Senior wird wieder zur pubertierenden Nervensäge
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Hallöchen an alle,
zu mir gehört ein 9 jähriger Huskymix Namens Spike.
Er ist ganz gut erzogen. Zieht kaum an der Leine, gehorcht meist wenn man ihn was sagt und ist an sich ein schon etwas ruhiger Geselle.
Seit ein paar Tagen erkenne ich ihn was den Gehorsam angeht kaum wieder. Er ist recht aufgetreht und mit der Durchführung von Befehlen funktioniert es auch nicht mehr so richtig.
Bitte nicht falsch verstehen. Ich freue mich wahnsinnig wenn man Spike sein Alter nicht ansieht. Aber es ist halt auch peinlich wenn ein Hund in dem Alter nicht gehorcht und man weiß eigentlich kann er es ja.
Gestern z.B. wollte ich ihn absetzten und jedesmal wenn ich im Umdrehen begriffen war stand der Witzbold wieder. Der Rückruf funktioniert auch nur noch holprig. Auch versucht er wieder Leute anzuspringen.
Alles an sich verhält sich Spike wie in der Pupertät.Nun meine Frage. Gibt es nach der Pupertät vielleicht noch mal rebelische Phasen?
Danke schon mal für eure Hilfe und Einschätzung
euer Florinchen -
28. August 2014 um 08:44
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Senior wird wieder zur pubertierenden Nervensäge - Vor einem Moment
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Die Erfahrung habe ich noch nie gemacht. Ich kenne es aber von mir, daß ich in der Führung eines alten Hundes "lascher" werde, und dann wird meine nachlassende Konsequenz eben ausgenutzt. Das hat aber mit meiner Einstellung zu tun, und nichts mit meinem Hund. Ist eigentlich ein gutes Zeichen, daß der Schlingel nämlich noch fit im Kopf ist!

Bei 9 Jahren und guter körperlicher Verfassung glaube ich bei Deinem Husky-Mix auch noch nicht an beginnende Demenz, die Senioren manchmal zu verändertem Verhalten veranlaßt. Eine organische Ursache kann ich aber natürlich auch nicht ausschließen!
Ist vielleicht eine läufige Hündin in der Nähe, die seine Hormone in Wallung bringt? Das wäre auch ein möglicher Grund für spätpubertäres Verhalten...
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[quote="Quarus"]
Bei 9 Jahren und guter körperlicher Verfassung glaube ich bei Deinem Husky-Mix auch noch nicht an beginnende Demenz, die Senioren manchmal zu verändertem Verhalten veranlaßt./quote]Glauben, ist nicht Wissen. Bei dem einem Hund setzt, die "Alters-Tüddeligkeit"
früher ein und bei anderen Hunden halt später.
Im Alter lässt die Sehkraft und das Gehör nach und auch dadurch verändert sich
das Verhalten oft. Bei Fluffy begann der ganze "Prozess" zwar erst so ab seinem
13. Lebensjahr, aber ich kenne genug Hunde, die schon mit 7 oder 8 Jahren "Alt" werden.
Fluffy war in seinem Leben nie ein "Pöbler", ob mit oder ohne Leine, mit 14,5 fing
er an, andere Hunde anzupampen. Das lag daran, dass er nicht mehr so gut sehen konnte,
wer da auf ihn zukam. Das Gehör hatte auch sehr stark nachgelassen, so das er meine
"Befehle" auch nicht mehr auf Anhieb verstand. Ich habe dann vieles über Leine/ Schleppleine "geregelt". -
Könnte es vielleicht auch an läufige Hündinnen liegen, die bei euch in der Gegend sind?
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Auch körperliche Beschwerden können die Impulskontrolle bei einem Hund herabsetzen - sie können sich dann nicht mehr so gut konzentrieren und machen mehr Fehler.
Ich würde bei auffallenden Verhaltensänderungen grundsätzlich immer erst mal die gesundheitliche Lage beim TA abchecken lassen.
LG, Chris
- Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Zitat
Glauben, ist nicht Wissen. Bei dem einem Hund setzt, die "Alters-Tüddeligkeit"
früher ein und bei anderen Hunden halt später.Ich schrieb bewußt "glaube nicht", WEIL ich es nicht weiß. Wie ich im nächsten Satz begründet habe. Bitte nicht reininterpretieren, was nicht geschrieben steht!
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Ganz ruhig Leute. Bitte nicht zanken!
Demenz oder so bezweifle ich. Der ist im Kopf noch extrem klar. Wir üben immer sehr viele Tricks ein und er macht immer mit Begeisterung mit.
Bezüglich der Gesundheit: Ich habe bereits für nächste Woche einen Termin zur Blutuntersuchung. Er wird also eh komplettuntersucht.
Mit dem sehen klappt es allgemein nicht mehr so gut dank Grauer Star und PRA. Hören müsste noch recht gut sein. Leckerlierascheln und Kühlschrank hört er jedenfalls selbst im Tiefschlaf.
Läufige Hündinnen sind schon gerade unterwegs. Er hat selbst vor der Kastration aber nie sonderlich auf deren Düfte reagiert.
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Vielleicht braucht der Hund wieder mehr gezielte Ansprache mit Arbeitsaufträgen.
Ich würde es erst mal so versuchen und dann, wenn das nicht fruchtet, gesundheitliche Ursachen in Betracht ziehen
und abklären lassen.LG, Friederike
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Hallo @ Quarus,
ich wollte dich nicht verärgern oder an machen.
Dein Satz hat nur gerade sooo gut gepasst um
die "Sache" mit Glauben und Wissen zu erklären.
Bitte nimm das. :rose: -
Alles gut! :beer:
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