Rüde vom Jagen und Kämpfen abhalten
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Hallo Zusammen
Ich bin heute mit einer Kollegin und ihrem Riesenschnauzerrüden spazieren gegangen. Als er dann ein Einhörnchen gesehen hat, hat er es auf den nächsten Baum gejagt und ist unten dran stehen geblieben und hat raufgekläfft. Meine Freundinn meinte dann, da bringen wir ihn nur mit einem Trick weg. Sie sagte sie habe schon alles erdenkliche Versucht und er funktioniere nur das, und das würde sie nur in solchen Situationen einsetzen und einmal bei einem Kampf. Sie ging zu ihm versuchte ihn zuerst mit einem Leckerli abzulenken, das wollte er aber nicht. Dann hat sie von hinten gegriffen und ihm kurz die Hoden gekniffen. Er ist kurz zusammen gezuckt, hat sich umgedreht und hatt das Einhörnchen gleich vergessen. Sie meinte dass habe sie schon oft so gemacht und es funktioniere immer!
Jetzt wollte ich hier mal fragen ob jemand anderes ähnliche Erfahrungen gemacht?
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Hi,
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Dass man mit Schmerzen einen "Flash" beim Hund unterbrechen kann ist eine Sache, ob man darauf seine Erziehung aufbaut ist eine Andere.
Ich persönlich würde den Hund erstmal mittels Schleppleine am Geschirr sichern und mich dann mal intensiv mit der Erziehung von jagdlich motivierten Hunden auseinander setzen! -
Das hilft sicher dass er in dem Moment das Eichhörnchen vergisst, aber sicher unterbindet es nicht den Jagdtrieb. Bei einem Kampf (Hund gegen Hund) können solche Aktionen gehörig nach hinten losgehen, und zwar im wahrtsten Sinne des Wortes.
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Zitat
Dass man mit Schmerzen einen "Flash" beim Hund unterbrechen kann ist eine Sache, ob man darauf seine Erziehung aufbaut ist eine Andere.
Ich persönlich würde den Hund erstmal mittels Schleppleine am Geschirr sichern und mich dann mal intensiv mit der Erziehung von jagdlich motivierten Hunden auseinander setzen!Das Problem ist dass dieser Hund ein ehemalger Strassenhund ist und schon recht alt. Daher ist es schwierig wirklich noch viel Erziehung zu erreichen. Schleppleine hatte sie, soweit ich weiss, versucht. Aber ich war echt erstaunt wie schnell dieses kneifen gewirkt hat. Und dass dies auch bei einer beisserei so wirkt, hätte ich nicht gedacht!
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Zitat
Das hilft sicher dass er in dem Moment das Eichhörnchen vergisst, aber sicher unterbindet es nicht den Jagdtrieb. Bei einem Kampf (Hund gegen Hund) können solche Aktionen gehörig nach hinten losgehen, und zwar im wahrtsten Sinne des Wortes.
Ja, nachhaltig ist das natürlich nicht! Hast du denn damit Efahrung? Irgendwie ist das doch schon einbisschen grob, oder nicht? -
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In die Hoden kneifen?!
Frag mal einen Mann wie schmerzhaft das ist...Hingehen, Hund anleinen, wegführen... das kann man auch bei einem alten Straßenhund! Wenn sie das bei einer Beisserei macht verliert sie irgendwann ein paar Finger

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Und schon wieder so ein Hodenkneifer.
Wo lernt man so einen Unsinn bloß?
Wäre es nicht einfacher, man geht einfach weiter, der Hund wird dann schon kommen, spätestens, wenn man ausser Sichtweite ist.
Hodenkneifen
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Zitat
Ja, nachhaltig ist das natürlich nicht! Hast du denn damit Efahrung? Irgendwie ist das doch schon einbisschen grob, oder nicht?Nein, ich zwacke meine Hunde höchstens mal in den Rückenhaut, wenn sie etwas fixieren und nicht ansprechbar sind. Härtere Methoden gibt es bei mir nicht, und so wie bei deiner Freundin eingesetzt, bewirken sie auch nur im jeweiligen Moment was. Ich würde den Hund lieber dauerhaft an die Schleppleine nehmen oder an eine Flexi Giant. Diesmal war es ein Eichhörnchen und er ist am Baum stehen geblieben, aber ich will mal sehen wie sie die Hoden erwischt wenn er einem Reh nachhetzt

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Soll sie sich mal auf die Brüste schlagen lassen. Mein Gott, was für ein Einfälle

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Das Problem ist dass dieser Hund ein ehemalger Strassenhund ist und schon recht alt. Daher ist es schwierig wirklich noch viel Erziehung zu erreichen. Schleppleine hatte sie, soweit ich weiss, versucht. Aber ich war echt erstaunt wie schnell dieses kneifen gewirkt hat. Und dass dies auch bei einer beisserei so wirkt, hätte ich nicht gedacht!
Einem Jäger der schon oft Jagderfolge hatte das Jagen "abzugewöhnen" ist schwieriger als bei einem "normalen" Hund. Deswegen macht es die Sache nicht besser ihn jagen zu lassen. Es sei denn man sagt sich halt "ok, soll er seine Eichhörnchen eben jagen". Im übrigen lernen Hunde auch bis ins hohe Alter!
Im übrigen sehe ich da eine krasse Doppelmoral: Eigentlich kann er nichts mehr lernen, deswegen versucht man ihm mit massiven (!) Schmerzen etwas beizubringen....?!Also entweder man hat eine "Shit Happens" Einstellung, oder der Hund bleibt eben an der Leine.
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