Erfahrungen mit der Diagnose Diabetes insipidus gesucht!!!

  • ANZEIGE

    Hallo,


    leider muß ich mich auch einreihen, da unser 3 jährige Jack Russell auch
    Dia.Ins. hat.
    Er (8,5 kg) bekommt derzeit 3 mal täglich 1, 1/2 und abends wieder 1.
    Es wurde am nächsten Taqg der ersten Gabe sofort besser, Nachts macht er nur noch einmal ins Haus und auch sehr wenig. Die Abende sind auch wieder entspannter, da ich nicht ständig hinter dem Hund hergehen muß, ob er raus möchte oder trinken geht und dann natürlich anschließend raus muß.


    Hatte Anfangs auch das Gefühl, dass es ihm manchmal etwas unwohl ist.
    Doch allgemein finde ich ihn viel munterer und auch viel gelassener - gerade auch beim spaziergang, da er nicht ständig auf der Suche nach Wasser sein muß.


    Suche regen Erfahrungsaustausch - da es doch sehr wenig Info zu dieser Krankheit gibt.
    Hat jemand schonmal was homöophatisches zur Unterstüzung ausprobiert (ich weiß ohne DEsmo. geht es nicht). Habe auch schonmal im Internet gelesen, dass Akupunktur helfen könnte.
    Wisst ihr eigentlich warum eure Hunde kein ADH mehr produzieren ?
    Wie wurde es bei euch festgestellt - wir haben sozusagen Auschlußdiagnose gemacht - da alles andere ok. war und sein ganzes VErhalten und auch die Urindichte auf D.I. schließen liesen, haben wir Tabeltten gegeben und da sie angeschlagen haben gehen wir von D.I. aus.
    Wart ihr in einer Klinik oder normal TA - kann eventuell jemand eine sehr gute Klinik empfehlen die sich mit D.I. auskennen.


    Habe jetzt auch Desmotabs bestellt, da diese doch um einiges billiger sind als Minirin.


    Viele Grüße von Marion und dem "Auslaufmodell" Fiete :hilfe:

  • Hallo Marion,
    unsere Emma hatte es von Beginn an, also angeboren. Aber in der Pupertät, so nach der ersten Läufigkeit ist es plötzlich von allein weggegangen. Wir konnten dem Frieden anfangs nicht trauen, und erklären kann sich das eigentlich niemand. Unser TA spricht gern vom Wunderhund.
    Das Erkennen der Krankheit ging eigentlich beim TA recht schnell, genau wie bei dir mit der Ausschlußmethode. Vorher wurde Blut genommen, Urin kontrolliert und Blase und Nieren beschallt. Und dann haben wir Tropfen bekommen, die angeschlagen haben, deshalb wars dann klar. Aber bis wir zum TA sind, hats ne Weile gedauert. Es war Sommer, super heiß, da trinken Hunde mehr und dass Welpen viel pieseln war ja auch klar. Komisch wurde für uns, dass sie scheinbar nicht merkte, dass sie pieseln muß. Und dass sie z.T. im 5-Minuten-Takt pieselte. Ich habe ganze Tage im Hof verbracht, damit unsere Wohnung "abtrocknen" konnte. Und zu Hause haben wir uns schon angegiftet, weil wir nachts immer wieder runter mußten und völlig übermüdet waren. Emma gings ja nicht anders, sie konnte auch nie richtig schlafen, hat entweder gepieselt oder gesoffen. Z.T. war sie im Auto oder anderswo richtig hysterisch, weil nix zu trinken da war. Wir wußten ja von nix. Unterwegs hat sie Schlamm gefressen. Mit der Miniringabe war sie dannach viel ausgeglichener.
    Mit der optimalen einstellung haben wir lange gebraucht, zumal Emma ja noch im Wachstum war. Und nachdem es sich eingepegelt hatte, konnten wir wieder etwas mit der Dosierung runter gehen. Auch war es mit der Zeit nicht mehr so problematisch, wenn die Gaben sich mal um 1-2 Stunden verschoben haben. Und damit hatte sie ein ganz normales Leben. Einzig auffällig war, dass sie mit Minirin anders roch als jetzt.
    Richtig drastisch wurde es nochmal in und nach der ersten Läufigkeit. Da die Sexualhormone auch im Hypothalamus mit gesteuert werden, hats sie ganz schön aus der Bahn geworfen. Sie war gleich 2x innerhalb von 2 Monaten läufig und war dannach extrem hyperaktiv und z.T. orientierungslos und nicht mehr ansprechbar. Wenn wir sie von der leine machten, ist sie einfach losgerannt, ohne zu wissen wohin und wir mußten sie einfangen. Ein normaler Umgang mit ihr war nicht möglich. Und kurz danach brauchte sie kein Minirin mehr. Was in ihr vorging, konnten uns mehrere TÄ nicht erklären, sogar ein tumoröses geschehen im gehirn wurde vermutet, Gott sei dank negativ. Alle haben eine Kastration empfohlen, damit der Hormonhaushalt nicht durch den Zyklus zusätzlich verändert wird. Wir haben sie kastrieren lassen, obwohl natürlich die Angst da war, dass sie danach eventuell wieder Minirin braucht. Aber alles ist gut gegangen bis jetzt.


    Eine Spezialistin gibt es in Berlin, unser TA hat sie allerdings nie erreichen können. Homöopatisch und mit Akupunktur zu unterstützen haben wir nie in Erwägung gezogen, da ich das aus der Humanmedizin kenne und weiß, dass ohne ADH-Substitution nix geht. Aber möglich ists, dass man unterstützen kann.


    Konnte bei eurem Hund geklärt werden, warum im Hypothalamus eine Störung aufgetreten ist und er kein ADH mehr produziert? Oft ist es ja leider eine sekundäre Erscheinung.


    Nachdem Emma nun kein Minirin mehr braucht, haben wir gehofft, nun sei alles gut, aber wir haben im Moment vermutlich mit einer Folgeerkrankung zu kämpfen. Sie hatte als Welpe und Junghund in der schlimmsten Zeit sehr viele Elektrolyte und Mineralien verlohren und vermutlich waren ihre Knochen dadurch zu weich. Jetzt hat sie leichte HD beidseitig mit relativ starken Beschwerden. Andere Ursachen können wir so ziemlich ausschließen. Aber 100%ig kanns natürlich Niemand sagen.


    Ich stelle fest, dass man schnell vergisst, wenn man nicht mehr betroffen ist. Wenn du Fragen hast, immer her damit. Ich denke an viele nützliche Dinge einfach nicht mehr.
    Infos habe ich überwiegend aus dem Netzt im humanmedizinischen Bereich gefunden. Ist ja doch relativ gleich.


    Jedenfalls ist es schön, wenn dein Hund sich wieder entspannen kann. Muß ja auch sehr lästig sein. Und dass er fitter ist, liegt u.a. daran, dass die körperzellen wieder Wasser bekommen.


    Grüße Carla

  • [quote="Carla"] Und zu Hause haben wir uns schon angegiftet, weil wir nachts immer wieder runter mußten und völlig übermüdet waren.


    -das kenne ich - die Stimmung war sehr gereizt zumal mein Mann Anfangs einfach nicht einsehen wollte das Fiete D.I. hat - erst als das Medikament angeschlagen hat, hat er mir endlich geglaubt. Er dachte eher an ein Psychische Problem bei Fiete und ich war zeitweise der Hundehypochonder :roll:


    Hallo Carla,


    vielen Dank für deine Antwort - habe auch alle deine Beiträge zu diesem Thema gelesen. Finde es sehr toll wie du dich zu diesem Thema engagierst. Es ist schon ein Wunder dass Eure Emma kein Minrin mehr braucht und freut mich für Euch - schlimm mit dem HD, doch ich hoffe das ihr auch das in den Griff bekommt.


    Fiete ist kastriert - schon mit gut einem Jahr - manchmal habe ich schon gedacht ob es daran liegt.
    Blut und Urin haben wir auch untersucht - werde mir bei eb.. einen Refaktormeter bestellen (ca. 40 €) dann kann ich selber immer die Urindichte kontrollieren.
    Werden heute die Dosis auf 3 Tabletten erhöhen - da er wieder mehr säuft und auch immer noch Nachts 1-2 mal in die Wohnung piselt, doch die Pfützen sind viel, viel kleiner geworden. Vielleicht sollte ich auch mal die 0,2 mg ausprobieren. :???:


    Tja, warum er diese Krankheit hat - keine Ahnung - das wüßte ich auch gerne. Von einen auf den anderen Tag hat er gesoffen wie verrückt und auch dementsprechend Pipi gemacht. Wir dachten ja erst an eine Blasenentzündung und haben auch zuerst so behandelt (Antibiotisch). Doch da haben schon alle Symptome auf eine D.I. hingedeutet - besonders die Urindichte - weil viel zu gering.
    Ultraschall haben wie nicht gemacht TA meinte ist nicht nötig - da ja Blut und Allgemeinbefinden ok.


    Wie sieht es eigentlich mit Nebenwirkungen aus - manchmal habe ich schon das Gefühl das es ihm widerrum auch von Zeit zu Zeit etwas unwohl
    ist. Aber man achtet natürlich auf jeden Pups :irre:


    Habe gestern Rezept bei TA abgeholt - und habe schon gestaunt mußte 8 € nur für die Austellung des Rezeptes bezahlen :rotekarte: Toll das kommt dann alle 3 Monate auf uns zusätzlich zu den Tabs und immer wieder Blut und Urinkontrolle - finde da könnte er schon etwas humaner sein.


    Damit auch andere mit dieser Krankheit Tipps und Hilfe bekommen werde ich auch weiter berichten wie es mit Fiete läuft und ich wünsche uns noch viele Glückliche und Fröhliche Jahre.


    Ich hoffe das diese Krankheit nicht erblich bedingt ist, da ja Fietes Halbbruder (gleiche Mutter) auch zu unserer Familie gehört.
    :/


    Viele Grüße Marion

  • ANZEIGE
  • Hallo,
    es kann eine ganze Weile dauern, bis es sich richtig einpegelt und du dann runterdosieren kannst. In der Niere sind kleine Kristalle, die in dem ganzen Vorgang eine wichtige Rolle spielen. Bei D.i. sind die quasi ausgespühlt und es dauert seine Zeit, bis sie wieder in genügender Menge vorhanden sind. Das merkt man auch z.B., wenn man die Tablette mal vergessen hat. Die Folge merkt man quasi sofort, aber wenn man dann die Tablette wieder gibt, dauert es Tage, bis es sich wieder einpegelt.
    Ich habe 0,2 mg genommen, weil ich damit wesentlich preisgünstiger komme. Aber 8 Euro Rezeptausstellungsgebühr finde ich richtig frech. Habt ihr keinen anderen TA? Die Tabletten sind schon teuer genug. Wenn ihr etwas mehr Geld auf einmal zur Verfügung habt, bei uns waren es ca. 200 Euro, dann nehmt gleich eine Großpackung. Damit spart ihr auch nochmal einiges, und die Rezeptgebühr...Ich denke, dass eine halbjährige Blutuntersuchung reicht, wenn sich das dann eingespielt hat, auch nur jährlich. Was will euer TA denn sehen? Für den Urin haben wir dann schon einen Blick bekommen. Mein TA meint, wir sollen mal bei Wetten das... auftreten, weil ich anhand der Farbe schon die Dichte sagen konnte. Man bekommt schnell raus, ob er zu niedrig oder zu hoch konzentriert ist. und es hat Monate gedauert, bis ich dem Minirin vertraute und ihr nicht jedesmal beim pieseln auf den Hintern geschaut habe.
    Im übrigen glaube ich mich zu erinnern, dass das Minirin schneller und effektiver gewirkt hat, wenn ich es vor den Mahlzeiten, also nüchtern, gegeben habe. So eine halbe Stunde später dann erst das Futter. Das klingt erstmal aufwendig, aber alles spielt sich schnell ein. Am Anfang haben wir uns den Wecker gestellt, damit wir das nicht vergessen. Später hat uns Emma Bescheid gegeben, dass jetzt Zeit sei für ihr "Extraleckerli". Und eine Dosis Minirin hatte jeder von uns immer im Portemonaie, weil schon vorkommen kann, dass man doch vergessen hat es zu Hause zu geben.
    Dass Emma das nicht mehr braucht, ist natürlich klasse. Aber die ersten 2 Monate hatten wir immer Minirin dabei, weil wir dem nicht trauten.


    Wir haben anfangs auch nur zögerlich geglaubt, dass es D.i. ist, schlimmer wurde es noch, als alles eingestellt war. Da haben wir uns oft gefragt, ob es nicht auch ohne geht. Einmal haben wir die Tablette vergessen, da haben wir am Abend gemerkt, dass es eben nicht geht. Aber Zweifel sind normal, grad wenn man nicht sieht, dass estwas kaputt ist.


    Es kann sein, dass es erblich ist. Unser TA hat gleich gesagt, Emma dürfe nie Welpen haben. Emmas Mutter war nie läufig, jedenfalls nicht merkbar. Daraufhin haben deren Besitzer bedenkenlos einen Rüden als 2.Hund dazugeholt. Nach mehren Jahren hatte die Hündin plötzlich früh morgens 4 Welpen 8alles Mädels). Ich glaube, auch sie hatte schon eine Hormonstörung. Bei Huskys kann man diese Erkrankung vermehrt finden. Artikel darüber gibt es auch im Netz.


    Ich wünsche Euch, dass es jetzt aufwärts geht.
    Grüße Carla

  • Hallo,


    unser Hund Bodo (undefinierbare Mischung, 23 kg) ist jetzt 15 Monate und hat seit einem halben Jahr Diabetes Insipidus.
    Es begann damit, dass er literweise Wasser trank und natürlich ständig pinkeln musste, ausserdem war er extrem nervös. Der TA stellte fest, dass die Harndichte viel zu niedrig war. Um den "psychogenen Trinker" auszuschliessen, musste Bodo 12 Stunden (über Nacht) dursten, was echt qualvoll für ihn war. Die Harndichte war darauf unverändert, d.h. er kann den Harn nicht konzentrieren, also fehlt ADH. Auf Minirin-Tropfen (ins Auge) sprach er auch sofort an. Was bei uns noch dazu kam, war ein stark erhöhter Cortisolwert im Blut, wodurch der Verdacht auf Cushing Syndrom aufkam - war aber beim zweiten Bluttest wieder in Ordnung.


    Warum produziert er kein ADH mehr?
    Auslöser war rückblickend betrachtet wohl Dauerstress (mit 6 Wochen von der Mutter zum Erstbesitzer, mit 4 Monaten ins Tierheim, mit 5 Monaten zu mir, mit 10 Monaten Kastration), und unmittelbar bevor die Krankheit ausbrach, ein "Hundewandertag" bei grosser Hitze, mit vielen fremden Menschen und Hunden, also wieder Stress.
    Wo nun wirklich die Ursache liegt, eventuell ein Tumor, weiss ich nicht. Zur Zeit erscheint es mir nicht sinnvoll mittels CT nach einem Tumor zu suchen, denn laut meinem TA ist ein Tumor sowohl im Gehirn als auch in den Nebennieren so gut wie inoperabel, je nach Lage könnte man Chemotherapie oder neuerdings auch Bestrahlungen versuchen. Aber ich denke, solange der Hund mit Medikamenten ein halbwegs normales Leben führen kann, ist so eine riskante Behandlung nicht angebracht.


    In unserem Fall war es leider nicht so, dass wir die Dosis reduzieren konnten, im Gegenteil. Zu Beginn reichte 1mal täglich 1 Tropfen Minrin-Lösung, dann 2mal täglich 1 Tropfen. Wir sind dann auf Nocutil Tabletten 0,1mg umgestiegen, zu Beginn reichte eine ganz geringe Dosis, 1/4 früh und 1/2 abends.In mehreren Etappen hat sich das inzwischen gesteigert auf 3mal täglich, und zwar früh 1/2, mittags 1/2 und abends 1/4 Tablette (bzw. früh und mittags nehme ich 1/4 Nocutil 0,2mg, ist preislich günstiger). Allerdings war der Harnwert diese Woche wieder schlechter (1010) und ich werde weiter erhöhen müssen.
    Diese Steigerungen sind immer dann nötig, wenn Bodo viel Aufregung hat (Bsp. Freundin mit Hund zwei Tage zu Besuch und am darauffolgenden Tag Geburtstagsfeier bei meinen Eltern - prompt braucht er wieder eine höhere Dosierung, und die dann aber dauerhaft.)


    Ich hab zu diesem Thema immer noch mehr Fragen als Antworten und bin noch auf der Suche nach einem Tierarzt , der mit dieser doch recht seltenen Krankheit praktische Erfahrungen hat (zB der erhöhte Cortisolwert=Stresshormon ist mir nach wie vor ein Rätsel, welcher Zusammenhang könnte da bestehen?)


    Freue mich auf einen weiteren Erfahrungsaustausch


    lg marion


    Carla: Dir und Emma alles Gute für euer "neues Problem"

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


    Das hat mir die weitere lange Suche nach dem richtigen Futter erspart: Hier müssen Ihr lediglich wenige Minuten investieren und einige konkrete Fragen zu Ihrem Hund oder Katze beantworten. Anschließend erhaltet Ihr, abgestimmt auf Ihren Liebling, bis zu fünf Futterproben als kostenloses Paket zugeschickt!


    Einfach den Futtercheck ausprobieren - ich bin sehr glücklich, auf diesem Weg nun das richtige Futter gefunden zu haben.


    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face



    Anzeige
  • Nachdem feststand, dass er D.I. hat, habe ich auch sogleich die größere
    Packung (90 TAb.) entschieden welche 157,- € gekostet hat.
    Nur wenn er weiterhin 3 Stck. am Tag bräuchte - wäre die natürlich in einem Monat alle :ops: Bekannte und Freunde schauen mich auch alle entsetzt an - doch was soll man machen - ich antworte immer andere Leute geben das Geld fürs Rauchen aus, ich habe halt einen anspruchsvollen Hund :^^:


    Seit Freitag ist er mit 2 Tab. pro Tag ausgekommen =) , obwohl wir am Wochenende sehr aktiv waren - Hundeschule, mit Pferd Ausreiten und dann noch nachmittags auf der Wiese nach Mäusen gesucht - am Abend sind wir dann nur noch ins Körbchen gefallen.


    Manchmal habe ich leider das Gefühl, dass er die Tab. nicht immer verträgt, da er schon zweimal Kotzen mußte, deswegen gebe ich ihm derzeit die Tabletten möglichst nicht auf nüchternen Magen.


    Kann denn diese Hormonstörung auch durch die Psyche kommen ??? Wir haben seit Dezember noch einen dritten Hund und machmal haben wir das Gefühl, dass Fiete nicht immer glücklich darüber ist.


    Wir hoffen natürlich dass es vielleicht doch nur eine vorrübergehende Störung ist - hat jemand (außer Carla) vielleicht auch schon mal so was
    gehabt ???


    Auf CT habe ich auch verzichtet - da ich auch gleich gehört habe, dass auch bei Befund nicht operiert wird. Außer Klarheit habe ich dann nicht viel davon, dann investiere ich das Geld lieber für die Tabletten - zumal es ja nicht ohne geht.


    Das meiste was ich inzwischen über diese Krankheit weiß,habe ich übers Internet erfahren. Die TAs kennen sich leider nicht so gut aus, da so selten. Fiete ist bei unserem TA der zweite Fall in 12 Jahren.


    Beim nächsten Rezept werde ich auch mal die 0,2 mg ausprobieren.


    Grüße von Marion und Fiete

  • Hallo,
    ja psychischer Stress kann Ursache sein-irgendwo ist von einem hund zu lesen, der nach dem Tod seines kumpels D.i. bekommen hat. Es gibt ein Forum für Eltern, deren Kinder D.i. haben. Dort findet man ganz viel Hilfreiches. Ich habe das meiste dort gefunden. Eventuell kannst du auch mal einen Endokrinologen ausfindig machen und befragen. Es ist bei Hunden nicht anders.


    Grüße Carla

  • :???: Ich grübel immer wieder nach und es sind doch immer wieder neue Fragen die sich mir stellen.


    Leider ist es so, dass Fiete ab und zu die Tabletten nicht verträgt und es
    ihm nicht gut geht und auch manchmal kotzt. Dann möchte er logischer Weise nichts fressen und es ist imens schwer ihm die Tabletten zu geben :/
    Habe dann auch mal keine gegeben, aber dann ging sofort wieder sauf- und trinksucht los. Weiß bisher noch keine Lösung. Habe heute morgen Zwieback in Kamillentee gegeben und eine halbe Stunde später einen Teelöffel mit Katzenfutter und Tablette verrieben. Werden heute immer nur eine halbe Tabeltte, statt einer ganzen geben, mal sehen wie es ihm damit geht und ob die Dosis reicht.
    Er bricht immer nur sein Futter was er gerade bekommen hat - also keine Galle etc.
    Was kann ich tun um seinen Magen "robuster" zu machen und seine Schleimhäute zu beruhigen ???


    Habe auch festgestellt, wenn ich 0,2 mg Desmotabs kaufen und dadurch nur
    halbe Dosis benötige im Monat 70 Euro sparen kann :shocked: . Dann wären wir bei 86,- €im Monat das hört sich doch schon viel besser an :^^:


    Habe mich auch gefragt ob ich ihn normal entwurmen kann trotz Desmotabs. Gerade wo sein Magen schon angegriffen ist :hilfe:


    War jemand schon mal wegen D.I. in der TK Hannover und ist dort eventuell ein kompetenter Ansprechpartner ???


    Wieviel Tabeltten benötigen eure Hunde am Tag (0,1 oder 0,2 mg) ???
    Wie habt ihr rausgefunden welches die richtige Dosis war ???


    Da ich ja einen Refaktometer bestellt habe - muß die Urindichte zunehmen mit den Tabletten. Habe gelesen Normalwert Hund 1.018-1.045. Gestern sah sein Urin auf jeden Fall schon mal gelblich aus - vorher war es ja glasklar.


    Wegen dem Wetter ist er jetzt auch sehr viel im Haus und ist tagsüber wirklich "stubenrein" und trinkt wenig. Doch am Abend wird es meist mehr und da kann es dann doch mal zu einer Pfütze kommen wenn wir nicht aufpassen und wie gesagt ein Pfütze Nachts ist die Regel. (Als wir Medikament nicht geben konnten waren es gleich drei riesen Pfützen zwischen 22 und 5 Uhr).


    Wie füttert ihr eure Hunde - Trockenfutter - Nassfutter oder irgendwas bestimmtes - koche jetzt auch ab und zu. Hühnchen, Reis und gab auch mal rohen Tatar (der aber nicht so beliebt ist)


    Verabschiede mich dann erstmal für die Osterfeiertage - kein Internetzugang


    Gruß Marion

  • Hallo,
    eigendlich dürfte keine Unverträglichkeit auftreten. Hast du klären lassen, ob er eventuell eine Magenverstimmung, -grippe o.ä. hat?
    Wenn sich nix ändert, dann geh zu den Augentropfen über, oder vielleicht ist es auch anders mit Minirin?
    Wir haben mit kleinen Dosen früh und abends angefangen und dann so im 2-3 Tagesrhytmus erhöht. Irgendwann (und das dauerte) hatten wirs dann.
    Wenn dein Hund gegen Abend wieder mehr säuft, dann reicht die Dosis bis dahin nicht. Bei uns wars gegen Abend anfänglich auch. Wir haben die abendliche Dosis dann vorverlegt, weil sie nachts länger mit selbiger Dosis halten konnte. Oder du gibst anfänglich 3x die Dosis (früh, mittags, abends), wenn sichs dann eingepegelt hat, geh ganz wenig runter. Ich habe nur kleinste Ecken abgebrochen. Und das alle 2 tage wiederholt. Wenn du dann die richtige Dosis, also die wo es grad bis dahin reicht, gefunden hast, dann teile die restliche Gesamtdosis auf 2x auf. Meist muß man dann doch nochmal hochgehen, aber es funktioniert. Wichtig ist ja erstmal, das sich alles stabilisiert.
    Entwurmung war bei uns nie ein Problem.
    Emmas Urindichte war mit Minirin so bei 1030 bis 1040. Erst viel später wurde sie höher.
    In der Apotheke gibts ein Tablettenfallbeil. Die sind richtig klasse zur exakten Dosierung.


    Ich drück euch die Daumen, Grüße Carla

  • Hallo Carla,


    vielen Dank für deine fleißigen und ermunterden Antworten.
    Bei Minrin ist es genauso gewesen.
    Ostern hat super geklappt :D
    Hatte die vier Tage fitten und pinkelfreien Hund. Wir geben jetzt
    morgens und mittags eine halbe Tablette und Abends eine Tablette.
    Dazu habe ich ihm für den Magen Nux-vomica gegeben und hatte das Gefühl das es ihm damit besser geht.


    Eigentlich sollten wir immer alle 8 Std. eine Dosis geben. Doch habe ich festgestellt, dass er Abends wirklich früher braucht und Nachts viel länger
    aushält.


    Habe auch seine Urindichte gemessen- Morgens lag sie bei 1.024 und nachmittags als die Wirkung nachließ bei 1.010. Werde das weiter beobachten. Bei der ersten Urinuntersuchung beim TA (ohne Minirin)
    hatte er nur 1.001. :shocked:
    Wollte auch mal die Dichte von unserem "gesunden" Hund messen, doch der läßt mich einfach nicht mit dem Becher drunter beim pipinieren Zum Glück hat mich gestern morgen niemand gesehen als ich mit zwei Bechern meine Hunde verfolgt habe und gewartet habe das sie endlich die Beine heben :lachtot:


    Und dreimal am Tag ist bei uns in der Regel kein Problem, da mein Mann ab mittags Zuhause ist. Doch Fiete nimmt die leckere Salami mit Tablette drin bei ihm öfter nicht :irre: obwohl er von ihm immer mal was außer der Reihe bekommt.


    Das sind wirklich Lichtblicke und bin auch wieder viel optimistischer
    Gruß Marion

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!