Eure Meinung ist gefragt!

  • Die 8jährige Hündin meiner Bekannten wurde wegen einer Umfangsvermehrung in der einen Gesäugeleiste ihrem Haustierarzt vorgestellt. Der hat zur OP und zur Entfernung der kompletten Gesäugeleiste geraten. Weil die Hündin beim Abhören Herzgeräusche zeigt, wurde sie in eine Tierklinik überwiesen, zwecks Herzultraschalluntersuchung und Abklärung der Herzleistung.

    Ergebnis: die eine Herzklappe schließt nicht richtig. Die Hündin bekam Fortecor 5mg und Dimazon 2 x tgl. 10mg verordnet. Die Hündin zeigt keinerlei Atemnot, oder Wassereinlagerungen. Zudem wurde angeraten gleich bei der OP komplett zu kastrieren und natürlich die Gesäugeleiste zu entfernen. Termin wurde auf Dringlichkeit gelegt, die Hündin soll 2 Tage später operiert werden, also am Donnerstag.

    Meine Bekannte macht sich jetzt große Sorgen, weil, wenn die Hündin herzkrank ist, auf Medikamente angewiesen ist, jetzt sofort eine so große und umfangreiche OP ansteht.

    Wie soll sie sich verhalten? Sofortige OP durchführen lassen oder erst einmal auf das Medikament einstellen?

    PS: Die Hündin ist putzmunter!

  • Ich würde eine zweite tierärztliche Meinung einholen. So eine schwierige Frage sollte man meiner Meinung nach besser nicht über ein Internetforum klären.
    Gute Besserung an den Hund.

  • Da ich Deine Hündin nicht kenne, kann ich nur sagen, was MEINE Schlußfolgerung nach einer zu spät durchgeführten OP am Mammatumor MEINER Hündin ist: wenn OP lt. Spezialist möglich, dann raus damit. Meine TA hat zu lange gewartet, der Tumor hatte bereits unerkannt in die Lunge gestreut.

    Deshalb, wenn der Tumor als maligne erkannt wurde, würde ich Wert auf eine sehr gut überwachte Anästhesie legen und operieren lassen.Allenfalls bei einer benignen Tumorgeschwulst liesse ich mir mehr Überlegungszeit.

  • Dass die Hündin operiert werden soll, steht außer Frage.

    Der Zwiespalt ist die Herzerkrankung und die Medikamentengabe, die nach Meinung meiner Bekannten erst einmal richtig greifen sollte um so eine umfangreiche OP durchzuführen.

    Eine Zweitmeinung holt sie sich bereits ein!

    Ich finde schon, dass man hier im Forum nach Meinungen fragen darf. Wozu hat man den ein Forum?

    Und natürlich wird die Hündin geliebt und weiterhin tierärztlich versorgt.

  • Ist der Tumor denn per Feinnadelbiopsie untersucht worden? Nicht nur der Status der Herzerkrankung, sondern eben auch die Bös- oder Gutartigkeit des Tumors sollte bei der Terminabwägung berücksichtigt werden.

  • Unser Rüde bekam seit seinem 10. Lebensjahr Fortekor und Entwässerungstabletten. Mit 12 und 13 Jahren mußten wir Ihn nochmal operieren lassen.Beide sind super und ohne Komplikationen verlaufen.

    Ein Problem die Hündin auch mit Herzproblemen operieren zu lassen sehe ich nicht. Dem Ta sollteste allerdings schon vertrauen, bzw. würde ich auf eine gute Praxisaustattung wert legen oder gleich eine TK bevorzugen.

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