Fremder Hund aus dem Nichts ohne Frauchen - wie reagieren?
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Devlin -
6. August 2014 um 23:07
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Ich blocke fremde Hunde, die uns alleine irgendwo entgegenkommen und meinen Hund belästigen, sofort ab.
Ich stelle mich vor meinen Hund und brülle den "herrenlosen" mit ausgestrecktem Arm und dem Kommando: "hau ab" an. GsD bleibt meine Hündin hinter mir. Es gibt auch Kandidaten, die dann nach vorne schnellen.
An meiner Gestik und dem Brüllton erkennen die meisten Hunde sofort, daß es mir ernst ist. Sollte ein Hund wagen, meine Hündin anzugreifen, trete ich sofort zu. - Vor einem Moment
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Ja ich habe so einen Kandidaten.
Wenn ich was lauter werde und mich offensichtlich verteidige (zumindest in ihren Augen), dann will meine Hündin mich immer beschützen und sich vor mich stellen. Ich kriege das auch einfach nicht aus ihr raus, da kann ich machen was ich will.
Wenn ich einen Hund körperlich blockiere und dabei sehr ruhig bleibe lässt meine Hündin mich gewehren und ist sogar froh drum, dass ich das mangage.
Daher habe ich mir angewöhnt sie bei richtig heiklen Situationen auf den Arm zu nehmen.
Mögen manche für falsch erklären, aber für uns ist beste Lösung möglichst stresslos aus der Situation zu kommen. -
@ Cruzado: das soll mal jemand versuchen. Ich darf mein Eigentum schützen. Wenn du einmal erlebt hast, wie ein kleiner Hund totgebissen wird, dann ist dir eine lächerliche Anzeige, die eh fallengelassen wird, völlig schnuppe.
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Eine Anzeige würde ich in Kauf nehmen wenn ich meinen angeleinten Hund bedroht sehe. Alles weitere dann halt per Anwalt - mir wurscht, da dann eine Frage der Priorität für mich.
Ich würde es auch immer unter dem Aspekt der Selbstverteidigung kommunizieren, da ich mich zwischen den Hunden befinde. Allerdings würde ich auch nur grob werden wenn es notwendig ist - keinesfalls bei einem sich freundlich/verspielt ungestümen Hund. Naja, es sei denn mein Hund will ihn fressen, dann dient ein Tritt seinem eigenen Schutz.
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Schon klar. Aber ich würde es situationsabhängig machen und nicht gleich auf jeden Hund eintreten. Genausowenig würde ich fremde mit "Verpiss dich!" anbrüllen. Das finde ich extrem assi
.Und du hast doch einen kleinen Hund, also nimm sie auf den Arm bei sowas und nichts wird eskalieren.
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Ich finde halt die Defintion "heikel" sehr individuell. Manche finden sowas erst heikel, wenn der anstürmende Hund wirklich aggressiv ist, ich für meinen Teil mit einem kleinen gehandicappten Hund finde das IMMER heikel (und auch einfach eine belästigende Unart) und handele entsprechend. Das ist dann situationsabhängig, MEISTENS reicht ja tatsächlich, sich groß zu machen, aufzustampfen, mal mit der Leine zu wedeln, ich hatte zeitweise immer ne Ersatzleine für solche Zwecke dabei.
Es gibt für sowas keine Nonplusultrastrategie und oft handelt man dann intuitiv. Mein gruseligstes Erlebnis war mal auf einer Brücke hier im Park (mein Hund angeleint) und eine Amerikanische Bulldogge (nein, keine Vourteile, aber war einfach ein Kaliber) stürzte sich knurrend auf Winky, die dann gegen das Brückengeländer gedrückt wurde, sie hätte auch fallen können... dieser Hund macht heute noch einen großen Bogen um mich und das ist auch gut so. Klar, ein bisschen tut es mir hinterher auch immer leid für die Hunde, aber in dem Moment ist mir das dann auch egal.
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Bei meiner Mutter war das auf dem Arm nehmen mal ein schlechte Wahl. Da kam ein kleiner Hund ohne Halsband aus einer Haustür gerannt und sofort auf meine Mutter und unseren Hund zu. Sie hat unseren Hund dann auf den Arm genommen und wurde dann von dem anderen Hund in den Oberschenkel gebissen. Kann mir vorstellen, wenn mein Hund dem anderen eine ordentliche Ansage gemacht hätte, was er durchs auf den Arm nehmen nicht konnte, dann wäre das beißen nicht passiert bzw. es hätte zumindest nicht meine Mutter erwischt.
Wenn ich an eine Begegnung mit einer Dogge denke, die meinen Hund beißen wollte und auch schon kurz in den Schenkel von meinem Hund geschnappt hat bis der Besitzer dann endlich kam, da hätte ich bei auf dem Arm nehmen echt Angst gehabt, dann angesprungen oder in den Arm gebissen zu werden. Da war es deutlich besser mich zwischen die Beiden zu stellen, sodass das Riesenvieh immer um uns rum gehen musste, um meinem Hund wieder direkt gegenüber zu stehen. Wegrennen und co würde ja auch nicht viel bringen, da macht man sich ja nur intressanter. -
@ Cruzado: ich habe nicht einen, sondern 3. Und ich finde es viel mehr assi, wenn ein anderer Hund meine Kleinen als lebende Quietschies ansieht. Die eine Huendin wuerde sich verbeissen, die beiden anderen fluechten. Da fange ich nicht mit Hoefflichkeitsfloskeln an. Und glaub' mir- in brenzligen Situationen ist verpiss dich noch harmlos. Den Hund verletze ich dadurch nicht in seiner Ehre, der merkt aber anhand meiner Reaktion, dass es mir ernst ist. Und viell. sagt sein Besitzer das ja auch zu ihm?
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Deswegen schrieb ich ja es kommt stets auf die Situation an
. Ich kann nie voraussehen wie ich reagiere, denn jede Situation ist anders.
Aber ich halte es aufkeinenfall wie der ein oder andere hier, der gleich auf jeden unangeleinten Hund lostritt (liest sich bei manchen so). Die wenigsten Hunde kommen in Beschädigungsabsicht, und ich finde jeder HH sollte soviel Feingefühl und Wissen für Hunde haben um die jeweilige Situation entsprechend einschätzen und händeln zu können.
Ein Schema F gibts da nicht. -
Ich denke es ist selbstverständlich dass die Mittel der Situation angemessen sind .
Uns ist mal ein Pinscher nen Häuserblock lang hinterhergerannt, der war stiften gegangen , es war dunkel und der Kleene hatte ne ziemlich grosse Klappe.Auch der hat bei meinen angeleinten Hunden nix verloren, da reicht dann ein Ausfallschritt, um ihn zu beeindrucken.
Bei manchen Hunden reicht auch, wenn man einfach weiter geht und sie ignoriert.Kommt halt immer drauf an.
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