt hat sich bei Untersuchung im CT herausgestellt, dass sich eine ganz böse Entzündung / Infektion an der Gelenkpfanne gebildet hat.
Lange Rede.... das Gelenk muss / soll nun wieder herausgenommen werden, da es sich wohl gelockert hat.
Antibiotika haben bislang leider nicht den erhofften Erfolg gebracht. Schmerzmittel helfen gar nicht.
Sie läuft mittlerweile fast nur noch auf drei Beinchen
Der OP Termin steht bereits.
Meine eigentliche Frage: das Gelenk soll erstmal nicht ersetzt werden, da sich wohl wieder eine Infektion am bilden könnte. Laut TA soll sich ein Pseudogelenk aus Bindegewebe bilden.
Das wäre ja dann so wie einer Femurkopfresektion.
Meint ihr, damit wird unsere Shanti laufen können? Sie wiegt mittlerweile 53 Kilo.
Hat hier irgendwer Erfahrung mit so großen Hunden in Verbindung mit so einer OP?
Ich habe das bisher immer nur bei kleinen Rassen gehört.
Ich weiß ja, dass eine Prognose eigentlich unmöglich ist, aber vielleicht kann ja jemand etwas dazu sagen???Wir würden uns sehr darüber freuen

Vielen lieben Dank schonmal....
Traurige Grüße senden
Karin und ihr "Pechvogel" Shanti - Vor einem Moment
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Hi,
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Keiner dabei, der Erfahrung mit einer Femurkopfresektion gemacht hat???
Ich bin wirklich verzweifelt. Ich weiß nicht ob das der richtige Schritt ist.....
Komme mir langsam vor, als würde ICH unsere Shanti nur noch quälen

Vielleicht meldet sich ja doch noch jemand....
Liebe Grüße
Karin mit Shanti
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Ich habe da leider keine Erfahrung, tut mir leid.
Aber ich schubs das hier mal hoch und hoffe das es jemand liest der dir helfen kann. -
Bei Luna wurde eien Femurkopfreserktion gemacht. Sie hatte ,ausgelöst durch einen unbehandelten Beckenbruch,eine chronische Entzündung im gelenk. Luna läuft heute schmerzfrei und ausdauernd.
Aber...unser Chirurg hat gesagt,das er dies OP nur bei Hunden bis zu maximal zwei Jahren und unter 25 Kilo macht.
Da würde ich mich an deiner Stelle noch mal gut schlau machen. -
Bei unserem Schäferhund wurde eine Femurkopfresektion durchgeführt als er knapp 2 Jahre alt war.
Die Op verlief super,als alles verheilt war und die Muskeln sich wieder aufgebaut hatten,sah man kaum das er operiert wurde.Er hat damit auch als er älter wurde kein Probleme bekommen er wog ca. 36 Kg. -
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Huhu,
danke für Eure Antworten (und auch für das "Schubsen").
Schön, dass sich doch noch jemand gemeldet hat

Ich habe bisher auch nur von Hunden bis 20 Kg gelesen. Deswegen bin ich mir ja auch so unischer. Das Problem ist, dass es eigentlich keine Alernative gibt
Ich habe solche Angst, dass unsere Shanti dann gar nicht mehr laufen können wird und das es quasi ihre letzte Chance ist.
Ich habe bei youtube (darf ich das hier so nennen?) zwei Videos mit etwas größeren Hunden gesehen. Bei denen sah das nach der OP ganz gut aus. Aber ich glaube, die waren auch nicht so schwer wie unsere Shanti.
Ich vetraue unserem Chirurgen da eigentlich schon. Er meinte ja auch, es wird sich in der OP entscheiden, ob man auch wechseln kann. Aber eigentlich weiß ich nicht was besser wäre
Wieder ein neues Implantat? Ich weiß nicht, wieviel ich unserer Shanti noch "antun" möchte.
Nachher hält das wieder nur drei Jahre....
Ich habe solche Angst....
Ich danke Euch nochmals für Eure Antworten!Liebe Grüße
Karin mit Shanti
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Oh Gott, entschuldigt bitte meine vielen Tippfehler....
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Also ich finde sie für eine Fermurkopffreskation zu jung, wenn ich ehrlich bin. Und verstehe auch nicht warum sie mit zehn Monaten eine künstliche HÜfte bekommen, da hatte sie doch das beste Alter für deine DPO?
Ich würde dir raten dich an Herrn Dr. Mueller in Heinsberg zu wenden (http://mueller-heinsberg.de/)
Er ist wirklich ein toller Spezialist auf dem Gebiet und hat auch meinen Hund an der Hüfte operiert. Ihr habt es ja auch nicht soweit da hin und er arbeitet viel ambulat und mit deinem TA zusammen, d.h. vor und nachher röntgen usw. kann alles dein TA machen. -
Bei Shanti wurde die HD (E) bereits mit 6 Monaten festgestellt. Wir mussten aber mit der OP warten bis sie 10 Monate alt war, wegen dem Skelett.
Eine DBO kam nicht in Betracht, da ihre Arthrose bereits zu heftig war.
Glaub mir, wir sind alle Möglichkeiten durchgegangen. Das Implantat schien die beste Wahl.Wir fühlen uns bei unserem TA in Braunschweig auch sehr gut aufgehoben. Der ist ebenfalls ein Spezialist auf dem Gebiet der Gelenkerkrankungen. Und eine Garantie für das Implantat hätte uns (leider)keiner geben können
Die Frage ist ja auch, wie es jetzt am besten weitergeht... es wird so oder so wieder ein großer Eingriff werden und sie wird wieder so doll leiden.Aber wenn ich das hier richtig verstanden habe, ist sie mit 4 Jahren nicht zu jung dafür. Die meisten hier waren ja erst zwei

Ich weiß auch nicht mehr.....
Liebe Grüße
Karin und Shanti (die mich schon wieder mit traurigen Augen ansieht)
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Du steckst in einer ganz schön blöden Situation. Aber es elist sich,als ob du gar keien andere Wahl hast. Ein Problem bei einem so schweren Hund ist ja auch der Muskelabbau, sie schont ja schon jetzt, die Muskeln gehen schon zurück, und die braucht sie nach der OP.
Such dir auf jeden Fall vorher schon eine gute Physiotherapeutin /therapeuten.
Uns hat das sehr viel gebracht! - Vor einem Moment
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