Versicherung hat gekündigt

  • hallo zusammen


    also zu den Fragen die da noch waren:


    die Versicherung hat mir gekündigt als ich den 2. Schaden gemeldet hatte, da war die Schadenshöhe denen noch gar nicht bekannt
    ich habe über check24.de versucht eine andere Tierhaftpflicht zu bekommen, die haben mir direkt geschrieben, daß sie mich bei keinem ihrer Anbieter unterbringen können.
    und was ich meine wenn ich schreibe, daß ein junger Hund eher mal nen Schaden macht wie ein älterer, ist meine Erfahrung. Der Vorgänger ist 13 j geworden - ich hatte 1 Schaden und der war mit ca. 12 Mon. und den Rest habe ich umsonst einbezahlt. Und bei meinem 1. Hund war es genauso.


    Schade daß niemand auch mal son Fall hatte.


    lg und schönen Sonntag

  • hab noch was vergessen:


    einen Makler habe ich nicht. Ich mußte alle unnötigen Versicherungen kündigen als mein Mann ALG II Empfänger wurde. Das ist auch der Grund warum ich den kleinen Schaden nicht selbst bezahlt habe, auch wußte ich damals noch nicht was in der Zukunft liegt.


    So ich hoffe ich habe jetzt alle Fragen beantwortet


    LG ana

  • Hallo ana
    also bei Versicherungen wird das meistens so gehändelt, das geschaut wird wieviele Beiträge bringt der Versicherte im Jahr bei und wieviele Schäden in welcher höhe werden gemeldet. Sobald die Rentabilität zu hoch wird also die Schadenshöhe die Beitrage weit übersteigt, behält sich die Gesellschaft vor zu kündigen. Meistens sind das eher die billigen Versicherungsgesellschaften oder die Online Versicherungen. Ich selber bin Versicherungsfachfrau und arbeite auch bei einer großen Gesellschaft von daher kenne ich diese Probleme ganz gut. Allerdings wird das bei uns so gehändelt das der Versicherungsnehmer erstmal einen Selbstbehalt angeboten bekommt. Wenn dieser das Angebot nicht annehmen möchte wird die Kündigung nach regulierung des Schadens ausgesprochen. Das gleiche wird auch bei Kunden gemacht die angeben von der Vorversicherung gekündigt worden zu sein aufgrund mehrerer Schäden. dann wird der Vertrag zwar angenommen bei uns aber eventuell mit einem kleinen Selbstbehalt von 150-250 Euro. Wichtig ist auch , das Du wirklich angibst, das Du Schäden hattest. Versicherungen führen sogenannte Listen die sporalisch bei der Vorversicherung angefragt werden. Sollte rauskommen das Du falsche Angaben gemacht hast, wird natürlich sofort der Vertrag storniert.
    Und ja auch ich würde kleinere Beträge bis zu 100 Euro Schadenshöhe immer selber tragen wenn es möglich ist. Dann kann ich im Schadensfall der sehr hoch liegt, ohne Probleme meine Versicherung mit der Zahlung beauftragen. Leider ist das manchmal aus finanziellen Gründen nicht möglich. Aber wenn es irgendwie geht sollte man bei kleinen Beträgen wirklich selber bezahlen.


    Liebe Grüße
    Jezz

  • Was waren das denn für Schäden?


    Ehrlich sein musst du schon, wenn du eine neue Versicherung abschließt und die danach fragen. Falls du bestehende andere Versicherungen hast würde ich bei den Gesellschaften nachfragen.


    "Umsonst" zahlt man nicht, das muss man einfach anders sehen. Wenn der Hund tatsächlich mal einen größeren Schaden anrichtet, fängt die Versicherung das ja auf.

  • Ich hatte vor Jahren das gleiche Problem...
    Die Versicherung kündigte mir die Hundehaftpflicht (bzw. legte mir nahe selbst zu kündigen, da ansonsten sie es täten) nach drei geringen Schäden.
    Eine neue Versicherung zu finden ist in diesem Fall wirklich schwer, dennt fast jede Versicherung fragt im Antrag nach Vorschäden.


    Ich habe Myro deshalb damals dann bei der Allianz versichert. Die war zwar nicht grade die billigste, stellte aber eben nicht die Vorschäden-Frage.
    Vielleicht versuchst Du es da mal?
    Ich hatte natürlich den Vorteil, dass ich (wenn auch gezwungenermaßen) immerhin selbst gekündigt hatte. Keine Ahnung, ob das jetzt bei Dir ein Problem wäre. Ich würd's einfach mal versuchen...

  • Ich find's einfach nur furchtbar,
    wozu gibt es Versicherungen, wenn ich sie nicht in Anspruch nehmen kann, wenn ich einen Schaden habe, ohne Angst haben zu müssen, dass sie mir kündigt und ich dann unversichert dastehe, weil mich keine andere Gesellschaft mehr haben will. Und das bei einem Schaden von 557€. Das ist doch echt krank. :( :


    Ich würde auch versuchen, mich mit der Versicherung zu einigen und selbst kündigen, damit du noch eine Chance hast irgendwo unter zu kommen.


    Drück' dir die Daumen. =)

  • Auch wenn ich jetzt völlig blöd dastehe, mir war das gar nicht bewusst, dass die kündigen können im Grunde nur deshalb weil man sie in Anspruch nimmt?!
    Das find ich doch ziemlich unverschämt.
    Wozu nehm ich mir denn dann die Versicherung?!
    Warum baut die Versicherung dann nicht gleich einen Eigenanteil ein und wenn der Versicherungsnehmer das nicht will, ist halt der Beitrag höher...


    Wir hatten bisher Glück und mussten noch nie die Hundehaftpflicht in Anspruch nehmen, aber da grauts einem ja davor, wenn man sowas hört.

  • Zitat

    Ich find's einfach nur furchtbar,
    wozu gibt es Versicherungen, wenn ich sie nicht in Anspruch nehmen kann,


    Versicherungen sind Wirtschaftsunternehmen, die Profite machen wollen. Profite machen sie nur, wenn Versicherte mehr einzahlen als beanspruchen. Daher gibt es auch vielfach Klauseln, die sich gegen den Versicherten drehen lassen. (Makler werden dir das naturgemäß alles nicht erzählen)
    Ich habe in den letzten 30 Jahren, bevor ich mich aus dem System verabschiedete, umgerechnet und hochgerechnet 120.000€ an freiwilligen Versicherungsbeiträgen gezahlt.
    In Anspruch genommen habe ich 200€, zwei nötige Rechtsschutzfälle wurden nicht übernommen, weil natürlich - welche eine Überraschung - genau das nicht versichert, und ein Schaden wurde nicht übernommen, weil ich es wagte unplanmäßig einzuschlafen.
    119.800€ haben die Versicherungen für sich eingestrichen.
    Von dem Geld könnte ich jetzt in Frührente gehen.
    Nie mehr Versicherungen! Sie leben davon, Angst zu machen vor großen Schäden oder Fällen. Diese werden aber ohnehin nicht übernommen, wenn sie eine Möglichkeit finden, sich zu drücken. Also bleibt man auf beidem sitzen: Beiträgen und Schaden und hat die doppelte Freude oder propft noch ne Klage die Versicherung obendrauf.


    Das Geld verwende ich lieber für mich. Dann wäre ich jetzt schon auf Teneriffa. :mute:

  • Sorry, aber das stimmt doch so nicht. Wenn man eine vernünftige Versicherung hat, dann zahlt die auch - sofern man nicht fahrlässig oder grob fahrlässig handelt.


    Ich hätte nicht mal eben ein paar Tausend Euro oder mehr, wenn Paco z.B. einen Verkehrsunfall verursacht.
    Sicherlich ist nicht jede Versicherung empfehlenswert, aber Hausrat, Privathaftpflicht und Hundehalterhaftpflicht sollte man meiner Meinung nach doch haben.


    Man weiß ja gar nicht, was da genau gewesen ist.

  • Zitat

    Und das bei einem Schaden von 557€. Das ist doch echt krank. :( :


    Wenn ich 1 Hund versichere, zahle ich pro Jahr ca. 50 Euro. Um den Schaden von 557 Euro wieder auszugleichen, müsste die Versicherung also mindestens 11 Jahre Prämie vom Versicherungsnehmer erhalten. Wie wahrscheinlich ist das, wenn selbst ein Schaden über 57 Euro gemeldet wird und binnen weniger Monate außerdem 2 Schäden? MIch wundert es nicht, dass die Versicherung das Risiko nicht eingeht.


    Ich habe übrigens auch als Versicherungsnehmer nach jedem gemeldeten Schaden die Möglichkeit, zu kündigen. Nicht nur die Versicherung.

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