Zuckungen in sehr unregelmäßigen Abständen
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Hallo,
wir haben bei unserem Mischlings Rüden (7 Jahre alt, 35cm Schulterhöhe, ca. 12kg) seit einiger Zeit merkwürdige Zuckungen beobachtet. Da diese nun bereits mehrmals aufgetreten sind, über einen Zeitraum von ca. 3 Jahren und uns das nicht normal erschien, haben wir bei unserem ehemaligen (auf Grund unseres Umzuges) und unserem aktuellen Tierarzt nach Rat gesucht. Bevor ich beschreibe, was die Tierärzte gesagt haben, erst einmal die Symptome:
- Unregelmäßig auftretenden Zuckungen (z.B. mal 3 Nächte hintereinander, dann wieder mehrere Monate nichts)
- Er ist während dieser Zuckungen vollständig ansprechbar, reagiert auf Kommandos
- Er wird sehr zutraulich, sucht Nähe und wirkt so, als wäre ihm unwohl bzw. versteht die Situation nicht
- Es ist fast nur Nachts aufgetreten bis auf eine Ausnahme
- Die Dauer der Zuckungen variiert dabei. Zwischen 2 Minuten bis zu 20 MinutenAls das ganze das erste Mal auftrat, dachten wir es handele sich um Würmer oder Parasiten. Wir haben daraufhin eine Wurmkur gemacht und es war erst einmal wieder ruhig. Dann kamen die Zuckungen nach ca. 1 ½ Jahren wieder.
Nachdem es nun eine längere Zeit ruhig war, haben wir unseren Tierarzt kontaktiert. Unser damaliger Tierarzt war der Meinung, dass das nur eine Art Magenkrämpfe sind und nichts ernstes. Also haben wir dementsprechend dem ganzen recht wenig Beachtung geschenkt. Als wir umgezogen sind und die Zuckungen wieder auftraten, wollten wir das ganze doch noch einmal genauer begutachtet wissen. Unser neuer Tierarzt stellte eine erste Vermutung recht schnell, nach der Beschreibung der Symptome und diese lautete Epilepsie. Daraufhin haben wir verschiedene Untersuchungen machen lassen, um weitere Probleme auszuschließen. Es wurde Blut abgenommen, ein EKG erstellt, das Herz und der Magen-Darm Bereich via Ultraschall untersucht. Keine Auffälligkeiten konnten festgestellt werden.
Insgesamt ist unser Hund sehr wenig auffällig. Bis auf einige Male Durchfall mit Schleim bzw. Blut im Kot gab es in sieben Jahren keine Probleme.
Wenn die Zuckungen abgeklungen sind und auch während dessen zeigt er keinerlei Verhaltensauffälligkeiten.Er bekommt in regelmäßigen Abständen Wurmkuren (ca. alle 6 Monate), des Weiteren erfolgt jährlich eine Impfung gegen Tollwut.
Zur Veranschaulichung haben wir bei den letzten Zuckungen mal ein Video erstellt. Es geht ca. 4 Minuten und zeigt die Zuckungen recht deutlich. Das ganze passierte ca. 5-6 Uhr morgens im Juli 2014
https://www.dropbox.com/s/intcfdnmetj31n7/Indy%20140723.avi
Aktuell sind wir noch genauso ratlos wie vorher. Hat eventuell jemand eine Idee oder etwas ähnliches bei seinem Hund beobachtet? Wir suchen Hilfe, da unser Tierarzt uns als nächste diagnostische Möglichkeit eine Computertomographie des gesamten Körpers angeboten hat (Kosten ca. 400€). An Hand der Symptome von Epilepsie welcher uns der Tierarzt erläutert hat, schließt sich die Diagnose jedoch aus.
Es würde mich freuen, Eure Meinungne dazu zu lesen.
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Zitat
Er bekommt in regelmäßigen Abständen Wurmkuren (ca. alle 6 Monate), des Weiteren erfolgt jährlich eine Impfung gegen Tollwut.Aus welchem Grund macht ihr das??
Wurmkuren sind keine Kuren, sondern Nervengifte.
Sie können nur nützen, wenn ein Hund Würmer hat, hat er keine, sind sie völlig ohne jeden Nutzen. Sie töten nur die nützliche Darmflora ab.Die jährliche Tollwutimpfung ist völlig veraltet. Es gibt seit bestimmt 8 Jahren eine 3-Jahresimpfung. Diese braucht man eigentlich auch nur bei Auslandsreisen. Deutschland ist tollwutfrei.
Sehr wahrscheinlich ist diese Vorgehensweise schon der Grund für die Störung bei Deinem Hund.
Der Tollwutimpfung ist hochgiftiges Quecksilber zugesetzt. Das wird bevorzugt im Gehirn gelagert und verursacht dort Nervenschäden. Es ist genauso ein Nervengift, wie die Wirkstoffe in Wurm-, Floh- und Zeckenmitteln.
Diese Forschung zeigt in einem kurzen Video, was Quecksilber im Gehirn mit Nervenzellen macht:
https://www.youtube.com/watch?v=cajBZrptDdc
Ich würde den Hund auf keinen Fall noch in Narkose legen lassen für ein CT oder MRT, sondern den Hund zügig einer klassischen Homöopathin vorstellen.
Sie kann die Gifte ausleiten und die Selbstheilung anregen.
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Vielleicht ist diese homöopathische Tierärztin für Dich erreichbar:
http://www.vethomöopathie-berlin.de/5.html
(Du müsstest den Link mal kopieren und bei Dir in die Browserzeile eintragen)Dr. Britta Selzsam
Mobile Tierarztpraxis
Calandrellistr.34a
12247 Berlin -
was die impfungen und die wurmkuren angeht, gebe ich bubuka recht- das ist total unnötig und lässt mich euch raten, den tierarzt zu wechseln! ihr seid für ihn eine gelddruckmaschine, mit gescheiter prophylaxe hat das nichts zu tun. tw alle drei jahre reicht, wenn es denn überhaupt sein muss. das bleibt ja jedem überlassen.
mag sein, dass das die zuckungen hervorruft, aber ich würde das auch weiter untersuchen lassen.
alles gute, berichte weiter!
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Hallo Bubuka,
zuerst einmal Danke für deine Antwort. Die Wurmkuren werden verabreicht, weil er entsprechende Symptome zeigt und das hier in der Gegend auch angebracht ist auf Grund des Wildtier aufkommens. Das haben wir bereits mehrfach mit dem Tierarzt besprochen. Auch als er noch nicht regelmäßig bzw. unregelmäßig die Wurmkur erhalten hat, zeigte er zum Teil diese Zuckungen.
Die Tollwutimpfung bekam er bisher immer 1x Jährlich auf Nachfrage ob unser TA auch Wirkstoffe hat, die länger halten, wurde dies verneint. Da wir auch im Ausland mit ihm unterwegs sind, ist die Impfung notwendig.
Danke für den Hinweis bzgl. der Homöopathischen Ärztin. Ich schaue mir das mal an.
Mfg
Stefan
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Zitat
...lässt mich euch raten, den tierarzt zu wechseln! ihr seid für ihn eine gelddruckmaschine...
Dieser Gedanke kam uns auch schon, daher auch hier die Frage. Der Tierarzt hatte bereits im ersten Gespräch nur noch von der Epilepsie gesprochen, welche Medikamente es gibt und welche Untersuchungen das ganze ausschließen können bzw. näher bestimmen können. Darunter auch sehr, sehr kostspielige Sachen. Versteh mich nicht falsch, wir würden alles für unseren Hund tun aber irgendwie sehen wie es nicht ein unserm kleinen diesen Stress auszusetzen, da jeder Tierarzt besuch für ihn extrem schlimm ist.
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Das könnten durchaus leichte epileptische Anfälle sein.
Mein Hund leidet auch unter Epilepsie.
Bei idiopahtischer Epilepsie gibt es keinen wirklichen Befund mittels MRT, Blutwerte etc - damit wird ja nur ausgeschlossen, dass die Anfälle durch beispielsweise ein Tumor verursacht werden.Auch bei meinem Hund tauchen die Anfälle nur im "Ruhezustand" auf. Also abends, beim "Dösen" auf dem Sofa....
Was hat denn der TA hinsichtlich Epilepsie gesagt - bzw. geraten?
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na, also dann ist es an der zeit, einen anderen ta zu suchen.
was heißt symptome: hatte euer hund würmer? ständig?
hier laufen auch ne menge wildtiere herum. meine hunde mussten nach der welpenzeit nie wieder entwurmt werden- einfach nur glück?
kann ich natürlich nicht beurteilen, wie betroffen ihr bei euch da seid.ein ta, der keinen 3-jahres- impfstoff verwendet, ist in meinen augen unfähig.
klar würdest du alles für deinen hund tun, aber ich verstehe auch deine (finanziellen) bedenken- das liest sich eher nach aktionismus.
natürlich sollte die ursache der zuckungen diagnostiziert werden- aber gehts nicht erst mal eine nummer kleiner? -
Zitat
Das könnten durchaus leichte epileptische Anfälle sein.
Mein Hund leidet auch unter Epilepsie.
Bei idiopahtischer Epilepsie gibt es keinen wirklichen Befund mittels MRT, Blutwerte etc - damit wird ja nur ausgeschlossen, dass die Anfälle durch beispielsweise ein Tumor verursacht werden.Auch bei meinem Hund tauchen die Anfälle nur im "Ruhezustand" auf. Also abends, beim "Dösen" auf dem Sofa....
Was hat denn der TA hinsichtlich Epilepsie gesagt - bzw. geraten?
Er meinte, dass man im nächsten Schritt ein MRT oder CT machen müsste, um weiteres auszuschließen. Das würde um die 400€ kosten. Anschließend müsste man dann anfangen den Hund medikamentös einzustellen.
Kann es denn sein, dass auch bei Epilepsie die Anfälle so selten auftreten? Es ist ja bisher ein Zeitraum von ca. 3 Jahren in denen es ungefähr 10x zu solchen Zuckungen gekommen ist, wobei die Abstände zeitlich stark variieren.
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Zitat
na, also dann ist es an der zeit, einen anderen ta zu suchen.
was heißt symptome: hatte euer hund würmer? ständig?
hier laufen auch ne menge wildtiere herum. meine hunde mussten nach der welpenzeit nie wieder entwurmt werden- einfach nur glück?
kann ich natürlich nicht beurteilen, wie betroffen ihr bei euch da seid.ein ta, der keinen 3-jahres- impfstoff verwendet, ist in meinen augen unfähig.
klar würdest du alles für deinen hund tun, aber ich verstehe auch deine (finanziellen) bedenken- das liest sich eher nach aktionismus.
natürlich sollte die ursache der zuckungen diagnostiziert werden- aber gehts nicht erst mal eine nummer kleiner?Es gibt eine Menge Wildschweine hier in der Gegend und Füchse die überall ihre Hinterlassenschaften übrig lassen. Mit dem Würmern ist es auch so, dass er sich nach einigen Monaten vermehrt anfängt am Hintern herumzulecken und immer weniger Kot absetzt. Geben wir dann eine Wurmkur, hört das Lecken am Hintern auf und es kommt wieder mehr Kot und dies auch in normalerer Konsistenz.
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