Hund nicht immer abrufbar, verrückt nach anderen Hunden

  • Hallo Geckolina,

    das mit den Futter werde ich nicht übers Herz bringen. Er war schon sehr dünn und bin froh, dass er zugenommen hat. Sicherlich lernt er dadurch schneller, aber dafür bin ich viel zu gut. mit der Schleppleine übe ich schon immer wieder. "Fuß" klappt auch schon bald gut.

    @ ceri das werde ich mir mal durchlesen. Danke.

    Habe es so geübt, dass wenn er nicht kommt ich in andere Richtung gehe und wenn er kommt mache ich "Party". So wie mir empfohlen wurde. :-)

  • Zitat


    das mit den Futter werde ich nicht übers Herz bringen.

    :gut:
    Sehe ich auch so, den Hund über Existenzängste erpressen finde ich ganz furchtbar. Auch wenn das viele
    nicht so sehen.
    Auch den Hund anbinden und weggehen um über Verlassensängste den Hund zu erpressen, nee das wäre nicht
    meins.

  • Zitat

    :gut:
    Sehe ich auch so, den Hund über Existenzängste erpressen finde ich ganz furchtbar. Auch wenn das viele
    nicht so sehen.
    Auch den Hund anbinden und weggehen um über Verlassensängste den Hund zu erpressen, nee das wäre nicht
    meins.

    Deins ist dann eher Hund erschossen im Wald finden oder vom Auto überfahren lassen?
    Ich glaube du hast mich falsch verstanden:
    Der Hund hungert nicht. Er bekommt immer die ganze Portion. Er bekommt es eben unter Beschäftigung.
    Ich lasse den Hund nicht allein im Wald, sondern gehe ein paar Schritte weiter und lobe das folgen.

    Ich finde es eher grausam, den Hund ein Leben lang der Freiheit zu berauben, frei laufen zu können und mit Artgenossen zu spielen.

  • Zitat

    Ich finde es eher grausam, den Hund ein Leben lang der Freiheit zu berauben, frei laufen zu können und mit Artgenossen zu spielen.


    Es gibt durchaus auch Methoden, den Freilauf zu trainieren ohne an die Existenzängste gehen zu müssen.

  • Zitat


    Es gibt durchaus auch Methoden, den Freilauf zu trainieren ohne an die Existenzängste gehen zu müssen.

    Lasst doch mal bitte das "Drama" weg. Der Hund wird gefüttert. Täglich bekommt er "seine Sollmenge", er hungert nicht. Er hat keine Existenzängste. Das Training/ Spiel endet immer mit einem Erfolgserlebnis: Der Hund wird aus einer einfachen Situation abgerufen, wir finden gemeinsam dem Futterbeutel im hohen Gras, etc.
    Dann bekommt er das Futter. Wo siehst du hier genau das Problem? Die Suche nach Futter macht bei wilden Tieren viel Tagesbeschäftigung aus. Warum soll ich nicht mit meinem Hund draußen gemeinsam Futter suchen und mich darüber interessant machen?

  • Du hast aber kein wildes Tier zu "zähmen" sondern einen Hund. Soziale Bindung kannst du nicht kaufen.
    Bindung baut man über Vertrauen und soziale Kontakte zwischen Mensch und Hund auf, über eine sichere
    Führung nicht über Futtererpressung. Gelingt es dir nicht eine Bindung zu deinem Hund aufzubauen solltest
    du genauer schauen warum das so ist.
    Es ist ein verbreiteter Irrtum dass man eine gute Beziehung kaufen kann. Man kann den Hund sicher über
    Futter bestechen oder wie hier erpressen. Das gaukelt dann etwas vor, was mir zu wenig wäre und den meisten Hunden sicher auch, wenn sie denn ein Mitspracherecht hätten.

  • Zitat

    Soziale Bindung kannst du nicht kaufen.

    Nein, sondern entsteht über gemeinsame Erlebnisse und gemeinsames Bewältigen von Problemen.
    Dein Hund bekommt also nie ein Leckerlie oder ein Streichler für ein gutes und erwünschtes Verhalten? Wie belohnst du denn deinen Hund?


    Zitat

    baut man über Vertrauen und soziale Kontakte zwischen Mensch und Hund auf, über eine sichere Führung nicht über Futtererpressung. Gelingt es dir nicht eine Bindung zu deinem Hund aufzubauen solltest du genauer schauen warum das so ist.

    Wo hast du gelesen, dass alles über Futter läuft? Wo liest du die gestörte Bindung und die fehlende Führung? Bitte Sachlich bleiben und weniger fantasieren.

    Zitat


    Es ist ein verbreiteter Irrtum dass man eine gute Beziehung kaufen kann.

    Hast du das wirklich mal gedacht?! Das hätte ich dir gleich sagen können! :lol:
    Ein ebenfalls weitverbreiteter Irrtum ist auch, dass man ein Lebewesen nur lieben muss, damit alles gut wird.

    Zitat


    Man kann den Hund sicher über Futter bestechen oder wie hier erpressen.

    Man kann ihn auch über Futter belohnen. Genauso wie mit streicheln oder über Worte. Wo siehst du die Erpressung?

    Zitat


    Das gaukelt dann etwas vor, was mir zu wenig wäre und den meisten Hunden sicher auch, wenn sie denn ein Mitspracherecht hätten.

    Was gaukelt das denn vor?

  • Zitat


    Wichtig ist, wirklich nur über die Hand oder Beutel zu füttern.
    Wenn er auf deinen Ruf gut kommt, gibst du nicht jedes Mal Futter, nur ab und zu.
    Man merkt wirklich schon nach wenigen Tagen eine große Wirkung.
    Geckolina

    Das hat für mein Verständnis nichts mit Belohnung zu tun.

  • Das hat etwas mit Belohnung und Verstärken zu tun. Am Anfang belohnt man den Hund jedes Mal, wenn er kommt. Wenn das gut sitzt, eben nicht jedes Mal, sondern nur immer mal wieder. Das ist Lerntheorie, Intermittierende Verstärkung.
    Abgesehen davon, verfüttere ich die Tagesrationen ja nicht komplett über das "Komm"- Signal, sondern eben auch über Such-, und Bringspiele, Waldagility, etc.
    Eben alles, was vom eintönigen "Wir-laufen-den-Weg-da-lang-und-sonst-nix" ablenkt.

    Du hast bisher nicht auf die Frage geantwortet, wie du deinen Hund belohnst.
    Bzw. bestimmtes Verhalten trainierst.

  • Ich belohne je nach Situation unterschiedlich. Mit Spielzeug wenn der Hund aktiviert werden soll,
    mit gemeinsamen Rennspiel auch als aktivierendes Lob. Durch gemeinsame Beschäftigungen die
    selbstbelohnend sind.
    Durch streicheln und Körperkontakt, mit Stimme oder Blicken wenn es ein ruhiges Lob sein soll.

    Je nach Situation eben.

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