Untersuchungen am Knochenbau

  • Ich brauche mal eure Hilfe.

    Aaron bereitet mir seit ein paar Wochen Kopfzerbrechen.

    Ich habe festgestellt,

    - dass er nur noch sparsam die Treppe hoch läuft,
    - dass er aus meiner Sicht auch mal die Hinterpfote nach zieht bzw. nicht richtig beugt,
    - dass er irgendwie im langsamen Gang noch langsamer läuft

    und so einiges andere....

    Beim Abtasten zeigt er keinerlei Schmerzen und ich weiß auch nicht, ob ich mir das ganze nur einbilde. :ka:

    Nun haben mein Männe und ich beschlossen, Aaron dieses Jahr einer gründlichen Untersuchung "auszusetzen" (ist ja auch nicht ohne).

    Was würdet ihr denn machen lassen?
    Ich dachte an

    - einfaches Abtasten durch unsere TÄ`in (sie ist u.a. Ostheopatin)
    - Überprüfen des Gangbildes durch sie
    - CT
    - ????

    Momentan hab ich etwas Stress, aber in 14 Tagen, wenn alles vorbei ist, werde ich mit Nicole (der TÄ`in) telefonieren.

    So dachte ich, ich frage vorab euch schon mal. ;)
    Was würdet ihr machen lassen?
    Und auch, was habt ihr so bezahlt, z. B. für ein CT? Welche Kosten kommen auf uns zu?

    Vorab schon mal lieben Dank für eure Antworten.

  • CT kostet 500 - 600€

    Ich würd erst mal Rücksprache mit einem TA mit Spezialgebiet Orthopädie halten. Denke der kann dich da am umfassendsten beraten welche Untersuchungen euch welche Veränderungen am Besten aufzeigen kann und was Sinn macht.

  • Ja Raphaela, das habe ich auch vor. ;)

    Ich dachte nur, manch einer kann mir sagen, was er an seinem Hund hat alles untersuchen lassen, der ähnliche Auffälligkeiten hatte.

    500 - 600 € ist ganz schön. Aber die Narkose dafür ist ja schon ziemlich teuer. =)
    Aber wenn wir es vorher wissen, können wir das schon mal mit einplanen. Danke. ;)

  • Ati, denkst Du, Aaron hat Schmerzen? Das könntest Du ja mal testen, in dem Du ihm eine Schmerztablette gibst. Läuft er damit anders, weißt Du zumindest schon mal, wo Du ansetzen musst....nur so ein Gedanke

  • Es ist halt schwer, das einzuschätzen. :???:

    Er rennt ja auch ab und zu. Da denke ich immer, ich sehe Gespenster.
    Aber wenn er dann langsam läuft, dann läuft er halt eher zögerlich und muss manchmal gebettelt werden, damit er läuft. :ka:

    Kann denn ein Hund Schmerzen beim langsamen Laufen haben und beim Rennen nicht? Geht sowas? :???:

    Vergangene Woche war eine Situation, die mich halt u. a. zum Grübeln bringt:

    Er ist ganz normal gelaufen. Ging dann den Abhang runter zum See.
    Als ich beide Hunde rief, kam Jette angeflitzt und Aaron lies sich Zeit.
    Kam dann den Abhang hoch und setzte sich mitten auf den Weg.
    Ich rief ihn mehrmals. Er machte kurz Anstalten aufzustehen, aber lies es dann.
    Ich also zu ihm hin und nach gesehen.
    Da sah ich auf seinem Rücken so ne blöde Klebepflanze, die von der rechten Schulter, quer über den Rücken bis ans hintere linke Bein klebte.
    Ich machte sie ab und sagte: Los, weiter gehts.
    Aber er blieb wieder einfach sitzen bzw. versuchte es und eierte kurz rum (ich schob gleich Panik, weil ich sofort an Tasia denken musste).

    Ich hab ihm dann ein bissl Zeit gelassen und überlegt, was ich im Notfall machen kann.
    Hab ihn dann nochmal animiert und dabei an der Rute den Po hoch gezogen.
    Dann plötzlich lief er wieder. Erst langsam und wenn Jette meinte, was erspäht zu haben, schnell zu ihr hin.
    Ich habe ihn dann aber vorsichtshalber an die kurze Leine genommen.
    Ja und bei dem langsamen Tempo schlich er wieder neben mir her. :???:

    Am nächsten Tag tobte er mit Vicky und Jette ganz normal rum.

    Wie gesagt, dass sind alles so Ungereimtheiten, aus denen ich nicht schlau werde.
    Es könnte ja sicher an dieser Klebepflanze gelegen haben, die ihm ein ungutes Gefühl gemacht hat und er deshalb nicht aufstehen wollte?

    Ich weiß, dass er mit komischen Gefühlen (Kletten, Klebepflanze oder auch frische Narben) schlecht umgehen kann. Aber wie es bei Schmerzen aussieht, weiß ich nicht.

  • Viele Erkrankungen kann ein guter Tierarzt schon feststellen, indem er den Hund mit den Händen untersucht, die Gelenke durchbewegt.
    Ein Röntgenbild kann auch Klarheit bringen. Dafür braucht man noch keine Narkose.

    Untersuchungen in Narkose würde ich erstmal ganz nach hinten stellen. Evtl. wird schon vorher etwas gefunden. Eine gute Physiotherapeutin kann z. B. auch Blockaden in der Wirbelsäule mit den Händen ertasten.

  • Also mir kommen das bekannt vor von meinem Eliot.
    Unsere Physiotherapeutin hat mir direkt Angst gemacht von wegen Bandscheibenvorfall usw.

    Wir also zum Spezialisten und der meinte dann zum Glück, das ist halb so wild. Sicherheitshalber wurde geröngt. Er sagte dann Schonung und Ruhe halten, falls es nicht besser wird muss er ins CT. Kosten ca. 500Euro

    Auf Empfehlung einer Freundin sind wir dann zu einer Osteopathin und das Einzige was meinem Hund fehlte, waren schmerzhafte Blockaden.
    Schon wenige Tage nach der ersten Behandlung war er wie ausgewechselt.

    Seine Symptome waren ähnlich.

    Wenn deine Tierärztin schon Osteopathin ist, würde ich sie erst mal machen lassen und falls da keine Änderung auftritt über weitere Untersuchungen nachdenken.

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  • Lieben Dank für eure Meinungen. :gut:

    Ich glaub, wir haben das Problem gefunden.

    Mein Männe war gestern mit Aaron und Jette unterwegs. Da fing Aaron wieder das Beinnachziehen an.
    Er hat es abgetastet und dabei wohl die "richtige" Stelle gefunden, denn Aaron drehte sich schlagartig rum und wollte ihn zwicken.

    Werde also für morgen einen Termin bei Nicole machen und hoffen, dass es nur ne Prellung oder Stauchung ist. :gott:
    MK werden wir vorsichtshalber mitnehmen.

  • Hallo Ati,

    warum sollte ein Hund für einen Augenblick seine Schmerzen nicht vergessen können? Vorallem wenn da noch etwas interessanten ist.

    Ein Hund hier aus meinem Büro hat schwer HD, und ab und zu vergisst er seine Schmerzen und flitz los, um dann im nächsten Moment festzustellen "Ach herje ich hab ja eigentlich Schmerzen" dann schaltet er automatisch schon einen Gang runter.

    Bei uns Menschen ist es ja manchmal auch nicht anders, manchmal kann man seine Schmerzen vergessen und dann vll eine falsche Bewegung und man wird daran erinnert.

    Ich wünsche deinem Aaron alles Gute und drücke die Daumen, dass es nicht so schlimm ist :)

    Lg

  • Dankeschön. ;)

    Ja stimmt, dass könnte sein, dass er für bestimmte Aktivitäten seinen Schmerz vergisst. =)
    Naja, morgen werden wir hoffentlich schlauer sein. :gott:

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