• Hi ich hab mal eine Frage und hoffe ihr könnt mir weiterhelfen:
    Theo ist ja jetzt seit fast drei Wochen bei uns und hat sich richtig super eingelebt,er ist jetzt genau 5 Monate alt. Er tobt,spielt, schläft und frisst wie jeder Welpe/Junghund Zu unsrer Familiensituation muss ich was erklären: Ich komme aus einer Familie in der wir immer Hunde hatten, ich bin mit Hunden aufgewachsen, sie waren immer ganz selbstverständlich mit dabei. In der Famiilie meines Freundes war das nicht so. Hier hat man eigentlich Angst vor Hunden. Mein Freund ist mittlerweile durch Konfrontatiostherapie mit dem Boxer meiner Eltern geheilt
    Seine drei Schwestern leider nicht so, die eine wurde mal gebissen und hat auch Panik. Seine andere Schwester hat ein Kind von drei Jahren, dass durch gewisse Erzählungen und Gesten ihrer Tante auch schon panisch ist. Also so Sachen wie:" Komm wir gehen weg, der Hund ist böse...." und so weiter. Das nervt mich ja immer schon extrem....aber egal.
    Tja jetzt ist Theo da und das kleine Mädchen muss damit leben. Sie ist eigentlich auch sehr interessiert am Hund. Wenn er schläft streichelt sie ihn auch und hat ihm auch schon sein Spielzeug geworfen.
    Doch dann kommt er wieder auf sie zugelaufen und sie wird total panisch und schreit wie am Spieß. Sie klammert sich dann an einen dran und will hochgenommen werden. Ich will sie dann aber nicht immer unbedingt gleich hochreißen weil ich ihr zeigen will, dass Theo ja gar nichts macht, sondern nur mal schauen will. Sie schreit und schreit dann aber ganz ganz schlimm.
    Das irritiert Theo dann aber total und er fängt an zu bellen und hüpft in Spielhaltung um uns rum und will halt spielen. Dann schreit das Kind noch mehr. Ein Teufelskreis. Beide lassen sich dann nicht mehr beruhigen, bis man Theo wegträgt.
    Es stresst mich wirklich und ich weiß auch echt nicht, was ich machen soll. Ich hatte als Kind nie ein Problem mit Hunden und kann es deswegen auch irgendwie nicht nachvollziehen.

    Das war jetzt ziemlich lang, aber hatte jemand schon mal ein ähnliches Problem oder irgendeine Idee?

  • Wenn sie tatsächlich hysterisch wird, würde ich wohl Hund und Kind zu Liebe, das Kind erst hochheben. Wenn sie und der Hund sich beruhigt haben, würde ich mit ihr in die Hocke gehen, die Kleine dabei auf dem Schoß haltend, und erst dann absetzen, wenn sie zustimmt. Leckerchen und ein Kommando, dem der Hund auf ihr Geheiß nachkommt, könnten zusätzlich helfen. Dazu natürlich die übliche Erziehung hin zu nicht panischem Verhalten, am Besten, wenn der Hund nicht direkt in der Nähe ist.

    Wieviel Zeit verbringt sie bei Euch?

  • Hallo,

    ohje, ja kann mir vorstellen, dass es nervig ist.

    Der Mutter des Kindes würde ich im freundlichen Ton sagen, dass sie ihrer Tochter keinen Gefallen erweist, wenn sie solche Dinge von sich gibt.
    So wie die Angst vor Spinnen anerzogen ist, kann man sämtliche Ängste anerziehen. Möchte sie sicher nicht für ihre Tochter.

    Wenn die Kleine Angst vor dem Hund hat, oder sich fürchtet, wenn er in Spiellaune ist, oder wild tobt - würde ich es respektieren.
    Bestimmt darfst du die Kleine auch auf den Arm nehmen.
    Dann nimm sie dir, geh ein Stück von dem Hund weg und erkläre ihr, dass dein Hund sich fragt, warum die Kleine jetzt weint, schreit...usw.
    Wir haben auch eine Tochter, wenn sie Angst bekommt vor irgendetwas, mache ich es genau so. In Ruhe erzählen und auch lustig die Stimme verstellen dabei.
    Das lieben alle Kinder!
    Dann schreit sie hoffentlich nicht mehr und die Situation wird nicht zu stressig. Meinen ja auch immer alle, sie müßten was dazu sagen und schwups, reden 3 Erwachsene irgendwas, Kind schreit, Hund bekommt die Krise :muede:

    Wenn der Hund schläft, würde ich das Kind allerdings nicht an den Hund lassen.
    Ist nur mein Bauchgefühl, aber auch unsere darf nicht an Chili dran, wenn sie schläft.

  • Nocte: naja mindestens einmal die Woche ist sie schon bei uns, ihre Oma wohnt eben auch hier im Haus
    @Thuja: Das Problem ist eher weniger das sie sich fürchtet wenn er in Spiellaune ist, sondern das er in Spiellaune kommt wenn sie so wie am Spieß schreit:O Alleine ist es dann unmöglich beide gleichzeitig zur Ruhe zu bekommen, brüllendes hysterisches Kind und bellender fröhlich hüpfender Hund
    Alles ist gut bei ihr, solange er sich nicht bewegt^^

  • Ich kannte auch ein Kind das war panisch. Man wusste nicht so genau wo es her kam, Mutter war hundebegeisterte und hatte auch immer welche und ihm wurde auch eher beigebracht, dass Hunde toll sind.

    Najaaaa, bei dem Kind hat sich das alles bei einem Spaziergang gelöst. Das Kind wurde nicht gedrängt und hat sich dem Hund nach und nach selber genähert. Irgendwann wollte sie die Leine auch mal halten usw.

    Sie hat dann allerdings auch danach irgendwann noch einen Hundekennlernkurs oder so was ähnliches gemacht. Das hat sicherlich auch geholfen.

    Meiner Meinung nach geht aber ohne Motivation der Eltern nichts. Höchstens du schaffst es halt, dass sie bei Theo nicht panisch wird. Ich würde bei einem Spaziergang entspannt kennenlernen. Wenn man im engen Haus ist und alle fokussieren die Situation, dann stresst das noch mehr,

  • Kannst du nicht vielleicht deinen Freund einspannen? Das einer von euch das Kind betreut während der anderen den Hund auf Distanz beschäftigt?

    Dann kann sie dem Kleinen erstmal zusehen beim spielen und toben ohne das er sich direkt mit ihr befasst oder umgedreht. Da würde ich probieren wie groß die Individualdistanz der Kleinen ist bevor sie schreit und dann kann der Aufpasser vom Kind ja erklären das der Hund spielt und ganz wild ist weil er sich so freut und so.

    Ist jetzt aber nur so ein Bauchgefühl. Aber vielleicht kann man auch so ein wenig vorleben, dass wenn man ruhig ist der Hund auch ruhiger wird und so.
    Eigentlich sind die Vorraussetzungen doch nicht schlecht, der Hund lernt kleine Kinder kennen und die Zwergin lernt nen Hund kennen.

  • bis jetzt waren wir mit Hund und Kind immer draußen
    aber die Idee mit dem Spaziergang ist ganz gut:) das probier ich demnächst mal

    BadAngel: ja ich hab eigentlich auch gedacht das die Vorrausetzungen ganz gut sind. Theo hat zumindest seinen Spaß^^
    Ja das mit Distanz und erklären probieren wir jetzt auch schon länger, dann ist wieder alles gut.Wenn er zum Beispiel auf meinem Schoß sitzt will sie ihn auch streicheln. Dann spielt er im Garten, sie schaut zu und sobald er in ihre Richtung geht brüllt sie los :sad2:

  • Hmm, vielleicht weiß sie auch garnicht so recht warum sie brüllt. Manchmal ist das ja so und es ist ein angelerntes Verhalten.

    Ich würde den kleinen Fiffi mit Geschirr und leichter Leine (Katzenleine) laufen lassen damit man ihn zur Not einfangen kann.

  • Wie alt ist das Kind, um das es geht eigentlich? Hab ich das überlesen?
    Wir haben ja zwei grosse Hunde und meine Kinder haben auch teils Freunde, die Angst haben bzw. hatten.

    Wenn der Hund sich einmal aufregt, ist es eigentlich schon zu spät, d.h. so weit sollte es nicht kommen.
    Mein Ziel wäre es NICHT , dass Kind und Hund miteinander " spielen " , sondern dass der Hund lernt, auf euch zu achten und die Impulskontrolle des Hundes auszubauen, bzw. ihn kontrollierbarer zu machen.
    Wird der Hund ruhiger, und sieht das Kind, dass der Hund kontrollierbar ist, nimmt die Hysterie auch oft ab.
    Dabei ist es natürlich wichtig, dass man selber ruhig bleibt.
    Wenn das Kind schreien " muss", dann ist das erstmal so.

    Man kann mit dem Kind zusammen den Hund beobachten und das Verhalten erklären( je nach Alter ) , denn Wissen baut Ängste ab.

    und ich würde es auch vermeiden, dass das Kind den ( schlafenden ! ) Hund streichelt.
    Ein Hund, der sich nich nicht unter Kontrolle hat, würde ich nicht anfassen lassen.

    Es sei denn, er bleibt dabei ruhig und gelassen ( was ich jetzt nicht raus gelesen hab ) .

    Die Freunde meiner Kinder dürfen die Hunde auch nicht anfassen. Zumindest Anton nicht, Bandit wird schonmal von den Mutigen :D gestreichelt, aber nur, weil der das " verträgt" .
    Der ruhende Hund wird hier ausnahmslos in Ruhe gelassen!

  • Schenk der Kleinen ein Bilderbuch und fang ersteinmal damit an mit ihr die Bilder zuschauen und ihr vorzulesen

    und überhaupt, erzähle ihr von dem Hund, während du dich mit ihr beschäftigst und der Hund garnicht direkt dabei ist.

    Später dann zusehen, dass sich jemand mit dem Hund in Sichtweite beschäftigt und du beobachtest, dieses spielen mit der Kleinen zusammen.

    Also alles ersteinmal ohne direkten Kontakt zu dem Hund.

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