Jagen oder doch nicht?
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Ich hab seit gestern Abend einen ganz lieben 2 Jährigen Rüden bei uns Zuhause für eine Woche in den Ferien.
Er ist total süss, lieb und kommt super mit unserem Jungrüde ( 20 Monate) klar sie kennen sich auch schon länger er war ein paar mal zum spielen hier. Nun war heute das erste mal spazieren und draussen ist er so komisch total nervös die Nase immer entweder am Boden oder dann aber ganz hoch hebt Pfötchen und winselt leise dann wieder ratsch in die Leine rennen und ziehen was nur geht. Im Dorf kann er aber artig Leinen laufen ohne zu ziehen!
Er ist ein Stadthund und wir leben auf dem Land mit viel Wild, Hasen und Füchse ich frag mich halt kennt er das überhaupt oder ist das eine Form von jagen? Ich lies ihn dann nicht von der Leine (er kann bei uns Zuhause mit meinem in der Reithalle und auf dem Reitplatz toben)
Zuhause ist er super abrufbar und total konzentriert, draussen aber nicht ansprechbar er sabbert auch und zieht Fäden wie eine Dogge. Ich war heute morgen mit ihm alleine draussen da ich nicht wusste wie er hört und meiner meist frei ist. Was denkt Ihr?
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Ich lasse einen Hund, den ich nur zur Pflege habe, generell nicht von der Leine. Das Risiko ist mir einfach zu groß. Der Hund kommt bei mir an eine Schleppleine und hat dann so genug Freiheit um zu schnüffeln.
Ausnahme ist nur eine Hündin, deren Frauchen eine sehr enge Freundin ist. Dadurch sehe ich den Hund alle 2-3 Tage und weiß, dass sie auch auf mein Rufen kommt und wie sie tickt.Edit: Kann es sein, dass bei euch in der Nähe eine Hündin läufig ist? Das würde die fehlende Ansprechbarkeit auch erklären. Theoretisch kann er auch auf Spur jagen wollen. Kann dir so per Internet keiner beantworten.
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Ist der intakt oder kastriert?
Hört sich aber schon sehr nach Jagdverhalten an.
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Für 1 Woche würde ich keine Experimente wagen und mir das "er ist draussen nicht ansprechbar" zu Herzen nehmen. Ob er einfach nur aufgeregt ist, weil auf dem Land eine komplett andere Reizüberflutung stattfindet als in der Stadt oder ob er ein Jäger vor dem Herrn ist, wäre dabei für mich nebensächlich.
Bei TH-Hunden, etc. wird immer eine Mindest-Leinenzeit von 4 Wochen empfohlen.
LG, Chris
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Also von der Leine lass ich ihn draussen eh nicht nur Schleppleine:-)
Möchte nur rausfinden was er hat, ist ja für die Besitzerin auch wichtig das sie es weiss wenn er jagen sollte!
Er ist nicht kastriert aber laut esitzerin reagiert er nicht auf Hündinnen, na ja wir wohnen an einem Spazierweg da kommen in Bestzeiten 80 Hunde vorbei und natürlich auch läufige Hündinnen

Meiner ist da ja so ein Spezialist aber der frisst dann auch Zuhause nix oder jammert die ganze Nacht deshalb bekommt er am Samstag auch einen Chip:-)
Aber mein Ferienhund ist irgendwie anders vor allem schnuppert er in der Luft das macht meiner nicht nur am Boden…Und was ich krass finde das er obwohl er Schleppleine laufen kennt plötzlich losschießt und reinrennt und das mit vollem Gewicht und da war absolut nix zumindest nichts was ich gesehen habe
Und er ist dann überhaupt nicht ansprechbar und fixiert Dinge die ich nicht sehe wenn ich ihn dann da rausnehmen will fängt er an zu Jammern…. -
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Also das was du beschreibst könnte schon sehr gut Jagdverhalten sein dadurch natürlich auch Aufregung.
Nase am Boden, vor und zurück rennen, Pfötchen heben (vorstehen bei Wild Witterung), vor Aufregung in die Leine rennen und nicht mehr hören . . . . hört sich nach einem gestressten Hund mit Jagdtrieb an.
Klar wenn der Hund diese Gerüche nicht kennt weil er immer in der Stadt unterwegs ist dann ist das natürlich jetzt unglaublich aufregend und der Hund erkennt vielleicht erstmals was er eigentlich ist, nämlich ein Jagdhund :)Was ist es denn für eine Rasse?
Ich würde dir dringend abraten den Hund offline laufen zu lassen, gerade wenn er nur ein Pflegehund ist der keine so gute Bindung zu dir hat und vermutlich auch nicht ganz so gut auf dich hört wie auf die Besitzer. -
Das Jagdverhalten in der Stadt und auf dem Land kann sich wirklich unterschiedlich stark ausgeprägt zeigen. In der Stadt hat man oft Hundewiesen und Parks, da sind so viele Menschen und Hunde unterwegs, da gibts einfach nicht so viel Wild. Bzw. die Fährten sind nicht überall kreuz und quer verteilt.
Viele Jagdhundhalter merken im Winter ja auch ne Veränderung des Jagdtriebes. Weil die Wildtiere plötzlich weiter aus dem Wald raus kommen und es mehr Fährten gibt.
Die ersten Tage sind die Hunde in sonem Fährten Schlaraffenland dann öfter mal überfordert und drehn etwas am Rad und die Ansprechbarkeit liegt bei 0.Also ableinen solltest den nicht. Der fühlt sich vor lauter Wildtier Gerüchen wahrscheinlich grad, wie auf Wolke 7
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So wir haben unser erstes Reh gesehen:-) Er war baff zum Glück und blieb einfach mal stehen und musste gucken was da wegrennt….Das Reh hatte glaub den Schock seines Lebens.
Ich lass ihn auf keinen Fall von der Leine aber mein Problem ist halt sein Gewicht wenn er in die Leine rennt er wiegt c a 70 Kilo

Es ist ein Mastiff und ganz ein ruhiger wenn nicht grad was in der Nase hat im Haus eher ein Dauerschläfer

Vielleicht ist es aber auch einfach Überforderung wenn er jetzt so viel zu riechen hat den als er das Wild sah war er eher geschockt sowie bei der Nachbars Katze er wollte gar nicht vorbei gehen.
Laut Besitzerin jagt er nicht aber er war auch noch nie auf dem Land und in der Stadt hat es ja nicht wo viel Wild usw.

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