Verhasste Physio
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Gast75605 -
15. August 2014 um 13:58
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Hallo liebe Foris,
ich hoffe das Thema trifft es, sonst gerne verschieben.
Meine Hündin Zoey (ca 1,5) hat leider starke Arthrose. Wir haben in der Nähe eine Klinik, dort wurde sie vor einigen Monaten operiert (Gelenk gespiegelt und lose Knorpelstückchen entfernt). Leider hatte sie kurz darauf eine Entzündung, wir mussten noch einmal hin und das Gelenk wurde nochmal gespült.
Nun ist alles soweit gut. Unter der Klinik befindet sich nun die Physio Therapie. Dort machen wir ca 1x die Woche Unterwasserlaufband (gelenkschonender Muskelaufbau) sowie die letzten Male Blutegel.Mein Hund ist brav und lässt alles über sich ergehen, aber ich merke wie sie immer gestresster wird. Wenn ich sie ins Auto setze, ist sie immer schon sehr gestresst (wir fahren in 90% zur Physio), dabei war Autofahren vorher kein Problem. Sie versucht dann aus dem Kofferraum zu klettern, hechelt, gähnt etc. Sobald wir die Ausfahrt nehmen und sie weiß, wo es hingeht, fängt sie an zu jaulen. Wenn wir hingegen woanders hinfahren, entspannt sie sich nach und nach, sobald sie merkt, es geht nicht zur Physio.
Sie mag das Laufband nicht und die Blutegel sind gruselig, nervig und es blutet danach ja wie verrückt.
Wie gesagt, sie ist brav und lässt es quasi auf Befehl mit sich machen, aber mir geht es nicht gut dabei und man merkt immer mehr, dass sie während und vor der Behandlung eigentlich nur weg will.Ich bin nun unsicher, wie ich mich verhalten soll. Es ist schließlich zu ihrem Besten.
Auf Physio verzichten? Physio vielleicht "schön" füttern, zB nach der Behandlung direkt das Abendessen? Eine andere Physio suchen? (Sie ist schließlich direkt bei der Klinik, in der sie schlechte Erfahrungen gemacht hat)
Einfach "ignorieren" und weiter durchziehen?Ich habe das Gefühl es wird mit jedem Mal etwas schlimmer. Und dann sehe ich da Hunde, die sich immer soooo freuen, wenn sie da sind und dann meine Hündin, die gar keinen Bock hat.
Hat jemand Rat oder Tipps? Bin mir echt unsicher, wie ich weitermachen soll
Danke schonmal!
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Hi,
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Oh je, die Arme und Dich kann ich auch verstehen, nur, wenn der Hund nicht entspannt ist, bringt die Physio nicht viel, denke ich.
Vielleicht wäre es gut, die Physiotante käme mal zu Dir nach Hause. Dann könnt Ihr testen, wie Deine Hündin auf die Behandlung in ihrer gewohnten Umgebung anspricht.Wenn das auch nichts bringt, würde ich ev eine andere Therapeutin suchen, die ins Haus kommt.
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Hallo,
vielen Dank für die Antwort!
Das ist keine schlechte Idee, mit der Physio zuhause. Das wäre bestimmt stressfreier. Bei Blutegeln klappt das bestimmt auch gut, werde das mal ansprechen!
Gibt es denn noch eine andere Möglichkeit, gelenkschonend Muskeln (sie hat auf der einen Seite große Defizite) aufzubauen als das Wasserlaufband? Dann wäre das bestimmt eine gute Alternative. -
Ich kann mich Conny nur anschließen
!Ich habe auch das Problem, dass unser Hund auf alles praxisartige mit Nervenzusammenbruch reagiert.
Wir haben das Glück, dass unsere Physiotherapeutin nachhause kommt. Sie ist gleichzeitig Osteopathin. Unser Hund liiiiiiiebt die Behandlung!
Liebe Grüße
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Jetzt ist Sommer, fahr doch an den See mit ihr zum Schwimmen (wenn sie das mag).
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Zitat
Gibt es denn noch eine andere Möglichkeit, gelenkschonend Muskeln (sie hat auf der einen Seite große Defizite) aufzubauen als das Wasserlaufband? Dann wäre das bestimmt eine gute Alternative.
Pseudocavaletti
wir haben im Wald einen Parcour aus Stöcken liegen und Dago geht da regelmäßig drüberoder
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Das ist ja das Problem
Sie mag Wasser eigentlich gar nicht.
Das höchste der Gefühle ist, dass sie durch Pfützen geht. Bei Regen kehrt sie lieber gleich um, Schwimmen wird sie wohl nie. Duschen kann ich sie, aber das lässt sie auch nur mit sich machen, weil das Wasser warm ist und sie eben brav ist. Lust hat sie keine drauf.Sollte es nochmal warm werden, können wir das mit dem Schwimmen ja nochmal verstärkt angehen, vielleicht muss es nur "klick" machen?
Bei unserem normalen TA ist sie übrigens total entspannt.
BorderPfoten: Das ist ja klasse
Da hätte sie bestimmt auch Spaß dran. Es handelt sich bei ihr übrigens um die rechte Vorderpfote -
Beim Parcour werden die Gelenk ja langsam bewegt und damit baut sich die Muskulatur auf, vor allem wird die Beweglichkeit der Gelenke verbessert. Unsere Beiden finden das toll. Dago wird übrigens im Oktober schon 15
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Danke, das werden wir bestimmt mal versuchen. Sie hat enormen Spaß an Bewegung und macht da bestimmt freudestrahlend mit.

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Ohje, ich kenne das Problem, ich musste längere Zeit mit meiner Emma wegen einer rausspringenden Kniescheibe zur Physio und dort auch aufs Unterwasserlaufband. das war eine Katastrophe, die wasserscheue Emma auf dieses Laufband zu bekommen und sie dann da auch 10min drin zu halten. Sie hat ständig versucht raus zu springen, hat gejault und sah aus wie ein geprügelter Hund

Bei uns hat es geholfen mit ganz tollen Leckerlies das ganze "schön zu füttern". D.h. während der ganzen Behandlung gab es kleingeschnittene Fleischwurst, Käse oder Wiener. Das hat recht gut gewirkt.
Ich denke nicht dass ein Physiowechsel etwas bringt, wenn sie wirklich eine Abneigung gegen das Laufband oder die Blutegel hat. Aber ein Versuch wäre es ja wert, vielleicht hängt doch einiges damit zusammen dass sie dort Operiert wurde und schlechte Erinnerungen hat.
Ich würde es mal für 2 Termine in einer anderen Praxis probieren, du merkst ja sofort wie sie dort reagiert. Abbrechen würde ich die Therapie nicht wenn es dem Hund hilft, dann muss er da durch, es ist ja jetzt nichts wodurch ihm Schmerzen zugefügt werden. - Vor einem Moment
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