Fremder Hund aus dem Nichts ohne Frauchen - wie reagieren?
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Devlin -
6. August 2014 um 23:07
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Hallo Ihr,
vielleicht eine blöde Frage. Aber ich hatte das heute und mich beschäftigt das sehr, weil ich Devlin ja den bestmöglichen Start ins Leben ermöglichen möchte. Und ich befürchte, dass sowas vielleicht noch öfter passiert. Und diesmal war ich etwas überfordert und wusste nicht so recht, was tun.
Ich war mit Devlin im Wald, bog ab und ganz plötzlich kam von hinten ein fremder Hund und sprang auf ihn drauf. Wär Devlin nicht erst 13 Wochen und gut abrufbar, hätte ich ihn spontan abgeleint. Wär das richtig bei einem etwas älteren Hund, der von einem unangeleinten so angegangen wird? Aber das fiel für mich aus, da er eben noch nicht so hört. Ich stellte mich dann immer zwischen ihn und den "Köter", damit der nicht an ihn ran kann? War das falsch? Was kann man besser machen? Dass auf den Arm nehmen dann ganz falsch ist, weiß ich. Frauchen, die vorher nicht zu sehen war, kam dann irgendwann, lief fröhlich an mir und ihrem uns immer noch bedrängenden Köter vorbei, rief: der ist 2 und will immer nur spielen. Lief weiter und rief ihren Hund und nach einer gefühlten Ewigkeit - die Frau war schon wieder außer Sicht - lief ihr der Hund endlich hinterher.
Ich war kurz vorm ausfällig werden. Dass ein unangeleinter Hund einen angeleinten so nicht angehen darf, sollte doch wohl klar sein. Aber gut, fremde Hunde kann ich nicht erziehen. Aber was kann ich in so einer Situation tun, damit es Devlin damit gut geht? Ich bevorzuge wie gesagt: kurz ableinen - wär das richtig? -, aber das geht noch nicht.
LG
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Weiß echt keiner Rat? Das war wirklich Stress pur für Devlin, er an der Leine, der Hund auf ihm drauf die ganze Zeit. Er hatte die ganze Zeit den Schwanz eingeklemmt. Der andere ist nicht nur einmal auf ihn drauf, sondern immer. Und ich bin dann rumgetänzelt und hab versucht, mit meinem Körper den fremden Hund wegzuhalten. Aber das klappte nicht immer. Weggehen ging auch nicht, der andere Hund kam ja immer hinterher. Und Devlin lief auch eh nicht mehr so.
Wisst Ihr echt keinen Rat? Am liebsten hätte ich der blöden Zippe heute was anderes erzählt. Das war sogar in einem Gebiet, wo Hunde eh nicht ohne Leine dürfen. Aber gut, ich will ja keinen anscheißen. Aber das geht doch so nicht. Was kann ich tun in solchen Situationen, damit Devlin da nicht mehr so Angst hat? Der hatte richtig Angst. Ich war auch noch nervös - weiß man ja nicht, ob der andere nicht doch beißt. Aber selbst wenn er nicht beißt, ist das ja nicht gut. Meine Angst hat für Devlin das noch schlimmer gemacht, ich weiß.
Könnt Ihr echt nichts raten? Irgendwas muss ich doch tun können, damit Devlin keine Angst mehr hat? Was ich heute gemacht habe, war sicher falsch. Ich hatte selbst Angst. Hund springt rum, bellt etc. , kein Frauchen in Sicht.Oder gibt's da nix, wie man es anders machen kann und man muss leben damit, dass es einfach so "Ärsche" gibt?
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Also, es kommen bestimmt noch mehr Antworten, weil es ja auch sehr spät ist, sicherlich erst morgen.
Ich bin da mittlerweile echt rabiat und "verteidige" meinen Hund und mich, wenn da ein unbekannter Hund so unhöflich angeschossen kommt und kein Herrchen oder Frauchen in Sicht sind ODER sich nicht kümmern. Tut mir dann für den anderen Hund natürlich leid, aber man hat ja nicht so viele Möglichkeiten.
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Auf den Arm nehmen finde ich übrigens auch eine Option, solange es gewichtstechnisch geht.
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Zitat
Auf den Arm nehmen finde ich übrigens auch eine Option, solange es gewichtstechnisch geht.
Ich dachte, dass der "Angreifer" dann erst recht sauer wird, wenn man den anderen Hund auf den Arm nimmt? Und dass auch der eigene Hund sich dann irgendwie herabgesetzt fühlt? Oder ist das bei Welpen noch ok? Bei älteren Hunden sagt man doch, dass man das nicht machen sollte.
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Also ich würde meinen Hund (7kg) immer eher hochnehmen. Wirklich aggressive Hunde trifft man, finde ich, aber eher selten. Meistens sind es aufdringliche Hunde, die man immernoch leicht beeindrucken kann.
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Ok, dann versuch ich mal nächstes Mal, Devlin dann auf den Arm zu nehmen. Wird ich ja sehen, wie ihm das so passt. Und der Halterin werde ich den Marsch blasen.
Vielen Dank für Deine Antworten.

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Kein Problem, vielleicht kommen ja noch andere oder differenziertere Antworten, aber so funktioniert es bei uns eben am besten. Für Winky ist es wichtig, dass ich die Situation "im Griff" habe und sie keine Angst haben muss, entweder durch Hochnehmen (manche Hunde, wenn man es rechtzeitig macht, sehen den keinen Wurm dann da oben auch gar nicht erst) oder Abschirmen, was je nach Situation eben anders aussieht.
:)
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Ich schiebe den anderen mit dem Bein weg, ch hab nen Hund auch schonmal weg getreten. Kommt aber auch auf die Motivation des anderen drauf an.
Oder ich bedrohe den anderen mittels meiner Körpersprache.Den eigenen Hund ableinen würde ich nur wenn ich wüsste, was der dann macht. Es gibt ja auch ängstliche Hunde, die dann weg laufen.
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ich pflücke die meist ab am Geschirr/Nacken wenn sie kein NEIN bei entsprechender Körpersprache verstehen.
Wenn kein Herrchen/Frauchen in Sicht und Hund nicht aufgibt, halte ich den bis ihn jemand vermisst. Darf mir dann anhören warum ich das nicht die Hunde regeln lasse und überhaupt was ich fremde Hunde zum halten habe und und und.
Nach einem Hund treten würde ich soweit es vermeidbar ist nicht. Wenn es unvermeidbar ist (auf Angriff aus), ok. Obwohl ich den eher mit etwas bewerfen würde... - Vor einem Moment
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