Autoimmunerkrankung der Haut
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Hallo Users war gestern beim Tierarzt, könnte nur noch heulen, er hat bei meinem Hund eine Autoimmunerkrankung der Haut festgestellt. Nachdem vor vier Wochen ein Abstrich am Auge gemacht wurde, wurde untersucht ob es vielleicht eine Pilzerkrankung ist, gestern wurde noch untersucht ob es Milben sein könnten, nein ist es nicht, es ist diese Autoimmunerkrankung, hat jemand von euch das schon mal durchgemacht, zu wissen, das der Hund eine unheilbare Krankheit hat, die Lebenserwartung ist nicht mehr hoch, er ist doch erst acht Jahre, das ist doch kein Alter. Vor allem ich kann nicht helfen. Tabletten können nur lindern aber nicht heilen. War zwar bei einem Hautarzt, will aber noch einmal die Tierklinik aufsuchen, dort gibt es auch einen Hautarzt, mir eine zweite Meinung einholen.
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Moin,
das Wichtigste zuerst, an Autoimmunkrankheiten stirbt es sich nicht unbedingt zwingend. Man kann eine Menge tun, je nachdem was wirkt. Stress vermeiden, Fütterung umstellen, Medikamente geben - das ist ja kein Todesurteil. Weder beim Hund noch beim Menschen. Aber ja, man muss darauf Rücksicht nehmen und sich darum kümmern, aber wenn alles gut läuft, merkt man manchmal nichts davon.
Ansonsten, eine Meinung vom Spezialisten und dessen Kenntnisse können natürlich hilfreich sein, da würde ich schon hingehen und mir anhören, was er meint. Er hat vielleicht mehr Erfahrung, neuere Erkenntnisse und Behandlungsmethoden?
Ansonsten, alles Gute
Sundri -
Hallo Sundri,
danke für Deine schnelle Antwort, von Futterumstellung hat der TA nichts gesagt, Stress vermeiden hat er auch nichts gesagt, ich hatte gestern das Gefühl er hat uns schon abgehakt, Medikament habe ich Metacam mitbekommen, da er Arthrose hat, sollen die Schmerzen lindern. Inwiefern meinst Du das mit der Futterumstellung. Ich füttere morgens 200 Gramm Royal Canin extra für Schäferhunde und abends 400 Gramm Rinti und dazu einen Messlöffel Luposan 30%igen Muschelkalk als Ergänzungsfutter und dann noch Dentasticks für die Zähne na ja und verschiedene Leckerchen und Ochsenziemer damit er was zum Kauen hat und Gemüse vorwiegend Mohrrüben und auch Salat und an Obst Äpfel und abundan Bananen immer unter das Dosenfutter gemischt damit er es auch zu sich nimmt. Vor einiger Zeit habe ich gelesen das Hills ein Trockenfutter herausgebracht hat, das für Hunde mit Gelenkproblemen und mit Arthrose entwickelt wurde, meinst Du ich soll darauf umsteigen, dann darf er aber nichts anderes mehr fressen als nur dieses eine Futter. -
Moin,
na ja, über Autoimunerkrankungen ist vieles noch nicht bekannt bzw. verbreitet. Und es gibt Zusammenhänge, die - meine Tochter ist betroffen - viele immer von sich weisen. Stress als Auslöser etwa - solange das nicht wissenschaftlich bewiesen ist - gilt es nicht. Aber ich erlebe hier, das sie bei großem seelischen Stress prompt mit irgendeinem Symptom aufwartet. Für mich, von außen, ist die Verbindung klar. Je besser es ihr geht, desto weniger Symptome hat sie.
Und viele Ärzte sind uninformiert, auch da bei uns nun bekannt ist, das sie eine Autoimunerkrankung hat, wird oftmals nicht darauf geachtet. Immer das Gleiche.....
Das ist bei Tieren nicht sehr viel anders, manche TÄ haben da seltsame Ansichten und es gilt das Beste für Euch heraus zu finden. Ernährung macht einen großen Teil der körperlichen Befindlichkeiten aus und kann durchaus eine Rolle spielen. Aber ich bin kein Fachman und einen solchen brauchst Du einfach. Ich bin auch kein Fachmann in Punkto Ernährung, Zusatzstoffe, Kondervierungsmittel etc. pp. - was es da so gibt, auf manchen Organismus haben diese Dinge halt große Auswirkungen, dem gilt es auf die Spur zu kommen.
Vielleicht brauchst Du auch einen guten Tierheilpraktiker, der sich mit so etwas auskennt. Ich wieß halt nur, das solche Dinge eine Rolle spielen, aber nicht mehr welche und schon gar nicht im Zusammenhang mit den Symptomen Deines Hundes.
Sundri
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Kann das mit dem Stress nur bestätigen. Ist bei mir genau das selbe, ich krieg fast augenblicklich Symptome, wenn ich zB. für eine Klausur lerne und mich wegen mangelnder Zeit verrückt mach.
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Huhu,
unsere Maus hat, neben einigen anderen Sachen auf Grund ihrer Vorgeschichte, auch eine Autoimmunerkrankung
SLO
http://www.hunde-verrueckt.de/slo-autoimmunerkrank/natürlich nicht heilbar wie bei AI-Erkrankungen nun mal der Fall...
Nur die Symptome können gelindert werden...die meisten Ärzte meinen nur Cortison hilft...geht aber bei der Maus auf Grund der anderen Probleme eh nicht und hat natürlich generell ziemliche Nebenwirkungen...
Nach diversen Gesprächen und Spezialistenkonsultationen hat sich eine alternative Möglichkeit gefunden es etwas zu verbessern...
Also schau wirklich mal nach 'nem Hautspezialisten....es gibt immer Möglichkeiten...
Und ich würde auch nicht gleich auf 'ne verkürzte Lebensdauer schließen...wenn man es gut in den Griff bekommt (ein paar Tipps wurden ja schon gegeben)...kann der Hund genauso alt werden...Ich habe selber übrigens auch eine ziemlich aggressive Autoimmunerkrankung...die sich tatsächlich auf den gesamten Organismus etc, auswirkt...mir hat der Arzt noch nicht gesagt ich hätte eine verkürzte Lebenserwartung...(mit Medis)...

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Hallöchen
Unser Hund hatte auch mal einen Pemphigus aber bei Ihm waren es nur die Pfoten sohlen und die Ohren.
Wir waren bei einer sehr guten Dermatologin in der Giessener Vet Klinik.
Yukon hat Kortison bekommen , (ging nicht anders ) aber da wir uns sicher waren den Auslöser zu kennen
( es waren Medikamente für die Ohren ) konnten wir nach einiger Zeit das Kortison ausschleichen.Bei Medikamenten passe ich jetzt auf wie ein Schießhund.
Yukon ist wieder gesund geworden. Aber auch mit Kortison hätte er wohl noch ein paar gute Jahre gehabt.
Möglich, das Dein Tierarzt sich damit nicht sooooo gut auskennt.
Gehe auf jeden Fall in eine Klinik und lass Deinen Hund gründlich untersuchen , möglich das es jetzt schlimmer aussieht wie es ist. Hier sind alle Daumen und Pfoten gedrückt.Gute Besserung
Karin
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Zitat
Das Immunsystem ist der Hüter unserer Gesundheit. Fällt dieses im Körper verteilte Netzwerk auch nur wenige Minuten aus, haben wir kaum eine Überlebenschance. Normalerweise arbeitet es mit unglaublicher Präzision: Fremdes wird erkannt, bekämpft und entsorgt, Information in Bruchteilen von Sekunden erfasst, verarbeitet und umgesetzt. Bilder von Feinden aus der Vergangenheit sind dauerhaft gespeichert und bei erneutem Kontakt reagiert die Abwehr blitzschnell - der Mensch ist immun.
http://www.standenat.at/artikel/immunsystem.htm
Wenn dieses perfekte System außer Kontrolle gerät und den eigenen Körper angreift, dann liegen eigentlich immer Störungen von außen zugrunde.
Die hauptsächlichen Ursachen sind Umweltgifte und sonstige Schadstoffe und eine Industrienahrung, die viele künstliche Zusätze, Konservierungsstoffe und denaturierte Nahrungsbestandteile enthält. Der größte Teil des Immunsystems liegt im Darm.
Der Umweltmediziner und Toxikologe Dr. Joachim Mutter heilt Autoimmunerkrankungen durch Entgiftungen, eine Ernährungsumstellung und eine gesunde Lebensweise (Bewegung usw.).
Da es die Umweltmedizin für Hunde noch nicht gibt, kann man mit der klassischen Homöopathie eine Entgiftung durchführen lassen. Wenn dann noch die Ernährung umgestellt wird, hat der Hund gute Chancen, wieder gesund zu werden.
Stress ist natürlich auf Dauer nicht gesund, kann aber nie alleine eine Autoimmunerkrankung auslösen.
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Hallo Users,
danke für eure Antworten, habe einen Termin in der Tierklinik beim Hautarzt erst Ende August bekommen. Ihr habt von Ernährungsumstellung geschrieben, was meint ihr denn speziell damit? -
Zitat
Hallo Users,
danke für eure Antworten, habe einen Termin in der Tierklinik beim Hautarzt erst Ende August bekommen. Ihr habt von Ernährungsumstellung geschrieben, was meint ihr denn speziell damit?Eine möglichst natürliche Nahrung.
Der Mensch weiss, dass er sich mit Dosen und Tütensuppe nicht gesund ernährt.
Beim Hund ist das nicht anders. Trockenfutter ist wie eine Ernährung mit Tütensuppe.ZitatIch füttere morgens 200 Gramm Royal Canin extra für Schäferhunde und abends 400 Gramm Rinti und dazu einen Messlöffel Luposan 30%igen Muschelkalk als Ergänzungsfutter und dann noch Dentasticks für die Zähne
Royal Canin und Dentasticks sind so ziemlich das minderwertigste Futter.
Rinti ist auch nicht der Knüller und wozu gibst Du noch Muschelkalk?Findest Du da irgendwo Fleisch in dem Royal Canin Futter? Ich nicht......
ZitatZusammensetzung
Reis, Geflügelprotein (getrocknet), Tierfett, Pflanzenproteinisolat*, Maisfuttermehl, Lignozellulose, tierisches Eiweiß (hydrolysiert), Mineralstoffe, Rübentrockenschnitzel, Sojaöl, Fischöl, Kokosöl, Hefehydrolysat (Quelle für Mannan-Oligosaccharide), Hydrolysat aus Krustentieren (Quelle für Glukosamin), Traubenkerne und Grüner Tee (Quelle für Polyphenole), Tagetesblütenmehl (Quelle für Lutein), Hydrolysat aus Knorpel (Quelle für Chondroitin). - Vor einem Moment
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