• Hello,
    seit ein paar Tagen schlackert Erna, meist in den frühen Abendstunden, häufiger als sonst mit den Ohren, aber noch nicht in dramatischem Sinne.
    Sichtbarer Schmutz ist keiner vorhanden, aber weiss ja nicht, wie es weiter unten aussieht. Wollte jetzt mal so Reinigungszeugs besorgen. Wenns damit nicht weggeht, lass ich den Doc mal draufschauen.
    Kann ich das Mittel einfach im Handel besorgen, oder sollte ich auf eins vom Tierarzt zurückgreifen ?

  • Ich würde auch auf jeden fall mal den TA drauf schauen lassen, sonst kann sich da innert Tagen eine ziemlich wüste Entzündung bilden. Für danach kann ich nur empfehlen, die Ohren regelmässig zu reinigen. Bei meinen Pommestütenträgern mache ich es mindestens alle 14 Tage, bei Schlappohren sollte man es jede Woche machen. Am besten mit nem Ohrenreiniger vom Doc, die sind am besten und am verträglichsten.
    Gute Besserung!!!

  • Oh ok, danke für eure Antworten :)
    Dann nehm ich gleich morgen den Doc in Angriff.
    Werden diese Ohrmilben denn erst gegen Abend aktiv ? Hätte jetzt gedacht da würde es dauernd jucken.

  • Also Ohrmilben sitzen nicht nur im tieferen Gehörgang, die sieht und riecht man schon wenn man das Ohr inspiziert.
    Ich würde nichts in das Ohr tun, sondern zum TA mit dem Hund.
    Es könnte auch eine Granne oder sonstiger Fremdkörper im Ohr sein.

  • Zitat


    Werden diese Ohrmilben denn erst gegen Abend aktiv ? Hätte jetzt gedacht da würde es dauernd jucken.

    Ich hatte schon 3 Tierschutzhunde mit Ohrmilben, die immer erst abends Juckreiz hatten.

    Ich würde Hundeohren nicht regelmässig reinigen.
    Hundeohren haben meistens eine Selbstreinigungsfähigkeit.

    Saubere, geruchlose und gesunde Ohren sollten am besten unangetastet bleiben und keine unnötige Pflege erhalten. Man zerstört nur den PH-Wert der Haut.

    Es reicht, wenn der Hundehalter die Ohren kontrolliert. Man kann die Ohrmuschel mal mit einem Lappen reinigen, wenn Schmutz vorhanden ist.

    Es gibt nur wenige Hunde, die eine regelmässige Reinigung der Ohren brauchen, weil sie z. B. enge Gehörgänge haben, sehr zu Ohrenschmalz neigen, viele Haare im Gehörgang haben usw.

    Wenn meine Hunde beim Tierarzt sind, lasse ich auch immer einmal in die Ohren schauen.
    Der Hundehalter selbst kann ja nicht tiefer reinschauen. Eine einfache Kontrolle ist die beste "Pflege".

  • Zitat


    Es reicht, wenn der Hundehalter die Ohren kontrolliert. Man kann die Ohrmuschel mal mit einem Lappen reinigen, wenn Schmutz vorhanden ist.


    Mehr hatte ich in den letzten zwei Jahren auch nicht gemacht, hatte jetzt schon fast ein schlechtes Gewissen, als ich das "wöchentlich" las :D
    Riechen tut sie wie immer würd ich sagen, dann kann ich ja noch "hoffen", dass es keine Milben sind.
    Zum Doc gehen wir morgen auf jeden Fall, sobald sich die Türen öffnen werden wir das Wartezimmer stürmen :)

  • Zitat


    Mehr hatte ich in den letzten zwei Jahren auch nicht gemacht, hatte jetzt schon fast ein schlechtes Gewissen, als ich das "wöchentlich" las :D
    Riechen tut sie wie immer würd ich sagen, dann kann ich ja noch "hoffen", dass es keine Milben sind.
    Zum Doc gehen wir morgen auf jeden Fall, sobald sich die Türen öffnen werden wir das Wartezimmer stürmen :)

    Ehrlich gesagt, würd ich fast die Ohrmilben der Granne vorziehen. ;) Sollte eine Granne im Gehörgang sein, ist das nicht so lustig, die "Biester" wandern nämlich und müssen dann meist operativ entfernt werden.
    Aber vielleicht sind auch nur Haare im Gehörgang, die deinen Hund stören. Morgen weißt du mehr. :smile:

  • Sooo, sind zurück vom Doc. Diagnose Hefepilz.
    Hab jetzt Surolan Tropfen bekommen, die soll ich ihr fünf Tage lang geben und dann nochmal zur Kontrolle vorbei kommen.
    Danke, dass ihr mich direkt zum Arzt geschickt habt, ein äffer Reiniger, wie er mir von ner bekannten empfohlen wurde, hätte da wohl nicht geholfen :)

  • Bei vermehrten Hefepilzen kenne ich es so, dass man zusätzlich zu einem Ohrenmittel den Hund auch mit einem Spezialshampoo baden soll, da die Pilze ja überall sitzen können, z.B. an den Pfoten, mit denen der Hund sich dann wieder am Ohr kratzt.

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